Kloster Veßra
Kloster Veßra (PLZ 98660) liegt im Kreis Hildburghausen in Thüringen. Der Ort zählt 265 Einwohner auf 19,8 km², das entspricht 13 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 6,00 € pro m², der Kaufpreis bei 651 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 11,07 % und ein Kaufpreisfaktor von 9,0 — rechnerisch sind das 9 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Kloster Veßra über dem Renditeniveau von 96 % der Orte in Thüringen.
Zwischen 2020 und 2026 stieg die Miete von 4,92 € auf 6,70 € pro m², im Mittel 5,3 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 12,2 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 12,5 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 5,2 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Hildburghausen Rang 338 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 400, Stärkerang 239). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Grimmelshausen, Ehrenberg und Themar an.
Immobilienpreise in Kloster Veßra im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Thüringen.
Immobilienmarkt- und Standortbericht: Kloster Veßra
Kloster Veßra ist eine kleine Gemeinde im Landkreis Hildburghausen (Thüringen) mit 265 Einwohnern. Der Immobilienmarkt ist geprägt von extrem niedrigen Kaufpreisen (651 €/m²) und entsprechend hohen Bruttomietrenditen (11,07 %). Die Kaufpreise sind zwischen 2022 und 2024 stark gestiegen. Die Bevölkerung ist seit 2015 um 12,5 % gesunken. Der Kreis Hildburghausen belegt im Prognos-Zukunftsatlas einen der schlechtesten Ränge in Deutschland.
Marktüberblick
Kloster Veßra ist eine kleine Gemeinde im ländlichen Südthüringen mit 265 Einwohnern auf 19,78 km² Fläche. Der lokale Immobilienmarkt weist extreme Kennzahlen auf: Die Angebotsmiete liegt bei 6 Euro je Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 651 Euro je Quadratmeter. Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 11,07 Prozent und ein Kaufpreisfaktor von 9,04.
Diese Werte beschreiben denselben Sachverhalt aus drei Perspektiven: Die niedrige Miete bei gleichzeitig sehr niedrigem Kaufpreis führt zu einer überdurchschnittlich hohen Rendite. Der Kaufpreisfaktor von 9,04 bedeutet, dass der Kaufpreis dem knapp neunfachen Jahreskaltmietzins entspricht – ein Wert, der weit unter dem Landesdurchschnitt von 17,9 liegt. Die hohe Rendite ist ein Indikator für die niedrige Bewertung von Immobilien in einer strukturschwachen Region mit schrumpfender Bevölkerung.
Preis- und Mietentwicklung
Die Mietentwicklung zeigt einen deutlichen Aufwärtstrend: Lag die Angebotsmiete 2020 noch bei 4,92 Euro je Quadratmeter, stieg sie 2021 auf 5,50 Euro und erreichte 2026 einen Wert von 6,70 Euro. Die jährliche Wachstumsrate (CAGR) beträgt 5,28 Prozent.
Die Kaufpreisentwicklung ist noch dynamischer. Von 2018 (321 Euro je Quadratmeter) auf 2020 (373 Euro) folgte eine moderate Steigerung. Bis 2022 blieb der Preis mit 373 Euro stabil. Dann setzte ein sprunghafter Anstieg ein: 2023 stieg der Kaufpreis auf 604 Euro, 2024 auf 721 Euro. Die jährliche Wachstumsrate über den gesamten Zeitraum liegt bei 12,22 Prozent. Der Wert von 2025 (720 Euro) zeigt, dass der Aufwärtstrend 2024/2025 kurz vor einem Plateau angekommen sein könnte.
Die Zeitreihen zu Miete und Kaufpreis sind lückenhaft: Für die Miete liegen nur drei Datenpunkte vor (2020, 2021, 2026), für den Kaufpreis sechs (2018–2025). Beide Reihen sind nicht als geschätzt gekennzeichnet.
Ein auffälliger Widerspruch besteht bei der Miete: Die Zeitreihe nennt für 2026 einen Wert von 6,70 Euro, während die aktuellen Marktdaten einen Angebotsmietwert von 6 Euro ausweisen. Dieser Unterschied könnte auf eine zeitliche Diskrepanz zwischen den Datenquellen oder auf eine Schwankung des Angebotspreises gegenüber dem tatsächlichen Marktdurchschnitt hindeuten.
Die Preissteigerungen stehen im Widerspruch zur Bevölkerungsentwicklung: Die Einwohnerzahl ist seit 2015 von 303 auf 265 gesunken. Die Entwicklung geht einher mit einem Anstieg der Arbeitslosenquote von 2,89 Prozent (2020, 2022) auf 5,2 Prozent (2023).
Regionale Einordnung
Im Vergleich zum Landkreis Hildburghausen liegt die Angebotsmiete von Kloster Veßra mit 6 Euro unter dem Kreisdurchschnitt von 6,68 Euro. Der Kaufpreis von 651 Euro je Quadratmeter liegt jedoch deutlich unter dem Kreisdurchschnitt von 1.297 Euro – weniger als die Hälfte. Die Bruttomietrendite von 11,07 Prozent übertrifft den Kreiswert von 6,6 Prozent um das Fast-Doppelte.
Auch im Landesvergleich schneidet Kloster Veßra extrem ab: Der Kaufpreis liegt mit 651 Euro weit unter dem Thüringer Durchschnitt von 1.459 Euro. Die Rendite von 11,07 Prozent platziert den Ort im 96. Perzentil aller 605 untersuchten Orte in Thüringen – nur vier Prozent der Orte weisen eine noch höhere Bruttomietrendite auf.
Im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich ein gemischtes Bild. Die Miete von 6 Euro liegt über der von Beinerstadt (4,93 Euro) und Reurieth (5,02 Euro), unter der von Lengfeld (7,17 Euro) und Grimmelshausen (6,99 Euro). Beim Kaufpreis ist Kloster Veßra mit 651 Euro der günstigste Ort im direkten Umkreis – deutlich unter Henfstädt (657 Euro) und Themar (806 Euro). Die hohe Rendite resultiert daraus, dass die Kaufpreise in Kloster Veßra stärker unter dem regionalen Mittel liegen als die Mieten.
Standortfaktoren und Demografie
Kloster Veßra liegt im Henneberger Land, das historisch zur Grafschaft Henneberg gehörte und heute Teil Südthüringens ist. Am Ort befindet sich das Hennebergische Freilichtmuseum, ein bekanntes Kulturdenkmal.
Die demografische Entwicklung ist eindeutig negativ: Die Einwohnerzahl ist seit 2015 von 303 auf 265 gesunken, ein Rückgang von 12,5 Prozent. Die Bevölkerungsdichte beträgt nur 13 Einwohner je Quadratkilometer. Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 bewertet den Kreis Hildburghausen mit Rang 338 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders schlecht sind die Teilindizes Demografie (Rang 399) und Dynamik (Rang 400, also letzter Platz). Der Index für Wohlstand und soziale Lage liegt mit Rang 136 deutlich besser, was auf relativ niedrige Lebenshaltungskosten hindeuten könnte.
Es bestehen keine Hochschulen am Ort. Die Kombination aus schrumpfender Bevölkerung, schlechter Dynamik und fehlenden wirtschaftlichen Impulsen erklärt, warum der Immobilienmarkt in Kloster Veßra von niedrigen Preisen und einer hohen Rendite geprägt ist – Kennzahlen, die strukturelle Schwäche widerspiegeln, nicht Anlageattraktivität.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Kloster Veßra entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Kloster Veßra
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2020 | 4,92 €/m² |
| 2021 | 5,50 €/m² |
| 2026 | 6,70 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Kloster Veßra
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 321 €/m² |
| 2020 | 373 €/m² |
| 2022 | 373 €/m² |
| 2023 | 604 €/m² |
| 2024 | 721 €/m² |
| 2025 | 720 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Kloster Veßra
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 303 Einwohner |
| 2016 | 300 Einwohner |
| 2017 | 293 Einwohner |
| 2018 | 304 Einwohner |
| 2019 | 296 Einwohner |
| 2020 | 278 Einwohner |
| 2021 | 280 Einwohner |
| 2022 | 276 Einwohner |
| 2023 | 265 Einwohner |
| 2024 | 265 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Kloster Veßra
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 4,55 % |
| 2016 | 4,41 % |
| 2017 | 3,73 % |
| 2018 | 4,89 % |
| 2019 | 3,33 % |
| 2020 | 2,89 % |
| 2021 | 3,47 % |
| 2022 | 2,89 % |
| 2023 | 5,20 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 338 Rang |
| Dynamik | 400 Rang |
| Stärke | 239 Rang |
| Demografie | 399 Rang |
| Arbeitsmarkt | 365 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 241 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 136 Rang |
Renditeverteilung in Thüringen
Anzahl Orte je Renditeband — Kloster Veßra liegt im Band 11–12 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Thüringen
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 1,00 Orte |
| 2–3 | 16,00 Orte |
| 3–4 | 52,00 Orte |
| 4–5 | 109 Orte |
| 5–6 | 135 Orte |
| 6–7 | 102 Orte |
| 7–8 | 68,00 Orte |
| 8–9 | 42,00 Orte |
| 9–10 | 31,00 Orte |
| 10–11 | 20,00 Orte |
| 11–12 | 11,00 Orte |
| 12+ | 14,00 Orte |
Wie schneidet Kloster Veßra im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Kloster Veßra ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Kloster Veßra ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Kloster Veßra
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Lengfeld | 7,17 €/m² |
| Grimmelshausen | 6,99 €/m² |
| Ehrenberg | 6,80 €/m² |
| St.Bernhard | 6,80 €/m² |
| Themar | 6,47 €/m² |
| Ahlstädt | 6,20 €/m² |
| Kloster Veßra | 6,00 €/m² |
| Henfstädt | 5,51 €/m² |
| Reurieth | 5,02 €/m² |
| Beinerstadt | 4,93 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Kloster Veßra ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Kloster Veßra
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Kloster Veßra | 11,07 % |
| Lengfeld | 10,17 % |
| Henfstädt | 10,06 % |
| Themar | 9,64 % |
| Grimmelshausen | 7,63 % |
| Ahlstädt | 6,76 % |
| Beinerstadt | 5,26 % |
| St.Bernhard | 5,26 % |
| Ehrenberg | 4,41 % |
| Reurieth | 4,37 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Grimmelshausen | 1,4 km | 98660 | 6,99 € | 1.100 € | 7,63 % |
| Ehrenberg | 1,6 km | 98660 | 6,80 € | 1.850 € | 4,41 % |
| Themar, Stadt | 2,3 km | 98660 | 6,47 € | 806 € | 9,64 % |
| Lengfeld | 3,7 km | 98660 | 7,17 € | 846 € | 10,17 % |
| Beinerstadt | 3,9 km | 98660 | 4,93 € | 1.125 € | 5,26 % |
| Reurieth | 4,3 km | 98646 | 5,02 € | 1.378 € | 4,37 % |
| Henfstädt | 4,6 km | 98660 | 5,51 € | 657 € | 10,06 % |
| St.Bernhard | 4,8 km | 98660 | 6,80 € | 1.550 € | 5,26 % |
| Ahlstädt | 5,0 km | 98553 | 6,20 € | 1.100 € | 6,76 % |
Wo liegt Kloster Veßra?
Lage
Kloster Veßra auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Kloster Veßra
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 6,00 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 651 € |
| Bruttomietrendite | 11,07 % |
| Kaufpreisfaktor | 9,0 |
| Einwohner | 265 |
| Einwohner je km² | 13 |
| Fläche (km²) | 19,8 |
| Arbeitslosenquote | 5,2 % |
| Prognos-Gesamtrang | #338 |
| Prognos Dynamikrang | #400 |
| Prognos Stärkerang | #239 |
| Koordinaten | 50,4920, 10,6431 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Kloster Veßra
Was kostet eine Wohnung in Kloster Veßra?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Kloster Veßra liegt bei 6 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 651 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich unter dem Durchschnitt des Landkreises Hildburghausen (6,68 €/m² Miete, 1.297 €/m² Kaufpreis) und auch unter dem Thüringer Durchschnitt (6,88 €/m² Miete, 1.459 €/m² Kaufpreis). Es handelt sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Kloster Veßra entwickelt?
Die Kaufpreise sind in den letzten Jahren stark gestiegen: Von 321 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 stiegen sie auf 720 Euro im Jahr 2025, was einer Verdopplung entspricht. Die Mieten legten von 4,92 Euro im Jahr 2020 auf 6,70 Euro im Jahr 2026 zu. Beide Zeitreihen sind nicht als Schätzung gekennzeichnet. Besonders deutlich war der Anstieg zwischen 2022 und 2023, als der Kaufpreis von 373 auf 604 Euro pro Quadratmeter sprang.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Kloster Veßra?
Die Bruttomietrendite liegt bei 11,07 Prozent und der Kaufpreisfaktor bei 9,04. Mit einem Perzentilrang von 96 im Bundesland liegt Kloster Veßra bei der Rendite deutlich über dem Thüringer Durchschnitt (6,32 Prozent). Das bedeutet, dass rund 96 Prozent der Orte in Thüringen eine niedrigere Bruttomietrendite aufweisen. Der niedrige Kaufpreisfaktor von 9,04 (Thüringen: 17,88) zeigt ein günstiges Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Kloster Veßra?
Die Einwohnerzahl ist seit 2015 um 12,5 Prozent zurückgegangen, von 303 auf 265 im Jahr 2024. Die Bevölkerungsdichte beträgt 13 Einwohner pro Quadratkilometer. Der Rückgang beschleunigte sich in den letzten Jahren: Von 2022 (276) auf 2023 (265) fiel die Zahl um elf Personen, 2024 blieb sie bei 265 stabil.
Wie ist die wirtschaftliche Lage in Kloster Veßra?
Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 5,2 Prozent, was 9 arbeitslosen Personen entspricht. Im Vergleich dazu lag die Quote 2020 bei 2,89 Prozent. Der Anstieg in den letzten Jahren ist deutlich. Der Landkreis Hildburghausen erreicht im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Platz 338 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtranking, wobei der Bereich Demografie mit Rang 399 am schwächsten abschneidet.
Woher stammen die Daten zu Kloster Veßra?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Kloster Veßra sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Kloster Veßra führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2025 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Hildburghausen
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Brünn/Thür. | 98673 | 10,00 € | 1.007 € | 11,92 % |
| Lengfeld | 98660 | 7,17 € | 846 € | 10,17 % |
| Henfstädt | 98660 | 5,51 € | 657 € | 10,06 % |
| Themar, Stadt | 98660 | 6,47 € | 806 € | 9,64 % |
| Marisfeld | 98530 | 6,57 € | 845 € | 9,33 % |
| Auengrund | 98673 | 7,39 € | 1.095 € | 8,10 % |
| Grimmelshausen | 98660 | 6,99 € | 1.100 € | 7,63 % |
| Schleusingen, Stadt | 98553 | 7,81 € | 1.267 € | 7,40 % |