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Lagefaktor

Mietrenditen in Deutschland: 5,37 % im Mittel — und wo es mehr gibt

20. Juli 2026 · Immortendite · 1 Min. Lesezeit

Über alle 10.757 ausgewerteten Gemeinden liegt die Bruttomietrendite im Schnitt bei 5,37 %. Die Spannweite ist erheblich — dieser Beitrag zeigt die Spitzenwerte unter Orten mit mehr als 5.000 Einwohnern.

Titelbild: Mietrenditen in Deutschland: 5,37 % im Mittel — und wo es mehr gibt
Titelbild: Mietrenditen in Deutschland: 5,37 % im Mittel — und wo es mehr gibt

Die Bruttomietrendite ist der schnellste Vergleichsmaßstab zwischen Standorten: Jahreskaltmiete geteilt durch Kaufpreis. Über alle 10.757 Gemeinden in dieser Datenbank liegt sie im Mittel bei 5,37 %, bei einer Durchschnittsmiete von 8,98 € pro m² und einem Durchschnittskaufpreis von 2.467 € pro m².

Die höchsten Renditen

Damit die Liste aussagekräftig bleibt, sind nur Orte ab 5.000 Einwohnern und mit plausiblen Werten bis 15 % berücksichtigt — sehr kleine Gemeinden liefern bei dünner Angebotslage schnell Ausreißer.

Ort Bundesland Rendite Miete Kaufpreis
Zeithain Sachsen 13,95 % 6,22 € 535 €
Lugau/Erzgeb., Stadt Sachsen 13,71 % 6,52 € 571 €
Eisleben, Lutherstadt Sachsen-Anhalt 13,54 % 6,29 € 558 €
Oranienbaum-Wörlitz, Stadt Sachsen-Anhalt 13,48 % 6,86 € 611 €
Unstrut-Hainich Thüringen 13,26 % 7,57 € 685 €
Südliches Anhalt, Stadt Sachsen-Anhalt 13,19 % 6,03 € 549 €
Gerbstedt, Stadt Sachsen-Anhalt 12,63 % 5,90 € 561 €
Harzgerode, Stadt Sachsen-Anhalt 12,56 % 6,72 € 642 €
Großschönau Sachsen 12,47 % 5,79 € 557 €
Bleicherode, Stadt Thüringen 12,46 % 6,28 € 605 €

Was die Zahlen nicht sagen

Eine hohe Bruttorendite bedeutet zunächst nur: Der Kaufpreis ist im Verhältnis zur Miete niedrig. Ob das eine Chance oder ein Warnsignal ist, entscheidet die Nachfrageseite — Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt und Leerstand.

Wie sich aus der Brutto- die aussagekräftigere Nettomietrendite ergibt, steht im Ratgeber zur Mietrendite.

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