Schwerin, Landeshauptstadt
Schwerin (PLZ 19053) ist eine kreisfreie Stadt in Mecklenburg-Vorpommern. Der Ort zählt 98.733 Einwohner auf 130,5 km², das entspricht 756 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 9,78 € pro m², der Kaufpreis bei 2.974 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,95 % und ein Kaufpreisfaktor von 25,4 — rechnerisch sind das 25 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Schwerin über dem Renditeniveau von 29 % der Orte in Mecklenburg-Vorpommern.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 7,07 € auf 9,10 € pro m², im Mittel 3,2 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 2,1 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 2,0 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 8,2 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Schwerin Rang 343 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 123, Stärkerang 364). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Klein Rogahn, Wittenförden und Raben Steinfeld an.
Immobilienpreise in Schwerin im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Mecklenburg-Vorpommern.
Immobilienmarkt- und Standortbericht: Schwerin, Landeshauptstadt
Schwerin als kleinste Landeshauptstadt Deutschlands zeigt einen Immobilienmarkt mit überdurchschnittlichen Preisen im Landesvergleich, aber niedriger Bruttomietrendite. Die Bevölkerung wächst leicht an, die wirtschaftliche Stärke des Kreises liegt jedoch im unteren Drittel Deutschlands.
Marktüberblick
Schwerin ist die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern und mit rund 98.733 Einwohnern (Stand 31.12.2024) die kleinste Landeshauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Gleichzeitig ist sie die größte Mittelstadt Deutschlands. Die Stadt erstreckt sich auf einer Fläche von 130,52 km² am Südwestufer des Schweriner Sees und ist nach Rostock die zweitgrößte Stadt des Landes sowie eines der vier Oberzentren Mecklenburg-Vorpommerns. Raumplanerisch gehört Schwerin zur Metropolregion Hamburg; die Entfernung beträgt rund 94 Kilometer nach Hamburg, 69 Kilometer nach Rostock und 54 Kilometer nach Lübeck.
Aktuelle Marktkennzahlen
Der aktuelle Angebotskaufpreis liegt bei 2.974 Euro pro Quadratmeter, die Angebotsmiete bei 9,78 Euro pro Quadratmeter. Der Kaufpreisfaktor beträgt 25,35, die Bruttomietrendite 3,95 Prozent.
Im Landesvergleich schneidet Schwerin deutlich über dem Durchschnitt ab: Der Angebotskaufpreis liegt rund 44 Prozent über dem Landesdurchschnitt von 2.057 Euro pro Quadratmeter, die Angebotsmiete etwa 30 Prozent über dem Landeswert von 7,54 Euro pro Quadratmeter. Die Bruttomietrendite von 3,95 Prozent liegt jedoch deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 5,37 Prozent. Der Perzentilrang der Rendite im Bundesland beträgt 29,28 Prozent, was bedeutet, dass rund 71 Prozent der 724 Orte in Mecklenburg-Vorpommern eine höhere Rendite aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor von 25,35 liegt über dem Landesdurchschnitt von 22,42, was auf die im Verhältnis zur Miete höheren Kaufpreise hindeutet. Im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich ein gemischtes Bild: Klein Rogahn (5,1 km Entfernung) weist mit 2.279 Euro pro Quadratmeter einen deutlich niedrigeren Kaufpreis auf, während Wittenförden (5,6 km) mit 3.532 Euro pro Quadratmeter einen höheren Preis ausweist. Pingelshagen (7,9 km) verzeichnet mit 1.609 Euro pro Quadratmeter den niedrigsten Kaufpreis der Umgebung, dafür aber mit 7,19 Prozent die höchste Bruttomietrendite.
Preisentwicklung
Die Mietpreise entwickelten sich von 7,07 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 9,10 Euro im Jahr 2026. Der Anstieg war nicht linear: Nach einem Anstieg auf 7,91 Euro im Jahr 2019 folgte 2020 ein Rückgang auf 7,67 Euro. Ab 2021 setzte ein deutlicher Aufwärtstrend ein, der 2024 mit 9,55 Euro pro Quadratmeter seinen bisherigen Höchstwert erreichte. In den Folgejahren 2025 und 2026 korrigierte sich der Wert leicht auf 9,13 bzw. 9,10 Euro.
Die Kaufpreise stiegen von 2.411,83 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 2.996,54 Euro im Jahr 2024. Auch hier gab es Schwankungen: 2020 lag der Preis bei 2.857,97 Euro, 2021 fiel er auf 2.569,23 Euro, bevor er ab 2022 wieder stieg. Die Prognose für 2025 und 2026 zeigt eine leichte Korrektur auf 2.946,83 bzw. 2.858,75 Euro pro Quadratmeter.
Der jährliche Wachstumsfaktor (CAGR) liegt bei 3,21 Prozent für die Miete und bei 2,15 Prozent für die Kaufpreise. Beide Reihen sind nicht als geschätzt gekennzeichnet.
Demografische Entwicklung
Die Bevölkerung von Schwerin wuchs von 96.800 Einwohnern im Jahr 2015 auf 98.733 Einwohner im Jahr 2024, was einer Zunahme von rund 2 Prozent entspricht. Besonders deutlich war der Anstieg von 95.740 Einwohnern im Jahr 2021 auf 98.596 im Jahr 2022, was einer Zunahme von über 2.800 Einwohnern in einem Jahr entspricht. Seit 2023 stabilisiert sich die Bevölkerungszahl bei 98.733.
Die Bevölkerungsdichte beträgt 756 Einwohner pro Quadratkilometer.
Standortfaktoren
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 bewertet den Kreis Schwerin auf Rang 343 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtindex. In der Dynamik liegt der Kreis mit Rang 123 deutlich besser als im Gesamtindex, während die Stärke mit Rang 364 und der Wohlstand sowie die soziale Lage mit Rang 377 im unteren Drittel liegen. Diese Ränge beziehen sich auf den Kreis Schwerin, nicht auf die kreisfreie Stadt Schwerin.
Schwerin ist Hochschulstandort mit rund 600 Studierenden, darunter die Hochschule der Bundesagentur für Arbeit und die Vitruvius Design-Hochschule. Es liegen keine Universitäten vor.
Wirtschaftlich dominieren Behörden, Technologieunternehmen, die Deutsche Bahn, Maschinenbau, Materialverarbeitung, Gesundheitswirtschaft, Dienstleistungsbetriebe, Tourismus und die Kultur- und Kreativwirtschaft. Das Schweriner Schloss, Sitz des Landtags, ist seit dem 27. Juli 2024 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.
Fazit
Schwerin präsentiert sich als Immobilienmarkt mit überdurchschnittlichen Preisen im Landesvergleich, aber vergleichsweise niedriger Bruttomietrendite. Die Stadt profitiert von ihrer Funktion als Landeshauptstadt und Oberzentrum, was sich in den höheren Miet- und Kaufpreisen widerspiegelt. Die Bevölkerungsentwicklung ist positiv, wenn auch moderat. Die wirtschaftliche Stärke des Kreises liegt jedoch im unteren Drittel Deutschlands, was sich in der niedrigen Rendite und dem hohen Kaufpreisfaktor niederschlägt. Die leichte Korrektur der Kaufpreise in den Prognosejahren 2025 und 2026 deutet auf eine gewisse Marktbereinigung hin.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Schwerin entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Schwerin
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 7,07 €/m² |
| 2019 | 7,91 €/m² |
| 2020 | 7,67 €/m² |
| 2021 | 8,10 €/m² |
| 2022 | 8,73 €/m² |
| 2023 | 8,32 €/m² |
| 2024 | 9,55 €/m² |
| 2025 | 9,13 €/m² |
| 2026 | 9,10 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Schwerin
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 2.412 €/m² |
| 2019 | 2.518 €/m² |
| 2020 | 2.858 €/m² |
| 2021 | 2.569 €/m² |
| 2022 | 2.851 €/m² |
| 2023 | 2.884 €/m² |
| 2024 | 2.997 €/m² |
| 2025 | 2.947 €/m² |
| 2026 | 2.859 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Schwerin
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 3,52 % |
| 2019 | 3,77 % |
| 2020 | 3,22 % |
| 2021 | 3,78 % |
| 2022 | 3,67 % |
| 2023 | 3,46 % |
| 2024 | 3,82 % |
| 2025 | 3,72 % |
| 2026 | 3,82 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Schwerin
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 96.800 Einwohner |
| 2016 | 95.668 Einwohner |
| 2017 | 95.797 Einwohner |
| 2018 | 95.818 Einwohner |
| 2019 | 95.653 Einwohner |
| 2020 | 95.609 Einwohner |
| 2021 | 95.740 Einwohner |
| 2022 | 98.596 Einwohner |
| 2023 | 98.733 Einwohner |
| 2024 | 98.733 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Schwerin
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 6,47 % |
| 2016 | 6,13 % |
| 2017 | 13,41 % |
| 2018 | 7,65 % |
| 2019 | 7,53 % |
| 2020 | 8,39 % |
| 2021 | 8,16 % |
| 2022 | 7,60 % |
| 2023 | 8,24 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 343 Rang |
| Dynamik | 123 Rang |
| Stärke | 364 Rang |
| Demografie | 234 Rang |
| Arbeitsmarkt | 219 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 325 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 377 Rang |
Renditeverteilung in Mecklenburg-Vorpommern
Anzahl Orte je Renditeband — Schwerin liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Mecklenburg-Vorpommern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 0–1 | 2,00 Orte |
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 76,00 Orte |
| 3–4 | 131 Orte |
| 4–5 | 156 Orte |
| 5–6 | 133 Orte |
| 6–7 | 86,00 Orte |
| 7–8 | 40,00 Orte |
| 8–9 | 34,00 Orte |
| 9–10 | 22,00 Orte |
| 10–11 | 16,00 Orte |
| 11–12 | 7,00 Orte |
| 12+ | 14,00 Orte |
