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Lagefaktor
Ratgeber

Prognos Zukunftsatlas: Was die Ränge der Kreise bedeuten

Der Zukunftsatlas des Beratungsunternehmens Prognos bewertet regelmäßig alle rund 400 kreisfreien Städte und Landkreise Deutschlands. Auf den Ortsseiten dieser Datenbank erscheint er als Rang samt Teilrängen — hier steht, wie er zu lesen ist.

Zuletzt aktualisiert am 20. Juli 2026 · 1 Min. Lesezeit

Wie das Ranking aufgebaut ist

Bewertet wird jeder Kreis anhand von Indikatoren aus vier Feldern: Demografie, Arbeitsmarkt, Wettbewerb und Innovation sowie Wohlstand und soziale Lage.

Rang 1 ist der beste Wert, ein Rang um 400 der schwächste. Kleinere Zahlen sind also besser — anders als bei Miete oder Rendite.

Stärke und Dynamik

Der Stärkerang misst den erreichten Status: Wie gut steht die Region heute da? Der Dynamikrang misst die Veränderung: Wie stark hat sie sich zuletzt entwickelt?

Für die Standortwahl ist die Kombination aufschlussreich. Ein mittlerer Stärkerang bei sehr gutem Dynamikrang beschreibt eine Region im Aufholen — häufig dort, wo Kaufpreise noch moderat sind. Umgekehrt kann ein hervorragender Stärkerang bei schwacher Dynamik auf einen bereits ausgereizten Markt hindeuten.

Was der Atlas nicht leistet

Der Zukunftsatlas bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. Innerhalb eines großen Landkreises können sich Orte sehr unterschiedlich entwickeln.

Er ist zudem eine Einschätzung auf Basis vergangener Daten, keine Prognose mit Garantie. Als eines von mehreren Kriterien ist er nützlich, als alleinige Entscheidungsgrundlage nicht.

Häufige Fragen

Was bedeutet ein guter Rang im Zukunftsatlas?

Ein niedriger Rang — also eine Zahl nahe 1 — steht für überdurchschnittliche Zukunftschancen des Kreises gemessen an Demografie, Arbeitsmarkt, Innovationskraft und Wohlstand.

Wie viele Kreise werden bewertet?

Rund 400 kreisfreie Städte und Landkreise, also das gesamte Bundesgebiet.

Die Kennzahlen für einen konkreten Ort

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