Frankfurt (Oder), Stadt
Frankfurt (Oder) (PLZ 15230) ist eine kreisfreie Stadt in Brandenburg. Der Ort zählt 58.818 Einwohner auf 147,9 km², das entspricht 398 Einwohnern je Quadratkilometer. Mit einer Hochschule am Ort besteht eine zusätzliche Nachfrage nach kleinen Mietwohnungen.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 7,97 € pro m², der Kaufpreis bei 2.659 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,60 % und ein Kaufpreisfaktor von 27,8 — rechnerisch sind das 28 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Frankfurt (Oder) über dem Renditeniveau von 12 % der Orte in Brandenburg.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 6,02 € auf 7,45 € pro m², im Mittel 2,7 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 4,1 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 1,2 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 6,8 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Frankfurt (Oder) Rang 332 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 70, Stärkerang 359). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Lebus, Brieskow-Finkenheerd und Zeschdorf an.
Immobilienpreise in Frankfurt (Oder) im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Brandenburg.
Immobilienmarkt- und Standortbericht: Frankfurt (Oder), Stadt
Frankfurt (Oder) als kreisfreie Grenzstadt in Brandenburg mit 58.818 Einwohnern. Der Immobilienmarkt zeigt hohe Angebotskaufpreise im Landesvergleich, aber eine der niedrigsten Renditen Brandenburgs. Die Europa-Universität Viadrina prägt die Stadt. Der Prognos-Zukunftsatlas weist die Stadt im unteren Drittel aus, wobei der Arbeitsmarkt mit Rang 63 herausragt.
Marktüberblick
Frankfurt (Oder) ist eine kreisfreie Stadt im Osten Brandenburgs mit 58.818 Einwohnern (2024) auf einer Fläche von 147,85 km². Die Stadt liegt am Westufer der Oder und bildet mit der polnischen Nachbarstadt Słubice eine grenzüberschreitende Siedlungseinheit. Słubice entstand 1945 aus dem ehemaligen Frankfurter Stadtteil Dammvorstadt.
Aktuell werden hier Angebotsmieten von durchschnittlich 7,97 Euro je Quadratmeter und Angebotskaufpreise von 2.659 Euro je Quadratmeter ausgewiesen. Der Kaufpreisfaktor liegt bei 27,8, die Bruttomietrendite bei 3,6 Prozent. Diese Werte stammen aus Inseraten und sind kein amtlicher Mietspiegel.
Besonders auffällig ist die niedrige Rendite von 3,6 Prozent: Im Perzentilvergleich der 413 Orte in Brandenburg liegt Frankfurt (Oder) auf dem 12. Perzentil – die Mietrenditen sind damit deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 5,58 Prozent. Der Kaufpreisfaktor von 27,8 liegt deutlich über dem brandenburgischen Durchschnitt von 20,3.
Preis- und Mietentwicklung
Die Mietentwicklung zeigt einen deutlichen Anstieg von 6,02 Euro je Quadratmeter (2018) auf 8,26 Euro (2024), was einer jährlichen Wachstumsrate von 2,7 Prozent entspricht. Im Jahr 2025 ist ein Rückgang auf 7,88 Euro zu verzeichnen, 2026 liegt der Wert bei 7,45 Euro.
Die Kaufpreisentwicklung war deutlich volatiler. Von 1.528 Euro je Quadratmeter (2018) stiegen die Preise bis 2022 auf 3.174 Euro – eine Verdopplung in vier Jahren. Im Jahr 2023 folgte ein starker Einbruch auf 2.471 Euro, 2024 erholten sich die Preise leicht auf 2.620 Euro. 2025 wurden mit 3.189 Euro erneut ein neues Hoch erreicht, bevor 2026 ein deutlicher Rückgang auf 2.100 Euro zu verzeichnen ist.
Die durchschnittliche jährliche Steigerungsrate (CAGR) liegt bei 4,1 Prozent für die Kaufpreise und 2,7 Prozent für die Mieten. Beide Zeitreihen sind nicht als geschätzt gekennzeichnet.
