Ravensburg, Stadt
Ravensburg (PLZ 88212) ist eine kreisfreie Stadt in Baden-Württemberg. Der Ort zählt 51.788 Einwohner auf 92,1 km², das entspricht 563 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 14,61 € pro m², der Kaufpreis bei 4.131 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,25 % und ein Kaufpreisfaktor von 23,6 — rechnerisch sind das 24 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Ravensburg über dem Renditeniveau von 47 % der Orte in Baden-Württemberg.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 10,77 € auf 16,99 € pro m², im Mittel 5,9 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit -1,8 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 3,9 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 3,2 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Ravensburg Rang 63 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 71, Stärkerang 71). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Weingarten, Berg und Schlier an.
Immobilienpreise in Ravensburg im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Baden-Württemberg.
Immobilienmarkt- und Standortbericht Ravensburg
Ravensburg als oberschwäbische Kreisstadt und Oberzentrum mit deutlich über dem Landes- und Bundesdurchschnitt liegenden Immobilienpreisen, stark gestiegenen Mietpreisen seit 2018 und stabilen Kaufpreisen. Der Landkreis Ravensburg belegt im Prognos-Zukunftsatlas Platz 63 von 400 Kreisen, mit besonderer Stärke in Wettbewerb und Innovation. Die Stadt wächst leicht (+3,9 % seit 2015) und ist Standort der DHBW Ravensburg sowie der Ravensburger AG.
Marktüberblick
Ravensburg, die Kreisstadt im südlichen Oberschwaben, weist mit 14,61 Euro je Quadratmeter Angebotsmiete und einem Angebotskaufpreis von 4.131 Euro je Quadratmeter ein deutliches Preisniveau auf, das sowohl den Kreis- als auch den Landesdurchschnitt übertrifft. Die Bruttomietrendite liegt bei 4,25 Prozent, der Kaufpreisfaktor bei 23,56. Die vorliegenden Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und liegen systematisch über der ortsüblichen Vergleichsmiete; sie stellen keinen amtlichen Mietspiegel dar.
Preisentwicklung
Die Mietpreise in Ravensburg haben zwischen 2018 und 2024 ein starkes Wachstum verzeichnet: Von 10,77 Euro je Quadratmeter stiegen sie auf 14,01 Euro, was einer durchschnittlichen jährlichen Steigerungsrate von rund 5,86 Prozent entspricht. Im Jahr 2025 folgte eine leichte Korrektur auf 13,45 Euro, bevor die Zeitreihe für 2026 wieder einen Wert von 16,99 Euro ausweist. Diese Entwicklung ist deutlich stärker als die bundesweiten Trends.
Beim Kaufpreis verlief die Entwicklung weniger dynamisch. Von 3.544 Euro je Quadratmeter im Jahr 2018 stiegen die Werte bis 2021 auf 4.670 Euro, fielen dann 2022 auf 4.073 Euro und stabilisierten sich in den Folgejahren um die 4.100-Euro-Marke. Der durchschnittliche jährliche Rückgang über die gesamte Reihe beträgt 1,76 Prozent. Für 2026 weist die Zeitreihe einen deutlichen Rückgang auf 3.073 Euro aus, was eine signifikante Abweichung von der vorherigen Entwicklung darstellt.
Regionale Einordnung
Im regionalen Vergleich liegt Ravensburg bei beiden Miet- und Kaufpreisen klar über dem Durchschnitt. Der Kreis Ravensburg weist eine durchschnittliche Angebotsmiete von 11,33 Euro je Quadratmeter und einen durchschnittlichen Kaufpreis von 3.185 Euro je Quadratmeter aus. In Baden-Württemberg betragen die Durchschnittswerte 11,08 Euro bzw. 3.140 Euro. Auf Bundesebene liegen die Werte bei 8,92 Euro Miete und 2.409 Euro Kaufpreis. Ravensburg liegt damit etwa 29 Prozent über dem Landesdurchschnitt bei der Miete und rund 31 Prozent beim Kaufpreis.
Im Vergleich zu den Nachbargemeinden im Umkreis bis 9 Kilometer Entfernung zeigt sich ein ähnliches Bild: Weingarten (3,3 km) liegt mit 13,97 Euro Miete und 4.096 Euro Kaufpreis nahe an Ravensburg, während Berg (3,9 km) mit 13,11 Euro und 3.994 Euro leicht darunter liegt. Baienfurt (5,5 km) weist mit 14,16 Euro die höchste Angebotsmiete im direkten Umland auf, jedoch mit einem niedrigeren Kaufpreis von 3.417 Euro. Fronreute (9 km) liegt mit 11,27 Euro und 3.836 Euro am unteren Ende des Vergleichs.
Der Kaufpreisfaktor von 23,56 liegt knapp über dem Kreisdurchschnitt von 23,40 und dem Landesdurchschnitt von 23,49. Die Bruttomietrendite von 4,25 Prozent liegt im unteren Mittelfeld des Landes (Perzentilrang 47,5 von 1.102 Orten in Baden-Württemberg).
Standortfaktoren
Ravensburg ist als Oberzentrum des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben ausgewiesen und bildet zusammen mit Weingarten und Friedrichshafen eine funktionsergänzende Mittelgruppenstruktur. Der Mittelbereich umfasst rund 129.500 Einwohner.
Im Prognos-Zukunftsatlas 2025 belegt der Landkreis Ravensburg den 63. Platz von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtranking. Besonders gut positioniert ist der Kreis im Index Wettbewerb und Innovation mit Rang 39 sowie im Index Wohlstand und soziale Lage mit Rang 59. Im Index Demografie liegt er bei Rang 85, im Index Arbeitsmarkt bei Rang 210. Die Dynamik liegt mit Rang 71 im oberen Mittelfeld. Diese Ränge beziehen sich auf den Landkreis Ravensburg als Ganzes, nicht ausschließlich auf die Stadt Ravensburg.
Als Bildungsinstitution ist die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Ravensburg vor Ort. Die 1978 als Berufsakademie gegründete staatliche Hochschule bietet im Fakultätsbereich Wirtschaft in Ravensburg sowie im Fakultätsbereich Technik am Standort Friedrichshafen rund 3.400 Studierende an (WS 2022/23) und verfügt über etwa 1.200 Partnerunternehmen. Die DHBW Ravensburg ist Teil des Wissenschaftsverbunds Vierländerregion Bodensee.
Die Stadt ist bekannt als Sitz der Ravensburger AG, einer weltweit tätigen Unternehmensgruppe, die international vor allem durch Spiele und Puzzles bekannt ist.
Demografie und Arbeitsmarkt
Die Einwohnerzahl der Stadt Ravensburg ist von 49.830 im Jahr 2015 auf 51.788 im Jahr 2024 gestiegen, was einem Anstieg von rund 3,9 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 563 Einwohner je Quadratkilometer auf einer Stadtfläche von 92,05 Quadratkilometern.
Die Entwicklung war nicht ganz linear: Zwischen 2019 und 2020 gab es einen leichten Rückgang von 50.897 auf 50.776 Einwohnern, bevor die Zahl ab 2021 wieder stieg. Seit 2023 stabilisiert sich die Bevölkerungszahl bei 51.788.
