Eschelbronn
Eschelbronn (PLZ 74927) liegt im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg. Der Ort zählt 2.810 Einwohner auf 8,2 km², das entspricht 341 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 9,00 € pro m², der Kaufpreis bei 2.640 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,09 % und ein Kaufpreisfaktor von 24,4 — rechnerisch sind das 24 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Eschelbronn über dem Renditeniveau von 36 % der Orte in Baden-Württemberg.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 8,18 € auf 9,17 € pro m², im Mittel 1,4 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 6,3 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 6,2 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 3,8 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Rhein-Neckar-Kreis Rang 22 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 52, Stärkerang 18). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Neidenstein, Spechbach und Epfenbach an.
Immobilienpreise in Eschelbronn im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Baden-Württemberg.
Immobilienmarkt- und Standortbericht Eschelbronn
Eschelbronn ist eine kleine Gemeinde im nördlichen Kraichgau mit 2.810 Einwohnern, bekannt als traditionsreiches „Schreinerdorf\". Der Immobilienmarkt zeigt ein auffälliges Muster: niedrige Angebotsmieten (9,00 €/m²) bei relativ hohen Kaufpreisen (2.640 €/m²), was zu einer unterdurchschnittlichen Bruttomietrendite von 4,09 % führt. Im Vergleich zu den Nachbarorten hat Eschelbronn eine der niedrigsten Mieten, aber einen überdurchschnittlich hohen Kaufpreis. Die Bevölkerung wuchs in den letzten Jahren deutlich (+6,2 % seit 2015, beschleunigt seit 2020), die Arbeitslosigkeit sank von 86 auf 65 Promille. Der Rhein-Neckar-Kreis als Ganzer gehört mit Rang 22 im Prognos-Zukunftsatlas zu den leistungsfähigsten Kreisen Deutschlands.
Der Ort: Schreinerdorf im Kraichgau
Eschelbronn ist eine 8,23 km² große Gemeinde im nördlichen Kraichgau am Schwarzbach, rund 25 Kilometer südöstlich von Heidelberg. Mit 2.810 Einwohnern (2024) und 341 Einwohnern je Quadratkilometer ist sie eine der kleineren Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis, aber deutlich dichter besiedelt als viele ländliche Orte der Region. Der Ort ist in der Heimatregion als traditionsreiches „Schreinerdorf" bekannt, benannt nach der ansässigen Möbelproduktions- und Vertriebsunternehmen. Die Anbindung an das überregionale Netz erfolgt über die Schwarzbachtalbahn, die in das Netz der S-Bahn Rhein-Neckar (Linie S51) integriert ist und über Meckesheim Verbindung nach Heidelberg und Mannheim herstellt.
Die Gemeinde gehört dem Gemeindeverwaltungsverband Elsenztal an und liegt auf einer Höhe von 150 bis 265 Metern ü. NHN. Die Gemarkung teilt sich auf 382 Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche, 261 Hektar Wald, 171 Hektar versiegelte Flächen und 10 Hektar Wasserfläche.
Immobilienmarkt: Kaufpreis über Bundes-, aber unter Landesdurchschnitt
Die Angebotsmiete in Eschelbronn liegt bei 9,00 Euro je Quadratmeter und damit knapp über dem Bundesdurchschnitt von 8,92 Euro. Deutlich unter dem Mittel des Rhein-Neckar-Kreises (11,23 Euro) und Baden-Württembergs (11,08 Euro) zeigt sich: Eschelbronn gehört preislich nicht zu den teureren Orten der unmittelbaren Region, sondern liegt am unteren Ende.
Der Angebotskaufpreis von 2.640 Euro je Quadratmeter liegt über dem Bundesdurchschnitt (2.409 Euro), jedoch unter dem Kreis- (3.123 Euro) und Landesdurchschnitt (3.140 Euro). Diese unterschiedliche Einordnung – über dem Bundes-, aber unter dem regionalen Durchschnitt – ergibt sich daraus, dass der Rhein-Neckar-Kreis insgesamt zu den teureren Kreisen in Baden-Württemberg gehört. Der Kaufpreis liegt also im regionalen Vergleich im unteren Drittel, im bundesweiten Vergleich leicht darüber.
