Winterberg, Stadt
Winterberg (PLZ 59955) liegt im Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen. Der Ort zählt 12.792 Einwohner auf 148,0 km², das entspricht 86 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 8,89 € pro m², der Kaufpreis bei 2.653 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,02 % und ein Kaufpreisfaktor von 24,9 — rechnerisch sind das 25 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Winterberg über dem Renditeniveau von 23 % der Orte in Nordrhein-Westfalen.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 6,15 € auf 7,00 € pro m², im Mittel 1,6 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 10,4 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 0,0 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 3,0 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Hochsauerlandkreis Rang 200 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 218, Stärkerang 195). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Hallenberg, Medebach und Willingen (Upland) an.
Immobilienpreise in Winterberg im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Nordrhein-Westfalen.
Immobilienmarktbericht Winterberg, Stadt
Winterberg im Hochsauerlandkreis: Die höchstgelegene Gemeinde NRW zeigt einen Immobilienmarkt mit überdurchschnittlichen Kaufpreisen (2.653 €/m²) und niedriger Mietrendite (4,02 %). Der Markt wird von touristischer Nachfrage und begrenztem Angebot geprägt. Die Bevölkerung ist stabil bei rund 12.800 Einwohnern, der Zukunftsatlas bewertet den Kreis im unteren Mittelfeld.
Marktüberblick
Winterberg ist die höchstgelegene Gemeinde Nordrhein-Westfalens (668 m ü. NHN) und liegt im Rothaargebirge im Hochsauerlandkreis. Die Stadt ist international als Wintersportort und Austragungsort von Weltcuprennen im Bob- und Rennschlittenbob-Sport bekannt. Mit 147,95 km² Fläche und 12.792 Einwohnern (2024) handelt es sich um eine Kleinstadt mit 86 Einwohnern je km², die seit der kommunalen Neuordnung 1975 aus 14 Ortsteilen besteht.
Der aktuelle Immobilienmarkt zeigt ein deutliches Spannungsfeld: Die Angebotsmiete liegt bei 8,89 Euro je Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 2.653 Euro je Quadratmeter. Der Kaufpreisfaktor beträgt 24,88, die Bruttomietrendite 4,02 Prozent. Beide Werte stammen aus Inseraten und sind keine amtlichen Vergleichswerte.
Preisentwicklung
Die Mietpreise entwickelten sich zwischen 2018 und 2026 wie folgt: Von 6,15 Euro je Quadratmeter im Jahr 2018 stiegen sie kontinuierlich auf 8,37 Euro im Jahr 2023. Im Jahr 2025 folgte ein sprunghafter Anstieg auf 9,36 Euro, gefolgt von einem Rückgang auf 7,00 Euro im Jahr 2026. Der jährliche Wachstumsdurchsatz (CAGR) über die gesamte Reihe liegt bei 1,63 Prozent.
Die Kaufpreise zeigten eine deutlich dynamischere Entwicklung: Von 1.275 Euro je Quadratmeter im Jahr 2018 stiegen sie bis 2022 auf 2.770 Euro an – ein Anstieg von über 117 Prozent in vier Jahren. Im Jahr 2023 folgte eine Korrektur auf 2.493 Euro, 2024 erholte sich der Markt wieder auf 2.662 Euro. 2025 sanken die Preise erneut auf 2.436 Euro, bevor sie 2026 auf 2.813 Euro anstiegen. Der CAGR liegt bei 10,40 Prozent über den gesamten Zeitraum.
Die starke Preisdynamik im Kaufmarktbereich ist charakteristisch für ein touristisch geprägtes Mittelgebirgsgebiet mit begrenztem Angebot und saisonal bedingter Nachfrage.
Regionale Einordnung
Im regionalen Vergleich zeigt Winterberg ein differenziertes Bild:
Die Angebotsmiete von 8,89 Euro je Quadratmeter liegt über dem Durchschnitt des Hochsauerlandkreises (7,78 Euro), knapp unter dem Landesdurchschnitt Nordrhein-Westfalens (9,24 Euro) und nahezu auf dem Bundesdurchschnitt (8,92 Euro).
Beim Kaufpreis liegt Winterberg mit 2.653 Euro je Quadratmeter deutlich über allen Vergleichswerten: über dem Kreisdurchschnitt (1.857 Euro), dem Landesdurchschnitt (2.530 Euro) und dem Bundesdurchschnitt (2.409 Euro). Der Kaufpreisfaktor von 24,88 ist ebenfalls der höchste im regionalen Vergleich – der Hochsauerlandkreis liegt bei 19,81, Nordrhein-Westfalen bei 22,63.
Die Bruttomietrendite von 4,02 Prozent liegt unter allen Vergleichswerten: Kreis (5,22 Prozent), Bundesland (4,52 Prozent) und Deutschland (5,10 Prozent). Im Perzentilrang der Mietrendite in Nordrhein-Westfalen belegt Winterberg den 23. Perzentilplatz – von rund 396 verglichenen Orten liegt Winterberg damit im unteren Viertel.
Im Umkreis liegen die Nachbarorte teils deutlich niedriger: Hallenberg (1.506 Euro/m²), Medebach (1.727 Euro/m²) und Willingen (2.581 Euro/m²). Schmallenberg liegt mit 2.051 Euro/m² näher an Winterberg, aber immer noch darunter.
Demografie und Arbeitsmarkt
Die Bevölkerungsentwicklung in Winterberg war über den Beobachtungszeitraum leicht rückläufig: Von 12.798 Einwohnern im Jahr 2015 auf 12.792 im Jahr 2024 entspricht dies einer Veränderung von minus 0,05 Prozent. Ein besonderer Einbruch ist im Jahr 2020 mit 12.442 Einwohnern zu verzeichnen, gefolgt von einer Erholung auf 12.792 im Jahr 2023/2024.
Die Bevölkerungsdichte liegt bei 86 Einwohnern je Quadratkilometer, was für ein ländlich geprägtes Mittelgebirgsgebiet typisch ist.
Zu den verfügbaren Arbeitslosenzahlen liegen absolute Zahlen vor: 260 im Jahr 2015, mit einem Tiefpunkt von 217 im Jahr 2018, einem Anstieg auf 261 im Jahr 2020 und einem Wert von 238 im Jahr 2023. Eine prozentuale Arbeitslosenquote ist in den vorliegenden Daten nicht enthalten.
Die demografische Stabilität bei gleichzeitig leicht rückläufiger Bevölkerung stellt den lokalen Immobilienmarkt vor die Herausforderung, dass die Nachfrage zunehmend von externen Käufern und Investoren getragen wird.
Standortfaktoren
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 bewertet den Hochsauerlandkreis, zu dem Winterberg gehört, insgesamt auf Rang 200 von rund 400 deutschen Kreisen. Die Teilindizes zeigen folgende Positionen:
- Arbeitsmarkt: Rang 172 (überdurchschnittlich) - Wohlstand und soziale Lage: Rang 150 (überdurchschnittlich) - Dynamik: Rang 218 (unterdurchschnittlich) - Stärke: Rang 195 (knapp unter dem Median) - Demografie: Rang 240 (unterdurchschnittlich) - Wettbewerb und Innovation: Rang 257 (unterdurchschnittlich)
Die überdurchschnittliche Bewertung im Bereich Arbeitsmarkt und Wohlstand steht im Kontrast zu den schwächeren Werten bei Dynamik, Demografie und Wettbewerb. Dies spiegelt die Struktur einer touristisch geprägten Region wider, die von traditionellen Wirtschaftsstrukturen geprägt ist.
Hochschulen sind in Winterberg nicht vorhanden. Die nächstgelegenen Hochschulstandorte liegen außerhalb des unmittelbaren Umlandes.
Das Klima in Winterberg ist durch die Höhenlage geprägt: Die mittlere Jahrestemperatur beträgt 5,8 °C, der jährliche Niederschlag liegt bei rund 1.360 mm. Die Vegetationsperiode beträgt in 800 Metern Höhe nur 100 Tage im Jahr. Diese klimatischen Bedingungen begünstigen den Wintertourismus, erschweren aber gleichzeitig die landwirtschaftliche Nutzung und die Ansiedlung gewerblicher Betriebe.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Winterberg entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Winterberg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 6,15 €/m² |
| 2019 | 6,95 €/m² |
| 2020 | 7,30 €/m² |
| 2021 | 7,49 €/m² |
| 2022 | 7,92 €/m² |
| 2023 | 8,37 €/m² |
| 2024 | 8,31 €/m² |
| 2025 | 9,36 €/m² |
| 2026 | 7,00 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Winterberg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 1.275 €/m² |
| 2019 | 1.457 €/m² |
| 2020 | 2.174 €/m² |
| 2021 | 2.731 €/m² |
| 2022 | 2.770 €/m² |
| 2023 | 2.493 €/m² |
| 2024 | 2.662 €/m² |
| 2025 | 2.436 €/m² |
| 2026 | 2.813 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Winterberg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 5,79 % |
| 2019 | 5,72 % |
| 2020 | 4,03 % |
| 2021 | 3,29 % |
| 2022 | 3,43 % |
| 2023 | 4,03 % |
| 2024 | 3,75 % |
| 2025 | 4,61 % |
| 2026 | 2,99 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Winterberg
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 12.798 Einwohner |
| 2016 | 12.844 Einwohner |
| 2017 | 12.756 Einwohner |
| 2018 | 12.611 Einwohner |
| 2019 | 12.638 Einwohner |
| 2020 | 12.442 Einwohner |
| 2021 | 12.427 Einwohner |
| 2022 | 12.671 Einwohner |
| 2023 | 12.792 Einwohner |
| 2024 | 12.792 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Winterberg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 3,03 % |
| 2016 | 3,07 % |
| 2017 | 2,90 % |
| 2018 | 2,76 % |
| 2019 | 2,89 % |
| 2020 | 3,38 % |
| 2021 | 2,74 % |
| 2022 | 2,73 % |
| 2023 | 2,95 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 200 Rang |
| Dynamik | 218 Rang |
| Stärke | 195 Rang |
| Demografie | 240 Rang |
| Arbeitsmarkt | 172 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 257 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 150 Rang |
Renditeverteilung in Nordrhein-Westfalen
Anzahl Orte je Renditeband — Winterberg liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Nordrhein-Westfalen
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 3–4 | 84,00 Orte |
| 4–5 | 237 Orte |
| 5–6 | 56,00 Orte |
| 6–7 | 16,00 Orte |
| 7–8 | 2,00 Orte |
| 8–9 | 1,00 Orte |
Wie schneidet Winterberg im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Winterberg ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Winterberg ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Winterberg
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Willingen (Upland) | 9,15 €/m² |
| Winterberg | 8,89 €/m² |
| Schmallenberg | 8,62 €/m² |
| Allendorf (Eder) | 8,45 €/m² |
| Olsberg | 8,32 €/m² |
| Bad Berleburg | 7,82 €/m² |
| Hallenberg | 7,28 €/m² |
| Medebach | 7,16 €/m² |
| Lichtenfels | 7,04 €/m² |
| Bestwig | 6,77 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Winterberg ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Winterberg
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Lichtenfels | 12,04 % |
| Allendorf (Eder) | 7,33 % |
| Hallenberg | 5,80 % |
| Olsberg | 5,53 % |
| Bestwig | 5,53 % |
| Bad Berleburg | 5,13 % |
| Schmallenberg | 5,04 % |
| Medebach | 4,98 % |
| Willingen (Upland) | 4,25 % |
| Winterberg | 4,02 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Hallenberg, Stadt | 11,0 km | 59969 | 7,28 € | 1.506 € | 5,80 % |
| Medebach, Hansestadt | 12,0 km | 59964 | 7,16 € | 1.727 € | 4,98 % |
| Willingen (Upland) | 12,4 km | 34508 | 9,15 € | 2.581 € | 4,25 % |
| Schmallenberg, Stadt | 17,8 km | 57392 | 8,62 € | 2.051 € | 5,04 % |
| Olsberg, Stadt | 18,1 km | 59939 | 8,32 € | 1.805 € | 5,53 % |
| Bad Berleburg, Stadt | 18,8 km | 57319 | 7,82 € | 1.829 € | 5,13 % |
| Lichtenfels, Stadt | 19,2 km | 35104 | 7,04 € | 702 € | 12,04 % |
| Bestwig | 20,8 km | 59909 | 6,77 € | 1.469 € | 5,53 % |
| Allendorf (Eder) | 21,0 km | 35108 | 8,45 € | 1.383 € | 7,33 % |
Wo liegt Winterberg?
Lage
Winterberg auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Winterberg
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 8,89 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.653 € |
| Bruttomietrendite | 4,02 % |
| Kaufpreisfaktor | 24,9 |
| Einwohner | 12.792 |
| Einwohner je km² | 86 |
| Fläche (km²) | 148,0 |
| Arbeitslosenquote | 3,0 % |
| Prognos-Gesamtrang | #200 |
| Prognos Dynamikrang | #218 |
| Prognos Stärkerang | #195 |
| Koordinaten | 51,1943, 8,5331 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Winterberg
Was kostet eine Wohnung in Winterberg?
