Weimar, Stadt
Weimar (PLZ 99423) ist eine kreisfreie Stadt in Thüringen. Der Ort zählt 65.611 Einwohner auf 84,5 km², das entspricht 777 Einwohnern je Quadratkilometer. Mit 2 Hochschulen am Ort besteht eine strukturell erhöhte Nachfrage nach kleinen Mietwohnungen.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 10,24 € pro m², der Kaufpreis bei 2.872 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,28 % und ein Kaufpreisfaktor von 23,4 — rechnerisch sind das 23 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Weimar über dem Renditeniveau von 16 % der Orte in Thüringen.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 7,55 € auf 10,12 € pro m², im Mittel 3,7 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 3,2 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 2,3 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 4,9 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Weimar Rang 235 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 149, Stärkerang 244). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Vollersroda, Umpferstedt und Mellingen an.
Immobilienpreise in Weimar im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Thüringen.
Immobilienmarkt- und Standortbericht: Weimar, Stadt
Weimar als kreisfreie Stadt in Thüringen mit über 65.000 Einwohnern weist deutlich überdurchschnittliche Immobilienpreise auf. Angebotsmieten liegen bei 10,24 €/m², Angebotskaufpreise bei 2.872 €/m². Die Stadt profitiert von zwei Hochschulen, zeigt aber im Prognos-Zukunftsatlas gemischte Ergebnisse. Die Bevölkerung wächst leicht, die Arbeitslosigkeit ist rückläufig.
Überblick
Weimar ist eine kreisfreie Stadt im Süden Thüringens auf einer Fläche von 84,47 Quadratkilometern. Mit 65.611 Einwohnern (Stand 2024) ist sie eine der größeren Städte des Bundeslandes. Die Bevölkerungsdichte beträgt 777 Einwohner pro Quadratkilometer. Weimar ist Sitz des gleichnamigen Stadtkreises und ein bedeutender Kultur- und Hochschulstandort.
Preisentwicklung und Marktüberblick
Der aktuelle Angebotsmiete liegt bei 10,24 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 2.872 Euro pro Quadratmeter. Die Bruttomietrendite beträgt 4,28 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 23,37.
Die Mietpreise haben seit 2018 deutlich zugelegt: Von 7,55 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 stiegen sie auf 10,12 Euro im Jahr 2026. Besonders stark war der Anstieg von 2018 auf 2020 (von 7,55 auf 8,77 Euro) sowie von 2023 auf 2024 (von 8,93 auf 9,95 Euro). Der jährliche Wachstumsrate (CAGR) der Mieten beträgt 3,73 Prozent.
Die Kaufpreise entwickelten sich ähnlich dynamisch: Von 2.149 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 stiegen sie bis 2021 auf 3.143 Euro, was einem Anstieg von über 46 Prozent in drei Jahren entspricht. Im Jahr 2023 folgte ein deutlicher Rückgang auf 2.459 Euro, bevor sich die Preise 2024 wieder auf 2.957 Euro erholten. Der Kaufpreis-CAGR liegt bei 3,16 Prozent.
Wichtig: Bei den vorliegenden Miet- und Kaufwerten handelt es sich um Angebotswerte aus Inseraten. Sie liegen systematisch über der ortsüblichen Vergleichsmiete und stellen keinen amtlichen Mietspiegel dar.
Regionale Einordnung
Weimar liegt bei den Immobilienpreisen deutlich über den Durchschnittswerten sowohl Thüringens als auch Deutschlands.
Im Vergleich zu Thüringen: Die durchschnittliche Angebotsmiete in Thüringen beträgt 6,88 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis 1.459 Euro pro Quadratmeter. Weimar liegt damit bei den Mieten um etwa 49 Prozent und bei den Kaufpreisen um etwa 97 Prozent über dem Landesdurchschnitt. Die durchschnittliche Bruttomietrendite in Thüringen beträgt 6,32 Prozent, Weimar liegt mit 4,28 Prozent deutlich darunter.
Im bundesweiten Vergleich: Die deutsche Durchschnittsmiete beträgt 8,92 Euro pro Quadratmeter, der deutschlandweite Kaufpreisdurchschnitt 2.409 Euro pro Quadratmeter. Weimar liegt damit bei beiden Werten über dem Bundesdurchschnitt.
Der Rendite-Perzentilrang von 16,47 Prozent im Bundesland bedeutet, dass Weimar bei der Bruttomietrendite unter den 605 betrachteten Orten in Thüringen im unteren Viertel liegt – die Renditechancen sind im Landesvergleich eher gering.
In den umliegenden Orten liegen die Preise deutlich niedriger: Vollersroda (4,8 km Entfernung) weist eine Angebotsmiete von 8,32 Euro und einen Kaufpreis von 2.069 Euro pro Quadratmeter auf. Umpferstedt (5,8 km) liegt bei 8,65 Euro Miete und 1.716 Euro Kaufpreis. Die Preise in den Nachbargemeinden sind damit deutlich unter dem Weimarer Niveau.
Der Kaufpreisfaktor von 23,37 bedeutet, dass das 23,37-fache der Jahreskaltmiete als Kaufpreis zu zahlen ist. Zum Vergleich: Der Thüringer Durchschnitt liegt bei 17,88, der deutsche bei 19,63.
Bevölkerung und Standortfaktoren
Die Bevölkerung Weimars hat sich seit 2015 leicht erhöht: Von 64.131 Einwohnern im Jahr 2015 auf 65.611 im Jahr 2024, was einer Zunahme von 2,3 Prozent entspricht. Besonders deutlich war das Wachstum von 2015 auf 2019 (+1.097 Einwohner), gefolgt von einem leichten Rückgang 2020. Seit 2022 stabilisiert sich die Bevölkerungszahl bei etwa 65.600 Einwohnern.
Die Arbeitslosigkeit ist seit 2015 rückläufig: Von 2.183 Arbeitslosen im Jahr 2015 auf 1.461 im Jahr 2019. Im Jahr 2020 stieg die Zahl wieder auf 1.667, 2023 lag sie bei 1.924. Die absolute Zahl der Arbeitslosen ist damit immer noch höher als vor der Pandemie, aber deutlich niedriger als 2015.
Weimar verfügt über zwei Hochschulen: die Bauhaus-Universität Weimar und die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Diese tragen zur Attraktivität des Standorts bei und sichern einen kontinuierlichen Zuzug von Studierenden.
Im Prognos-Zukunftsatlas 2025 belegt der Stadtkreis Weimar den Gesamtrang 235 von rund 400 deutschen Kreisen. Im Bereich Dynamik liegt Weimar mit Rang 149 relativ gut, während die Stärke mit Rang 244 im Mittelfeld liegt. Besonders schwach ist die Bewertung im Bereich Demografie (Rang 301) sowie Wohlstand und soziale Lage (Rang 331). Im Bereich Arbeitsmarkt schneidet Weimar mit Rang 77 am besten ab, was auf die hohe Beschäftigungsdichte und die wirtschaftliche Struktur der Stadt hindeutet. Wettbewerb und Innovation liegen mit Rang 261 im unteren Mittelfeld.
Es liegen keine Bodenrichtwerte für Weimar vor.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Weimar entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Weimar
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 7,55 €/m² |
| 2019 | 8,00 €/m² |
| 2020 | 8,77 €/m² |
| 2021 | 8,48 €/m² |
| 2022 | 9,07 €/m² |
| 2023 | 8,93 €/m² |
| 2024 | 9,95 €/m² |
| 2025 | 9,85 €/m² |
| 2026 | 10,12 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Weimar
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 2.149 €/m² |
| 2019 | 2.306 €/m² |
| 2020 | 2.430 €/m² |
| 2021 | 3.143 €/m² |
| 2022 | 3.167 €/m² |
| 2023 | 2.459 €/m² |
| 2024 | 2.957 €/m² |
| 2025 | 2.941 €/m² |
| 2026 | 2.756 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Weimar
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 4,22 % |
| 2019 | 4,16 % |
| 2020 | 4,33 % |
| 2021 | 3,24 % |
| 2022 | 3,44 % |
| 2023 | 4,36 % |
| 2024 | 4,04 % |
| 2025 | 4,02 % |
| 2026 | 4,41 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Weimar
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 64.131 Einwohner |
| 2016 | 64.355 Einwohner |
| 2017 | 64.426 Einwohner |
| 2018 | 65.090 Einwohner |
| 2019 | 65.228 Einwohner |
| 2020 | 65.098 Einwohner |
| 2021 | 65.138 Einwohner |
| 2022 | 65.620 Einwohner |
| 2023 | 65.611 Einwohner |
| 2024 | 65.611 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Weimar
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 5,31 % |
| 2016 | 8,95 % |
| 2017 | 4,17 % |
| 2018 | 5,00 % |
| 2019 | 4,54 % |
| 2020 | 5,37 % |
| 2021 | 5,08 % |
| 2022 | 4,68 % |
| 2023 | 4,91 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 235 Rang |
| Dynamik | 149 Rang |
| Stärke | 244 Rang |
| Demografie | 301 Rang |
| Arbeitsmarkt | 77,00 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 261 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 331 Rang |
Renditeverteilung in Thüringen
Anzahl Orte je Renditeband — Weimar liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Thüringen
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 1,00 Orte |
| 2–3 | 16,00 Orte |
| 3–4 | 52,00 Orte |
| 4–5 | 109 Orte |
| 5–6 | 135 Orte |
| 6–7 | 102 Orte |
| 7–8 | 68,00 Orte |
| 8–9 | 42,00 Orte |
| 9–10 | 31,00 Orte |
| 10–11 | 20,00 Orte |
| 11–12 | 11,00 Orte |
| 12+ | 14,00 Orte |
Wie schneidet Weimar im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Weimar ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Weimar ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Weimar
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Hetschburg | 10,56 €/m² |
| Weimar | 10,24 €/m² |
| Mellingen | 9,28 €/m² |
| Umpferstedt | 8,65 €/m² |