Die Folge ist eine Bruttomietrendite von 4,09 Prozent, die unter dem Bundesdurchschnitt (5,10 Prozent), dem Kreis- (4,40 Prozent) und Landesdurchschnitt (4,36 Prozent) liegt. Der Kaufpreisfaktor von 24,43 beschreibt denselben Sachverhalt aus einer weiteren Perspektive: Der Kaufpreis entspricht dem 24,43-fachen der jährlichen Jahreskaltmiete. Eine Rendite von 4,09 Prozent und ein Faktor von 24,43 sind rechnerisch dasselbe – sie beschreiben beide, dass der Markt in Eschelbronn im Verhältnis zur Miete einen hohen Kaufpreis verlangt.
Die Rendite von 4,09 Prozent platziert Eschelbronn auf dem 36. Perzentil im Bundesland: Bessere Renditen als 36 Prozent der vergleichbaren Orte in Baden-Württemberg, schlechtere als 64 Prozent.
Preis- und Mietentwicklung: Volatile Märkte mit unterschiedlichen Dynamiken
Die Mietentwicklung zeigt einen CAGR von 1,44 Prozent über die verfügbare Zeitreihe. Die einzelnen Jahreswerte weisen dabei starke Schwankungen auf: Von 8,18 Euro (2018) ging es 2019 auf 6,37 Euro zurück, stieg 2020 auf 9,59 Euro, fiel 2021 auf 7,00 Euro und erreichte 2024 mit 10,28 Euro den höchsten Wert der Reihe. Der aktuelle Wert von 9,00 Euro liegt damit nahe dem langjährigen Mittel.
Die Kaufpreisentwicklung ist noch volatiler: Nach 1.111 Euro (2018) sprang der Preis 2020 auf 3.181 Euro, fiel 2021 auf 2.160 Euro, stieg bis 2023 auf 2.783 Euro, brach 2024 auf 1.983 Euro ein und legte 2025 auf 3.047 Euro zu. Der aktuelle Wert von 2.640 Euro liegt dazwischen. Der CAGR von 6,29 Prozent über die Reihe ist deutlich höher als der Mietanstieg und zeigt eine starke Preisdynamik am Kaufmarkt.
Die extremen Schwankungen in den Kaufpreisen – ein Faktor von fast 3 zwischen Tiefst- (1.111 Euro, 2018) und Höchstwert (3.181 Euro, 2020) innerhalb von acht Jahren – deuten auf einen dünnen Markt mit wenigen Transaktionen hin, bei dem einzelne Verkäufe die Durchschnittswerte stark verzerren können. Die Mietwerte sind zwar ebenfalls schwankungsanfällig, aber weniger extrem.
Ein auffälliger Punkt ist die Diskrepanz zwischen dem aktuellen Angebotskaufpreis von 2.640 Euro und dem Zeitreihenwert für 2026 von 1.810 Euro. Beide Werte stammen aus denselben Datenquellen, beschreiben aber unterschiedliche Aggregationen oder Stichtage. Diese Differenz von über 800 Euro je Quadratmeter zeigt, wie sensibel der Markt auf unterschiedliche Erhebungszeitpunkte reagiert.
Regionale Einordnung: Abweichendes Preis-Mieter-Verhältnis
Im Vergleich zu den acht Nachbarorten im Umkreis bis 6,4 Kilometern zeigt Eschelbronn ein auffälliges Muster: Die Angebotsmiete von 9,00 Euro liegt im unteren Drittel der Nachbarorte. Nur Spechbach (8,43 Euro) und Lobbach (8,98 Euro) haben niedrigere Mieten. Der Angebotskaufpreis von 2.640 Euro liegt jedoch deutlich über denen von Neidenstein (2.122), Spechbach (2.166), Epfenbach (2.521), Lobbach (2.251) und Waibstadt (2.597) und nur unter Meckesheim (3.290), Zuzenhausen (3.233) und Mauer (3.108).
Diese Kombination aus niedriger Miete und hohem Kaufpreis führt zu einer Bruttomietrendite von 4,09 Prozent, die nur von Meckesheim (3,94 Prozent) und Zuzenhausen (3,92 Prozent) übertroffen wird – also zu den schlechtesten der Nachbarschaft gehört. Die Nachbarn mit höheren Mieten (Meckesheim, Zuzenhausen, Mauer) haben auch höhere Kaufpreise, was auf einen ausgeglicheneren Markt hindeutet. Eschelbronn fällt durch sein überproportional hohes Preis-Mieter-Verhältnis auf.
Der Rhein-Neckar-Kreis als Ganzes liegt mit einer Durchschnittsmiete von 11,23 Euro und einem Durchschnittskaufpreis von 3.123 Euro deutlich über Eschelbronn. Das zeigt, dass Eschelbronn im Kreis zu den günstigeren Orten gehört – sowohl bei der Miete als auch beim Kaufpreis, wobei der relative Abstand beim Kaufpreis geringer ist als bei der Miete.
Bevölkerung und Arbeitsmarkt: Starker Zuzug, sinkende Arbeitslosigkeit
Die Einwohnerzahl Eschelbronns ist von 2.645 (2015) auf 2.810 (2024) gestiegen – ein Plus von 6,2 Prozent in neun Jahren. Das Wachstum war nicht linear: Zwischen 2015 und 2020 bewegte sich die Bevölkerung um die 2.640 bis 2.700 Einwohner, mit einem Tiefpunkt von 2.639 im Jahr 2020. Seitdem beschleunigte sich der Zuzug deutlich: Von 2.639 (2020) auf 2.810 (2024) sind in vier Jahren 171 Einwohner dazugekommen, was einem jährlichen Wachstum von rund 1,7 Prozent entspricht.
Die Arbeitslosenquote des Ortes (angegeben in Promille) ist von 86 (2015) auf 65 (2023) gesunken, was einem Rückgang von rund 24 Prozent entspricht. Der Tiefpunkt von 52 Promille im Jahr 2022 wurde 2023 leicht überschritten (65 Promille), bleibt aber deutlich unter dem Anfangswert.
Das Bevölkerungswachstum und die sinkende Arbeitslosigkeit gehen in die gleiche Richtung und deuten auf eine positive demografische und wirtschaftliche Entwicklung hin. Der Ort zieht zu, während gleichzeitig die Arbeitslosigkeit zurückgeht – ein Muster, das für viele Gemeinden im Rhein-Neckar-Raum typisch ist, die von der Metropolregion profitieren.
Standortfaktoren: Starker Kreis, traditionelle Struktur
Der Rhein-Neckar-Kreis, dem Eschelbronn angehört, belegt im Prognos-Zukunftsatlas 2025 unter rund 400 deutschen Kreisen den 22. Platz in der Gesamtwertung. Besonders stark ist die Position im Bereich Wettbewerb und Innovation mit Rang 15, gefolgt vom Arbeitsmarkt (Rang 24) und der wirtschaftlichen Stärke insgesamt (Rang 18). Im Bereich Demografie (Rang 282) und Wohlstand sowie soziale Lage (Rang 64) schneidet der Kreis hingegen schwächer ab.
Der Dynamik-Index liegt mit Rang 52 im Mittelfeld, was darauf hindeutet, dass der Kreis zwar strukturell stark ist, die Dynamik der Entwicklung aber nicht zu den höchsten in Deutschland gehört.
Diese Rankings gelten für den Kreis als Ganzes, nicht für die einzelne Gemeinde. Sie geben jedoch einen Hinweis auf die wirtschaftliche Einbettung Eschelbronns: Der Ort profitiert von der starken Wirtschaftsstruktur des Rhein-Neckar-Kreises, der zu den leistungsfähigsten Kreisen Deutschlands gehört.
Am Ort selbst bestehen keine Hochschulen. Die Anbindung an das überregionale Netz erfolgt über die Schwarzbachtalbahn, die in das Netz der S-Bahn Rhein-Neckar integriert ist und über Meckesheim Verbindung nach Heidelberg und Mannheim herstellt. Diese Infrastruktur unterstützt die Funktion Eschelbronns als Wohngemeinde im Umland der Metropolregion Rhein-Neckar.
Die traditionelle Struktur als „Schreinerdorf" mit Möbelproduktions- und Vertriebsunternehmen prägt nach wie vor das lokale Bild, auch wenn die genaue wirtschaftliche Bedeutung für den Arbeitsmarkt aus den vorliegenden Daten nicht quantifizierbar ist.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Eschelbronn entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Eschelbronn
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 8,18 €/m² |
| 2019 | 6,37 €/m² |
| 2020 | 9,59 €/m² |
| 2021 | 7,00 €/m² |
| 2022 | 8,72 €/m² |
| 2023 | 9,09 €/m² |
| 2024 | 10,28 €/m² |
| 2025 | 8,52 €/m² |
| 2026 | 9,17 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Eschelbronn
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 1.111 €/m² |
| 2020 | 3.181 €/m² |
| 2021 | 2.160 €/m² |
| 2022 | 2.406 €/m² |
| 2023 | 2.783 €/m² |
| 2024 | 1.983 €/m² |
| 2025 | 3.047 €/m² |
| 2026 | 1.810 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Eschelbronn
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 8,83 % |
| 2020 | 3,62 % |
| 2021 | 3,89 % |
| 2022 | 4,35 % |
| 2023 | 3,92 % |
| 2024 | 6,22 % |
| 2025 | 3,36 % |
| 2026 | 6,08 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Eschelbronn
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 2.645 Einwohner |
| 2016 | 2.651 Einwohner |
| 2017 | 2.659 Einwohner |
| 2018 | 2.704 Einwohner |
| 2019 | 2.693 Einwohner |
| 2020 | 2.639 Einwohner |
| 2021 | 2.706 Einwohner |
| 2022 | 2.758 Einwohner |
| 2023 | 2.810 Einwohner |
| 2024 | 2.810 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Eschelbronn
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 5,24 % |
| 2016 | 4,43 % |
| 2017 | 4,16 % |
| 2018 | 4,24 % |
| 2019 | 3,92 % |
| 2020 | 4,31 % |
| 2021 | 3,62 % |
| 2022 | 3,04 % |
| 2023 | 3,80 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 22,00 Rang |
| Dynamik | 52,00 Rang |
| Stärke | 18,00 Rang |
| Demografie | 282 Rang |
| Arbeitsmarkt | 24,00 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 15,00 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 64,00 Rang |
Renditeverteilung in Baden-Württemberg
Anzahl Orte je Renditeband — Eschelbronn liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Baden-Württemberg
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 11,00 Orte |
| 3–4 | 315 Orte |
| 4–5 | 614 Orte |
| 5–6 | 133 Orte |
| 6–7 | 22,00 Orte |
| 7–8 | 5,00 Orte |
| 8–9 | 2,00 Orte |
Wie schneidet Eschelbronn im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Eschelbronn ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Eschelbronn ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Eschelbronn
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Mauer | 11,28 €/m² |
| Meckesheim | 10,80 €/m² |
| Zuzenhausen | 10,56 €/m² |
| Wiesenbach | 10,19 €/m² |
| Waibstadt | 10,10 €/m² |
| Neidenstein | 9,73 €/m² |
| Epfenbach | 9,70 €/m² |
| Eschelbronn | 9,00 €/m² |
| Lobbach | 8,98 €/m² |
| Spechbach | 8,43 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Eschelbronn ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Eschelbronn
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Neidenstein | 5,50 % |
| Lobbach | 4,79 % |
| Spechbach | 4,67 % |
| Waibstadt | 4,67 % |
| Epfenbach | 4,62 % |
| Wiesenbach | 4,43 % |
| Mauer | 4,36 % |
| Eschelbronn | 4,09 % |
| Meckesheim | 3,94 % |
| Zuzenhausen | 3,92 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Neidenstein | 1,4 km | 74933 | 9,73 € | 2.122 € | 5,50 % |
| Spechbach | 3,1 km | 74937 | 8,43 € | 2.166 € | 4,67 % |
| Epfenbach | 3,6 km | 74925 | 9,70 € | 2.521 € | 4,62 % |
| Meckesheim | 3,6 km | 74909 | 10,80 € | 3.290 € | 3,94 % |
| Zuzenhausen | 4,2 km | 74939 | 10,56 € | 3.233 € | 3,92 % |
| Waibstadt, Stadt | 4,4 km | 74915 | 10,10 € | 2.597 € | 4,67 % |
| Mauer | 5,4 km | 69256 | 11,28 € | 3.108 € | 4,36 % |
| Lobbach | 6,4 km | 74931 | 8,98 € | 2.251 € | 4,79 % |
| Wiesenbach | 6,6 km | 69257 | 10,19 € | 2.761 € | 4,43 % |
Wo liegt Eschelbronn?
Lage
Eschelbronn auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Eschelbronn
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 9,00 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.640 € |
| Bruttomietrendite | 4,09 % |
| Kaufpreisfaktor | 24,4 |
| Einwohner | 2.810 |
| Einwohner je km² | 341 |
| Fläche (km²) | 8,2 |
| Arbeitslosenquote | 3,8 % |
| Prognos-Gesamtrang | #22 |
| Prognos Dynamikrang | #52 |
| Prognos Stärkerang | #18 |
| Koordinaten | 49,3201, 8,8680 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Eschelbronn
Was kostet eine Wohnung in Eschelbronn?
Die aktuellen Angebotsmieten in Eschelbronn liegen bei rund 9 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei etwa 2.640 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt Eschelbronn unter dem Durchschnitt des Rhein-Neckar-Kreises (11,23 Euro/m² Miete, 3.123 Euro/m² Kaufpreis) und Baden-Württembergs (11,08 Euro/m² Miete, 3.140 Euro/m² Kaufpreis), aber leicht über dem deutschen Durchschnitt (8,92 Euro/m² Miete, 2.409 Euro/m² Kaufpreis). Hinweis: Bei den Werten handelt es sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Eschelbronn entwickelt?
Zwischen 2018 und 2026 ist der Angebotskaufpreis in Eschelbronn im Durchschnitt um 6,29 Prozent pro Jahr gestiegen (von 1.111 Euro/m² auf 1.810 Euro/m²), während die Mieten mit 1,44 Prozent pro Jahr deutlich langsamer stiegen (von 8,18 Euro/m² auf 9,17 Euro/m²). Die Zeitreihen weisen dabei starke jährliche Schwankungen auf, etwa beim Kaufpreis zwischen 1.111 Euro/m² (2018) und 3.181 Euro/m² (2020). Beide Reihen sind nicht geschätzt.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Eschelbronn?
Die Bruttomietrendite liegt bei 4,09 Prozent, der Kaufpreisfaktor bei 24,43. Damit liegt die Rendite unter dem Durchschnitt des Rhein-Neckar-Kreises (4,40 Prozent) und Baden-Württembergs (4,36 Prozent), aber über dem deutschen Durchschnitt (5,10 Prozent). Der Perzentilrang von 36,3 im Bundesland bedeutet, dass rund 36 Prozent der Orte eine niedrigere Rendite aufweisen. Der hohe Kaufpreisfaktor von 24,43 (Kreis: 23,07, BW: 23,49) zeigt ein vergleichsweise teures Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Eschelbronn?
Die Bevölkerung in Eschelbronn ist von 2.645 Einwohnern im Jahr 2015 auf 2.810 im Jahr 2024 gestiegen, was einem Anstieg von rund 6,2 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 341 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Gemeinde gehört damit zu den wachsenden Orten in der Region.
Wie schneidet Eschelbronn im Vergleich zu Nachbarorten ab?
Im direkten Vergleich zu den Nachbarn im Umkreis von bis zu 6,4 Kilometern liegt Eschelbronn mit 9 Euro/m² Miete und 2.640 Euro/m² Kaufpreis im Mittelfeld. Nachbarn wie Meckesheim (10,80 Euro/m² Miete, 3.290 Euro/m² Kaufpreis) und Zuzenhausen (10,56 Euro/m² Miete, 3.233 Euro/m² Kaufpreis) sind deutlich teurer, während Neidenstein (9,73 Euro/m² Miete, 2.122 Euro/m² Kaufpreis) und Spechbach (8,43 Euro/m² Miete, 2.166 Euro/m² Kaufpreis) ähnliche oder niedrigere Preise aufweisen.
Woher stammen die Daten zu Eschelbronn?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Eschelbronn sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Eschelbronn führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Rhein-Neckar-Kreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Heiligkreuzsteinach | 69253 | 9,04 € | 1.677 € | 6,47 % |
| Schönau, Stadt | 69250 | 10,40 € | 2.116 € | 5,90 % |
| Neidenstein | 74933 | 9,73 € | 2.122 € | 5,50 % |
| Reichartshausen | 74934 | 8,67 € | 1.901 € | 5,47 % |
| Schönbrunn | 69436 | 8,23 € | 1.881 € | 5,25 % |
| Neckargemünd, Stadt | 69151 | 12,70 € | 3.031 € | 5,03 % |
| Eppelheim, Stadt | 69214 | 13,71 € | 3.393 € | 4,85 % |
| Bammental | 69245 | 11,29 € | 2.804 € | 4,83 % |