Schrecksbach
Schrecksbach (PLZ 34637) liegt im Schwalm-Eder-Kreis in Hessen. Der Ort zählt 2.948 Einwohner auf 36,6 km², das entspricht 81 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 7,22 € pro m², der Kaufpreis bei 1.580 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 5,48 % und ein Kaufpreisfaktor von 18,2 — rechnerisch sind das 18 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Schrecksbach über dem Renditeniveau von 76 % der Orte in Hessen.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 3,64 € auf 8,65 € pro m², im Mittel 11,4 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit -1,2 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 5,0 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,5 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Schwalm-Eder-Kreis Rang 210 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 204, Stärkerang 203). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Neukirchen, Willingshausen und Ottrau an.
Immobilienpreise in Schrecksbach im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Hessen.
Immobilienmarkt und Standortbericht: Schrecksbach
Schrecksbach im Schwalm-Eder-Kreis: Immobilienmarkt mit unterdurchschnittlichen Preisen, aber überdurchschnittlicher Bruttomietrendite von 5,48 Prozent. Volatile Mietentwicklung bei korrigierten Kaufpreisen. Bevölkerungsrückgang von 5 Prozent seit 2015, Arbeitslosenquote bei 4,4 Prozent. Prognos-Zukunftsatlas-Rang 210 von 400 Kreisen (Kreiswertung). Im regionalen Vergleich im Mittelfeld bei Miete und Kaufpreis, mittlere Rendite im Umland.
Marktüberblick: Untere Preisniveau mit überdurchschnittlicher Rendite
Schrecksbach liegt mit einer Angebotsmiete von 7,22 Euro je Quadratmeter und einem Angebotskaufpreis von 1.580 Euro je Quadratmeter deutlich unter den hessischen und bundesweiten Durchschnitten. Die Angebotsmiete liegt 25 Prozent unter dem hessischen Durchschnitt von 9,69 Euro, der Kaufpreis sogar 37 Prozent unter dem Landesmittel von 2.505 Euro. Im bundesweiten Vergleich zeigt sich ein ähnliches Bild: Die Miete liegt 19 Prozent unter dem deutschen Durchschnitt von 8,92 Euro, der Kaufpreis 34 Prozent darunter.
Die Bruttomietrendite von 5,48 Prozent liegt damit über dem hessischen Durchschnitt von 4,98 Prozent und über dem Bundesdurchschnitt von 5,10 Prozent. Im Perzentilrang der hessischen Orte belegt Schrecksbach mit 76,5 Prozent einen Platz im oberen Quartil – das bedeutet, dass die Rendite in Schrecksbach höher ist als in etwa drei Vierteln der verglichenen hessischen Orte. Der Kaufpreisfaktor von 18,24 liegt unter dem hessischen Durchschnitt von 21,06, was die günstigere Kaufpreislage im Verhältnis zur Miete bestätigt.
Im Kreisvergleich schneidet Schrecksbach bei allen vier Kennzahlen unter dem Kreisdurchschnitt ab: Die Angebotsmiete liegt 5,8 Prozent unter dem Kreisdurchschnitt von 7,66 Euro, der Kaufpreis 8,4 Prozent unter 1.726 Euro, die Rendite 5,2 Prozent unter 5,78 Prozent und der Kaufpreisfaktor 2,1 Prozent unter 18,63. Das ist konsistent: Niedrigere Preise bei moderaten Mieten führen zu einer im Kreisvergleich durchschnittlichen, aber überlandlich attraktiven Rendite.
Preis- und Mietentwicklung: Volatile Miete, korrigierte Kaufpreise
Die Mietentwicklung in Schrecksbach zeigt eine starke Volatilität, die über eine einfache Trendaussage hinausgeht. Von 3,64 Euro je Quadratmeter im Jahr 2018 stiegen die Angebotswerte zunächst leicht auf 3,86 Euro (2019), fielen dann 2020 auf 3,33 Euro und legten 2021 sprunghaft auf 7,39 Euro zu – ein Anstieg von über 120 Prozent innerhalb von zwei Jahren. In den Folgejahren schwankten die Werte zwischen 5,92 Euro (2024) und 8,65 Euro (2026).
Diese starken Ausschläge deuten auf einen dünnen Markt hin, in dem einzelne Inserate die Durchschnittswerte deutlich nach oben oder unten ziehen können. Die CAGR von 11,43 Prozent über den gesamten Zeitraum ist statistisch korrekt, aber durch den extremen Anstieg 2020–2021 verzerrt und für eine Trendprognose wenig aussagekräftig.
Bei den Kaufpreisen zeigt sich ein anderes Muster. Von 529 Euro je Quadratmeter in den Jahren 2020 und 2021 fielen sie bis 2024 auf 392 Euro, was einem Rückgang von 26 Prozent entspricht. 2025 erholten sie sich auf 491 Euro, bleiben aber deutlich unter dem Ausgangsniveau. Die negative CAGR von –1,24 Prozent fasst diese Entwicklung zusammen. Der Kaufpreismarkt in Schrecksbach hat also die allgemeine Korrektur des deutschen Immobilienmarkts seit 2022 widerspiegelt, wenn auch mit einer teilweisen Erholung 2025.
Demografie und Standortfaktoren: Bevölkerungsrückgang bei entspanntem Arbeitsmarkt
Die Einwohnerzahl Schrecksbachs ist seit 2015 kontinuierlich gesunken: Von 3.104 auf 2.948 Einwohner im Jahr 2024, ein Rückgang von 5,0 Prozent in neun Jahren. Die Bevölkerungsdichte beträgt 81 Einwohner je Quadratkilometer und liegt damit deutlich unter der des Schwalm-Eder-Kreises (117 Einw./km²). Der Ort umfasst sechs Ortsteile (Schrecksbach, Holzburg, Röllshausen, Salmshausen, Schönberg, Trockenbach), was auf eine dezentrale Siedlungsstruktur hindeutet.
Die Arbeitslosenquote des Ortes lag 2023 bei 4,4 Prozent (gemessen in Promille: 44). Im Vergleich zu 5,4 Prozent im Jahr 2015 hat sich der Arbeitsmarkt leicht entspannt. Allerdings ist zu beachten, dass diese Werte auf die Gemeinde bezogen sind und die hohe Mobilität in ländlichen Räumen die lokale Quote nicht vollständig abbilden kann.
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 bewertet den Schwalm-Eder-Kreis, zu dem Schrecksbach gehört, mit dem Gesamtrang 210 von rund 400 deutschen Kreisen. Die Teilindizes zeigen unterschiedliche Profile: Der Rang im Bereich Wettbewerb und Innovation liegt mit 159 deutlich besser als der im Arbeitsmarkt (261) und der Demografie (230). Der Wohlstandsindex liegt mit 227 im unteren Mittelfeld. Diese Bewertung gilt für den gesamten Kreis, nicht für die einzelne Gemeinde, gibt aber einen Hinweis auf die strukturellen Rahmenbedingungen.
Regionale Einordnung: Mittelfeld im Umland
Im Vergleich zu den acht Nachbarorten im Umkreis bis 13,3 Kilometer zeigt Schrecksbach ein gemischtes Bild. Die Angebotsmiete von 7,22 Euro liegt im Mittelfeld: höher als in Antrifttal (5,97 Euro), Ottrau (6,77 Euro) und Neukirchen (6,82 Euro), aber niedriger als in Alsfeld (8,56 Euro), Schwalmstadt (8,25 Euro) und Neustadt (8,14 Euro).
Beim Kaufpreis liegt Schrecksbach mit 1.580 Euro je Quadratmeter ebenfalls im mittleren Bereich. Deutlich günstigere Preise weisen Ottrau (760 Euro) und Willingshausen (921 Euro) auf, während Schwalmstadt (2.129 Euro) und Neustadt (1.857 Euro) deutlich über Schrecksbach liegen. Antrifttal (1.506 Euro) und Alsfeld (1.658 Euro) liegen in der Nähe.
Die Bruttomietrendite variiert in der Nachbarschaft stark: Von 4,65 Prozent in Schwalmstadt über 4,76 Prozent in Antrifttal und 5,26 Prozent in Neustadt bis hin zu 9,58 Prozent in Willingshausen und 10,69 Prozent in Ottrau. Schrecksbach liegt mit 5,48 Prozent im unteren Mittelfeld der Nachbarn. Die hohen Renditen in Ottrau und Willingshausen resultieren aus extrem niedrigen Kaufpreisen bei moderaten Mieten, während die niedrigen Renditen in Schwalmstadt und Antrifttal auf überdurchschnittlich hohe Kaufpreise bei vergleichsweise niedrigen Mieten zurückzuführen sind.
Schrecksbach positioniert sich damit als Ort mit moderaten Preisen und einer durchschnittlichen Rendite – weder das günstigste noch das teuerste Objekt im Umland, aber mit einer stabilen Preis-Miet-Relation.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Schrecksbach entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Schrecksbach
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 3,64 €/m² |
| 2019 | 3,86 €/m² |
| 2020 | 3,33 €/m² |
| 2021 | 7,39 €/m² |
| 2022 | 6,25 €/m² |
| 2023 | 6,88 €/m² |
| 2024 | 5,92 €/m² |
| 2025 | 8,47 €/m² |
| 2026 | 8,65 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Schrecksbach
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2020 | 529 €/m² |
| 2021 | 529 €/m² |
| 2024 | 392 €/m² |
| 2025 | 491 €/m² |
| 2026 | 491 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Schrecksbach
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2020 | 7,55 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Schrecksbach
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 3.104 Einwohner |
| 2016 | 3.078 Einwohner |
| 2017 | 3.045 Einwohner |
| 2018 | 3.022 Einwohner |
| 2019 | 3.024 Einwohner |
| 2020 | 2.977 Einwohner |
| 2021 | 2.949 Einwohner |
| 2022 | 2.981 Einwohner |
| 2023 | 2.948 Einwohner |
| 2024 | 2.948 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Schrecksbach
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 2,65 % |
| 2016 | 18,60 % |
| 2017 | 1,63 % |
| 2018 | 1,95 % |
| 2019 | 1,74 % |
| 2020 | 2,20 % |
| 2021 | 1,88 % |
| 2022 | 1,90 % |
| 2023 | 2,49 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 210 Rang |
| Dynamik | 204 Rang |
| Stärke | 203 Rang |
| Demografie | 230 Rang |
| Arbeitsmarkt | 261 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 159 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 227 Rang |
Renditeverteilung in Hessen
Anzahl Orte je Renditeband — Schrecksbach liegt im Band 5–6 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Hessen
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 1,00 Orte |
| 3–4 | 63,00 Orte |
| 4–5 | 206 Orte |
| 5–6 | 89,00 Orte |
| 6–7 | 33,00 Orte |
| 7–8 | 17,00 Orte |
| 8–9 | 6,00 Orte |
| 9–10 | 3,00 Orte |
| 10–11 | 1,00 Orte |
| 11–12 | 1,00 Orte |
| 12+ | 1,00 Orte |
Wie schneidet Schrecksbach im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Schrecksbach ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Schrecksbach ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Schrecksbach
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Alsfeld | 8,56 €/m² |
| Schwalmstadt | 8,25 €/m² |
| Neustadt (Hessen) | 8,14 €/m² |
| Oberaula | 7,67 €/m² |
| Willingshausen | 7,36 €/m² |
| Schrecksbach | 7,22 €/m² |
| Neukirchen | 6,82 €/m² |
| Ottrau | 6,77 €/m² |
| Schwarzenborn | 6,65 €/m² |
| Antrifttal | 5,97 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Schrecksbach ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Schrecksbach
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Ottrau | 10,69 % |
| Willingshausen | 9,58 % |
| Oberaula | 7,14 % |
| Alsfeld | 6,19 % |
| Neukirchen | 5,65 % |
| Schrecksbach | 5,48 % |
| Neustadt (Hessen) | 5,26 % |
| Antrifttal | 4,76 % |
| Schwalmstadt | 4,65 % |
| Schwarzenborn | 3,91 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Neukirchen, Stadt | 5,7 km | 34626 | 6,82 € | 1.450 € | 5,65 % |
| Willingshausen | 6,5 km | 34628 | 7,36 € | 921 € | 9,58 % |
| Ottrau | 7,9 km | 34633 | 6,77 € | 760 € | 10,69 % |
| Antrifttal | 8,3 km | 36326 | 5,97 € | 1.506 € | 4,76 % |
| Alsfeld, Stadt | 9,4 km | 36304 | 8,56 € | 1.658 € | 6,19 % |
| Schwalmstadt, Konfirmationsstadt | 11,0 km | 34613 | 8,25 € | 2.129 € | 4,65 % |
| Neustadt (Hessen), Stadt | 12,1 km | 35279 | 8,14 € | 1.857 € | 5,26 % |
| Oberaula | 13,3 km | 36280 | 7,67 € | 1.290 € | 7,14 % |
| Schwarzenborn, Stadt | 14,0 km | 34639 | 6,65 € | 2.042 € | 3,91 % |
Wo liegt Schrecksbach?
Lage
Schrecksbach auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Schrecksbach
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 7,22 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.580 € |
| Bruttomietrendite | 5,48 % |
| Kaufpreisfaktor | 18,2 |
| Einwohner | 2.948 |
| Einwohner je km² | 81 |
| Fläche (km²) | 36,6 |
| Arbeitslosenquote | 2,5 % |
| Prognos-Gesamtrang | #210 |
| Prognos Dynamikrang | #204 |
| Prognos Stärkerang | #203 |
| Koordinaten | 50,8349, 9,2855 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Schrecksbach
Was kostet eine Wohnung in Schrecksbach?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Schrecksbach liegt bei 7,22 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 1.580 Euro pro Quadratmeter. Damit liegen beide Werte unter dem Durchschnitt des Schwalm-Eder-Kreises (7,66 Euro/m² Miete, 1.726 Euro/m² Kaufpreis) und deutlich unter dem hessischen Durchschnitt (9,69 Euro/m² Miete, 2.505 Euro/m² Kaufpreis). Die Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und stellen keinen amtlichen Mietspiegel dar.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Schrecksbach entwickelt?
Die Kaufpreise in Schrecksbach sind von 529 Euro pro Quadratmeter in den Jahren 2020 und 2021 auf 392 Euro im Jahr 2024 gefallen und erholten sich 2025/2026 auf 491 Euro pro Quadratmeter. Die Mieten stiegen von 3,64 Euro im Jahr 2018 auf 8,65 Euro im Jahr 2026, wobei sie dazwischen zwischen 3,33 und 7,39 Euro schwankten. Beide Zeitreihen sind nicht geschätzt.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Schrecksbach?
Die Bruttomietrendite beträgt 5,48 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 18,24. Damit liegt die Rendite unter dem Kreisdurchschnitt von 5,78 Prozent, aber über dem hessischen Durchschnitt von 4,98 Prozent. Schrecksbach liegt bei der Rendite im Perzentilrang 76,48 im Bundesland, was bedeutet, dass rund 76 Prozent der hessischen Orte eine niedrigere Rendite aufweisen. Der Kaufpreisfaktor ist leicht unter dem Kreisdurchschnitt von 18,63 und deutlich unter dem hessischen Durchschnitt von 21,06.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Schrecksbach?
Die Bevölkerung in Schrecksbach ist von 3.104 Einwohnern im Jahr 2015 auf 2.948 im Jahr 2024 gesunken, was einem Rückgang von rund 5 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 81 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Bevölkerungsentwicklung verläuft seit 2015 durchgehend leicht negativ.
Wie ist die Zukunftsperspektive von Schrecksbach?
Im Prognos-Zukunftsatlas 2025 belegt der Schwalm-Eder-Kreis, zu dem Schrecksbach gehört, Rang 210 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtranking. Besonders gut abschneidet der Kreis im Bereich Wettbewerb und Innovation mit Rang 159, während er im Arbeitsmarkt (Rang 261) und in der Demografie (Rang 230) schwächer dasteht. Für Schrecksbach selbst liegen keine separaten Standortfaktoren vor, da die Bewertung auf Kreisebene erfolgt.
Woher stammen die Daten zu Schrecksbach?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Schrecksbach sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Schrecksbach führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2020 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Schwalm-Eder-Kreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Ottrau | 34633 | 6,77 € | 760 € | 10,69 % |
| Willingshausen | 34628 | 7,36 € | 921 € | 9,58 % |
| Neuental | 34599 | 7,62 € | 1.092 € | 8,37 % |
| Wabern | 34590 | 8,08 € | 1.246 € | 7,78 % |
| Oberaula | 36280 | 7,67 € | 1.290 € | 7,14 % |
| Bad Zwesten | 34596 | 8,28 € | 1.539 € | 6,45 % |
| Knüllwald | 34593 | 7,61 € | 1.442 € | 6,33 % |
| Jesberg | 34632 | 6,71 € | 1.301 € | 6,19 % |