Regionale Einordnung
Im Vergleich zum Landesdurchschnitt Brandenburgs fallen mehrere Besonderheiten auf: Die Angebotsmiete von 7,97 Euro liegt knapp unter dem Landesdurchschnitt von 8,44 Euro. Der Angebotskaufpreis von 2.659 Euro liegt jedoch deutlich über dem Landesdurchschnitt von 2.086 Euro. Diese Diskrepanz zwischen moderater Miete und hohem Kaufpreis erklärt die niedrige Rendite.
Im bundesweiten Vergleich liegt Frankfurt (Oder) bei der Miete unter dem deutschen Durchschnitt von 8,92 Euro, bei den Kaufpreisen jedoch leicht darüber (Deutschland: 2.409 Euro).
In der näheren Umgebung zeigen sich große Preisspannen. Der Nachbarort Lebus (9,1 km) weist mit 1.612 Euro je Quadratmeter deutlich niedrigere Kaufpreise aus, bei einer höheren Rendite von 6,19 Prozent. Zeschdorf (11,7 km) liegt mit 1.083 Euro je Quadratmeter noch darunter, während Treplin (12,1 km) mit 3.105 Euro über dem Frankfurter Niveau liegt. Die Nachbargemeinden weisen durchweg höhere Renditen als Frankfurt (Oder) auf.
Bevölkerung und Arbeitsmarkt
Die Bevölkerungsentwicklung von Frankfurt (Oder) verlief unterschiedlich. Von 58.092 Einwohnern (2015) ging die Zahl bis 2021 auf 56.679 zurück. Seit 2022 steigt die Einwohnerzahl wieder – auf 58.818 (2023 und 2024). Insgesamt liegt die Bevölkerungsentwicklung seit 2015 mit +1,25 Prozent leicht im Plus.
Die Arbeitslosenzahlen zeigen einen deutlichen Abwärtstrend: Von 3.469 Arbeitslosen (2015) sank die Zahl bis 2023 auf 2.313. Der Arbeitsmarkt zählt damit zu den stärkeren Standortfaktoren der Stadt.
Standortfaktoren
Im Prognos-Zukunftsatlas 2025 belegt Frankfurt (Oder) im Kreisvergleich Rang 332 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtindex. Die Stadt zeigt dabei ein unterschiedliches Profil: Der Bereich Dynamik wird mit Rang 70 sehr gut bewertet, der Arbeitsmarkt mit Rang 63 ebenfalls stark. Die Demografie liegt mit Rang 143 im oberen Mittelfeld. Schwächer sind die Bereiche Wettbewerb und Innovation (Rang 378) sowie Wohlstand und soziale Lage (Rang 384).
Die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) ist die einzige Hochschule der Stadt und wurde 1991 neu gegründet. Sie verleiht Frankfurt (Oder) den Status einer Universitätsstadt und trägt zur Attraktivität für junge Bevölkerungsgruppen bei.
Frankfurt (Oder) erhielt 1253 das Stadtrecht und trägt seit 1999 die Zusatzbezeichnung "Kleiststadt" nach ihrem berühmtesten Sohn Heinrich von Kleist.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Frankfurt (Oder) entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Frankfurt (Oder)
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 6,02 €/m² |
| 2019 | 6,17 €/m² |
| 2020 | 6,20 €/m² |
| 2021 | 6,75 €/m² |
| 2022 | 7,35 €/m² |
| 2023 | 7,51 €/m² |
| 2024 | 8,26 €/m² |
| 2025 | 7,88 €/m² |
| 2026 | 7,45 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Frankfurt (Oder)
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 1.528 €/m² |
| 2019 | 1.933 €/m² |
| 2020 | 1.921 €/m² |
| 2021 | 2.171 €/m² |
| 2022 | 3.174 €/m² |
| 2023 | 2.471 €/m² |
| 2024 | 2.620 €/m² |
| 2025 | 3.189 €/m² |
| 2026 | 2.100 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Frankfurt (Oder)
