Schlangenbad
Schlangenbad (PLZ 65388) liegt im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen. Der Ort zählt 6.417 Einwohner auf 36,5 km², das entspricht 176 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 10,63 € pro m², der Kaufpreis bei 2.826 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,52 % und ein Kaufpreisfaktor von 22,2 — rechnerisch sind das 22 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Schlangenbad über dem Renditeniveau von 41 % der Orte in Hessen.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 8,20 € auf 9,79 € pro m², im Mittel 2,2 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 1,7 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 2,0 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 3,0 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Rheingau-Taunus-Kreis Rang 217 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 383, Stärkerang 161). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Bad Schwalbach, Kiedrich und Taunusstein an.
Immobilienpreise in Schlangenbad im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Hessen.
Immobilienmarkt- und Standortbericht Schlangenbad
Schlangenbad ist eine kleine Gemeinde im Rheingau-Taunus-Kreis mit rund 6.400 Einwohnern. Als ältestes anerkanntes Heilbad Hessens und Ort der historischen Ministerpräsidenten-Tagung 1949 verfügt der Kurort über eine bedeutende Geschichte. Der Immobilienmarkt liegt mit Angebotsmieten von 10,63 €/m² und Kaufpreisen von 2.826 €/m² unter dem Kreisdurchschnitt, aber über dem Landesdurchschnitt. Die Kaufkraft liegt mit 131 % weit über dem Bundesdurchschnitt. Die Bevölkerung ist stabil bei rund 6.400 Einwohnern, die Arbeitslosenquote liegt bei 11,7 %. Der Prognos-Zukunftsatlas rangiert den Kreis insgesamt auf Platz 217, mit starkem Wohlstand (Rang 104) aber schwacher Dynamik (Rang 383).
Marktüberblick: Kurort unter dem Kreis-, aber über dem Landesdurchschnitt
Schlangenbad liegt im Rheingau-Taunus-Kreis, rund zwölf Kilometer westlich von Wiesbaden, und ist mit rund 6.400 Einwohnern eine der kleineren Gemeinden des Landkreises. Der Kernort ist als Heilbad anerkannt und gilt als das älteste Hessens. Die Gemeinde erstreckt sich über 36,51 km² und umfasst sieben Ortsteile von Georgenborn im Osten bis Niedergladbach im Westen.
Auf dem lokalen Immobilienmarkt liegt Schlangenbad mit einer Angebotsmiete von 10,63 Euro pro Quadratmeter und einem Angebotskaufpreis von 2.826 Euro pro Quadratmeter knapp unter dem Kreisdurchschnitt (Miete: 10,83 Euro, Kaufpreis: 3.081 Euro), aber deutlich über dem Landesdurchschnitt Hessens (Miete: 9,69 Euro, Kaufpreis: 2.505 Euro). Der Kaufpreisfaktor von 22,15 liegt über dem hessischen Mittel von 21,06, was bedeutet, dass der Kaufpreis im Verhältnis zur Miete höher ist als im Landesdurchschnitt.
Im Vergleich zu den Nachbarorten fällt auf, dass Schlangenbad sowohl bei der Miete als auch beim Kaufpreis zu den günstigeren Orten zählt. Wiesbaden, Eltville und Kiedrich liegen mit Kaufpreisen zwischen 3.800 und 4.700 Euro pro Quadratmeter deutlich darüber. Selbst Bad Schwalbach, die Kreisstadt, weist mit 2.800 Euro einen ähnlichen, aber leicht niedrigeren Kaufpreis aus, während die Miete mit 10,92 Euro über Schlangenbads Wert liegt. Die Bruttomietrendite von 4,52 Prozent liegt damit im Mittelfeld der Nachbargemeinden und über dem Kreisdurchschnitt von 4,31 Prozent.
Preis- und Mietentwicklung: Moderate Trends bei hoher Volatilität
Die Zeitreihen der letzten Jahre zeigen bei beiden Kennzahlen starke Schwankungen, die auf die geringe Größe des Marktes hindeuten. Die Angebotsmiete bewegte sich zwischen 8,20 Euro (2018) und 11,60 Euro (2024) — eine Spanne von fast 40 Prozent. Der Kaufpreis war noch volatiler: Er lag 2019 bei 1.438 Euro, stieg 2021 auf 3.862 Euro, fiel 2025 auf 1.668 Euro und liegt 2026 bei 2.945 Euro.
Trotz dieser jährlichen Ausschläge ergibt sich über den gesamten Zeitraum eine moderate durchschnittliche jährliche Steigerungsrate (CAGR) von 2,24 Prozent bei der Miete und 1,68 Prozent beim Kaufpreis. Die Mietentwicklung verlief damit leicht dynamischer als die Kaufpreisentwicklung. Die Volatilität in den einzelnen Jahren entspricht dem Muster kleiner Märkte, in denen wenige Inserate oder Transaktionen die Durchschnittswerte stark beeinflussen können.
Der aktuelle Kaufpreisfaktor von 22,15 liegt unter dem Kreisdurchschnitt von 23,53, aber über dem Bundesdurchschnitt von 21,06. Zusammen mit der niedrigeren Bruttomietrendite von 4,52 Prozent (Bundesdurchschnitt: 5,10 Prozent) zeigt sich ein Markt, bei dem die Preise im Verhältnis zur Miete höher sind als im Bundesdurchschnitt — ein Muster, das für nachfrageorientierte Wohnmärkte typisch ist.
Demografie und Wirtschaft: Hohe Kaufkraft, stabile Bevölkerung
Die Bevölkerung Schlangenbads wuchs von 6.290 Einwohnern im Jahr 2015 auf 6.417 im Jahr 2024, was einer Zunahme von rund zwei Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 176 Einwohnern pro Quadratkilometer. Nach einem leichten Rückgang von 2020 bis 2023 stabilisierte sich die Einwohnerzahl 2023 und 2024 bei 6.417.
Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 117 pro Tausend Erwerbspersonen (11,7 Prozent). Im Vergleich zu 2015 (103 pro Tausend) ist dies ein Anstieg, wobei die Werte über die Jahre zwischen 96 und 126 pro Tausend schwanken.
Ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor ist die Kaufkraft: Schlangenbad weist mit 131 Prozent einen weit überdurchschnittlichen Kaufkraftindex auf (Bundesdurchschnitt: 100 Prozent). Damit hat die Gemeinde nach eigenen Angaben das höchste Pro-Kopf-Einkommen im Rheingau-Taunus-Kreis. Die hohe Kaufkraft geht einher mit den über dem Landesdurchschnitt liegenden Immobilienpreisen — ein Muster, das sich auch in anderen wohlhabenden Gemeinden des Rhein-Main-Gebiets beobachten lässt.
Die Gemeinde ist durch mehrere Ortsteile geprägt, die sich über mehr als 13 Kilometer erstrecken. Der Kernort Schlangenbad liegt als Kurort in geschützter Talhanglage im Hohen Taunus. Die Ortsteile Hausen vor der Höhe (483 m) und die höher gelegenen Gebiete bieten zusätzliche Attraktivität für die Wohnnachfrage.
Standortfaktoren: Kurort mit historischem Gewicht
Der Rheingau-Taunus-Kreis, dem Schlangenbad angehört, belegt im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 217 von rund 400 deutschen Kreisen. Die Aufschlüsselung zeigt ein differenziertes Bild: Der Index für Wohlstand und soziale Lage liegt mit Rang 104 im vorderen Drittel, während der Dynamik-Index mit Rang 383 das Schlusslicht bildet. Der Arbeitsmarkt-Rang (175) und der Rang im Bereich Wettbewerb und Innovation (282) liegen im unteren Mittelfeld. Der Demografie-Index (329) entspricht dem Muster von ländlichen Räumen mit alternder Bevölkerung.
Schlangenbad selbst verfügt über keine Hochschulen. Als kleiner Kurort ist die lokale Wirtschaftsstruktur durch den Gesundheits- und Tourismusbereich geprägt. Die historische Bedeutung als ältestes Hessisches Heilbad, dessen Betrieb 1716 von der Landgrafschaft Hessen-Kassel als Staatsbad aufgenommen wurde, prägt bis heute das Ortsbild und die Infrastruktur.
Ein weiterer historischer Beleg von überregionaler Bedeutung ist die Tagung der Ministerpräsidenten der drei westlichen Besatzungszonen am 15. Juni 1949 in Schlangenbad, auf der das Wahlgesetz zum ersten Bundestag der Bundesrepublik Deutschland beschlossen wurde. Dieses Ereignis ist in der Gemeinde als Teil ihrer historischen Identität verankert.
Die Kombination aus Kurort-Charakter, hoher Kaufkraft und der Nähe zu Wiesbaden (12 km) entspricht dem Muster eines ruhigen Wohnstandorts für Pendler und Rentierende. Die niedrigeren Kaufpreise im Vergleich zu benachbarten Städten wie Wiesbaden oder Eltville spiegeln diese Rolle wider: Schlangenbad ist ein Wohnstandort mit historischem Charme, aber ohne die preistreibende Dynamik größerer urbaner Zentren.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Schlangenbad entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Schlangenbad
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 8,20 €/m² |
| 2019 | 9,48 €/m² |
| 2020 | 8,83 €/m² |
| 2021 | 9,15 €/m² |
| 2022 | 9,74 €/m² |
| 2023 | 9,18 €/m² |
| 2024 | 11,60 €/m² |
| 2025 | 10,97 €/m² |
| 2026 | 9,79 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Schlangenbad
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 2.577 €/m² |
| 2019 | 1.438 €/m² |
| 2020 | 3.194 €/m² |
| 2021 | 3.862 €/m² |
| 2022 | 3.187 €/m² |
| 2023 | 2.831 €/m² |
| 2024 | 3.075 €/m² |
| 2025 | 1.668 €/m² |
| 2026 | 2.945 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Schlangenbad
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 3,82 % |
| 2019 | 7,91 % |
| 2020 | 3,32 % |
| 2021 | 2,84 % |
| 2022 | 3,67 % |
| 2023 | 3,89 % |
| 2024 | 4,53 % |
| 2025 | 7,89 % |
| 2026 | 3,99 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Schlangenbad
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 6.290 Einwohner |
| 2016 | 6.423 Einwohner |
| 2017 | 6.433 Einwohner |
| 2018 | 6.446 Einwohner |
| 2019 | 6.461 Einwohner |
| 2020 | 6.517 Einwohner |
| 2021 | 6.482 Einwohner |
| 2022 | 6.481 Einwohner |
| 2023 | 6.417 Einwohner |
| 2024 | 6.417 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Schlangenbad
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 3,16 % |
| 2016 | 2,70 % |
| 2017 | 3,24 % |
| 2018 | 2,78 % |
| 2019 | 2,51 % |
| 2020 | 2,85 % |
| 2021 | 2,87 % |
| 2022 | 2,47 % |
| 2023 | 3,01 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 217 Rang |
| Dynamik | 383 Rang |
| Stärke | 161 Rang |
| Demografie | 329 Rang |
| Arbeitsmarkt | 175 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 282 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 104 Rang |
Renditeverteilung in Hessen
Anzahl Orte je Renditeband — Schlangenbad liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Hessen
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 1,00 Orte |
| 3–4 | 63,00 Orte |
| 4–5 | 206 Orte |
| 5–6 | 89,00 Orte |
| 6–7 | 33,00 Orte |
| 7–8 | 17,00 Orte |
| 8–9 | 6,00 Orte |
| 9–10 | 3,00 Orte |
| 10–11 | 1,00 Orte |
| 11–12 | 1,00 Orte |
| 12+ | 1,00 Orte |
Wie schneidet Schlangenbad im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Schlangenbad ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Schlangenbad ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Schlangenbad
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Budenheim | 13,97 €/m² |
| Wiesbaden | 13,88 €/m² |
| Oestrich-Winkel | 12,98 €/m² |
| Eltville am Rhein | 12,54 €/m² |
| Walluf | 12,18 €/m² |
| Taunusstein | 11,84 €/m² |
| Kiedrich | 11,59 €/m² |
| Bad Schwalbach | 10,92 €/m² |
| Schlangenbad | 10,63 €/m² |
| Hohenstein | 8,79 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Schlangenbad ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Schlangenbad
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Hohenstein | 5,34 % |
| Taunusstein | 4,73 % |
| Bad Schwalbach | 4,68 % |
| Schlangenbad | 4,52 % |
| Budenheim | 4,32 % |
| Oestrich-Winkel | 4,25 % |
| Walluf | 3,84 % |
| Wiesbaden | 3,59 % |
| Kiedrich | 3,42 % |
| Eltville am Rhein | 3,20 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Bad Schwalbach, Kreisstadt | 5,6 km | 65307 | 10,92 € | 2.800 € | 4,68 % |
| Kiedrich | 6,1 km | 65399 | 11,59 € | 4.067 € | 3,42 % |
| Taunusstein, Stadt | 6,7 km | 65232 | 11,84 € | 3.006 € | 4,73 % |
| Walluf | 7,8 km | 65396 | 12,18 € | 3.805 € | 3,84 % |
| Eltville am Rhein, Stadt | 7,9 km | 65343 | 12,54 € | 4.696 € | 3,20 % |
| Budenheim | 9,3 km | 55257 | 13,97 € | 3.882 € | 4,32 % |
| Wiesbaden, Landeshauptstadt | 9,8 km | 65183 | 13,88 € | 4.634 € | 3,59 % |
| Hohenstein | 11,1 km | 65329 | 8,79 € | 1.974 € | 5,34 % |
| Oestrich-Winkel, Stadt | 12,7 km | 65375 | 12,98 € | 3.663 € | 4,25 % |
Wo liegt Schlangenbad?
Lage
Schlangenbad auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Schlangenbad
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 10,63 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.826 € |
| Bruttomietrendite | 4,52 % |
| Kaufpreisfaktor | 22,2 |
| Einwohner | 6.417 |
| Einwohner je km² | 176 |
| Fläche (km²) | 36,5 |
| Arbeitslosenquote | 3,0 % |
| Prognos-Gesamtrang | #217 |
| Prognos Dynamikrang | #383 |
| Prognos Stärkerang | #161 |
| Koordinaten | 50,0948, 8,1027 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Schlangenbad
Was kostet eine Wohnung in Schlangenbad?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Schlangenbad liegt bei 10,63 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 2.826 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich zum Rheingau-Taunus-Kreis (10,83 Euro Miete, 3.081 Euro Kaufpreis) liegt Schlangenbad jeweils leicht unter dem Kreisdurchschnitt. Im Landesvergleich mit Hessen (9,69 Euro Miete, 2.505 Euro Kaufpreis) liegt der Ort jedoch deutlich über den hessischen Durchschnittswerten.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Schlangenbad entwickelt?
Seit 2018 sind die Mietpreise in Schlangenbad von 8,20 Euro pro Quadratmeter auf 9,79 Euro im Jahr 2026 gestiegen, was einer jährlichen Steigerungsrate von rund 2,24 Prozent entspricht. Die Kaufpreise entwickelten sich von 2.577 Euro pro Quadratmeter (2018) auf 2.945 Euro (2026), bei einer jährlichen Steigerung von etwa 1,68 Prozent. Die Zeitreihen sind nicht geschätzt, sondern basieren auf tatsächlichen Marktdaten.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Schlangenbad?
Die Bruttomietrendite in Schlangenbad beträgt 4,52 Prozent, was über dem Kreisdurchschnitt von 4,31 Prozent liegt, aber unter dem hessischen Durchschnitt von 4,98 Prozent. Der Kaufpreisfaktor von 22,15 liegt unter dem Kreiswert von 23,53, was auf ein etwas günstigeres Preisniveau im Verhältnis zur Miete hindeutet. Der Perzentilrang von 41 im Bundesland bedeutet, dass rund 59 Prozent der hessischen Orte eine höhere Bruttomietrendite aufweisen.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Schlangenbad?
Die Einwohnerzahl in Schlangenbad ist von 6.290 im Jahr 2015 auf 6.417 im Jahr 2024 leicht gestiegen, was einer Zunahme von rund zwei Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 176 Einwohner je Quadratkilometer. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 117 (im Vergleich zu 96 im Jahr 2022), was eine leichte Verschlechterung anzeigt.
Was macht Schlangenbad als Ort besonders?
Schlangenbad ist das älteste anerkannte Heilbad Hessens und verfügt über Thermalquellen, die den Ort seit dem 17. Jahrhundert prägen. Die Gemeinde weist mit 131 Prozent einen weit überdurchschnittlichen Kaufkraftindex auf und hat nach eigenen Angaben das höchste Pro-Kopf-Einkommen im Rheingau-Taunus-Kreis. Historisch bedeutsam ist der Ort als Tagungsort der Ministerpräsidenten 1949, auf dem das Wahlgesetz zum ersten Bundestag beschlossen wurde. Der Prognos-Zukunftsatlas ordnet den Rheingau-Taunus-Kreis auf Rang 217 von rund 400 deutschen Kreisen ein.
Woher stammen die Daten zu Schlangenbad?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Schlangenbad sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Schlangenbad führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Rheingau-Taunus-Kreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Hohenstein | 65329 | 8,79 € | 1.974 € | 5,34 % |
| Heidenrod | 65321 | 8,65 € | 2.190 € | 4,74 % |
| Taunusstein, Stadt | 65232 | 11,84 € | 3.006 € | 4,73 % |
| Bad Schwalbach, Kreisstadt | 65307 | 10,92 € | 2.800 € | 4,68 % |
| Rüdesheim am Rhein, Stadt | 65385 | 11,55 € | 3.009 € | 4,61 % |
| Geisenheim, Hochschulstadt | 65366 | 12,35 € | 3.241 € | 4,57 % |
| Hünstetten | 65510 | 9,75 € | 2.637 € | 4,44 % |
| Niedernhausen | 65527 | 11,77 € | 3.242 € | 4,36 % |