Die Arbeitslosigkeit liegt im Landkreis Ravensburg mit 1.032 arbeitslosen Personen (Stand 2023) auf einem moderaten Niveau. Im Prognos-Zukunftsatlas erreicht der Kreis im Index Arbeitsmarkt Rang 210 von rund 400 Kreisen, was auf strukturelle Herausforderungen im Arbeitsmarkt hindeutet, die jedoch durch die starke Position in Wettbewerb und Innovation sowie Wohlstand ausgeglichen werden.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Ravensburg entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Ravensburg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 10,77 €/m² |
| 2019 | 11,15 €/m² |
| 2020 | 12,05 €/m² |
| 2021 | 11,98 €/m² |
| 2022 | 12,00 €/m² |
| 2023 | 12,14 €/m² |
| 2024 | 14,01 €/m² |
| 2025 | 13,45 €/m² |
| 2026 | 16,99 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Ravensburg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 3.544 €/m² |
| 2019 | 4.086 €/m² |
| 2020 | 4.123 €/m² |
| 2021 | 4.670 €/m² |
| 2022 | 4.073 €/m² |
| 2023 | 4.161 €/m² |
| 2024 | 4.191 €/m² |
| 2025 | 4.136 €/m² |
| 2026 | 3.073 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Ravensburg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 3,65 % |
| 2019 | 3,27 % |
| 2020 | 3,51 % |
| 2021 | 3,08 % |
| 2022 | 3,54 % |
| 2023 | 3,50 % |
| 2024 | 4,01 % |
| 2025 | 3,90 % |
| 2026 | 6,63 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Ravensburg
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 49.830 Einwohner |
| 2016 | 50.095 Einwohner |
| 2017 | 50.393 Einwohner |
| 2018 | 50.623 Einwohner |
| 2019 | 50.897 Einwohner |
| 2020 | 50.776 Einwohner |
| 2021 | 50.928 Einwohner |
| 2022 | 51.482 Einwohner |
| 2023 | 51.788 Einwohner |
| 2024 | 51.788 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Ravensburg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 2,63 % |
| 2016 | 2,58 % |
| 2017 | 2,77 % |
| 2018 | 2,77 % |
| 2019 | 2,75 % |
| 2020 | 3,65 % |
| 2021 | 3,48 % |
| 2022 | 2,92 % |
| 2023 | 3,20 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 63,00 Rang |
| Dynamik | 71,00 Rang |
| Stärke | 71,00 Rang |
| Demografie | 85,00 Rang |
| Arbeitsmarkt | 210 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 39,00 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 59,00 Rang |
Renditeverteilung in Baden-Württemberg
Anzahl Orte je Renditeband — Ravensburg liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Baden-Württemberg
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 11,00 Orte |
| 3–4 | 315 Orte |
| 4–5 | 614 Orte |
| 5–6 | 133 Orte |
| 6–7 | 22,00 Orte |
| 7–8 | 5,00 Orte |
| 8–9 | 2,00 Orte |
Wie schneidet Ravensburg im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Ravensburg ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Ravensburg ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Ravensburg
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Ravensburg | 14,61 €/m² |
| Baienfurt | 14,16 €/m² |
| Weingarten | 13,97 €/m² |
| Berg | 13,11 €/m² |
| Schlier | 12,92 €/m² |
| Grünkraut | 12,91 €/m² |
| Baindt | 12,70 €/m² |
| Horgenzell | 12,19 €/m² |
| Waldburg | 12,07 €/m² |
| Fronreute | 11,27 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Ravensburg ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Ravensburg
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Baienfurt | 4,97 % |
| Horgenzell | 4,80 % |
| Schlier | 4,44 % |
| Ravensburg | 4,25 % |
| Weingarten | 4,09 % |
| Grünkraut | 4,08 % |
| Berg | 3,94 % |
| Baindt | 3,86 % |
| Waldburg | 3,83 % |
| Fronreute | 3,53 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Weingarten, Stadt | 3,3 km | 88250 | 13,97 € | 4.096 € | 4,09 % |
| Berg | 3,9 km | 88276 | 13,11 € | 3.994 € | 3,94 % |
| Schlier | 4,7 km | 88281 | 12,92 € | 3.491 € | 4,44 % |
| Grünkraut | 5,3 km | 88287 | 12,91 € | 3.800 € | 4,08 % |
| Baienfurt | 5,5 km | 88255 | 14,16 € | 3.417 € | 4,97 % |
| Baindt | 7,3 km | 88255 | 12,70 € | 3.947 € | 3,86 % |
| Waldburg | 7,9 km | 88289 | 12,07 € | 3.786 € | 3,83 % |
| Fronreute | 9,0 km | 88273 | 11,27 € | 3.836 € | 3,53 % |
| Horgenzell | 9,1 km | 88263 | 12,19 € | 3.050 € | 4,80 % |
Wo liegt Ravensburg?