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 4,73 % |
| 2019 | 3,83 % |
| 2020 | 3,87 % |
| 2021 | 3,73 % |
| 2022 | 2,78 % |
| 2023 | 3,65 % |
| 2024 | 3,78 % |
| 2025 | 2,97 % |
| 2026 | 4,26 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Frankfurt (Oder)
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 58.092 Einwohner |
| 2016 | 58.193 Einwohner |
| 2017 | 58.237 Einwohner |
| 2018 | 57.873 Einwohner |
| 2019 | 57.751 Einwohner |
| 2020 | 57.015 Einwohner |
| 2021 | 56.679 Einwohner |
| 2022 | 58.230 Einwohner |
| 2023 | 58.818 Einwohner |
| 2024 | 58.818 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Frankfurt (Oder)
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 4,15 % |
| 2016 | 2,94 % |
| 2017 | 4,37 % |
| 2018 | 7,36 % |
| 2019 | 6,80 % |
| 2020 | 7,35 % |
| 2021 | 6,89 % |
| 2022 | 6,32 % |
| 2023 | 6,83 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 332 Rang |
| Dynamik | 70,00 Rang |
| Stärke | 359 Rang |
| Demografie | 143 Rang |
| Arbeitsmarkt | 63,00 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 378 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 384 Rang |
Renditeverteilung in Brandenburg
Anzahl Orte je Renditeband — Frankfurt (Oder) liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Brandenburg
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 2,00 Orte |
| 2–3 | 17,00 Orte |
| 3–4 | 58,00 Orte |
| 4–5 | 124 Orte |
| 5–6 | 88,00 Orte |
| 6–7 | 44,00 Orte |
| 7–8 | 28,00 Orte |
| 8–9 | 16,00 Orte |
| 9–10 | 12,00 Orte |
| 10–11 | 13,00 Orte |
| 11–12 | 4,00 Orte |
| 12+ | 7,00 Orte |
Wie schneidet Frankfurt (Oder) im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Frankfurt (Oder) ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Frankfurt (Oder) ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Frankfurt (Oder)
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Wiesenau | 8,71 €/m² |
| Treplin | 8,67 €/m² |
| Zeschdorf | 8,63 €/m² |
| Lebus | 8,31 €/m² |
| Groß Lindow | 8,19 €/m² |
| Jacobsdorf | 8,14 €/m² |
| Frankfurt (Oder) | 7,97 €/m² |
| Podelzig | 7,14 €/m² |
| Brieskow-Finkenheerd | 7,13 €/m² |
| Fichtenhöhe | 6,51 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Frankfurt (Oder) ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Frankfurt (Oder)
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Zeschdorf | 9,57 % |
| Wiesenau | 6,63 % |
| Groß Lindow | 6,20 % |
| Lebus | 6,19 % |
| Brieskow-Finkenheerd | 4,89 % |
| Podelzig | 4,65 % |
| Fichtenhöhe | 4,25 % |
| Jacobsdorf | 3,64 % |
| Frankfurt (Oder) | 3,60 % |
| Treplin | 3,35 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Lebus, Stadt | 9,1 km | 15326 | 8,31 € | 1.612 € | 6,19 % |
| Brieskow-Finkenheerd | 10,5 km | 15295 | 7,13 € | 1.752 € | 4,89 % |
| Zeschdorf | 11,7 km | 15326 | 8,63 € | 1.083 € | 9,57 % |
| Treplin | 12,1 km | 15236 | 8,67 € | 3.105 € | 3,35 % |
| Groß Lindow | 12,2 km | 15295 | 8,19 € | 1.587 € | 6,20 % |
| Wiesenau | 13,0 km | 15295 | 8,71 € | 1.576 € | 6,63 % |
| Jacobsdorf | 13,4 km | 15236 | 8,14 € | 2.686 € | 3,64 % |
| Fichtenhöhe | 14,1 km | 15306 | 6,51 € | 1.838 € | 4,25 % |
| Podelzig | 14,2 km | 15326 | 7,14 € | 1.841 € | 4,65 % |
Wo liegt Frankfurt (Oder)?
