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Lagefaktor

Universitätsstädte: Warum Hochschulen den Mietmarkt prägen

20. Juli 2026 · Immortendite · 1 Min. Lesezeit

In Orten mit mindestens einer Hochschule liegt die Durchschnittsmiete bei 11,42 € gegenüber 8,98 € im Bundesmittel. Die Städte mit den meisten Einrichtungen im Überblick.

Titelbild: Universitätsstädte: Warum Hochschulen den Mietmarkt prägen
Titelbild: Universitätsstädte: Warum Hochschulen den Mietmarkt prägen

Hochschulen erzeugen eine konstante, wenig konjunkturabhängige Nachfrage nach kleinen Wohnungen. In den Daten zeigt sich das deutlich: Orte mit mindestens einer Hochschule kommen auf eine Durchschnittsmiete von 11,42 € pro m², über alle Gemeinden hinweg sind es 8,98 €.

Stadt Hochschulen Einwohner Miete Rendite
Berlin, Stadt 37 3.782.202 17,85 € 3,62 %
Hamburg, Freie und Hansestadt 19 1.910.160 17,21 € 2,98 %
Stuttgart, Landeshauptstadt 14 633.484 18,47 € 4,34 %
München, Landeshauptstadt 13 1.510.378 25,12 € 3,13 %
Köln, Stadt 11 1.087.353 16,61 € 3,90 %
Frankfurt am Main, Stadt 9 775.790 19,94 € 3,59 %
Dresden, Stadt 9 566.222 10,69 € 3,83 %
Potsdam, Stadt 9 187.119 14,75 € 3,04 %
Hannover, Landeshauptstadt 8 548.186 12,18 € 4,11 %
Karlsruhe, Stadt 7 309.964 14,92 € 4,30 %
Düsseldorf, Stadt 6 631.217 15,62 € 3,58 %
Bremen, Stadt 6 577.026 11,97 € 4,85 %

Was das für Vermieter heißt

Der Vorteil liegt in der Fluktuationssicherheit: Jedes Semester rücken neue Mieter nach. Der Nachteil ist derselbe — häufige Mieterwechsel bedeuten mehr Verwaltungsaufwand und regelmäßigere Renovierungen.

Auf jeder Ortsseite sind die ansässigen Hochschulen mit Adresse aufgeführt, sodass sich die Entfernung zum Objekt direkt einschätzen lässt.

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