Neckarbischofsheim, Stadt
Neckarbischofsheim (PLZ 74924) liegt im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg. Der Ort zählt 4.213 Einwohner auf 26,4 km², das entspricht 160 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 9,92 € pro m², der Kaufpreis bei 2.743 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,34 % und ein Kaufpreisfaktor von 23,0 — rechnerisch sind das 23 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Neckarbischofsheim über dem Renditeniveau von 54 % der Orte in Baden-Württemberg.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 5,54 € auf 9,58 € pro m², im Mittel 7,1 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 0,4 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 5,8 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 4,0 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Rhein-Neckar-Kreis Rang 22 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 52, Stärkerang 18). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Waibstadt, Helmstadt-Bargen und Neidenstein an.
Immobilienpreise in Neckarbischofsheim im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Baden-Württemberg.
Immobilienmarkt und Standortfaktoren: Neckarbischofsheim
Neckarbischofsheim liegt im Rhein-Neckar-Kreis mit stabilen Kaufpreisen um 2.743 €/m² und einer dynamischen Mietentwicklung. Die Stadt profitiert von Bevölkerungszuwachs (+5,8 % seit 2015) und einem starken Prognos-Zukunftsatlas-Rang des Kreises (22. Platz unter 400 deutschen Kreisen), während die Bruttomietrendite mit 4,34 % im regionalen Mittelfeld liegt.
Marktüberblick
Neckarbischofsheim ist eine Kleinstadt im Rhein-Neckar-Kreis mit 4.213 Einwohnern auf 26,41 km². Der Immobilienmarkt zeigt ein charakteristisches Muster: Die Angebotsmiete liegt bei 9,92 €/m², der Angebotskaufpreis bei 2.743 €/m². Die Bruttomietrendite beträgt 4,34 %, der Kaufpreisfaktor 23,04.
Der Kaufpreisfaktor von 23,04 liegt leicht unter dem Kreisdurchschnitt des Rhein-Neckar-Kreises (23,07) und dem Landesdurchschnitt Baden-Württembergs (23,49). Die Bruttomietrendite von 4,34 % liegt knapp unter dem Kreis- (4,40 %) und Landesdurchschnitt (4,36 %). Beide Kennzahlen deuten auf einen Markt hin, in dem die Kaufpreise im Verhältnis zu den Mieten etwas höher ausfallen als im regionalen Durchschnitt.
Preis- und Mietentwicklung
Die Mietentwicklung in Neckarbischofsheim ist außergewöhnlich dynamisch. Lag die Angebotsmiete 2018 noch bei 5,54 €/m², beträgt sie aktuell 9,92 €/m² – ein Anstieg von rund 79 % in acht Jahren. Der jährliche Wachstumsrate (CAGR) liegt bei 7,09 %. Der Verlauf war dabei nicht linear: Nach einem Sprung auf 8,18 €/m² 2019 folgte 2020 ein Rückgang auf 7,49 €/m², bevor die Werte ab 2021 wieder stiegen und 2024 mit 10,42 €/m² ihren höchsten Wert erreichten. Die Zeitreihe für 2026 zeigt mit 9,58 €/m² einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr.
Die Kaufpreisentwicklung verlief deutlich ruhiger. Von 2.296 €/m² (2018) auf aktuell 2.743 €/m² entspricht dies einem CAGR von nur 0,44 %. Der Verlauf war von Schwankungen geprägt: Ein Tiefpunkt lag 2020 bei 1.930 €/m², gefolgt von einem Anstieg auf 2.381 €/m² (2024). Der Wert von 3.121 €/m² im Jahr 2025 stellt einen deutlichen Ausreißer dar, der 2026 mit 2.377 €/m² wieder auf ein stabileres Niveau zurückkehrt.
Die Diskrepanz zwischen der dynamischen Mietentwicklung und der stabilen Kaufpreisentwicklung führt dazu, dass die Bruttomietrendite in den letzten Jahren gestiegen ist.
Regionale Einordnung
Im Vergleich zu den acht nächsten Nachbarorten zeigt Neckarbischofsheim ein gemischtes Bild. Bei den Kaufpreisen liegt die Stadt mit 2.743 €/m² über allen Nachbarorten außer Sinsheim (3.335 €/m²). Sie liegt damit deutlich über Reichartshausen (1.901 €/m²), Neidenstein (2.122 €/m²) und Aglasterhausen (2.365 €/m²). Auch Waibstadt (2.597 €/m²), Helmstadt-Bargen (2.609 €/m²) und Eschelbronn (2.640 €/m²) liegen unter dem Neckarbischofsheimer Niveau.
Bei der Angebotsmiete positioniert sich die Stadt im Mittelfeld: Mit 9,92 €/m² liegt sie über Neidenstein (9,73 €/m²), Epfenbach (9,70 €/m²), Reichartshausen (8,67 €/m²) und Eschelbronn (9,00 €/m²), aber unter Waibstadt (10,10 €/m²), Helmstadt-Bargen (10,38 €/m²), Aglasterhausen (10,88 €/m²) und Sinsheim (11,14 €/m²).
Die Bruttomietrendite von 4,34 % liegt damit im unteren Mittelfeld der Nachbargemeinden. Nur Sinsheim (4,01 %) und Eschelbronn (4,09 %) weisen niedrigere Renditen auf. Die höheren Nachbarorte wie Neidenstein (5,50 %) und Aglasterhausen (5,52 %) bieten deutlich bessere Renditen, was auf ihre niedrigeren Kaufpreise bei vergleichbaren Mieten zurückzuführen ist.
Auf Kreisebene liegt Neckarbischofsheim mit 9,92 €/m² unter dem Durchschnitt des Rhein-Neckar-Kreises (11,23 €/m²), mit 2.743 €/m² ebenfalls unter dem Kreisdurchschnitt bei den Kaufpreisen (3.123 €/m²). Im Landesvergleich Baden-Württembergs liegt die Stadt bei beiden Kennzahlen unter dem Durchschnitt (Miete: 11,08 €/m², Kaufpreis: 3.140 €/m²). Der Perzentilrang der Bruttomietrendite im Bundesland beträgt 54,3 – die Stadt liegt damit knapp über dem Median.
Standortfaktoren und Demografie
Neckarbischofsheim profitiert von einer positiven Bevölkerungsentwicklung: Die Einwohnerzahl stieg von 3.983 (2015) auf 4.213 (2024), was einem Zuwachs von 5,8 % entspricht. Besonders deutlich war der Anstieg von 2021 auf 2022, als die Bevölkerung von 4.111 auf 4.230 wuchs. Die Bevölkerungsdichte beträgt 160 Einwohner je km².
Die Anzahl der Arbeitslosen entwickelte sich von 135 (2015) auf 104 (2023) mit einem Tiefpunkt von 85 (2018 und 2022). Die absolute Zahl der Arbeitslosen ist seit 2015 um 23 % gesunken.
Der Rhein-Neckar-Kreis, dem Neckarbischofsheim angehört, belegt im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den 22. Platz unter rund 400 deutschen Kreisen. Besonders stark ist der Kreis im Bereich Wettbewerb und Innovation (Rang 15) und im Arbeitsmarkt (Rang 24). Die Teilindizes Demografie (Rang 282) und Wohlstand und soziale Lage (Rang 64) liegen schwächer. Der Dynamik-Index liegt auf Rang 52. Diese Werte gelten für den Kreis, nicht für die einzelne Gemeinde.
Neckarbischofsheim selbst verfügt über keine Hochschulen. Die Stadt liegt im Übergangsgebiet von Kraichgau zu Kleinem Odenwald, rund 25 km südöstlich von Heidelberg und nordwestlich von Heilbronn. Bahnanschluss besteht an der Badischen Odenwaldbahn mit den Bahnhöfen Neckarbischofsheim und Neckarbischofsheim Nord. Die Lage in der europäischen Metropolregion Rhein-Neckar bietet Zugang zu einem größeren Arbeits- und Wohnmarkt.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Neckarbischofsheim entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Neckarbischofsheim
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 5,54 €/m² |
| 2019 | 8,18 €/m² |
| 2020 | 7,49 €/m² |
| 2021 | 9,31 €/m² |
| 2022 | 8,85 €/m² |
| 2023 | 8,90 €/m² |
| 2024 | 10,42 €/m² |
| 2025 | 10,44 €/m² |
| 2026 | 9,58 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Neckarbischofsheim
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 2.296 €/m² |
| 2019 | 2.324 €/m² |
| 2020 | 1.930 €/m² |
| 2021 | 2.265 €/m² |
| 2022 | 2.162 €/m² |
| 2023 | 2.265 €/m² |
| 2024 | 2.381 €/m² |
| 2025 | 3.121 €/m² |
| 2026 | 2.377 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Neckarbischofsheim
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 2,90 % |
| 2019 | 4,22 % |
| 2020 | 4,66 % |
| 2021 | 4,93 % |
| 2022 | 4,91 % |
| 2023 | 4,72 % |
| 2024 | 5,25 % |
| 2025 | 4,01 % |
| 2026 | 4,84 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Neckarbischofsheim
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 3.983 Einwohner |
| 2016 | 4.066 Einwohner |
| 2017 | 4.033 Einwohner |
| 2018 | 4.040 Einwohner |
| 2019 | 4.037 Einwohner |
| 2020 | 4.072 Einwohner |
| 2021 | 4.111 Einwohner |
| 2022 | 4.230 Einwohner |
| 2023 | 4.213 Einwohner |
| 2024 | 4.213 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Neckarbischofsheim
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 5,37 % |
| 2016 | 4,75 % |
| 2017 | 4,05 % |
| 2018 | 3,36 % |
| 2019 | 3,58 % |
| 2020 | 3,79 % |
| 2021 | 3,95 % |
| 2022 | 3,25 % |
| 2023 | 3,97 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 22,00 Rang |
| Dynamik | 52,00 Rang |
| Stärke | 18,00 Rang |
| Demografie | 282 Rang |
| Arbeitsmarkt | 24,00 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 15,00 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 64,00 Rang |
Renditeverteilung in Baden-Württemberg
Anzahl Orte je Renditeband — Neckarbischofsheim liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Baden-Württemberg
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 11,00 Orte |
| 3–4 | 315 Orte |
| 4–5 | 614 Orte |
| 5–6 | 133 Orte |
| 6–7 | 22,00 Orte |
| 7–8 | 5,00 Orte |
| 8–9 | 2,00 Orte |
Wie schneidet Neckarbischofsheim im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Neckarbischofsheim ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Neckarbischofsheim ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Neckarbischofsheim
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Sinsheim | 11,14 €/m² |
| Aglasterhausen | 10,88 €/m² |
| Helmstadt-Bargen | 10,38 €/m² |
| Waibstadt | 10,10 €/m² |
| Neckarbischofsheim | 9,92 €/m² |
| Neidenstein | 9,73 €/m² |
| Epfenbach | 9,70 €/m² |
| Eschelbronn | 9,00 €/m² |
| Reichartshausen | 8,67 €/m² |
| Spechbach | 8,43 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Neckarbischofsheim ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Neckarbischofsheim
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Aglasterhausen | 5,52 % |
| Neidenstein | 5,50 % |
| Reichartshausen | 5,47 % |
| Helmstadt-Bargen | 4,78 % |
| Waibstadt | 4,67 % |
| Spechbach | 4,67 % |
| Epfenbach | 4,62 % |
| Neckarbischofsheim | 4,34 % |
| Eschelbronn | 4,09 % |
| Sinsheim | 4,01 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Waibstadt, Stadt | 3,0 km | 74915 | 10,10 € | 2.597 € | 4,67 % |
| Helmstadt-Bargen | 3,7 km | 74921 | 10,38 € | 2.609 € | 4,78 % |
| Neidenstein | 5,9 km | 74933 | 9,73 € | 2.122 € | 5,50 % |
| Epfenbach | 6,0 km | 74925 | 9,70 € | 2.521 € | 4,62 % |
| Reichartshausen | 6,9 km | 74934 | 8,67 € | 1.901 € | 5,47 % |
| Aglasterhausen | 7,0 km | 74858 | 10,88 € | 2.365 € | 5,52 % |
| Eschelbronn | 7,3 km | 74927 | 9,00 € | 2.640 € | 4,09 % |
| Sinsheim, Stadt | 7,5 km | 74889 | 11,14 € | 3.335 € | 4,01 % |
| Spechbach | 8,0 km | 74937 | 8,43 € | 2.166 € | 4,67 % |
Wo liegt Neckarbischofsheim?
Lage
Neckarbischofsheim auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Neckarbischofsheim
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 9,92 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.743 € |
| Bruttomietrendite | 4,34 % |
| Kaufpreisfaktor | 23,0 |
| Einwohner | 4.213 |
| Einwohner je km² | 160 |
| Fläche (km²) | 26,4 |
| Arbeitslosenquote | 4,0 % |
| Prognos-Gesamtrang | #22 |
| Prognos Dynamikrang | #52 |
| Prognos Stärkerang | #18 |
| Koordinaten | 49,2945, 8,9609 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Neckarbischofsheim
Was kostet eine Wohnung in Neckarbischofsheim?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Neckarbischofsheim liegt bei 9,92 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 2.743 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen unter dem Durchschnitt des Rhein-Neckar-Kreises (11,23 Euro/m² Miete, 3.123 Euro/m² Kaufpreis) und auch unter dem baden-württembergischen Landesdurchschnitt (11,08 Euro/m² Miete, 3.140 Euro/m² Kaufpreis). Im bundesweiten Vergleich liegt die Miete jedoch über dem deutschen Durchschnitt von 8,92 Euro/m². Hinweis: Bei den Werten handelt es sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Neckarbischofsheim entwickelt?
Die Angebotsmieten sind in der beobachteten Zeit von 2018 bis 2026 deutlich gestiegen, von 5,54 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 9,58 Euro im Jahr 2026, was einer durchschnittlichen jährlichen Steigerungsrate von rund 7,1 Prozent entspricht. Der Kaufpreis entwickelte sich deutlich ruhiger: Er lag 2018 bei 2.296 Euro pro Quadratmeter und betrug 2026 wieder 2.377 Euro, bei starken Schwankungen dazwischen, darunter einem Tiefpunkt 2020 mit 1.930 Euro und einem Höchststand 2025 mit 3.121 Euro. Die durchschnittliche jährliche Steigerung des Kaufpreises liegt bei nur 0,4 Prozent.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Neckarbischofsheim?
Die aktuelle Bruttomietrendite beträgt 4,34 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 23,04. Im Vergleich zum Rhein-Neckar-Kreis (4,40 Prozent Rendite, KPF 23,07) und zu Baden-Württemberg insgesamt (4,36 Prozent, KPF 23,49) liegt Neckarbischofsheim damit leicht unter dem Durchschnitt. Im bundesweiten Vergleich ist die Rendite mit 4,34 Prozent deutlich niedriger als der deutsche Durchschnitt von 5,10 Prozent. Der Perzentilrang von 54,26 im Bundesland bedeutet, dass rund 54 Prozent der Orte in Baden-Württemberg eine niedrigere Bruttomietrendite aufweisen.
Wie attraktiv ist der Standort Neckarbischofsheim?
Neckarbischofsheim liegt im Rhein-Neckar-Kreis, der im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 22 von rund 400 deutschen Kreisen belegt und damit zu den führenden Kreisen zählt. Besonders gut schnitt der Kreis im Index Wettbewerb und Innovation mit Rang 15 sowie im Index Arbeitsmarkt mit Rang 24 ab. Auch der Index Wohlstand und soziale Lage liegt mit Rang 64 im vorderen Drittel. Am Ort selbst gibt es keine Hochschule.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Neckarbischofsheim?
Die Einwohnerzahl ist von 3.983 im Jahr 2015 auf 4.213 im Jahr 2024 gestiegen, was einem Zuwachs von rund 5,8 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 160 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Entwicklung war nicht ganz linear: Nach einem Anstieg auf 4.230 im Jahr 2022 ist die Zahl 2023 und 2024 leicht auf 4.213 gesunken.
Woher stammen die Daten zu Neckarbischofsheim?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Neckarbischofsheim sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Neckarbischofsheim führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Rhein-Neckar-Kreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Heiligkreuzsteinach | 69253 | 9,04 € | 1.677 € | 6,47 % |
| Schönau, Stadt | 69250 | 10,40 € | 2.116 € | 5,90 % |
| Neidenstein | 74933 | 9,73 € | 2.122 € | 5,50 % |
| Reichartshausen | 74934 | 8,67 € | 1.901 € | 5,47 % |
| Schönbrunn | 69436 | 8,23 € | 1.881 € | 5,25 % |
| Neckargemünd, Stadt | 69151 | 12,70 € | 3.031 € | 5,03 % |
| Eppelheim, Stadt | 69214 | 13,71 € | 3.393 € | 4,85 % |
| Bammental | 69245 | 11,29 € | 2.804 € | 4,83 % |