Lage
Frankfurt (Oder) auf der Karte
Hochschulen am Ort
1 Einrichtung(en) — relevanter Nachfragetreiber für Mietwohnungen
- Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)Große Scharrnstraße 59, 15230 Frankfurt (Oder)
Alle Kennzahlen zu Frankfurt (Oder)
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 7,97 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.659 € |
| Bruttomietrendite | 3,60 % |
| Kaufpreisfaktor | 27,8 |
| Einwohner | 58.818 |
| Einwohner je km² | 398 |
| Fläche (km²) | 147,9 |
| Arbeitslosenquote | 6,8 % |
| Prognos-Gesamtrang | #332 |
| Prognos Dynamikrang | #70 |
| Prognos Stärkerang | #359 |
| Koordinaten | 52,3447, 14,5512 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Frankfurt (Oder)
Was kostet eine Wohnung in Frankfurt (Oder)?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Frankfurt (Oder) liegt bei 7,97 Euro pro Quadratmeter (Stand 2026). Damit liegt der Wert unter dem brandenburgischen Durchschnitt von 8,44 Euro pro Quadratmeter. Der Angebotskaufpreis beträgt 2.659 Euro pro Quadratmeter und liegt damit über dem Landesdurchschnitt von 2.086 Euro pro Quadratmeter sowie über dem deutschen Durchschnitt von 2.409 Euro pro Quadratmeter. Hinweis: Bei den Werten handelt es sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Mieten in Frankfurt (Oder) entwickelt?
Die Mieten in Frankfurt (Oder) sind seit 2018 deutlich gestiegen: Von 6,02 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 7,45 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2026. Der stärkste Anstieg erfolgte zwischen 2021 und 2024, als die Miete von 6,75 auf 8,26 Euro pro Quadratmeter kletterte. Im Jahr 2025 und 2026 folgte eine leichte Korrektur hinunter auf 7,45 Euro pro Quadratmeter. Die Zeitreihe ist nicht als Schätzung gekennzeichnet.
Wie haben sich die Kaufpreise in Frankfurt (Oder) entwickelt?
Die Kaufpreise in Frankfurt (Oder) zeigen seit 2018 eine starke Volatilität: Von 1.528 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 stiegen sie 2022 auf 3.174 Euro pro Quadratmeter, fielen 2023 auf 2.471 Euro pro Quadratmeter, stiegen 2025 erneut auf 3.189 Euro pro Quadratmeter und lagen 2026 bei 2.100 Euro pro Quadratmeter. Insgesamt liegt der aktuelle Wert von 2.659 Euro pro Quadratmeter (Angebotswert) deutlich über dem Ausgangsniveau von 2018. Die Zeitreihen sind nicht als Schätzung gekennzeichnet.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Frankfurt (Oder)?
Die Bruttomietrendite bei einer Kapitalanlage in Frankfurt (Oder) beträgt 3,6 Prozent. Dieser Wert liegt deutlich unter dem brandenburgischen Durchschnitt von 5,58 Prozent und auch unter dem deutschen Durchschnitt von 5,10 Prozent. Der Kaufpreisfaktor beträgt 27,8 und liegt damit über dem brandenburgischen Durchschnitt von 20,28. Mit einem Perzentilrang von 12,1 im Bundesland gehört Frankfurt (Oder) zu den Orten mit der niedrigsten Rendite in Brandenburg – nur rund 12 Prozent der brandenburgischen Orte haben eine noch niedrigere Bruttomietrendite.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Frankfurt (Oder)?
Die Bevölkerung in Frankfurt (Oder) ist seit 2015 leicht gewachsen: Von 58.092 Einwohnern im Jahr 2015 auf 58.818 im Jahr 2024, was einer Zunahme von rund 1,25 Prozent entspricht. Zwischen 2017 und 2021 ging die Einwohnerzahl jedoch von 58.237 auf 56.679 zurück. Seit 2022 steigt die Bevölkerung wieder an und hat sich 2023/2024 bei 58.818 eingependelt. Die Bevölkerungsdichte beträgt 398 Einwohner pro Quadratkilometer.
Wie ist die wirtschaftliche Zukunftsaussicht für Frankfurt (Oder)?
Im Prognos-Zukunftsatlas 2025 erreicht Frankfurt (Oder) im Kreisvergleich den Gesamtrang 332 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders schwach sind die Indizes Wettbewerb und Innovation (Rang 378) sowie Wohlstand und soziale Lage (Rang 384). Positiv fällt der Dynamik-Rang mit Platz 70 aus, ebenso der Arbeitsmarkt-Rang mit Platz 63. Die Europa-Universität Viadrina ist die lokale Hochschule am Ort.
Woher stammen die Daten zu Frankfurt (Oder)?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Frankfurt (Oder) sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Frankfurt (Oder) führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |