Rödermark, Stadt
Rödermark (PLZ 63322) liegt im Kreis Offenbach in Hessen. Der Ort zählt 28.835 Einwohner auf 30,0 km², das entspricht 961 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 12,03 € pro m², der Kaufpreis bei 3.209 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,50 % und ein Kaufpreisfaktor von 22,2 — rechnerisch sind das 22 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Rödermark über dem Renditeniveau von 40 % der Orte in Hessen.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 9,52 € auf 10,35 € pro m², im Mittel 1,1 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 1,1 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 5,8 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 4,2 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Offenbach Rang 39 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 134, Stärkerang 39). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Eppertshausen, Dietzenbach und Münster (Hessen) an.
Immobilienpreise in Rödermark im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Hessen.
Immobilienmarkt- und Standortbericht: Rödermark, Stadt
Rödermark ist eine Stadt im Landkreis Offenbach mit rund 28.800 Einwohnern. Der Immobilienmarkt weist Angebotsmieten von 12,03 €/m² und Angebotskaufpreise von 3.209 €/m² auf. Die Preise lagen 2021–2022 auf einem Höhepunkt und korrigierten seither leicht. Die Stadt profitiert von der Lage im Rhein-Main-Gebiet mit S-Bahn-Anbindung nach Frankfurt. Der Landkreis Offenbach erreicht im Prognos-Zukunftsatlas 2025 Rang 39 von 400 Kreisen.
Marktüberblick und aktuelle Preise
Rödermark liegt im südöstlichen Teil des Rhein-Main-Gebiets und weist ein Mietangebot von durchschnittlich 12,03 Euro pro Quadratmeter sowie ein Kaufpreisangebot von 3.209 Euro pro Quadratmeter auf. Der Kaufpreisfaktor beträgt 22,23, die Bruttomietrendite liegt bei 4,5 Prozent.
Die vorliegenden Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und liegen systematisch über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Sie stellen keinen amtlichen Mietspiegel dar.
Im direkten regionalen Vergleich zeigt sich ein differenziertes Bild. Die Angebotsmiete Rödermarks liegt knapp unter dem Durchschnitt des Landkreises Offenbach (12,99 €/m²), deutlich über dem hessischen Durchschnitt (9,69 €/m²) und dem bundesweiten Durchschnitt (8,92 €/m²). Bei den Kaufpreisen liegt Rödermark mit 3.209 €/m² ebenfalls über den Durchschnittswerten für Hessen (2.505 €/m²) und Deutschland (2.409 €/m²), aber unter dem Kreisdurchschnitt von 3.659 €/m².
Die Bruttomietrendite von 4,5 Prozent liegt im unteren Drittel der hessischen Perzentilverteilung (39,7. Perzentil). Das bedeutet, dass etwa 60 Prozent der hessischen Orte eine höhere Rendite aufweisen. Im Vergleich zu den Nachbarorten liegt die Rendite in der Nähe von Eppertshausen (4,3 %) und Rodgau (4,5 %), während Dietzenbach mit 5,1 % deutlich besser abschneidet.
Preis- und Mietentwicklung
Die Mietentwicklung in Rödermark zeigt einen deutlichen Anstieg in den Jahren 2018 bis 2021: Von 9,52 €/m² (2018) stieg die Angebotsmiete auf 11,09 €/m² (2021), einem Plus von rund 16,5 Prozent in drei Jahren. Nach einem leichten Rücksetzer 2022 auf 10,80 €/m² folgte eine weitere Erholung auf 12,26 €/m² (2025). Der Wert für 2026 (10,35 €/m²) deutet auf eine aktuelle Korrektur hin.
Bei den Kaufpreisen verlief die Entwicklung ähnlicher, jedoch mit einer stärkeren Dynamik. Von 2.965 €/m² (2018) ging der Preis zunächst leicht zurück auf 2.682 €/m² (2020), stieg dann aber stark an auf 3.486 €/m² (2021) und erreichte 2022 mit 3.668 €/m² seinen Höchstwert. Seitdem korrigierten die Preise: 3.439 €/m² (2023), 3.243 €/m² (2024), ein erneuter Anstieg auf 3.504 €/m² (2025) und ein Rückgang auf 3.231 €/m² (2026).
Der langjährige CAGR (Compound Annual Growth Rate) liegt bei den Mieten bei 1,05 Prozent und bei den Kaufpreisen bei 1,08 Prozent über den gesamten Zeitraum. Beide Zeitreihen sind nicht als geschätzt gekennzeichnet.
Die aktuelle Entwicklung zeigt also eine Phase der Preisstabilisierung nach dem starken Anstieg während der Pandemie-Jahre 2020–2022. Die Werte von 2026 liegen wieder nahe dem Niveau von 2018–2019, was auf eine gewisse Marktkorrektur hindeutet.
Regionale Einordnung
Rödermark ist eine der 13 Gemeinden im Landkreis Offenbach und liegt geografisch zwischen Frankfurt am Main, Darmstadt und Aschaffenburg. Die Stadt besteht aus fünf Stadtteilen: Ober-Roden (13.782 Einwohner), Urberach (12.323 Einwohner), Waldacker (3.067 Einwohner), Messenhausen (821 Einwohner) und Bulau (82 Einwohner).
Im Vergleich zu den Nachbargemeinden im Umkreis von bis zu 9 Kilometern positioniert sich Rödermark im mittleren Preisniveau. Die nächstgelegenen Orte zeigen folgende Angebotskaufpreise: Eppertshausen (3.382 €/m², 4,1 km), Dietzenbach (3.065 €/m², 4,7 km), Münster (3.149 €/m², 6,3 km), Rodgau (3.255 €/m², 6,5 km), Messel (2.877 €/m², 7,6 km), Dieburg (3.621 €/m², 8,9 km), Heusenstamm (3.410 €/m², 9,1 km) und Babenhausen (2.810 €/m², 9,1 km).
Rödermark liegt damit preislich zwischen den günstigeren Orten wie Messel und Babenhausen und den teureren Nachbarn wie Dieburg und Heusenstamm. Der Kaufpreisfaktor von 22,23 liegt über dem Kreisdurchschnitt von 23,5, was auf ein moderates Preis-Miete-Verhältnis im regionalen Kontext hindeutet.
Standortfaktoren und Infrastruktur
Der Landkreis Offenbach, dem Rödermark angehört, erreicht im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 39 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders gut positioniert ist der Kreis im Bereich Arbeitsmarkt (Rang 40) und im Bereich Wettbewerb und Innovation (Rang 49). Im Bereich Demografie liegt der Kreis auf Rang 123, im Bereich Wohlstand und soziale Lage auf Rang 161. Die Dynamik des Kreises wird mit Rang 134 bewertet.
Diese Bewertungen gelten für den Landkreis Offenbach als Ganzes und nicht spezifisch für die Stadt Rödermark. Der Prognos-Zukunftsatlas bildet die wirtschaftliche und strukturelle Entwicklungsfähigkeit von Kreisen ab.
Infrastrukturell profitiert Rödermark von der Anbindung an den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV). Der Bahnhof Ober-Roden ist Endstation der S-Bahn-Linie S1, die nach Frankfurt führt. Zusätzlich verkehrt die RMV-Linie 61 (Dreieichbahn). Die nächsten Autobahnanschlüsse liegen in etwa 10 km Entfernung. Der Frankfurter Flughafen ist rund 25 km entfernt.
Am Ort selbst sind keine Hochschulen angesiedelt. Die nächstgelegenen Universitäten und Fachhochschulen befinden sich in Frankfurt am Main und Darmstadt.
Demografie und Arbeitsmarkt
Die Bevölkerung Rödermarks wuchs von 27.242 Einwohnern (2015) auf 28.835 Einwohner (2024) – ein Anstieg von 5,85 Prozent in neun Jahren. Die Bevölkerungsdichte beträgt 961 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Bevölkerungsentwicklung ist damit positiv, was für eine Stadt im Rhein-Main-Gebiet typisch ist und auf die attraktive Lage als Wohngemeinde zurückzuführen ist.
Bei der Arbeitslosigkeit zeigt sich ein anderer Trend. Die absolute Zahl der Arbeitslosen stieg von 576 (2015) auf 718 (2023). Die Arbeitslosenquote als Prozentwert ist in den vorliegenden Daten nicht als solcher angegeben, sondern als absolute Zahl. Der Vergleich mit dem Kreis- und Landesdurchschnitt wäre für eine genauere Einordnung hilfreich, steht an dieser Stelle jedoch nicht zur Verfügung.
Die Kombination aus wachsender Bevölkerung und steigender Arbeitslosigkeit könnte auf Zuzug von Menschen hinweisen, die sich noch in Arbeitssuche befinden, oder auf strukturelle Veränderungen des lokalen Arbeitsmarktes.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Rödermark entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Rödermark
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 9,52 €/m² |
| 2019 | 9,53 €/m² |
| 2020 | 9,83 €/m² |
| 2021 | 11,09 €/m² |
| 2022 | 10,80 €/m² |
| 2023 | 11,61 €/m² |
| 2024 | 11,91 €/m² |
| 2025 | 12,26 €/m² |
| 2026 | 10,35 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Rödermark
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 2.965 €/m² |
| 2019 | 2.705 €/m² |
| 2020 | 2.682 €/m² |
| 2021 | 3.486 €/m² |
| 2022 | 3.668 €/m² |
| 2023 | 3.439 €/m² |
| 2024 | 3.243 €/m² |
| 2025 | 3.504 €/m² |
| 2026 | 3.231 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Rödermark
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 3,85 % |
| 2019 | 4,23 % |
| 2020 | 4,40 % |
| 2021 | 3,82 % |
| 2022 | 3,53 % |
| 2023 | 4,05 % |
| 2024 | 4,41 % |
| 2025 | 4,20 % |
| 2026 | 3,84 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Rödermark
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 27.242 Einwohner |
| 2016 | 27.579 Einwohner |
| 2017 | 27.840 Einwohner |
| 2018 | 28.071 Einwohner |
| 2019 | 28.249 Einwohner |
| 2020 | 28.344 Einwohner |
| 2021 | 28.361 Einwohner |
| 2022 | 28.834 Einwohner |
| 2023 | 28.835 Einwohner |
| 2024 | 28.835 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Rödermark
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 3,20 % |
| 2016 | 2,91 % |
| 2017 | 2,53 % |
| 2018 | 3,20 % |
| 2019 | 2,97 % |
| 2020 | 3,87 % |
| 2021 | 3,88 % |
| 2022 | 3,96 % |
| 2023 | 4,18 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 39,00 Rang |
| Dynamik | 134 Rang |
| Stärke | 39,00 Rang |
| Demografie | 123 Rang |
| Arbeitsmarkt | 40,00 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 49,00 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 161 Rang |
Renditeverteilung in Hessen
Anzahl Orte je Renditeband — Rödermark liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Hessen
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 1,00 Orte |
| 3–4 | 63,00 Orte |
| 4–5 | 206 Orte |
| 5–6 | 89,00 Orte |
| 6–7 | 33,00 Orte |
| 7–8 | 17,00 Orte |
| 8–9 | 6,00 Orte |
| 9–10 | 3,00 Orte |
| 10–11 | 1,00 Orte |
| 11–12 | 1,00 Orte |
| 12+ | 1,00 Orte |
Wie schneidet Rödermark im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Rödermark ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Rödermark ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Rödermark
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Dieburg | 13,71 €/m² |
| Dreieich | 13,55 €/m² |
| Heusenstamm | 13,54 €/m² |
| Dietzenbach | 13,03 €/m² |
| Münster (Hessen) | 12,45 €/m² |
| Rodgau | 12,18 €/m² |
| Eppertshausen | 12,10 €/m² |
| Rödermark | 12,03 €/m² |
| Messel | 11,48 €/m² |
| Babenhausen | 10,60 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Rödermark ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Rödermark
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Dietzenbach | 5,10 % |
| Messel | 4,79 % |
| Heusenstamm | 4,76 % |
| Münster (Hessen) | 4,74 % |
| Dieburg | 4,54 % |
| Babenhausen | 4,53 % |
| Rödermark | 4,50 % |
| Rodgau | 4,49 % |
| Eppertshausen | 4,30 % |
| Dreieich | 3,88 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Eppertshausen | 4,1 km | 64859 | 12,10 € | 3.382 € | 4,30 % |
| Dietzenbach, Kreisstadt | 4,7 km | 63128 | 13,03 € | 3.065 € | 5,10 % |
| Münster (Hessen) | 6,3 km | 64839 | 12,45 € | 3.149 € | 4,74 % |
| Rodgau, Stadt | 6,5 km | 63110 | 12,18 € | 3.255 € | 4,49 % |
| Messel | 7,6 km | 64409 | 11,48 € | 2.877 € | 4,79 % |
| Dieburg, Stadt | 8,9 km | 64807 | 13,71 € | 3.621 € | 4,54 % |
| Heusenstamm, Stadt | 9,1 km | 63150 | 13,54 € | 3.410 € | 4,76 % |
| Babenhausen, Stadt | 9,1 km | 64832 | 10,60 € | 2.810 € | 4,53 % |
| Dreieich, Stadt | 10,4 km | 63303 | 13,55 € | 4.191 € | 3,88 % |
Wo liegt Rödermark?
Lage
Rödermark auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Rödermark
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 12,03 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 3.209 € |
| Bruttomietrendite | 4,50 % |
| Kaufpreisfaktor | 22,2 |
| Einwohner | 28.835 |
| Einwohner je km² | 961 |
| Fläche (km²) | 30,0 |
| Arbeitslosenquote | 4,2 % |
| Prognos-Gesamtrang | #39 |
| Prognos Dynamikrang | #134 |
| Prognos Stärkerang | #39 |
| Koordinaten | 49,9789, 8,8274 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Rödermark
Was kostet eine Wohnung in Rödermark?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Rödermark liegt bei 12,03 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 3.209 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich über dem hessischen Durchschnitt (9,69 Euro bzw. 2.505 Euro), aber unter dem Durchschnitt des Landkreises Offenbach (12,99 Euro bzw. 3.659 Euro). Die Werte stammen aus Inseraten und entsprechen keinem amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Rödermark entwickelt?
Die Angebotsmieten stiegen von 9,52 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 12,26 Euro im Jahr 2025, bevor sie 2026 auf 10,35 Euro zurückgingen. Bei den Kaufpreisen zeigte sich ein ähnliches Muster: Von 2.965 Euro im Jahr 2018 stiegen sie bis 2022 auf 3.668 Euro, fielen dann auf 3.243 Euro im Jahr 2024 und stiegen 2025 wieder auf 3.504 Euro, bevor sie 2026 auf 3.231 Euro sanken. Die Zeitreihen sind nicht als Schätzung gekennzeichnet.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Rödermark?
Die Bruttomietrendite beträgt 4,5 Prozent bei einem Kaufpreisfaktor von 22,23. Die Rendite liegt damit über dem Durchschnitt des Landkreises Offenbach (4,29 Prozent), aber unter dem hessischen Durchschnitt (4,98 Prozent). Der Perzentilrang von 39,67 bedeutet, dass rund 40 Prozent der Orte in Hessen eine niedrigere Bruttomietrendite aufweisen. Der Kaufpreisfaktor von 22,23 liegt über dem hessischen Durchschnitt von 21,06, was ein höheres Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete anzeigt.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Rödermark?
Die Einwohnerzahl stieg von 27.242 im Jahr 2015 auf 28.835 im Jahr 2024, was einem Wachstum von rund 5,8 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 961 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Bevölkerungsentwicklung zeigt damit ein kontinuierliches Wachstum über den gesamten Zeitraum.
Wie teuer ist Wohnen in Rödermark im Vergleich zum Umland?
Im Vergleich zu den Nachbarorten im Umkreis liegt die Angebotsmiete in Rödermark mit 12,03 Euro pro Quadratmeter über den Werten von Messel (11,48 Euro) und Babenhausen (10,60 Euro), aber unter denen von Eppertshausen (12,10 Euro), Dietzenbach (13,03 Euro), Münster (12,45 Euro), Rodgau (12,18 Euro), Dieburg (13,71 Euro) und Heusenstamm (13,54 Euro). Beim Kaufpreis pro Quadratmeter liegt Rödermark mit 3.209 Euro über Messel (2.877 Euro), Dietzenbach (3.065 Euro), Münster (3.149 Euro) und Babenhausen (2.810 Euro), aber unter Eppertshausen (3.382 Euro), Rodgau (3.255 Euro), Dieburg (3.621 Euro) und Heusenstamm (3.410 Euro).
Woher stammen die Daten zu Rödermark?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Rödermark sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Rödermark führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Offenbach
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Dietzenbach, Kreisstadt | 63128 | 13,03 € | 3.065 € | 5,10 % |
| Heusenstamm, Stadt | 63150 | 13,54 € | 3.410 € | 4,76 % |
| Rodgau, Stadt | 63110 | 12,18 € | 3.255 € | 4,49 % |
| Mühlheim am Main, Stadt | 63165 | 13,90 € | 3.747 € | 4,45 % |
| Obertshausen, Stadt | 63179 | 12,79 € | 3.527 € | 4,35 % |
| Neu-Isenburg, Hugenotten- und Waldenserstadt | 63263 | 14,78 € | 4.178 € | 4,24 % |
| Mainhausen | 63533 | 11,31 € | 3.233 € | 4,20 % |
| Egelsbach | 63329 | 13,65 € | 3.915 € | 4,18 % |