Aglasterhausen
Aglasterhausen (PLZ 74858) liegt im Neckar-Odenwald-Kreis in Baden-Württemberg. Der Ort zählt 4.893 Einwohner auf 22,8 km², das entspricht 214 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 10,88 € pro m², der Kaufpreis bei 2.365 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 5,52 % und ein Kaufpreisfaktor von 18,1 — rechnerisch sind das 18 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Aglasterhausen über dem Renditeniveau von 93 % der Orte in Baden-Württemberg.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 7,39 € auf 10,49 € pro m², im Mittel 4,5 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 1,1 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 1,5 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,8 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Neckar-Odenwald-Kreis Rang 245 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 229, Stärkerang 232). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Schwarzach, Reichartshausen und Helmstadt-Bargen an.
Immobilienpreise in Aglasterhausen im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Baden-Württemberg.
Immobilienmarkt und Standortbericht: Aglasterhausen
Aglasterhausen im Neckar-Odenwald-Kreis weist mit 10,88 €/m² Angebotsmiete und 2.365 €/m² Kaufpreis ein günstiges Preis-Miete-Verhältnis auf. Die Bruttomietrendite von 5,52 % gehört zu den höchsten im Bundesland (Perzentil 93). Der Markt ist durch hohe Volatilität in den Angebotswerten gekennzeichnet. Der Ort profitiert von stabiler Bevölkerungsentwicklung und guter sozialer Lage, leidet aber unter einer schwachen Wirtschaftsstruktur des Kreises.
Marktüberblick: Hohe Rendite bei moderaten Preisen
Der Immobilienmarkt in Aglasterhausen zeichnet sich durch ein günstiges Preis-Miete-Verhältnis aus. Mit einer Angebotsmiete von 10,88 Euro pro Quadratmeter liegt der Ort deutlich über dem Neckar-Odenwald-Kreis-Durchschnitt von 9,16 Euro und dem Bundesdurchschnitt von 8,92 Euro, bleibt aber unter dem baden-württembergischen Durchschnitt von 11,08 Euro. Der Angebotskaufpreis von 2.365 Euro pro Quadratmeter liegt knapp über dem Kreiswert von 2.254 Euro und leicht unter dem Bundesdurchschnitt von 2.409 Euro, während er deutlich unter dem Landeswert von 3.140 Euro liegt.
Die Kombination aus relativ hohen Mieten und moderaten Kaufpreisen führt zu einer Bruttomietrendite von 5,52 Prozent. Dieser Wert liegt sowohl über dem Kreisdurchschnitt (4,95 %) als auch über dem Landesdurchschnitt (4,36 %) und dem Bundesdurchschnitt (5,10 %). Im bundeslandweiten Vergleich gehört Aglasterhausen damit zu den Top-Orten für Mietrenditen: Mit einem Perzentilrang von 93,3 liegt der Ort über 93 Prozent aller 1.102 erfassten Orte in Baden-Württemberg. Der Kaufpreisfaktor von 18,12 liegt unter dem Kreiswert von 20,65 und dem Landeswert von 23,49 — ein weiterer Indikator für das günstige Preis-Miete-Verhältnis im Vergleich zu diesen Räumen.
Preisentwicklung: Volatiler Markt mit starken Schwankungen
Die Zeitreihen der letzten neun Jahre zeigen einen Immobilienmarkt mit erheblichen Preisschwankungen, die typisch für kleine, lokale Märkte mit begrenztem Angebot sind. Die Angebotsmiete bewegte sich zwischen einem Tief von 6,85 Euro/m² (2019) und einem Hoch von 12,43 Euro/m² (2024). Der Kaufpreis schwankte zwischen 1.693 Euro/m² (2019) und 2.782 Euro/m² (2025). Diese Bandbreite von rund 65 Prozent beim Kaufpreis und 81 Prozent bei der Miete deutet auf einen Markt hin, bei dem einzelne Transaktionen oder wenige Inserate die Durchschnittswerte stark beeinflussen können.
Ein struktureller Aufwärtstrend ist dennoch erkennbar: Der CAGR der Miete liegt bei 4,48 Prozent, der des Kaufpreises bei 1,13 Prozent. Die Miete hat sich damit in den neun Jahren deutlich stärker entwickelt als der Kaufpreis. Besonders auffällig ist der Anstieg der Miete von 2021 auf 2024 (von 9,29 auf 12,43 Euro/m²), gefolgt von einer Korrektur auf 10,40 Euro/m² im Jahr 2025. Beim Kaufpreis zeigt sich ein ähnliches Muster mit einem Höhepunkt 2025 (2.782 Euro/m²) und einem Rückgang auf 2.303 Euro/m² im Jahr 2026.
Die hohen CAGR-Werte der Miete sind dabei auf das niedrige Niveau in den Vorjahren (2019: 6,85 Euro/m²) zurückzuführen. Der Kaufpreis-CAGR von 1,13 % wirkt im Vergleich moderat, spiegelt aber die starken jährlichen Schwankungen wider, die einen klaren Trend überlagern.
Regionale Einordnung: Aglasterhausen im Kreisvergleich
Im Vergleich zu den acht erfassten Nachbarorten im Umkreis bis 7,3 Kilometer zeigt Aglasterhausen ein gemischtes Bild. Die Angebotsmiete von 10,88 Euro/m² liegt über allen Nachbarn außer Obrigheim (10,59 Euro/m²). Der Kaufpreis von 2.365 Euro/m² liegt im mittleren Drittel der Nachbargemeinden — über Schwarzach (2.214 Euro/m²), Reichartshausen (1.901 Euro/m²) und Neunkirchen (1.630 Euro/m²), aber unter Helmstadt-Bargen (2.609 Euro/m²), Obrigheim (2.704 Euro/m²), Neckarbischofsheim (2.743 Euro/m²) und Epfenbach (2.521 Euro/m²).
Die Bruttomietrendite von 5,52 % liegt damit im oberen Mittelfeld der Nachbarn. Nur Neunkirchen (6,51 %) und Binau (5,98 %) bieten höhere Renditen, während die teureren Orte wie Neckarbischofsheim (4,34 %) und Epfenbach (4,62 %) niedrigere Renditen aufweisen. Dieses Muster bestätigt den allgemeinen Zusammenhang: Je höher der Kaufpreis, desto niedriger die Rendite.
Auf Kreisebene liegt Aglasterhausen bei der Miete 18,8 % über dem Kreisdurchschnitt, beim Kaufpreis 4,9 % darüber. Die Rendite liegt 11,5 % über dem Kreiswert. Der Kaufpreisfaktor von 18,12 liegt deutlich unter dem Kreiswert von 20,65, was bedeutet, dass die Mieten im Verhältnis zu den Kaufpreisen im Kreis überdurchschnittlich hoch sind.
Standortfaktoren: Stabile Demografie, schwache Wirtschaftsstruktur
Die Bevölkerungsentwicklung in Aglasterhausen ist stabil bis leicht wachsend. Von 4.819 Einwohnern im Jahr 2015 auf 4.893 im Jahr 2024 entspricht dies einem Zuwachs von 1,5 Prozent über neun Jahre. Die Bevölkerungsdichte von 214 Einwohnern pro Quadratkilometer liegt für eine Gemeinde dieser Größe im üblichen Rahmen. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 8,5 Prozent, was einem leichten Rückgang von 9,0 Prozent im Jahr 2015 entspricht.
Auf Ebene des Neckar-Odenwald-Kreises zeigt der Prognos-Zukunftsatlas 2025 ein differenziertes Bild. Mit einem Gesamtrang von 245 von rund 400 deutschen Kreisen liegt der Kreis im unteren Mittelfeld. Die Teilindizes zeigen dabei deutliche Unterschiede: Der Index für Demografie (Rang 172) und vor allem für Wohlstand und soziale Lage (Rang 95) gehören zu den stärkeren Bereichen. Schwach ausgeprägt sind hingegen Arbeitsmarkt (Rang 285) und Wettbewerb und Innovation (Rang 323). Diese Struktur entspricht dem Muster ländlicher Räume in Nordbaden: Eine stabile, sozial gut gestellte Bevölkerung steht einer schwachen Wirtschafts- und Innovationsstruktur gegenüber.
Am Ort selbst bestehen keine Hochschulen, was die Nachfrage nach studentischem Wohnraum ausschließt. Aglasterhausen gehört zur europäischen Metropolregion Rhein-Neckar und liegt etwa 25 Kilometer südöstlich von Heidelberg. Diese Lage könnte Pendler привлекать, die in Heidelberg oder Mannheim arbeiten, aber bezahlbaren Wohnraum suchen — ein Faktor, der sich in den überdurchschnittlichen Mieten und der guten Rendite widerspiegeln könnte.
Zusammenfassung: Attraktiver Renditeort mit strukturellen Grenzen
Aglasterhausen präsentiert sich als Ort mit überdurchschnittlicher Mietrendite bei moderaten Kaufpreisen. Die Kombination aus einem Kaufpreisfaktor von 18,12 und einer Bruttomietrendite von 5,52 % macht den Ort im bundesweiten Vergleich interessant — insbesondere für Investoren, die auf stabile Mieteinnahmen abzielen. Der Ort liegt dabei im oberen Drittel der Nachbargemeinden bei der Miete, aber im mittleren Drittel bei den Kaufpreisen.
Gleichzeitig zeigen die starken jährlichen Schwankungen in den Zeitreihen, dass der Markt klein und anfällig für Verzerrungen durch einzelne Inserate ist. Die CAGR-Werte geben nur einen groben Trend vor, der durch die Volatilität überlagert wird.
Die demografische Stabilität und die gute soziale Lage des Kreises bilden eine solide Grundlage. Die schwache Wirtschafts- und Innovationsstruktur des Neckar-Odenwald-Kreises stellt jedoch eine strukturelle Grenze dar, die das Wachstumspotenzial des Ortes begrenzen könnte. Ob die Lage in der Metropolregion Rhein-Neckar als Pendlerstandort langfristig Preisauftrieb bietet, hängt von der Entwicklung der Verkehrsanbindung und der Attraktivität der Zentren Heidelberg und Mannheim ab.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Aglasterhausen entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Aglasterhausen
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 7,39 €/m² |
| 2019 | 6,85 €/m² |
| 2020 | 7,67 €/m² |
| 2021 | 9,29 €/m² |
| 2022 | 10,20 €/m² |
| 2023 | 8,69 €/m² |
| 2024 | 12,43 €/m² |
| 2025 | 10,40 €/m² |
| 2026 | 10,49 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Aglasterhausen
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 2.105 €/m² |
| 2019 | 1.693 €/m² |
| 2020 | 1.818 €/m² |
| 2021 | 1.848 €/m² |
| 2022 | 2.752 €/m² |
| 2023 | 2.059 €/m² |
| 2024 | 2.665 €/m² |
| 2025 | 2.782 €/m² |
| 2026 | 2.303 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Aglasterhausen
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 4,21 % |
| 2019 | 4,86 % |
| 2020 | 5,06 % |
| 2021 | 6,03 % |
| 2022 | 4,45 % |
| 2023 | 5,07 % |
| 2024 | 5,60 % |
| 2025 | 4,49 % |
| 2026 | 5,47 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Aglasterhausen
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 4.819 Einwohner |
| 2016 | 4.838 Einwohner |
| 2017 | 4.873 Einwohner |
| 2018 | 4.902 Einwohner |
| 2019 | 4.827 Einwohner |
| 2020 | 4.814 Einwohner |
| 2021 | 4.829 Einwohner |
| 2022 | 4.869 Einwohner |
| 2023 | 4.893 Einwohner |
| 2024 | 4.893 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Aglasterhausen
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 2,70 % |
| 2016 | 2,68 % |
| 2017 | 2,68 % |
| 2018 | 2,73 % |
| 2019 | 2,50 % |
| 2020 | 2,92 % |
| 2021 | 2,95 % |
| 2022 | 2,84 % |
| 2023 | 2,81 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 245 Rang |
| Dynamik | 229 Rang |
| Stärke | 232 Rang |
| Demografie | 172 Rang |
| Arbeitsmarkt | 285 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 323 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 95,00 Rang |
Renditeverteilung in Baden-Württemberg
Anzahl Orte je Renditeband — Aglasterhausen liegt im Band 5–6 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Baden-Württemberg
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 11,00 Orte |
| 3–4 | 315 Orte |
| 4–5 | 614 Orte |
| 5–6 | 133 Orte |
| 6–7 | 22,00 Orte |
| 7–8 | 5,00 Orte |
| 8–9 | 2,00 Orte |
Wie schneidet Aglasterhausen im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Aglasterhausen ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Aglasterhausen ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Aglasterhausen
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Aglasterhausen | 10,88 €/m² |
| Obrigheim | 10,59 €/m² |
| Helmstadt-Bargen | 10,38 €/m² |
| Neckarbischofsheim | 9,92 €/m² |
| Epfenbach | 9,70 €/m² |
| Binau | 9,59 €/m² |
| Schwarzach | 9,30 €/m² |
| Neunkirchen | 8,84 €/m² |
| Reichartshausen | 8,67 €/m² |
| Schönbrunn | 8,23 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Aglasterhausen ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Aglasterhausen
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Neunkirchen | 6,51 % |
| Binau | 5,98 % |
| Aglasterhausen | 5,52 % |
| Reichartshausen | 5,47 % |
| Schönbrunn | 5,25 % |
| Schwarzach | 5,04 % |
| Helmstadt-Bargen | 4,78 % |
| Obrigheim | 4,70 % |
| Epfenbach | 4,62 % |
| Neckarbischofsheim | 4,34 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Schwarzach | 2,1 km | 74869 | 9,30 € | 2.214 € | 5,04 % |
| Reichartshausen | 3,2 km | 74934 | 8,67 € | 1.901 € | 5,47 % |
| Helmstadt-Bargen | 3,3 km | 74921 | 10,38 € | 2.609 € | 4,78 % |
| Neunkirchen | 3,9 km | 74867 | 8,84 € | 1.630 € | 6,51 % |
| Binau | 5,3 km | 74862 | 9,59 € | 1.923 € | 5,98 % |
| Epfenbach | 6,1 km | 74925 | 9,70 € | 2.521 € | 4,62 % |
| Neckarbischofsheim, Stadt | 7,0 km | 74924 | 9,92 € | 2.743 € | 4,34 % |
| Obrigheim | 7,3 km | 74847 | 10,59 € | 2.704 € | 4,70 % |
| Schönbrunn | 7,6 km | 69436 | 8,23 € | 1.881 € | 5,25 % |
Wo liegt Aglasterhausen?
Lage
Aglasterhausen auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Aglasterhausen
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 10,88 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.365 € |
| Bruttomietrendite | 5,52 % |
| Kaufpreisfaktor | 18,1 |
| Einwohner | 4.893 |
| Einwohner je km² | 214 |
| Fläche (km²) | 22,8 |
| Arbeitslosenquote | 2,8 % |
| Prognos-Gesamtrang | #245 |
| Prognos Dynamikrang | #229 |
| Prognos Stärkerang | #232 |
| Koordinaten | 49,3549, 8,9893 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Aglasterhausen
Was kostet eine Wohnung in Aglasterhausen?
Der aktuelle Angebotskaufpreis liegt bei 2.365 Euro pro Quadratmeter, die Angebotsmiete bei 10,88 Euro pro Quadratmeter. Diese Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel. Im bundesweiten Vergleich liegt der Kaufpreis von Aglasterhausen leicht unter dem deutschen Durchschnitt von 2.409 Euro pro Quadratmeter, die Miete von 10,88 Euro liegt jedoch deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 8,92 Euro.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Aglasterhausen entwickelt?
Die Mietpreise schwankten in den vergangenen Jahren stark: Von 6,85 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2019 stiegen sie 2024 auf einen Höchstwert von 12,43 Euro, bevor sie 2026 wieder auf 10,49 Euro sanken. Auch beim Kaufpreis gab es erhebliche Schwankungen – von 1.693 Euro im Jahr 2019 über 2.782 Euro im Jahr 2025 bis hin zu 2.303 Euro im Jahr 2026. Beide Zeitreihen sind nicht geschätzt, sondern basieren auf tatsächlichen Daten.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Aglasterhausen?
Die Bruttomietrendite liegt bei 5,52 Prozent und damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 5,10 Prozent sowie dem baden-württembergischen Landesdurchschnitt von 4,36 Prozent. Der Perzentilrang von 93,28 bedeutet, dass Aglasterhausen von allen 1.102 Orten in Baden-Württemberg eine der höchsten Bruttomietrenditen aufweist. Der Kaufpreisfaktor beträgt 18,12 und liegt damit unter dem Landesdurchschnitt von 23,49, was auf ein verhältnismäßig günstiges Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete hindeutet.
Wie steht Aglasterhausen im Vergleich zum Neckar-Odenwald-Kreis und Baden-Württemberg?
Im Neckar-Odenwald-Kreis liegt der durchschnittliche Angebotskaufpreis bei 2.254 Euro pro Quadratmeter, Aglasterhausen mit 2.365 Euro liegt leicht darüber. Die durchschnittliche Angebotsmiete im Kreis beträgt 9,16 Euro, Aglasterhausen mit 10,88 Euro deutlich darüber. Im Landesvergleich liegt der Kaufpreis von Aglasterhausen mit 2.365 Euro unter dem baden-württembergischen Durchschnitt von 3.140 Euro pro Quadratmeter.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Aglasterhausen?
Die Einwohnerzahl liegt seit Jahren stabil bei rund 4.800 bis 4.900 Personen. Im Jahr 2015 lebten 4.819 Menschen in Aglasterhausen, 2024 waren es 4.893. Die Bevölkerung hat sich also kaum verändert. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 8,5 Prozent (nach Promille-Angaben der Datenquelle).
Woher stammen die Daten zu Aglasterhausen?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Aglasterhausen sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Aglasterhausen führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Neckar-Odenwald-Kreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Neunkirchen | 74867 | 8,84 € | 1.630 € | 6,51 % |
| Waldbrunn | 69429 | 8,12 € | 1.604 € | 6,07 % |
| Binau | 74862 | 9,59 € | 1.923 € | 5,98 % |
| Haßmersheim | 74855 | 11,42 € | 2.370 € | 5,78 % |
| Schefflenz | 74850 | 9,30 € | 1.968 € | 5,67 % |
| Hüffenhardt | 74928 | 11,09 € | 2.404 € | 5,54 % |
| Mudau | 69427 | 8,49 € | 1.839 € | 5,54 % |
| Limbach | 74838 | 8,28 € | 1.811 € | 5,49 % |