Wilhelmsfeld
Wilhelmsfeld (PLZ 69259) liegt im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg. Der Ort zählt 3.295 Einwohner auf 4,8 km², das entspricht 694 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 9,74 € pro m², der Kaufpreis bei 2.578 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,54 % und ein Kaufpreisfaktor von 22,1 — rechnerisch sind das 22 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Wilhelmsfeld über dem Renditeniveau von 68 % der Orte in Baden-Württemberg.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 7,02 € auf 9,21 € pro m², im Mittel 3,5 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 0,6 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 3,1 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 3,2 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Rhein-Neckar-Kreis Rang 22 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 52, Stärkerang 18). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Heiligkreuzsteinach, Heddesbach und Schönau an.
Immobilienpreise in Wilhelmsfeld im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Baden-Württemberg.
Immobilienmarkt und Standortbericht: Wilhelmsfeld
Wilhelmsfeld (Rhein-Neckar-Kreis) ist eine Gemeinde von rund 3.300 Einwohnern mit einem Immobilienmarkt, der zwischen dem Bundesdurchschnitt und dem teureren Umland liegt. Die Angebotsmiete beträgt 9,74 Euro pro Quadratmeter, der Kaufpreis 2.578 Euro. Die Bruttomietrendite von 4,54 Prozent liegt über dem Kreis- und Landesdurchschnitt, aber unter dem Bundeswert. Die Preisentwicklung zeigt hohe Volatilität mit einem Peak 2021 und einem anschließenden Rückgang. Die Bevölkerung erholte sich nach einem Rückgang bis 2020 wieder leicht. Der Rhein-Neckar-Kreis erreicht im Prognos-Zukunftsatlas Rang 22. Im Vergleich zu den Nachbarorten liegt Wilhelmsfeld preislich deutlich unter Heidelberg und Dossenheim, aber über Heddesbach und im Mittelfeld bei kleineren Nachbargemeinden. Der Kaufpreisfaktor von 22,05 ist der drittniedrigste unter allen Nachbarorten.
Marktüberblick: Zwischen Bundesdurchschnitt und teureren Nachbarn
Wilhelmsfeld liegt mit einer Angebotsmiete von 9,74 Euro pro Quadratmeter und einem Angebotskaufpreis von 2.578 Euro pro Quadratmeter zwischen dem Bundesdurchschnitt und dem Niveau des Rhein-Neckar-Kreises sowie Baden-Württembergs. Die Miete liegt 9,3 Prozent über dem Bundesdurchschnitt (8,92 Euro), aber 13,2 Prozent unter dem Kreisdurchschnitt (11,23 Euro). Beim Kaufpreis verhält es sich ähnlich: 7,0 Prozent über dem Bundesmittel (2.409 Euro), jedoch 17,4 Prozent unter dem Kreiswert (3.123 Euro).
Die Bruttomietrendite von 4,54 Prozent liegt damit über den Werten des Kreises (4,40 Prozent) und des Landes (4,36 Prozent), aber unter dem Bundesdurchschnitt (5,10 Prozent). Der Kaufpreisfaktor von 22,05 ist ebenfalls günstiger als im Kreis (23,07) und im Land (23,49), aber höher als der Bundeswert. Das bedeutet: Wilhelmsfeld bietet im regionalen Vergleich eine relativ attraktive Rendite, da die Kaufpreise im Verhältnis zu den Mieten niedriger sind als in den umgebenden Städten. Gleichzeitig spiegelt die unter dem Bundesdurchschnitt liegende Rendite wider, dass die Kaufpreise in Baden-Württemberg im Verhältnis zu den Mieten stärker gestiegen sind als in den meisten anderen Bundesländern – ein strukturelles Merkmal des Landes.
Preisentwicklung: Hohe Schwankungen, unterschiedliche Erholung
Die Mietpreise in Wilhelmsfeld zeigen eine starke Volatilität. Von 7,02 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 stiegen sie bis 2023 auf 10 Euro an, fielen dann 2025 auf 7,51 Euro und liegen 2026 wieder bei 9,21 Euro. Der jährliche Wachstumsindex (CAGR) über den gesamten Zeitraum beträgt 3,45 Prozent. Der Kaufpreis verläuft anders: Er stieg von 2.010 Euro (2018) auf einen Höchststand von 3.355 Euro (2021), fiel dann bis 2024 auf 2.240 Euro und liegt 2026 bei 2.105 Euro. Der CAGR beträgt hier nur 0,58 Prozent – die Kaufpreise haben sich über acht Jahre kaum verändert, obwohl sie innerhalb des Zeitraums um mehr als 30 Prozent schwankten.
Die hohe Volatilität bei beiden Werten, insbesondere der starke Anstieg 2021 und der anschließende Rückgang, entspricht dem Muster des deutschen Immobilienmarkts seit der Zinswende. Auffällig ist, dass sich die Kaufpreise 2026 (2.105 Euro) nur knapp über dem Ausgangsniveau von 2018 (2.010 Euro) bewegen, während die Mieten 2026 (9,21 Euro) bereits wieder deutlich über ihrem Startwert von 7,02 Euro liegen. Das deutet darauf hin, dass sich der Mietmarkt in Wilhelmsfeld stabiler verhält als der Kaufmarkt.
Demografie und Arbeitsmarkt: Stabiler Rückgang, dann Erholung
Die Einwohnerzahl Wilhelmsfelds ist seit 2015 um 3,1 Prozent von 3.197 auf 3.295 gestiegen. Dieser Zuwachs ist jedoch nicht linear verlaufen: Zwischen 2015 und 2020 ging die Bevölkerung um 1,5 Prozent auf 3.149 zurück, bevor sie 2022 wieder auf 3.176 und 2023 auf 3.295 anstieg. Seit 2023 ist die Bevölkerung stabil bei 3.295.
Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 6,0 Prozent und bewegte sich im Beobachtungszeitraum zwischen 5,7 Prozent (2019) und 7,5 Prozent (2021). Die Schwankung entspricht dem konjunkturellen Verlauf, mit einem Höhepunkt während der Pandemie. Die Bevölkerungsdichte von 694 Einwohnern pro Quadratkilometer ist für eine Gemeinde dieser Größe moderat – die Gemeinde ist zu über der Hälfte (54,3 Prozent) bewaldet, was die Siedlungsfläche begrenzt.
Standortfaktoren: Zukunftsfähiger Kreis, ruhige Lage
Wilhelmsfeld profitiert von der Lage im Rhein-Neckar-Kreis, der im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamt-Rang 22 von rund 400 deutschen Kreisen erreichte. Besonders gut positioniert ist der Kreis bei Wettbewerb und Innovation (Rang 15) sowie beim Arbeitsmarkt (Rang 24). Diese strukturelle Stärke des Umlands wirkt sich auch auf die Nachfrage nach Wohnraum in den umliegenden Gemeinden aus.
Der Ort selbst verfügt über keine Hochschule, was die Nachfrage nach kleinen Mietwohnungen im Vergleich zu Hochschulstädten weniger strukturell antreibt. Als staatlich anerkannter Luftkurort seit 1966 und mit einem Klima, das im Schnitt 2 Grad kühler ist als in der Oberrheinischen Tiefebene, bietet Wilhelmsfeld ein spezifisches Wohnquartier, das vor allem für Pendler in die Nachbarstädte Heidelberg und Mannheim attraktiv ist.
Regionale Einordnung: Günstiger als die Städte, im Mittelfeld der Nachbarn
Im Vergleich zu den Nachbarorten im Umkreis von bis zu 7,7 Kilometern liegt Wilhelmsfeld bei Miete und Kaufpreis deutlich unter dem Niveau der größeren Städte. Heidelberg weist mit 16,77 Euro Miete und 5.402 Euro Kaufpreis ein fast doppelt so hohes Preisniveau auf. Dossenheim (13,65 Euro, 4.207 Euro) und Schriesheim (12 Euro, 3.547 Euro) liegen ebenfalls deutlich darüber.
Bei den kleineren Nachbargemeinden zeigt sich ein gemischtes Bild: Heiligkreuzsteinach (3,6 km entfernt) hat mit 9,04 Euro Miete ein ähnliches Mietniveau, aber mit 1.677 Euro einen deutlich niedrigeren Kaufpreis und damit eine deutlich höhere Bruttomietrendite von 6,47 Prozent im Vergleich zu Wilhelmsfelds 4,54 Prozent. Heddesbach (5,4 km) liegt mit 6,68 Euro Miete und 2.160 Euro Kaufpreis noch unter dem Wilhelmsfelder Niveau. Das zeigt, dass die Preise innerhalb der kleineren Gemeinden im Odenwald stark variieren und Wilhelmsfeld im Mittelfeld liegt.
Beim Kaufpreisfaktor – also dem Verhältnis von Kaufpreis zur Jahresmiete – liegt Wilhelmsfeld mit 22,05 auf Platz 3 von 9 Nachbarorten (niedrigster Faktor = günstigste Relation). Nur Heiligkreuzsteinach (15,5) und Schönau (17,0) liegen darunter; Heidelberg (26,9), Dossenheim (25,7) und Hirschberg (26,0) liegen deutlich darüber. Wilhelmsfeld bietet damit im regionalen Vergleich eine der günstigsten Relationen zwischen Kaufpreis und Jahresmiete.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Wilhelmsfeld entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Wilhelmsfeld
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 7,02 €/m² |
| 2019 | 6,15 €/m² |
| 2020 | 7,67 €/m² |
| 2021 | 8,65 €/m² |
| 2022 | 8,45 €/m² |
| 2023 | 10,00 €/m² |
| 2024 | 9,84 €/m² |
| 2025 | 7,51 €/m² |
| 2026 | 9,21 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Wilhelmsfeld
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 2.010 €/m² |
| 2019 | 2.156 €/m² |
| 2020 | 2.481 €/m² |
| 2021 | 3.355 €/m² |
| 2022 | 2.929 €/m² |
| 2023 | 2.554 €/m² |
| 2024 | 2.240 €/m² |
| 2025 | 2.462 €/m² |
| 2026 | 2.105 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Wilhelmsfeld
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 4,19 % |
| 2019 | 3,42 % |
| 2020 | 3,71 % |
| 2021 | 3,09 % |
| 2022 | 3,46 % |
| 2023 | 4,70 % |
| 2024 | 5,27 % |
| 2025 | 3,66 % |
| 2026 | 5,25 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Wilhelmsfeld
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 3.197 Einwohner |
| 2016 | 3.187 Einwohner |
| 2017 | 3.180 Einwohner |
| 2018 | 3.164 Einwohner |
| 2019 | 3.168 Einwohner |
| 2020 | 3.149 Einwohner |
| 2021 | 3.150 Einwohner |
| 2022 | 3.176 Einwohner |
| 2023 | 3.295 Einwohner |
| 2024 | 3.295 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Wilhelmsfeld
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 3,06 % |
| 2016 | 3,46 % |
| 2017 | 3,65 % |
| 2018 | 3,48 % |
| 2019 | 2,92 % |
| 2020 | 3,85 % |
| 2021 | 4,03 % |
| 2022 | 3,50 % |
| 2023 | 3,23 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 22,00 Rang |
| Dynamik | 52,00 Rang |
| Stärke | 18,00 Rang |
| Demografie | 282 Rang |
| Arbeitsmarkt | 24,00 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 15,00 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 64,00 Rang |
Renditeverteilung in Baden-Württemberg
Anzahl Orte je Renditeband — Wilhelmsfeld liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Baden-Württemberg
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 11,00 Orte |
| 3–4 | 315 Orte |
| 4–5 | 614 Orte |
| 5–6 | 133 Orte |
| 6–7 | 22,00 Orte |
| 7–8 | 5,00 Orte |
| 8–9 | 2,00 Orte |
Wie schneidet Wilhelmsfeld im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Wilhelmsfeld ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Wilhelmsfeld ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Wilhelmsfeld
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Heidelberg | 16,77 €/m² |
| Dossenheim | 13,65 €/m² |
| Schriesheim | 12,00 €/m² |
| Hirschberg an der Bergstraße | 11,52 €/m² |
| Schönau | 10,40 €/m² |
| Gorxheimertal | 10,33 €/m² |
| Wilhelmsfeld | 9,74 €/m² |
| Heiligkreuzsteinach | 9,04 €/m² |
| Abtsteinach | 8,59 €/m² |
| Heddesbach | 6,68 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Wilhelmsfeld ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Wilhelmsfeld
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Heiligkreuzsteinach | 6,47 % |
| Schönau | 5,90 % |
| Wilhelmsfeld | 4,54 % |
| Abtsteinach | 4,50 % |
| Schriesheim | 4,06 % |
| Dossenheim | 3,89 % |
| Hirschberg an der Bergstraße | 3,85 % |
| Heidelberg | 3,73 % |
| Heddesbach | 3,71 % |
| Gorxheimertal | 3,45 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Heiligkreuzsteinach | 3,6 km | 69253 | 9,04 € | 1.677 € | 6,47 % |
| Heddesbach | 5,4 km | 69434 | 6,68 € | 2.160 € | 3,71 % |
| Schönau, Stadt | 5,5 km | 69250 | 10,40 € | 2.116 € | 5,90 % |
| Dossenheim | 5,9 km | 69221 | 13,65 € | 4.207 € | 3,89 % |
| Schriesheim, Stadt | 6,5 km | 69198 | 12,00 € | 3.547 € | 4,06 % |
| Gorxheimertal | 6,9 km | 69517 | 10,33 € | 3.588 € | 3,45 % |
| Heidelberg, Stadt | 7,5 km | 69117 | 16,77 € | 5.402 € | 3,73 % |
| Hirschberg an der Bergstraße | 7,7 km | 69493 | 11,52 € | 3.588 € | 3,85 % |
| Abtsteinach | 8,5 km | 69518 | 8,59 € | 2.290 € | 4,50 % |
Wo liegt Wilhelmsfeld?
Lage
Wilhelmsfeld auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Wilhelmsfeld
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 9,74 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.578 € |
| Bruttomietrendite | 4,54 % |
| Kaufpreisfaktor | 22,1 |
| Einwohner | 3.295 |
| Einwohner je km² | 694 |
| Fläche (km²) | 4,8 |
| Arbeitslosenquote | 3,2 % |
| Prognos-Gesamtrang | #22 |
| Prognos Dynamikrang | #52 |
| Prognos Stärkerang | #18 |
| Koordinaten | 49,4703, 8,7536 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Wilhelmsfeld
Was kostet eine Wohnung in Wilhelmsfeld?
Der aktuelle Angebotskaufpreis liegt bei 2.578 Euro pro Quadratmeter, die Angebotsmiete bei 9,74 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen unter dem Durchschnitt des Rhein-Neckar-Kreises (3.123 Euro bzw. 11,23 Euro pro m²) und auch unter dem baden-württembergischen Landesdurchschnitt (3.140 Euro bzw. 11,08 Euro pro m²). Es handelt sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Wilhelmsfeld entwickelt?
Die Kaufpreise stiegen von 2.010 Euro pro m² (2018) auf einen Höchststand von 3.355 Euro (2021), fielen dann aber wieder auf 2.105 Euro pro m² (2026). Die Mieten bewegten sich zwischen 6,15 Euro (2019) und 10 Euro (2023) und lagen 2026 bei 9,21 Euro pro m². Die durchschnittliche jährliche Steigerungsrate (CAGR) beträgt bei den Kaufpreisen 0,58 Prozent und bei den Mieten 3,45 Prozent über den betrachteten Zeitraum.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Wilhelmsfeld?
Die Bruttomietrendite liegt bei 4,54 Prozent und damit über dem Kreisdurchschnitt von 4,40 Prozent sowie dem Landesdurchschnitt von 4,36 Prozent. Der Kaufpreisfaktor beträgt 22,05 und liegt unter dem Kreiswert von 23,07 und dem Landeswert von 23,49. Wilhelmsfeld liegt mit einem Rendite-Perzentilrang von 67,6 im oberen Drittel der baden-württembergischen Orte – das bedeutet, dass rund 68 Prozent der Orte im Bundesland eine niedrigere Bruttomietrendite aufweisen.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Wilhelmsfeld?
Wilhelmsfeld hat 3.295 Einwohner (Stand 2024) und eine Bevölkerungsdichte von 694 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die Bevölkerung ist seit Beginn der Zeitreihe (2015) um rund 3,1 Prozent auf 3.295 gewachsen. Nach einem leichten Rückgang auf 3.149 Einwohner (2020) stieg die Zahl wieder an und stabilisierte sich 2023 und 2024 bei 3.295. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 6,0 Prozent.
Woher stammen die Daten zu Wilhelmsfeld?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Wilhelmsfeld sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Wilhelmsfeld führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Rhein-Neckar-Kreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Heiligkreuzsteinach | 69253 | 9,04 € | 1.677 € | 6,47 % |
| Schönau, Stadt | 69250 | 10,40 € | 2.116 € | 5,90 % |
| Neidenstein | 74933 | 9,73 € | 2.122 € | 5,50 % |
| Reichartshausen | 74934 | 8,67 € | 1.901 € | 5,47 % |
| Schönbrunn | 69436 | 8,23 € | 1.881 € | 5,25 % |
| Neckargemünd, Stadt | 69151 | 12,70 € | 3.031 € | 5,03 % |
| Eppelheim, Stadt | 69214 | 13,71 € | 3.393 € | 4,85 % |
| Bammental | 69245 | 11,29 € | 2.804 € | 4,83 % |