Eine Wohnung in Winterberg kostet im Durchschnitt 2.653 Euro pro Quadratmeter (Angebotskaufpreis) und ist mit 8,89 Euro pro Quadratmeter und Monat zu mieten. Der Kaufpreis liegt damit deutlich über dem Durchschnitt des Hochsauerlandkreises (1.857 Euro pro m²) und auch über dem Bundesdurchschnitt von 2.409 Euro pro m². Die Angebotsmiete von 8,89 Euro pro m² liegt knapp unter dem deutschen Durchschnitt von 8,92 Euro pro m².
Wie haben sich die Immobilienpreise in Winterberg entwickelt?
Die Kaufpreise in Winterberg sind seit 2018 deutlich gestiegen: Von 1.275 Euro pro m² im Jahr 2018 auf 2.653 Euro pro m² aktuell, was einer durchschnittlichen jährlichen Steigerung von rund 10,4 Prozent entspricht. Die Mieten entwickelten sich mit 1,63 Prozent pro Jahr deutlich moderater, von 6,15 auf 8,89 Euro pro m². Der Kaufpreis hat sich in diesem Zeitraum also mehr als verdoppelt, während die Mieten nur um rund 45 Prozent stiegen.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Winterberg?
Die Bruttomietrendite liegt bei 4,02 Prozent, was unter dem Durchschnitt des Hochsauerlandkreises (5,22 Prozent) und dem Bundesdurchschnitt (5,10 Prozent) liegt. Der Kaufpreisfaktor beträgt 24,88, also muss man rund 25 Jahre Bruttomiete zahlen, um den Kaufpreis zu decken. Im Perzentilrang der nordrhein-westfälischen Orte liegt Winterberg bei 23,23 — das bedeutet, nur rund 23 Prozent der Orte im Bundesland haben eine noch niedrigere Rendite.
Wie verhält sich Winterberg im Vergleich zum Hochsauerlandkreis?
Winterberg liegt bei allen drei relevanten Kennzahlen über dem Kreisdurchschnitt: Der Angebotskaufpreis beträgt 2.653 Euro pro m² gegenüber 1.857 Euro pro m² im Kreis, die Angebotsmiete 8,89 Euro pro m² gegenüber 7,78 Euro pro m². Die Bruttomietrendite liegt mit 4,02 Prozent jedoch unter dem Kreisdurchschnitt von 5,22 Prozent, was das höhere Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete widerspiegelt.
Wie ist die Bevölkerungsentwicklung in Winterberg?
Die Einwohnerzahl von Winterberg ist seit 2015 praktisch stabil geblieben: Von 12.798 Einwohnern im Jahr 2015 auf 12.792 im Jahr 2024. In einigen Jahren gab es leichte Schwankungen, etwa ein Rückgang auf 12.442 im Jahr 2020, aber insgesamt zeigt sich ein weitgehend konstantes Bild.
Wie bewertet der Prognos-Zukunftsatlas den Standort Winterberg?
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 ordnet den Hochsauerlandkreis, zu dem Winterberg gehört, auf Rang 200 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtranking ein. Im Bereich Dynamik liegt der Kreis auf Rang 218, bei den Wirtschaftsstärken auf Rang 195. Winterberg selbst hat keine Hochschule.
Woher stammen die Daten zu Winterberg?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Winterberg sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Winterberg führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Hochsauerlandkreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Marsberg, Stadt | 34431 | 7,74 € | 1.196 € | 7,76 % |
| Eslohe (Sauerland) | 59889 | 7,37 € | 1.491 € | 5,93 % |
| Hallenberg, Stadt | 59969 | 7,28 € | 1.506 € | 5,80 % |
| Olsberg, Stadt | 59939 | 8,32 € | 1.805 € | 5,53 % |
| Bestwig | 59909 | 6,77 € | 1.469 € | 5,53 % |
| Schmallenberg, Stadt | 57392 | 8,62 € | 2.051 € | 5,04 % |
| Medebach, Hansestadt | 59964 | 7,16 € | 1.727 € | 4,98 % |
| Brilon, Stadt | 59929 | 8,04 € | 1.968 € | 4,90 % |