Lage
Ravensburg auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Ravensburg
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 14,61 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 4.131 € |
| Bruttomietrendite | 4,25 % |
| Kaufpreisfaktor | 23,6 |
| Einwohner | 51.788 |
| Einwohner je km² | 563 |
| Fläche (km²) | 92,1 |
| Arbeitslosenquote | 3,2 % |
| Prognos-Gesamtrang | #63 |
| Prognos Dynamikrang | #71 |
| Prognos Stärkerang | #71 |
| Koordinaten | 47,7837, 9,6151 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Ravensburg
Was kostet eine Wohnung in Ravensburg?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Ravensburg liegt bei 14,61 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 4.131 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich über dem Durchschnitt des Landkreises Ravensburg (11,33 Euro/m² Miete, 3.185 Euro/m² Kaufpreis) und auch über dem baden-württembergischen Landesdurchschnitt (11,08 Euro/m² Miete, 3.140 Euro/m² Kaufpreis). Die Werte stammen aus Inseraten und stellen keinen amtlichen Mietspiegel dar.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Ravensburg entwickelt?
Die Angebotsmieten sind von 10,77 Euro/m² im Jahr 2018 auf 14,61 Euro/m² aktuell gestiegen, was einem jährlichen Zuwachs von rund 5,86 Prozent entspricht. Der Angebotskaufpreis erreichte 2021 mit 4.670 Euro/m² einen Höhepunkt und ist seither wieder gesunken, aktuell liegt er bei 4.131 Euro/m². Die Kaufpreisentwicklung zeigt einen jährlichen Rückgang von etwa 1,76 Prozent.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Ravensburg?
Die Bruttomietrendite liegt bei 4,25 Prozent und damit leicht unter dem Durchschnitt des Landkreises Ravensburg (4,38 Prozent) sowie des Landes Baden-Württemberg (4,36 Prozent). Der Kaufpreisfaktor beträgt 23,56 und liegt knapp über dem Kreis- und Landesdurchschnitt von rund 23,4. Im bundesweiten Vergleich liegt die Rendite von 4,25 Prozent unter dem deutschen Durchschnitt von 5,10 Prozent. Der Perzentilrang der Rendite in Baden-Württemberg beträgt 47,46, was einem Mittelfeldplatz entspricht.
Wie hat sich die Bevölkerung in Ravensburg entwickelt?
Die Einwohnerzahl ist von 49.830 im Jahr 2015 auf 51.788 im Jahr 2024 gestiegen, was einem Wachstum von rund 3,93 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 563 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Bevölkerungsentwicklung war dabei nicht ganz gleichmäßig: 2020 gab es einen leichten Rückgang, bevor die Zahl wieder stieg.
Wie schneidet Ravensburg im Vergleich zum Umland ab?
Ravensburg hat mit 14,61 Euro/m² Angebotsmiete die höchsten Werte unter den nahen Nachbarorten. Weingarten (3,3 km entfernt) liegt mit 13,97 Euro/m² knapp darunter, Baienfurt (5,5 km) mit 14,16 Euro/m² liegt ebenfalls nahe am Niveau Ravensburgs. Der Kaufpreis von 4.131 Euro/m² ist im Vergleich zu den Nachbarorten ebenfalls hoch; nur Weingarten (4.096 Euro/m²) und Berg (3.994 Euro/m²) kommen nahe heran.
Woher stammen die Daten zu Ravensburg?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Ravensburg sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Ravensburg führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |