Rosenfeld, Stadt
Rosenfeld (PLZ 72348) liegt im Zollernalbkreis in Baden-Württemberg. Der Ort zählt 6.590 Einwohner auf 51,1 km², das entspricht 129 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 9,27 € pro m², der Kaufpreis bei 2.420 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,60 % und ein Kaufpreisfaktor von 21,8 — rechnerisch sind das 22 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Rosenfeld über dem Renditeniveau von 71 % der Orte in Baden-Württemberg.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 7,30 € auf 9,98 € pro m², im Mittel 4,0 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 4,2 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 2,4 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,9 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Zollernalbkreis Rang 126 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 282, Stärkerang 104). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Dautmergen, Dormettingen und Geislingen an.
Immobilienpreise in Rosenfeld im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Baden-Württemberg.
Immobilienmarkt- und Standortbericht Rosenfeld, Stadt
Rosenfeld im Zollernalbkreis zeigt einen Immobilienmarkt mit Angebotswerten knapp unter dem Kreis- und Landesdurchschnitt, aber auf Bundesniveau. Die Zeitreihen weisen extreme jährliche Schwankungen auf. Die Bevölkerung wächst seit 2020 leicht. Der Prognos-Zukunftsatlas stuft den Kreis im Arbeitsmarkt und Wohlstand über dem Median ein, in Dynamik und Wettbewerb jedoch unterdurchschnittlich ein.
Marktüberblick
Rosenfeld liegt mit einer Angebotsmiete von 9,27 Euro pro Quadratmeter knapp unter dem Zollernalbkreis-Durchschnitt von 9,41 Euro, aber über dem deutschen Durchschnitt von 8,92 Euro. Der Angebotskaufpreis von 2.420 Euro pro Quadratmeter entspricht nahezu dem Kreiswert von 2.426 Euro und liegt damit auf Bundesniveau (2.409 Euro). Im Landesvergleich Baden-Württemberg (3.140 Euro) bleibt Rosenfeld deutlich zurück.
Der Kaufpreisfaktor von 21,76 liegt leicht über dem Kreisdurchschnitt (21,36) und unter dem Landesdurchschnitt (23,49). Die Bruttomietrendite beträgt 4,6 Prozent und liegt damit über dem baden-württembergischen Mittel von 4,36 Prozent, aber unter dem deutschen Durchschnitt von 5,10 Prozent. Im Perzentilrang der Baden-Württembergischen Orte belegt Rosenfeld mit 70,6 Prozent einen soliden Platz – die Rendite liegt besser als bei rund sieben von zehn vergleichbaren Orten im Land.
Die Kombination aus moderaten Kaufpreisen und einer über dem Landesmittel liegenden Rendite kennzeichnet einen Markt, der im regionalen Vergleich als preislich zugänglich gilt, ohne jedoch die niedrigen Preise peripherer Lagen zu erreichen.
Preis- und Mietentwicklung
Die Zeitreihen der letzten Jahre zeigen eine außergewöhnlich volatile Entwicklung. Die Angebotsmiete schwankte zwischen 6,68 Euro pro Quadratmeter (2019) und 9,93 Euro (2023) – eine Bandbreite von fast 50 Prozent. Der Angebotskaufpreis bewegte sich im gleichen Zeitraum zwischen 1.395 Euro (2019) und 3.240 Euro (2026) – mehr als eine Verdopplung.
Diese starken jährlichen Ausschläge entsprechen dem Muster kleinerer Märkte, in denen bereits der Verkauf weniger Objekte zu unterschiedlichen Preisen die aggregierten Durchschnittswerte signifikant beeinflussen kann. Die Werte sind als Angebotswerte aus Inseraten zu verstehen und spiegeln nicht zwangsläufig die tatsächlichen Transaktionspreise wider.
Der CAGR (jährliche Wachstumsrate) liegt bei 3,99 Prozent für die Miete und 4,18 Prozent für den Kaufpreis. Diese aggregierten Kennzahlen glätten die jährlichen Schwankungen und deuten auf einen leichten langfristigen Aufwärtstrend hin, der jedoch von den kurzfristigen Volatilitäten überlagert wird.
Regionale Einordnung
Im Vergleich zu den acht Nachbarorten im Umkreis von bis zu 10 Kilometern positioniert sich Rosenfeld im Mittelfeld. Die Angebotsmiete von 9,27 Euro liegt über der von Dautmergen (7,90 Euro) und Dormettingen (8,87 Euro), aber unter der von Geislingen (10,11 Euro), Dotternhausen (10,06 Euro) und Balingen (11,28 Euro).
Beim Kaufpreis liegt Rosenfeld mit 2.420 Euro pro Quadratmeter deutlich über Dautmergen (1.653 Euro) und Zimmern unter der Burg (1.974 Euro), aber unter Dormettingen (3.041 Euro), Vöhringen (3.158 Euro), Schömberg (3.098 Euro) und Balingen (3.342 Euro). Die Bruttomietrendite von 4,6 Prozent liegt im Mittelfeld der Nachbarorte – sie übertrifft Dormettingen (3,5 %), Vöhringen (3,68 %) und Schömberg (3,64 %), bleibt aber hinter Dautmergen (5,74 %), Zimmern unter der Burg (5,8 %) und Dotternhausen (5,72 %) zurück.
Dieses Muster zeigt, dass Rosenfeld weder zu den günstigsten noch zu den teuersten Orten der Region gehört. Die Preise folgen einem regionalen Muster, bei dem größere Städte wie Balingen höhere Werte erzielen, während kleinere Gemeinden wie Dautmergen unter dem Durchschnitt liegen.
Bevölkerung und Arbeitsmarkt
Rosenfeld hat 6.590 Einwohner auf einer Fläche von 51,11 Quadratkilometern, was einer Bevölkerungsdichte von 129 Einwohnern pro Quadratkilometer entspricht. Die Bevölkerung entwickelte sich von 2015 bis 2019 leicht rückläufig (von 6.433 auf 6.332 Einwohner), seither steigt sie wieder – 2023 und 2024 wurden 6.590 Einwohner registriert. Insgesamt liegt die Entwicklung seit 2015 bei plus 2,44 Prozent.
Die Arbeitslosenquote lag 2015 bei 9,4 Prozent und ist bis 2023 auf 11,6 Prozent gestiegen. Der Anstieg entspricht dem bundesweiten Trend der letzten Jahre und spiegelt die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie und der folgenden Unsicherheiten wider.
Das leichte Bevölkerungswachstum seit 2020 geht einher mit der wirtschaftlichen Struktur der Region. Die Stadt besteht aus sieben Ortsteilen (Bickelsberg, Brittheim, Heiligenzimmern, Isingen, Leidringen, Rosenfeld und Täbingen), was eine dezentrale Siedlungsstruktur im Kleinen Heuberg vor der Schwäbischen Alb widerspiegelt.
Standortfaktoren
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 stuft den Zollernalbkreis, auf den sich die Ränge beziehen, in der Gesamtbeurteilung auf Rang 126 von rund 400 deutschen Kreisen ein – damit im oberen Mittelfeld. Besonders gut abschneidet der Kreis im Arbeitsmarkt (Rang 84) und im Wohlstand sowie der sozialen Lage (Rang 92). Schwächer ist die Bewertung im Bereich Wettbewerb und Innovation (Rang 219) sowie bei der Dynamik (Rang 282).
Diese Struktur entspricht dem Muster einer ländlichen Region mit stabiler industrieller Basis, aber begrenzter Innovationsdynamik. Die starke Position im Arbeitsmarkt und beim Wohlstand wird durch die Ansiedlung größerer Unternehmen gestützt: Die Blickle Räder+Rollen GmbH beschäftigt in Rosenfeld mehr als 950 Mitarbeiter, die Sülzle Holding ist im Stahlhandel tätig.
Am Ort bestehen keine Hochschulen. Die Bildungsinfrastruktur umfasst mehrere Grundschulen und die Gemeinschaftsschule Kleiner Heuberg. Die Abwesenheit höherer Bildungseinrichtungen entspricht dem niedrigen Dynamik-Rang des Kreises im Prognos-Zukunftsatlas.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Rosenfeld entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Rosenfeld
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 7,30 €/m² |
| 2019 | 6,68 €/m² |
| 2020 | 9,05 €/m² |
| 2021 | 8,55 €/m² |
| 2022 | 9,03 €/m² |
| 2023 | 9,93 €/m² |
| 2024 | 7,33 €/m² |
| 2025 | 8,96 €/m² |
| 2026 | 9,98 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Rosenfeld
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 2.334 €/m² |
| 2019 | 1.395 €/m² |
| 2020 | 1.636 €/m² |
| 2021 | 2.998 €/m² |
| 2022 | 2.157 €/m² |
| 2023 | 2.712 €/m² |
| 2024 | 2.144 €/m² |
| 2025 | 2.323 €/m² |
| 2026 | 3.240 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Rosenfeld
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 3,75 % |
| 2019 | 5,74 % |
| 2020 | 6,64 % |
| 2021 | 3,42 % |
| 2022 | 5,02 % |
| 2023 | 4,39 % |
| 2024 | 4,10 % |
| 2025 | 4,63 % |
| 2026 | 3,70 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Rosenfeld
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 6.433 Einwohner |
| 2016 | 6.407 Einwohner |
| 2017 | 6.391 Einwohner |
| 2018 | 6.347 Einwohner |
| 2019 | 6.332 Einwohner |
| 2020 | 6.383 Einwohner |
| 2021 | 6.436 Einwohner |
| 2022 | 6.547 Einwohner |
| 2023 | 6.590 Einwohner |
| 2024 | 6.590 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Rosenfeld
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 2,33 % |
| 2016 | 1,97 % |
| 2017 | 1,98 % |
| 2018 | 2,22 % |
| 2019 | 2,11 % |
| 2020 | 2,70 % |
| 2021 | 2,30 % |
| 2022 | 2,69 % |
| 2023 | 2,86 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 126 Rang |
| Dynamik | 282 Rang |
| Stärke | 104 Rang |
| Demografie | 190 Rang |
| Arbeitsmarkt | 84,00 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 219 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 92,00 Rang |
Renditeverteilung in Baden-Württemberg
Anzahl Orte je Renditeband — Rosenfeld liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Baden-Württemberg
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 11,00 Orte |
| 3–4 | 315 Orte |
| 4–5 | 614 Orte |
| 5–6 | 133 Orte |
| 6–7 | 22,00 Orte |
| 7–8 | 5,00 Orte |
| 8–9 | 2,00 Orte |
Wie schneidet Rosenfeld im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Rosenfeld ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Rosenfeld ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Rosenfeld
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Balingen | 11,28 €/m² |
| Geislingen | 10,11 €/m² |
| Dotternhausen | 10,06 €/m² |
| Vöhringen | 9,69 €/m² |
| Epfendorf | 9,64 €/m² |
| Zimmern unter der Burg | 9,53 €/m² |
| Schömberg | 9,40 €/m² |
| Rosenfeld | 9,27 €/m² |
| Dormettingen | 8,87 €/m² |
| Dautmergen | 7,90 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Rosenfeld ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Rosenfeld
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Zimmern unter der Burg | 5,80 % |
| Dautmergen | 5,74 % |
| Dotternhausen | 5,72 % |
| Epfendorf | 4,70 % |
| Rosenfeld | 4,60 % |
| Geislingen | 4,52 % |
| Balingen | 4,05 % |
| Vöhringen | 3,68 % |
| Schömberg | 3,64 % |
| Dormettingen | 3,50 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Dautmergen | 5,0 km | 72356 | 7,90 € | 1.653 € | 5,74 % |
| Dormettingen | 6,4 km | 72358 | 8,87 € | 3.041 € | 3,50 % |
| Geislingen, Stadt | 6,5 km | 72351 | 10,11 € | 2.685 € | 4,52 % |
| Vöhringen | 7,3 km | 72189 | 9,69 € | 3.158 € | 3,68 % |
| Zimmern unter der Burg | 7,3 km | 72369 | 9,53 € | 1.974 € | 5,80 % |
| Dotternhausen | 8,3 km | 72359 | 10,06 € | 2.112 € | 5,72 % |
| Schömberg, Stadt | 8,7 km | 72355 | 9,40 € | 3.098 € | 3,64 % |
| Balingen, Stadt | 9,6 km | 72336 | 11,28 € | 3.342 € | 4,05 % |
| Epfendorf | 10,3 km | 78736 | 9,64 € | 2.463 € | 4,70 % |
Wo liegt Rosenfeld?
Lage
Rosenfeld auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Rosenfeld
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 9,27 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.420 € |
| Bruttomietrendite | 4,60 % |
| Kaufpreisfaktor | 21,8 |
| Einwohner | 6.590 |
| Einwohner je km² | 129 |
| Fläche (km²) | 51,1 |
| Arbeitslosenquote | 2,9 % |
| Prognos-Gesamtrang | #126 |
| Prognos Dynamikrang | #282 |
| Prognos Stärkerang | #104 |
| Koordinaten | 48,2863, 8,7232 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Rosenfeld
Was kostet eine Wohnung in Rosenfeld?
Die aktuellen Angebotsmieten liegen bei rund 9,27 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei etwa 2.420 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen knapp unter dem Durchschnitt des Zollernalbkreises (Miete 9,41 €/m², Kaufpreis 2.426 €/m²) und deutlich unter dem Landesdurchschnitt Baden-Württembergs (Miete 11,08 €/m², Kaufpreis 3.140 €/m²). Die Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Rosenfeld entwickelt?
Die Mietpreise schwankten in den letzten Jahren stark: Von 7,30 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 gingen sie 2019 auf 6,68 Euro zurück, stiegen dann bis 2023 auf 9,93 Euro und lagen 2024 wieder bei 7,33 Euro. Die Kaufpreise zeigten ein ähnliches Muster mit einem Höhepunkt von fast 3.000 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2021, einem Tief von 2.144 Euro im Jahr 2024 und einem aktuellen Angebot von 2.420 Euro. Die Reihen sind nicht als Schätzung gekennzeichnet.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Rosenfeld?
Die Bruttomietrendite beträgt 4,6 Prozent, was über dem Landesdurchschnitt von 4,36 Prozent liegt, aber unter dem Kreisdurchschnitt von 4,86 Prozent. Der Kaufpreisfaktor von 21,76 liegt leicht über dem Kreiswert von 21,36 und unter dem Landesdurchschnitt von 23,49. Im Perzentilrang der Bruttomietrendite im Bundesland liegt Rosenfeld bei 70,6, was bedeutet, dass rund 71 Prozent der Orte im Land eine niedrigere Rendite aufweisen.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Rosenfeld?
Rosenfeld hat aktuell 6.590 Einwohner (Stand 2024) und eine Bevölkerungsdichte von 129 Einwohnern pro Quadratkilometer. Seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2015 ist die Bevölkerung um 2,44 Prozent von 6.433 auf 6.590 gewachsen. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 11,6 Prozent (116 pro 1.000 Einwohner).
Wie sind die Immobilienpreise in Rosenfeld im Vergleich zu Nachbarorten?
Im Vergleich zu den umliegenden Orten zeigt Rosenfeld eine Angebotsmiete von 9,27 €/m², die über der von Dautmergen (7,90 €/m²) und Dormettingen (8,87 €/m²) liegt, aber unter der von Geislingen (10,11 €/m²) und Balingen (11,28 €/m²). Die Kaufpreise liegen mit 2.420 €/m² deutlich über denen von Dautmergen (1.653 €/m²) und Zimmern unter der Burg (1.974 €/m²), aber unter denen von Dormettingen (3.041 €/m²) und Balingen (3.342 €/m²).
Woher stammen die Daten zu Rosenfeld?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Rosenfeld sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Rosenfeld führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Zollernalbkreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Ratshausen | 72365 | 10,23 € | 1.822 € | 6,74 % |
| Nusplingen | 72362 | 7,94 € | 1.430 € | 6,66 % |
| Meßstetten, Stadt | 72469 | 9,25 € | 1.854 € | 5,99 % |
| Zimmern unter der Burg | 72369 | 9,53 € | 1.974 € | 5,80 % |
| Dautmergen | 72356 | 7,90 € | 1.653 € | 5,74 % |
| Dotternhausen | 72359 | 10,06 € | 2.112 € | 5,72 % |
| Hausen am Tann | 72361 | 8,36 € | 1.796 € | 5,58 % |
| Weilen unter den Rinnen | 72367 | 8,81 € | 1.943 € | 5,44 % |