Wie schneidet Schwerin im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Schwerin ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Schwerin ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Schwerin
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Pinnow | 10,32 €/m² |
| Schwerin | 9,78 €/m² |
| Pingelshagen | 9,63 €/m² |
| Wittenförden | 9,56 €/m² |
| Seehof | 9,18 €/m² |
| Pampow | 8,92 €/m² |
| Raben Steinfeld | 8,85 €/m² |
| Klein Rogahn | 7,61 €/m² |
| Leezen | 7,45 €/m² |
| Grambow | 6,60 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Schwerin ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Schwerin
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Pingelshagen | 7,19 % |
| Pampow | 5,71 % |
| Leezen | 4,93 % |
| Pinnow | 4,65 % |
| Raben Steinfeld | 4,22 % |
| Klein Rogahn | 4,01 % |
| Schwerin | 3,95 % |
| Seehof | 3,85 % |
| Wittenförden | 3,25 % |
| Grambow | 2,91 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Klein Rogahn | 5,1 km | 19073 | 7,61 € | 2.279 € | 4,01 % |
| Wittenförden | 5,6 km | 19073 | 9,56 € | 3.532 € | 3,25 % |
| Raben Steinfeld | 6,7 km | 19065 | 8,85 € | 2.519 € | 4,22 % |
| Leezen | 6,7 km | 19067 | 7,45 € | 1.813 € | 4,93 % |
| Seehof | 7,3 km | 19069 | 9,18 € | 2.864 € | 3,85 % |
| Pampow | 7,6 km | 19075 | 8,92 € | 1.874 € | 5,71 % |
| Pingelshagen | 7,9 km | 19069 | 9,63 € | 1.609 € | 7,19 % |
| Grambow | 9,1 km | 19071 | 6,60 € | 2.717 € | 2,91 % |
| Pinnow | 9,2 km | 19065 | 10,32 € | 2.662 € | 4,65 % |
Wo liegt Schwerin?
Lage
Schwerin auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Schwerin
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 9,78 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.974 € |
| Bruttomietrendite | 3,95 % |
| Kaufpreisfaktor | 25,4 |
| Einwohner | 98.733 |
| Einwohner je km² | 756 |
| Fläche (km²) | 130,5 |
| Arbeitslosenquote | 8,2 % |
| Prognos-Gesamtrang | #343 |
| Prognos Dynamikrang | #123 |
| Prognos Stärkerang | #364 |
| Koordinaten | 53,6285, 11,4144 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Schwerin
Was kostet eine Wohnung in Schwerin aktuell?
Die aktuellen Angebotsmieten liegen bei durchschnittlich 9,78 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei rund 2.974 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich über dem Durchschnitt Mecklenburg-Vorpommerns (7,54 Euro/m² bei der Miete, 2.057 Euro/m² beim Kaufpreis) und auch über dem deutschen Durchschnitt (8,92 Euro/m² Miete, 2.409 Euro/m² Kaufpreis). Die Werte stammen aus Inseraten und stellen keinen amtlichen Mietspiegel dar.
Wie haben sich die Miet- und Kaufpreise in Schwerin entwickelt?
Die Mieten sind seit 2018 von 7,07 auf aktuell 9,10 Euro pro Quadratmeter gestiegen, was einer Zunahme von rund 29 Prozent entspricht. Die Kaufpreise entwickelten sich von 2.412 Euro pro Quadratmeter (2018) auf aktuell 2.859 Euro (2026), ein Anstieg von etwa 19 Prozent. Beide Zeitreihen sind nicht als Schätzung gekennzeichnet.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Schwerin aus Renditesicht?
Die aktuelle Bruttomietrendite beträgt 3,95 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 25,35. Beide Werte liegen unter dem Durchschnitt Mecklenburg-Vorpommerns (5,37 Prozent Rendite, 22,42 Kaufpreisfaktor) und auch unter dem deutschen Durchschnitt (5,10 Prozent Rendite). Der Perzentilrang von 29,28 im Bundesland bedeutet, dass rund 71 Prozent der Orte in Mecklenburg-Vorpommern eine höhere Bruttomietrendite aufweisen.
Wie hat sich die Bevölkerung in Schwerin entwickelt?
Die Einwohnerzahl stieg von 96.800 im Jahr 2015 auf 98.733 im Jahr 2024, einem Zuwachs von knapp 2 Prozent. Nach einem leichten Rückgang bis 2020 (Tiefpunkt 95.609) setzte ab 2022 ein deutlicher Anstieg ein. Die Bevölkerungsdichte beträgt rund 756 Einwohner pro Quadratkilometer.
Wie ist die wirtschaftliche Zukunftsaussicht für Schwerin?
Im Prognos-Zukunftsatlas 2025 belegt der Kreis Schwerin den Rang 343 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtindex. Besonders schwach ist der Wert im Index Wohlstand und soziale Lage mit Rang 377, während der Dynamik-Index mit Rang 123 deutlich besser abschneidet. Die Rangierung gilt für den Kreis, nicht für die Gemeinde.
Woher stammen die Daten zu Schwerin?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Schwerin sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Schwerin führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |