Grävenwiesbach
Grävenwiesbach (PLZ 61279) liegt im Hochtaunuskreis in Hessen. Der Ort zählt 5.475 Einwohner auf 43,2 km², das entspricht 127 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 9,23 € pro m², der Kaufpreis bei 2.740 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,04 % und ein Kaufpreisfaktor von 24,7 — rechnerisch sind das 25 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Grävenwiesbach über dem Renditeniveau von 18 % der Orte in Hessen.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 6,59 € auf 8,97 € pro m², im Mittel 3,9 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit -1,1 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 3,7 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 5,0 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Hochtaunuskreis Rang 14 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 68, Stärkerang 15). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Waldsolms, Weilmünster und Weilrod an.
Immobilienpreise in Grävenwiesbach im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Hessen.
Immobilienmarkt und Standortbericht: Grävenwiesbach
Bericht zum Immobilienmarkt in Grävenwiesbach (Hochtaunuskreis): Angebotskaufpreis 2.740 €/m², Angebotsmiete 9,23 €/m², Bruttomietrendite 4,04 %. Der Ort liegt im regionalen Mittelfeld, unter dem Kreisdurchschnitt des Hochtaunuskreises, aber über dem Bundesdurchschnitt bei der Miete. Die Zeitreihe zeigt einen extremen Ausreißer 2024 (Kaufpreis 5.095 €/m²). Grävenwiesbach ist die einzige Gemeinde im Kreis mit unterdurchschnittlicher Kaufkraft.
Marktüberblick
Grävenwiesbach liegt im östlichen Hintertaunus auf 296 m ü. NN und umfasst sechs Ortsteile auf 43,15 km². Die Gemeinde hat 5.475 Einwohner (2024), was einer Dichte von 127 Einwohnern je km² entspricht. Mit der Bahnlinie RB 15 (Frankfurt–Brandoberndorf) ist der Ort an den Schienenpersonenverkehr angebunden; Frankfurt am Main liegt etwa 40 km entfernt.
Der aktuelle Angebotskaufpreis liegt bei 2.740 Euro je Quadratmeter, die Angebotsmiete bei 9,23 Euro je Quadratmeter. Der Kaufpreisfaktor beträgt 24,74, die Bruttomietrendite 4,04 %. Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt liegt die Miete mit dem 1,04-Fachen knapp darüber, der Kaufpreis mit dem 1,14-Fachen ebenfalls leicht über dem Mittel. Der Kaufpreisfaktor liegt mit 24,74 jedoch über dem Bundesdurchschnitt von 21,06 – das bedeutet, dass der Kaufpreis im Verhältnis zur Miete höher ist als bundesweit üblich. Diese Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und liegen systematisch über der ortsüblichen Vergleichsmiete.
Preis- und Mietentwicklung
Die Miet- und Kaufpreisentwicklung in Grävenwiesbach ist von starken Schwankungen geprägt. Die Angebotsmiete stieg von 6,59 Euro je m² (2018) auf 9,23 Euro je m² (2026), der Kaufpreis von 2.980 auf 2.722 Euro je m² – beide Reihen zeigen jedoch keine gleichmäßige Entwicklung.
Besonders auffällig ist das Jahr 2024: Der Angebotskaufpreis sprang auf 5.095 Euro je m², die Angebotsmiete auf 11,63 Euro je m². In den Folgejahren normalisierten sich beide Werte wieder auf 2.915 Euro je m² (2025) bzw. 2.722 Euro je m² (2026) und 9,52 Euro je m² (2025) bzw. 8,97 Euro je m² (2026). Dieser Ausreißer 2024 verzerrt die langfristige Entwicklung: Die CAGR des Kaufpreises liegt bei −1,13 % pro Jahr, was maßgeblich auf diesen einzelnen Wert zurückzuführen ist. Die Miet-CAGR von 3,93 % wirkt dagegen stabil, obwohl die Miete 2024 ebenfalls ihren höchsten Wert der Reihe erreichte und danach wieder sank.
Ohne den 2024er-Wert läge die Kaufpreisentwicklung deutlich flacher und positiver.
Regionale Einordnung
Im Vergleich zum Hochtaunuskreis liegt Grävenwiesbach bei der Angebotsmiete mit 9,23 Euro je m² deutlich unter dem Kreisdurchschnitt von 12,59 Euro. Beim Kaufpreis mit 2.740 Euro je m² liegt der Ort ebenfalls unter dem Kreiswert von 3.881 Euro je m², jedoch knapp über dem hessischen Durchschnitt von 2.505 Euro je m². Der Kaufpreisfaktor von 24,74 liegt leicht über dem hessischen Mittel von 21,06, aber unter dem Kreiswert von 25,43.
Die Bruttomietrendite von 4,04 % liegt knapp über dem Kreisdurchschnitt von 3,99 %, aber unter dem hessischen Wert von 4,98 % und dem Bundesdurchschnitt von 5,10 %. Der Rendite-Perzentilrang im Bundesland beträgt 17,6 – Grävenwiesbach liegt damit im unteren Quartil der hessischen Vergleichsorte. Das bedeutet: Die Rendite ist im Landesvergleich niedrig, was mit dem überdurchschnittlichen Kaufpreisfaktor einhergeht.
Im Vergleich zu den acht Nachbarorten im Umkreis bis 13 km liegt Grävenwiesbach bei der Miete (9,23 Euro je m²) im Mittelfeld – über Weilmünster (7,85) und Weinbach (8,07), aber unter Usingen (11,44) und Wehrheim (12,06). Beim Kaufpreis (2.740 Euro je m²) liegt der Ort über Weilmünster (1.668) und Weinbach (1.439), aber unter Usingen (3.335) und Wehrheim (4.101). Das Muster zeigt: Grävenwiesbach ist im regionalen Vergleich ein mittelpreisiger Standort, der sich vom teureren Kern des Hochtaunuskreises abgrenzt.
Standortfaktoren
Der Hochtaunuskreis, in dem Grävenwiesbach liegt, rangiert im Prognos-Zukunftsatlas 2025 insgesamt auf Platz 14 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders stark ist der Arbeitsmarkt (Platz 5) und die wirtschaftliche Stärke (Platz 15). Schwach ist der Kreis hingegen in der Demografie (Platz 343), was auf alternde Strukturen und Bevölkerungsrückgang in Teilen des Kreises hindeutet.
Grävenwiesbach selbst hat seit 2015 um 3,7 % an Bevölkerung zugelegt (von 5.278 auf 5.475 Einwohner). Die absolute Zahl der Arbeitslosen stieg von 114 (2015) auf 162 (2023). Am Ort bestehen keine Hochschulen; die nächste höhere Bildungsinfrastruktur liegt in Usingen und Neu-Anspach.
Die unterdurchschnittliche Kaufkraft (98,9 % des Bundesdurchschnitts) ist ein strukturelles Merkmal, das die lokale Nachfrage nach teurerem Wohnraum begrenzt und zugleich erklärt, warum die Immobilienpreise in Grävenwiesbach unter dem Kreisdurchschnitt liegen, obwohl der Hochtaunuskreis insgesamt zu den stärksten deutschen Kreisen zählt. Grävenwiesbach ist die einzige der 13 Gemeinden im Hochtaunuskreis mit einem Kaufkraftindex unter 100.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Grävenwiesbach entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Grävenwiesbach
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 6,59 €/m² |
| 2019 | 7,87 €/m² |
| 2020 | 7,99 €/m² |
| 2021 | 7,38 €/m² |
| 2022 | 9,29 €/m² |
| 2023 | 8,53 €/m² |
| 2024 | 11,63 €/m² |
| 2025 | 9,52 €/m² |
| 2026 | 8,97 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Grävenwiesbach
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 2.980 €/m² |
| 2019 | 2.145 €/m² |
| 2020 | 1.846 €/m² |
| 2021 | 2.124 €/m² |
| 2022 | 2.505 €/m² |
| 2023 | 2.293 €/m² |
| 2024 | 5.095 €/m² |
| 2025 | 2.915 €/m² |
| 2026 | 2.722 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Grävenwiesbach
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 2,65 % |
| 2019 | 4,40 % |
| 2020 | 5,19 % |
| 2021 | 4,17 % |
| 2022 | 4,45 % |
| 2023 | 4,46 % |
| 2024 | 2,74 % |
| 2025 | 3,92 % |
| 2026 | 3,95 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Grävenwiesbach
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 5.278 Einwohner |
| 2016 | 5.320 Einwohner |
| 2017 | 5.374 Einwohner |
| 2018 | 5.375 Einwohner |
| 2019 | 5.317 Einwohner |
| 2020 | 5.359 Einwohner |
| 2021 | 5.411 Einwohner |
| 2022 | 5.352 Einwohner |
| 2023 | 5.475 Einwohner |
| 2024 | 5.475 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Grävenwiesbach
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 3,36 % |
| 2016 | 3,31 % |
| 2017 | 3,44 % |
| 2018 | 3,29 % |
| 2019 | 3,61 % |
| 2020 | 4,52 % |
| 2021 | 4,59 % |
| 2022 | 4,29 % |
| 2023 | 4,97 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 14,00 Rang |
| Dynamik | 68,00 Rang |
| Stärke | 15,00 Rang |
| Demografie | 343 Rang |
| Arbeitsmarkt | 5,00 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 36,00 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 20,00 Rang |
Renditeverteilung in Hessen
Anzahl Orte je Renditeband — Grävenwiesbach liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Hessen
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 1,00 Orte |
| 3–4 | 63,00 Orte |
| 4–5 | 206 Orte |
| 5–6 | 89,00 Orte |
| 6–7 | 33,00 Orte |
| 7–8 | 17,00 Orte |
| 8–9 | 6,00 Orte |
| 9–10 | 3,00 Orte |
| 10–11 | 1,00 Orte |
| 11–12 | 1,00 Orte |
| 12+ | 1,00 Orte |
Wie schneidet Grävenwiesbach im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Grävenwiesbach ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Grävenwiesbach ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Grävenwiesbach
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Wehrheim | 12,06 €/m² |
| Neu-Anspach | 11,62 €/m² |
| Usingen | 11,44 €/m² |
| Schmitten im Taunus | 10,94 €/m² |
| Schöffengrund | 9,34 €/m² |
| Weilrod | 9,30 €/m² |
| Grävenwiesbach | 9,23 €/m² |
| Waldsolms | 8,84 €/m² |
| Weinbach | 8,07 €/m² |
| Weilmünster | 7,85 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Grävenwiesbach ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Grävenwiesbach
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Weinbach | 6,73 % |
| Weilmünster | 5,65 % |
| Schmitten im Taunus | 5,06 % |
| Weilrod | 4,63 % |
| Schöffengrund | 4,45 % |
| Waldsolms | 4,34 % |
| Usingen | 4,12 % |
| Grävenwiesbach | 4,04 % |
| Neu-Anspach | 3,99 % |
| Wehrheim | 3,53 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Waldsolms | 5,7 km | 35647 | 8,84 € | 2.446 € | 4,34 % |
| Weilmünster, Marktflecken | 7,5 km | 35789 | 7,85 € | 1.668 € | 5,65 % |
| Weilrod | 7,6 km | 61276 | 9,30 € | 2.413 € | 4,63 % |
| Usingen, Stadt | 8,3 km | 61250 | 11,44 € | 3.335 € | 4,12 % |
| Neu-Anspach, Stadt | 11,3 km | 61267 | 11,62 € | 3.491 € | 3,99 % |
| Schöffengrund | 12,0 km | 35641 | 9,34 € | 2.519 € | 4,45 % |
| Wehrheim | 12,3 km | 61273 | 12,06 € | 4.101 € | 3,53 % |
| Weinbach | 12,9 km | 35796 | 8,07 € | 1.439 € | 6,73 % |
| Schmitten im Taunus | 13,2 km | 61389 | 10,94 € | 2.596 € | 5,06 % |
Wo liegt Grävenwiesbach?
Lage
Grävenwiesbach auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Grävenwiesbach
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 9,23 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.740 € |
| Bruttomietrendite | 4,04 % |
| Kaufpreisfaktor | 24,7 |
| Einwohner | 5.475 |
| Einwohner je km² | 127 |
| Fläche (km²) | 43,2 |
| Arbeitslosenquote | 5,0 % |
| Prognos-Gesamtrang | #14 |
| Prognos Dynamikrang | #68 |
| Prognos Stärkerang | #15 |
| Koordinaten | 50,3888, 8,4579 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Grävenwiesbach
Was kostet eine Wohnung in Grävenwiesbach?
Die aktuellen Angebotsmieten liegen bei durchschnittlich 9,23 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei 2.740 Euro pro Quadratmeter. Diese Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel. Im Vergleich zum Hessendurchschnitt von 9,69 Euro Miete und 2.505 Euro Kaufpreis liegt Grävenwiesbach bei der Miete leicht darunter, beim Kaufpreis jedoch darüber.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Grävenwiesbach entwickelt?
Die Mieten sind von 6,59 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 8,97 Euro im Jahr 2026 gestiegen, was einer durchschnittlichen jährlichen Steigerung von rund 3,93 Prozent entspricht. Die Kaufpreise zeigten dagegen eine schwankende Entwicklung: Sie lagen 2018 bei 2.980 Euro pro Quadratmeter, sanken bis 2020 auf 1.846 Euro, stiegen dann wieder an und erreichten 2024 mit 5.095 Euro einen deutlichen Höhepunkt, bevor sie 2026 auf 2.722 Euro fielen. Die langfristige Entwicklung ist damit von starken Schwankungen geprägt.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Grävenwiesbach?
Die aktuelle Bruttomietrendite liegt bei 4,04 Prozent, was unter dem Hessendurchschnitt von 4,98 Prozent und dem deutschen Durchschnitt von 5,10 Prozent liegt. Der Kaufpreisfaktor beträgt 24,74 und liegt damit über dem hessischen Durchschnitt von 21,06. Im Landesvergleich liegt Grävenwiesbach bei der Rendite auf dem Perzentilrang 17,58, was bedeutet, dass nur rund 18 Prozent der Orte in Hessen eine niedrigere Rendite aufweisen. Im Vergleich zum Hochtaunuskreis-Durchschnitt von 3,99 Prozent liegt die Rendite in Grävenwiesbach jedoch leicht darüber.
Wie liegt Grävenwiesbach im Vergleich zum Hochtaunuskreis und zu Hessen?
Grävenwiesbach liegt bei der Angebotsmiete mit 9,23 Euro pro Quadratmeter deutlich unter dem Hochtaunuskreis-Durchschnitt von 12,59 Euro, aber knapp unter dem Hessendurchschnitt von 9,69 Euro. Beim Kaufpreis von 2.740 Euro pro Quadratmeter liegt der Ort über dem hessischen Durchschnitt von 2.505 Euro, aber unter dem Kreiswert von 3.881 Euro. Die Bruttomietrendite von 4,04 Prozent liegt leicht über dem Kreisdurchschnitt von 3,99 Prozent, aber unter dem Landes- und Bundesdurchschnitt.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Grävenwiesbach?
Die Bevölkerung in Grävenwiesbach ist von 5.278 Einwohnern im Jahr 2015 auf 5.475 im Jahr 2024 gestiegen, was einem Wachstum von rund 3,73 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 127 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Entwicklung ist damit leicht positiv, wenn auch moderat.
Wie gut ist Grävenwiesbach zukunftsfähig?
Im Prognos-Zukunftsatlas 2025 erreicht der Hochtaunuskreis, zu dem Grävenwiesbach gehört, den Gesamtrang 14 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders gut schnitt der Kreis im Bereich Arbeitsmarkt mit Rang 5 ab, gefolgt von Wohlstand und sozialer Lage mit Rang 20. Im Bereich Dynamik liegt der Kreis mit Rang 68 etwas weiter hinten. Diese Werte gelten für den gesamten Kreis, nicht nur für Grävenwiesbach. Am Ort selbst gibt es keine Hochschule.
Woher stammen die Daten zu Grävenwiesbach?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Grävenwiesbach sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Grävenwiesbach führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Hochtaunuskreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Schmitten im Taunus | 61389 | 10,94 € | 2.596 € | 5,06 % |
| Weilrod | 61276 | 9,30 € | 2.413 € | 4,63 % |
| Steinbach (Taunus), Stadt | 61449 | 13,45 € | 3.898 € | 4,14 % |
| Usingen, Stadt | 61250 | 11,44 € | 3.335 € | 4,12 % |
| Friedrichsdorf, Philipp-Reis-Stadt | 61381 | 13,56 € | 3.971 € | 4,10 % |
| Neu-Anspach, Stadt | 61267 | 11,62 € | 3.491 € | 3,99 % |
| Bad Homburg v. d. Höhe, Stadt | 61343 | 15,32 € | 4.696 € | 3,92 % |
| Oberursel (Taunus), Stadt | 61440 | 15,16 € | 4.695 € | 3,87 % |