Glauburg
Glauburg (PLZ 63695) liegt im Wetteraukreis in Hessen. Der Ort zählt 3.069 Einwohner auf 12,7 km², das entspricht 242 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 9,80 € pro m², der Kaufpreis bei 2.063 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 5,70 % und ein Kaufpreisfaktor von 17,5 — rechnerisch sind das 18 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Glauburg über dem Renditeniveau von 80 % der Orte in Hessen.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 6,78 € auf 11,36 € pro m², im Mittel 6,7 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 0,7 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 1,2 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 3,4 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Wetteraukreis Rang 166 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 255, Stärkerang 147). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Ranstadt, Ortenberg und Altenstadt an.
Immobilienpreise in Glauburg im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Hessen.
Immobilienmarkt und Standortbericht Glauburg
Glauburg im Wetteraukreis bietet mit einer Angebotsmiete von 9,80 Euro pro Quadratmeter und einem Kaufpreis von 2.063 Euro pro Quadratmeter die höchste Bruttomietrendite (5,7 %) aller Nachbarorte. Der Markt war in den letzten Jahren volatil, mit starken Schwankungen bei Miete und Kaufpreis. Die Bevölkerung ist stabil bei rund 3.070 Einwohnern, die Arbeitslosigkeit ist rückläufig. Der Prognos-Zukunftsatlas bewertet den Wetteraukreis im Mittelfeld, mit Stärken bei Wohlstand und sozialen Lage, aber schwächerer Dynamik.
Marktüberblick
Glauburg ist eine 12,67 Quadratkilometer große Gemeinde im Wetteraukreis mit zwei Ortsteilen – Glauberg und Stockheim – und rund 3.070 Einwohnern. Die Gemeinde liegt am Fuße des Vogelsberges, angrenzend an die Landschaft der Wetterau. Seit der Gebietsreform von 1971 vereint sie die beiden historischen Orte, die historisch unterschiedlichen Herrschaftsbereichen angehörten: Glauburg gehörte zu den Grafen zu Stolberg-Gedern, Stockheim zu den Fürsten von Isenburg-Büdingen.
Der Immobilienmarkt zeigt ein für die Region ungewöhnliches Bild: Die Angebotsmiete liegt mit 9,80 Euro pro Quadratmeter knapp über dem hessischen Durchschnitt von 9,69 Euro, deutlich unter dem Wetteraukreis-Durchschnitt von 10,38 Euro. Der Angebotskaufpreis von 2.063 Euro pro Quadratmeter liegt sowohl unter dem Kreiswert (2.843 Euro) als auch unter dem Landesdurchschnitt (2.505 Euro). Diese Kombination aus moderater Miete und vergleichsweise niedrigem Kaufpreis führt zu einer Bruttomietrendite von 5,7 Prozent – der höchsten aller umliegenden Gemeinden im Umkreis von elf Kilometern.
Preis- und Mietentwicklung
Die Mietentwicklung in Glauburg war in den letzten Jahren von starken Schwankungen geprägt. Die Angebotsmiete stieg von 6,78 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 11,36 Euro im Jahr 2026 – ein Anstieg von über 67 Prozent. Der Verlauf war dabei keineswegs linear: Nach einem Anstieg auf 9,14 Euro im Jahr 2020 folgte ein Rückgang auf 8,50 Euro im Jahr 2021, bevor die Miete 2022 mit 10,83 Euro einen neuen Höchststand erreichte. Seitdem pendelte sie zwischen 9,01 Euro (2023) und 11,36 Euro (2026).
Die Kaufpreisentwicklung verlief noch volatiler. Von 1.759 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 fiel der Preis 2019 auf 1.548 Euro, stieg 2020 auf 2.011 Euro, brach 2021 auf 1.276 Euro ein und erreichte 2022 mit 2.303 Euro einen neuen Höchststand. In den Folgejahren folgte eine Korrektur auf 1.873 Euro (2023), ein erneuter Anstieg auf 2.258 Euro (2025) und ein Rückgang auf 1.866 Euro (2026). Der langfristige Anstieg über den gesamten Zeitraum beträgt durchschnittlich knapp 0,75 Prozent pro Jahr – ein Wert, der deutlich unter dem Mietanstieg liegt und die hohe Rendite von 5,7 Prozent mit erklärt.
Regionale Einordnung
Im direkten Vergleich mit den acht Nachbarorten im Umkreis von elf Kilometern weist Glauburg die mit Abstand höchste Bruttomietrendite auf (5,7 Prozent). Der nächstgelegene Ort, Ranstadt (4,3 Kilometer), liegt bei 5,01 Prozent, Ortenberg bei 4,74 Prozent. Die hohe Rendite resultiert daraus, dass der Kaufpreis in Glauburg mit 2.063 Euro pro Quadratmeter der niedrigste aller Nachbarorte ist, während die Miete mit 9,80 Euro im Mittelfeld liegt. Nur Florstadt (10,45 Euro) und Altenstadt (10,19 Euro) weisen höhere Mieten aus, jedoch zu deutlich höheren Kaufpreisen.
Der Kaufpreisfaktor von 17,54 liegt unter dem Wetteraukreis-Durchschnitt von 22,44 und unter dem hessischen Durchschnitt von 21,06. Das bedeutet, dass der Kaufpreis im Verhältnis zur Miete günstiger ist als in den meisten anderen Orten. Im Bundesland liegt Glauburg bei der Bruttomietrendite im 80. Perzentil – besser als 80 Prozent der hessischen Orte.
Gleichzeitig zeigt der Vergleich, dass Glauburg kein Einzelfall ist: Der gesamte Wetteraukreis weist mit 4,55 Prozent eine niedrigere durchschnittliche Rendite auf als der hessische Durchschnitt (4,98 Prozent) und der Bundesdurchschnitt (5,10 Prozent). Glauburg folgt diesem regionalen Muster der niedrigeren Renditen, übertrifft es aber deutlich.
Standortfaktoren
Die Bevölkerung von Glauburg ist seit 2015 relativ stabil bei rund 3.070 Einwohnern. Nach einem leichten Anstieg von 3.032 (2015) auf 3.090 (2022) folgte eine Stabilisierung bei 3.069 Einwohnern (2023 und 2024). Die Bevölkerungsdichte beträgt 242 Einwohner pro Quadratkilometer – hoch für eine Gemeinde dieser Größe, was auf die kompakte Siedlungsstruktur der beiden Ortsteile hindeutet.
Die Arbeitslosigkeit ist im Beobachtungszeitraum deutlich gesunken: Von 86 Arbeitslosen im Jahr 2015 auf 62 im Jahr 2023. Dieser Rückgang von rund 28 Prozent entspricht einem positiven wirtschaftlichen Trend, auch wenn die absoluten Zahlen keine Prozentangaben der Arbeitslosenquote enthalten.
Auf Kreisebene schneidet der Wetteraukreis im Prognos-Zukunftsatlas 2025 im Mittelfeld ab: Platz 166 von rund 400 Kreisen in der Gesamtwertung. Besonders gut positioniert ist der Kreis bei Wohlstand und sozialer Lage (Platz 120), während die Dynamik mit Platz 255 unterdurchschnittlich abschneidet. Diese Bewertung gilt für den gesamten Kreis, nicht für die Gemeinde Glauburg allein. Am Ort bestehen keine Hochschulen, was die Nachfrage nach studentischem Wohnraum begrenzt.
Als touristischer Anziehungspunkt wirkt der Archäologische Park Glauberg mit dem Keltenfürst-Museum, das 2011 eröffnet wurde und den hessischen Architekturpreis erhielt. Der Vulkanradweg auf einer ehemaligen Bahntrasse durch die Gemeinde bietet zusätzliche Infrastruktur für Erholungssuchende.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Glauburg entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Glauburg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 6,78 €/m² |
| 2019 | 7,25 €/m² |
| 2020 | 9,14 €/m² |
| 2021 | 8,50 €/m² |
| 2022 | 10,83 €/m² |
| 2023 | 9,01 €/m² |
| 2024 | 9,44 €/m² |
| 2025 | 11,09 €/m² |
| 2026 | 11,36 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Glauburg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 1.759 €/m² |
| 2019 | 1.548 €/m² |
| 2020 | 2.011 €/m² |
| 2021 | 1.276 €/m² |
| 2022 | 2.303 €/m² |
| 2023 | 1.873 €/m² |
| 2024 | 2.035 €/m² |
| 2025 | 2.258 €/m² |
| 2026 | 1.866 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Glauburg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 4,63 % |
| 2019 | 5,62 % |
| 2020 | 5,45 % |
| 2021 | 8,00 % |
| 2022 | 5,64 % |
| 2023 | 5,77 % |
| 2024 | 5,57 % |
| 2025 | 5,89 % |
| 2026 | 7,30 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Glauburg
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 3.032 Einwohner |
| 2016 | 3.047 Einwohner |
| 2017 | 3.054 Einwohner |
| 2018 | 3.047 Einwohner |
| 2019 | 3.034 Einwohner |
| 2020 | 3.064 Einwohner |
| 2021 | 3.081 Einwohner |
| 2022 | 3.090 Einwohner |
| 2023 | 3.069 Einwohner |
| 2024 | 3.069 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Glauburg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 4,49 % |
| 2016 | 4,11 % |
| 2017 | 4,18 % |
| 2018 | 3,91 % |
| 2019 | 3,63 % |
| 2020 | 3,67 % |
| 2021 | 4,08 % |
| 2022 | 3,49 % |
| 2023 | 3,38 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 166 Rang |
| Dynamik | 255 Rang |
| Stärke | 147 Rang |
| Demografie | 208 Rang |
| Arbeitsmarkt | 168 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 184 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 120 Rang |
Renditeverteilung in Hessen
Anzahl Orte je Renditeband — Glauburg liegt im Band 5–6 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Hessen
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 1,00 Orte |
| 3–4 | 63,00 Orte |
| 4–5 | 206 Orte |
| 5–6 | 89,00 Orte |
| 6–7 | 33,00 Orte |
| 7–8 | 17,00 Orte |
| 8–9 | 6,00 Orte |
| 9–10 | 3,00 Orte |
| 10–11 | 1,00 Orte |
| 11–12 | 1,00 Orte |
| 12+ | 1,00 Orte |
Wie schneidet Glauburg im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Glauburg ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Glauburg ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Glauburg
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Florstadt | 10,45 €/m² |
| Altenstadt | 10,19 €/m² |
| Limeshain | 9,93 €/m² |
| Büdingen | 9,92 €/m² |
| Reichelsheim (Wetterau) | 9,92 €/m² |
| Glauburg | 9,80 €/m² |
| Nidda | 9,48 €/m² |
| Ranstadt | 9,25 €/m² |
| Hirzenhain | 8,49 €/m² |
| Ortenberg | 8,08 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Glauburg ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Glauburg
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Glauburg | 5,70 % |
| Hirzenhain | 5,23 % |
| Ranstadt | 5,01 % |
| Altenstadt | 4,90 % |
| Nidda | 4,90 % |
| Ortenberg | 4,74 % |
| Florstadt | 4,74 % |
| Limeshain | 4,61 % |
| Büdingen | 4,43 % |
| Reichelsheim (Wetterau) | 3,89 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Ranstadt | 4,3 km | 63691 | 9,25 € | 2.216 € | 5,01 % |
| Ortenberg, Stadt | 4,4 km | 63683 | 8,08 € | 2.047 € | 4,74 % |
| Altenstadt | 6,7 km | 63674 | 10,19 € | 2.494 € | 4,90 % |
| Büdingen, Stadt | 7,7 km | 63654 | 9,92 € | 2.690 € | 4,43 % |
| Limeshain | 7,8 km | 63694 | 9,93 € | 2.585 € | 4,61 % |
| Nidda, Stadt | 9,9 km | 63667 | 9,48 € | 2.322 € | 4,90 % |
| Reichelsheim (Wetterau), Stadt | 10,8 km | 61203 | 9,92 € | 3.065 € | 3,89 % |
| Florstadt, Stadt | 11,1 km | 61197 | 10,45 € | 2.645 € | 4,74 % |
| Hirzenhain | 11,2 km | 63697 | 8,49 € | 1.947 € | 5,23 % |
Wo liegt Glauburg?
Lage
Glauburg auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Glauburg
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 9,80 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.063 € |
| Bruttomietrendite | 5,70 % |
| Kaufpreisfaktor | 17,5 |
| Einwohner | 3.069 |
| Einwohner je km² | 242 |
| Fläche (km²) | 12,7 |
| Arbeitslosenquote | 3,4 % |
| Prognos-Gesamtrang | #166 |
| Prognos Dynamikrang | #255 |
| Prognos Stärkerang | #147 |
| Koordinaten | 50,3246, 9,0175 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Glauburg
Was kostet eine Wohnung in Glauburg?
Die Angebotsmiete liegt bei 9,80 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 2.063 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt Glauburg unter dem Durchschnitt des Wetteraukreises (10,38 Euro/m² Miete, 2.843 Euro/m² Kaufpreis), aber leicht über dem Hessendurchschnitt bei der Miete (9,69 Euro/m²). Die Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel.
Wie haben sich die Miet- und Kaufpreise in Glauburg entwickelt?
Die Angebotsmiete ist von 6,78 Euro/m² im Jahr 2018 auf 11,36 Euro/m² im Jahr 2026 gestiegen, was einem Anstieg von rund 68 Prozent entspricht. Der Kaufpreis zeigt weniger klare Trends: Er lag 2018 bei 1.759 Euro/m² und betrug 2026 1.866 Euro/m², dazwischen gab es starke Schwankungen mit einem Tief von 1.276 Euro/m² (2021) und einem Hoch von 2.303 Euro/m² (2022). Die Zeitreihen sind nicht als Schätzung gekennzeichnet.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Glauburg?
Die Bruttomietrendite beträgt 5,7 Prozent und liegt damit deutlich über dem Durchschnitt des Wetteraukreises (4,55 Prozent), Hessens (4,98 Prozent) und Deutschlands (5,10 Prozent). Mit einem Perzentilrang von 80,29 im Bundesland liegt Glauburg im oberen Fünftel der hessischen Orte. Der Kaufpreisfaktor von 17,54 ist niedriger als der Kreisdurchschnitt von 22,44, was auf ein günstigeres Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete hindeutet.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Glauburg?
Die Einwohnerzahl ist von 3.032 im Jahr 2015 auf 3.069 im Jahr 2024 gestiegen, was einem Anstieg von 1,22 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 242 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Bevölkerungsentwicklung ist also leicht positiv, wenn auch moderat.
Wie schneidet Glauburg im Vergleich zum Umland ab?
Im Vergleich zu acht Nachbarorten im Umkreis von bis zu 11 Kilometern hat Glauburg die niedrigste Angebotsmiete (9,80 Euro/m²) und einen der niedrigsten Kaufpreise (2.063 Euro/m²). Die Bruttomietrendite von 5,7 Prozent ist die höchste im Vergleich zu den Nachbarorten — beispielsweise liegen Ranstadt bei 5,01 Prozent und Ortenberg bei 4,74 Prozent. Das spiegelt das niedrigere Kaufpreisniveau wider.
Woher stammen die Daten zu Glauburg?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Glauburg sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Glauburg führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Wetteraukreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Gedern, Stadt | 63688 | 7,79 € | 1.431 € | 6,54 % |
| Hirzenhain | 63697 | 8,49 € | 1.947 € | 5,23 % |
| Ranstadt | 63691 | 9,25 € | 2.216 € | 5,01 % |
| Kefenrod | 63699 | 7,35 € | 1.786 € | 4,94 % |
| Nidda, Stadt | 63667 | 9,48 € | 2.322 € | 4,90 % |
| Altenstadt | 63674 | 10,19 € | 2.494 € | 4,90 % |
| Wölfersheim | 61200 | 9,85 € | 2.471 € | 4,78 % |
| Rockenberg | 35519 | 9,36 € | 2.352 € | 4,77 % |