| Vollersroda | 8,32 €/m² |
| Buchfart | 8,23 €/m² |
| Ettersburg | 7,61 €/m² |
| Oettern | 7,10 €/m² |
| Kiliansroda | 6,19 €/m² |
| Wiegendorf | 5,00 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Weimar ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Weimar
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Hetschburg | 6,38 % |
| Umpferstedt | 6,05 % |
| Buchfart | 5,90 % |
| Mellingen | 5,26 % |
| Vollersroda | 4,82 % |
| Oettern | 4,37 % |
| Weimar | 4,28 % |
| Kiliansroda | 4,13 % |
| Wiegendorf | 3,81 % |
| Ettersburg | 3,26 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Vollersroda | 4,8 km | 99438 | 8,32 € | 2.069 € | 4,82 % |
| Umpferstedt | 5,8 km | 99441 | 8,65 € | 1.716 € | 6,05 % |
| Mellingen | 6,5 km | 99441 | 9,28 € | 2.117 € | 5,26 % |
| Buchfart | 6,7 km | 99438 | 8,23 € | 1.673 € | 5,90 % |
| Oettern | 6,8 km | 99438 | 7,10 € | 1.950 € | 4,37 % |
| Ettersburg | 6,8 km | 99439 | 7,61 € | 2.800 € | 3,26 % |
| Wiegendorf | 7,5 km | 99510 | 5,00 € | 1.575 € | 3,81 % |
| Hetschburg | 7,8 km | 99438 | 10,56 € | 1.986 € | 6,38 % |
| Kiliansroda | 7,8 km | 99441 | 6,19 € | 1.800 € | 4,13 % |
Wo liegt Weimar?
Lage
Weimar auf der Karte
Hochschulen am Ort
2 Einrichtung(en) — relevanter Nachfragetreiber für Mietwohnungen
- Bauhaus-Universität WeimarGeschwister-Scholl-Straße 8, 99423 Weimar
- Hochschule für Musik Franz Liszt WeimarPlatz der Demokratie 2/3, 99423 Weimar
Alle Kennzahlen zu Weimar
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 10,24 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.872 € |
| Bruttomietrendite | 4,28 % |
| Kaufpreisfaktor | 23,4 |
| Einwohner | 65.611 |
| Einwohner je km² | 777 |
| Fläche (km²) | 84,5 |
| Arbeitslosenquote | 4,9 % |
| Prognos-Gesamtrang | #235 |
| Prognos Dynamikrang | #149 |
| Prognos Stärkerang | #244 |
| Koordinaten | 50,9808, 11,3297 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Weimar
Was kostet eine Wohnung in Weimar?
Die Angebotsmiete liegt in Weimar bei 10,24 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 2.872 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich über dem Thüringer Durchschnitt von 6,88 Euro bzw. 1.459 Euro pro Quadratmeter und auch über dem deutschen Durchschnitt von 8,92 Euro Miete und 2.409 Euro Kaufpreis. Die Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Weimar entwickelt?
Die Miete stieg in Weimar von 7,55 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 10,12 Euro im Jahr 2026, was einer jährlichen Steigerungsrate von rund 3,73 Prozent entspricht. Der Kaufpreis entwickelte sich von 2.149 Euro pro Quadratmeter 2018 auf 2.756 Euro 2026, bei einer jährlichen Steigerung von etwa 3,16 Prozent. Die Zeitreihen sind nicht als Schätzung gekennzeichnet.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Weimar?
Die Bruttomietrendite in Weimar beträgt 4,28 Prozent und liegt damit deutlich unter dem Thüringer Durchschnitt von 6,32 Prozent sowie dem deutschen Durchschnitt von 5,10 Prozent. Der Kaufpreisfaktor beträgt 23,37 und liegt ebenfalls über dem Thüringer Wert von 17,88. Im Perzentilrang der Thüringer Orte liegt Weimar bei 16,47, was bedeutet, dass rund 83,5 Prozent der Orte im Bundesland eine höhere Rendite aufweisen. Das niedrige Renditeniveau spiegelt das hohe Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete wider.
Wie ist die Bevölkerungsentwicklung in Weimar?
Weimar hat 65.611 Einwohner bei einer Bevölkerungsdichte von 777 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die Bevölkerung wuchs von 2015 bis 2024 um 2,3 Prozent, von 64.131 auf 65.611 Einwohner. Die Stadt verfügt mit der Bauhaus-Universität Weimar und der Hochschule für Musik Franz Liszt über zwei Hochschulen, was die Nachfrage nach Wohnraum mitunter stützt.
Wie wird die Zukunftsfähigkeit von Weimar bewertet?
Im Prognos-Zukunftsatlas 2025 belegt der Kreis Weimar den Gesamtrang 235 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders gut schnitt der Kreis im Bereich Arbeitsmarkt mit Rang 77 ab, während die Bereiche Wohlstand und soziale Lage (Rang 331) sowie Demografie (Rang 301) schwächer abschneiden. Die Bewertung gilt für den Kreis, nicht die Gemeinde.
Woher stammen die Daten zu Weimar?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Weimar sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Weimar führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |