Moritzburg
Moritzburg (PLZ 01468) liegt im Kreis Meißen in Sachsen. Der Ort zählt 8.327 Einwohner auf 46,5 km², das entspricht 179 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 10,57 € pro m², der Kaufpreis bei 2.705 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,69 % und ein Kaufpreisfaktor von 21,3 — rechnerisch sind das 21 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Moritzburg über dem Renditeniveau von 14 % der Orte in Sachsen.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 8,19 € auf 10,42 € pro m², im Mittel 3,1 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 0,1 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 0,2 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 1,8 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Meißen Rang 283 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 376, Stärkerang 231). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Radebeul, Radeburg und Weinböhla an.
Immobilienpreise in Moritzburg im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Sachsen.
Immobilienmarkt und Standortbericht: Moritzburg (Sachsen)
Moritzburg im Landkreis Meißen ist eine touristisch geprägte Gemeinde mit überdurchschnittlichen Immobilienpreisen, extremer Preisvolatilität und niedriger Rendite. Der Ort liegt zwischen Dresden und dem ländlichen Raum, profitiert von der Anbindung an die S-Bahn und dem Jagdschloss als touristischem Magnet.
Marktüberblick: Teuer im sächsischen Vergleich
Moritzburg ist eine Gemeinde im Landkreis Meißen mit rund 8.300 Einwohnern, die vor allem durch das Jagdschloss Moritzburg und das umgebende Teichgebiet bekannt ist. Der Immobilienmarkt des Ortes fällt aus dem sächsischen und bundesweiten Rahmen: Die Angebotsmiete liegt bei 10,57 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 2.705 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich über dem Bundesdurchschnitt (Miete 8,92 €/m², Kaufpreis 2.409 €/m²) und dem sächsischen Mittel (Miete 6,50 €/m², Kaufpreis 1.226 €/m²). Im Kreis Meißen, in dem der Durchschnittskaufpreis bei 1.446 €/m² liegt, ist Moritzburg mit fast dem Doppelten der Preis der teuerste Ort.
Die Bruttomietrendite von 4,69 % liegt im unteren Drittel der Nachbarorte. Nur Radebeul (3,54 %) und Dresden (3,83 %) weisen niedrigere Renditen aus; Coswig (4,65 %) und Ebersbach (4,55 %) liegen knapp darunter. Der Kaufpreisfaktor von 21,33 – das heißt, der Kaufpreis entspricht dem 21,33-fachen der Jahreskaltmiete – ist der höchste im Vergleich. Diese Kombination aus hohem Kaufpreis, moderater Miete und niedriger Rendite kennzeichnet einen nachfragestarken Ort mit begrenztem Angebot, wie er für touristisch geprägte Lagen typisch ist.
Preisentwicklung: Extreme Schwankungen bei stabilem Bestand
Die Zeitreihe der Kaufpreise zeigt eine außergewöhnliche Volatilität. Von 2.877 €/m² im Jahr 2018 fiel der Preis 2019 auf 1.847 €/m², stieg bis 2021 auf 2.560 €/m², brach 2023 auf 1.480 €/m² ein und erholte sich bis 2025 wieder auf 2.552 €/m². Der aktuelle Wert von 2.909 €/m² (2026) liegt damit über dem Niveau von 2018. Diese Schwankungen sind deutlich stärker als in den meisten anderen sächsischen Gemeinden und deuten auf einen Markt hin, der von saisonalen und konjunkturellen Einflüssen stark beeinflusst wird.
Die Mieten entwickelten sich stabiler: Von 8,19 €/m² (2018) stiegen sie kontinuierlich auf 11,42 €/m² (2025), bevor sie 2026 auf 10,42 €/m² zurückgingen. Der Anstieg von 2018 bis 2025 entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von rund 3,1 %. Der Rückgang 2026 könnte auf eine Korrektur nach der Pandemie-Phase oder auf eine Veränderung der Angebotszusammensetzung hindeuten.
Die Bevölkerung von Moritzburg blieb zwischen 2015 und 2024 mit Werten zwischen 8.310 und 8.363 nahezu konstant. Diese Stabilität bei gleichzeitig hohen Immobilienpreisen und niedriger Mietrendite spricht dafür, dass ein signifikanter Teil des Immobilienangebots nicht als dauerhafter Wohnraum, sondern als Ferien- oder Zweitwohnsitz genutzt wird.
Regionale Einordnung: Zwischen Dresden und ländlichem Raum
Im regionalen Vergleich nimmt Moritzburg eine Sonderstellung ein. Der Ort liegt geografisch zwischen Radebeul als teurem Dresdner Vorort (3.529 €/m²) und Radeburg als günstigerer Nachbargemeinde (1.946 €/m²). Mit 2.705 €/m² liegt Moritzburg deutlich über Radeburg, aber unter Radebeul und Dresden (3.350 €/m²).
Interessant ist die Mischung aus hohen Mieten und moderaten Kaufpreisen im Vergleich zu Radebeul: Moritzburg hat eine höhere Angebotsmiete (10,57 vs. 10,40 €/m²) bei einem niedrigeren Kaufpreis. Die Rendite liegt mit 4,69 % über der Radebeuler Rendite von 3,54 %, was den Kaufpreis von Moritzburg im Verhältnis zur Miete günstiger erscheinen lässt.
Die Arbeitslosenquote von 8,4 % (2023) liegt über dem sächsischen Durchschnitt, aber unter dem Niveau vieler ländlicher Gemeinden in Ostdeutschland. Die Bevölkerungsdichte von 179 Einwohnern pro km² ist für eine Gemeinde dieser Größe moderat und spiegelt die ländliche Prägung wider, die durch das 418 Hektar große Teichgebiet und das Landschaftsschutzgebiet Friedewald mitbestimmt wird.
Standortfaktoren: Tourismus und Peripherielage
Der Landkreis Meißen, zu dem Moritzburg gehört, erreicht im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 283 von rund 400 deutschen Kreisen. Damit liegt der Kreis im unteren Drittel. Die Teilindizes zeigen ein unterschiedliches Bild: Der Rang im Bereich Wohlstand und soziale Lage (170) ist deutlich besser als der Rang im Bereich Demografie (387) oder Dynamik (376). Dies entspricht dem Muster vieler ländlicher Kreise in Ostdeutschland, die unter Bevölkerungsrückgang und Überalterung leiden.
Die örtliche Wirtschaft ist zu großen Teilen vom Tourismus geprägt. Das Jagdschloss Moritzburg, das Landgestüt Moritzburg, das Käthe-Kollwitz-Haus und das 22 Teiche umfassende Teichgebiet sind die zentralen touristischen Anziehungspunkte. Die Evangelische Fachhochschule für Religionspädagogik und Gemeindediakonie bietet zusätzliche Infrastruktur, die jedoch keine nennenswerte studentische Nachfrage nach Mietwohnungen generiert.
Die Verkehrsanbindung über die Lößnitzgrundbahn nach Radebeul und die Staatsstraßen nach Dresden (13 km) und Meißen unterstützt die Lage als Pendler- und Tourismusstandort. Die Anbindung an die S-Bahn Dresden (über Radebeul) macht Moritzburg für Pendler interessant, was die hohen Immobilienpreise mit erklären könnte.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Moritzburg entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Moritzburg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 8,19 €/m² |
| 2019 | 8,98 €/m² |
| 2020 | 8,27 €/m² |
| 2021 | 9,12 €/m² |
| 2022 | 9,73 €/m² |
| 2023 | 11,01 €/m² |
| 2024 | 11,24 €/m² |
| 2025 | 11,42 €/m² |
| 2026 | 10,42 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Moritzburg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 2.877 €/m² |
| 2019 | 1.847 €/m² |
| 2020 | 1.915 €/m² |
| 2021 | 2.560 €/m² |
| 2022 | 2.488 €/m² |
| 2023 | 1.480 €/m² |
| 2024 | 2.516 €/m² |
| 2025 | 2.552 €/m² |
| 2026 | 2.909 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Moritzburg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 3,42 % |
| 2019 | 5,83 % |
| 2020 | 5,18 % |
| 2021 | 4,27 % |
| 2022 | 4,69 % |
| 2023 | 8,93 % |
| 2024 | 5,36 % |
| 2025 | 5,37 % |
| 2026 | 4,30 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Moritzburg
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 8.310 Einwohner |
| 2016 | 8.353 Einwohner |
| 2017 | 8.344 Einwohner |
| 2018 | 8.325 Einwohner |
| 2019 | 8.326 Einwohner |
| 2020 | 8.363 Einwohner |
| 2021 | 8.361 Einwohner |
| 2022 | 8.327 Einwohner |
| 2023 | 8.327 Einwohner |
| 2024 | 8.327 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Moritzburg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 2,64 % |
| 2016 | 2,51 % |
| 2017 | 2,11 % |
| 2018 | 2,06 % |
| 2019 | 1,81 % |
| 2020 | 1,96 % |
| 2021 | 1,86 % |
| 2022 | 1,71 % |
| 2023 | 1,82 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 283 Rang |
| Dynamik | 376 Rang |
| Stärke | 231 Rang |
| Demografie | 387 Rang |
| Arbeitsmarkt | 230 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 302 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 170 Rang |
Renditeverteilung in Sachsen
Anzahl Orte je Renditeband — Moritzburg liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Sachsen
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 2,00 Orte |
| 3–4 | 20,00 Orte |
| 4–5 | 52,00 Orte |
| 5–6 | 63,00 Orte |
| 6–7 | 75,00 Orte |
| 7–8 | 69,00 Orte |
| 8–9 | 61,00 Orte |
| 9–10 | 23,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 15,00 Orte |
| 12+ | 16,00 Orte |
Wie schneidet Moritzburg im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Moritzburg ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Moritzburg ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Moritzburg
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Dresden | 10,69 €/m² |
| Moritzburg | 10,57 €/m² |
| Radebeul | 10,40 €/m² |
| Radeburg | 9,93 €/m² |
| Weinböhla | 9,35 €/m² |
| Coswig | 9,02 €/m² |
| Ottendorf-Okrilla | 8,71 €/m² |
| Klipphausen | 7,79 €/m² |
| Niederau | 7,50 €/m² |
| Ebersbach | 7,43 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Moritzburg ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Moritzburg
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Radeburg | 6,12 % |
| Niederau | 6,02 % |
| Weinböhla | 5,26 % |
| Ottendorf-Okrilla | 4,71 % |
| Moritzburg | 4,69 % |
| Coswig | 4,65 % |
| Ebersbach | 4,55 % |
| Klipphausen | 4,06 % |
| Dresden | 3,83 % |
| Radebeul | 3,54 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Radebeul, Stadt | 6,5 km | 01445 | 10,40 € | 3.529 € | 3,54 % |
| Radeburg, Stadt | 6,9 km | 01471 | 9,93 € | 1.946 € | 6,12 % |
| Weinböhla | 7,6 km | 01689 | 9,35 € | 2.133 € | 5,26 % |
| Coswig, Stadt | 7,8 km | 01640 | 9,02 € | 2.328 € | 4,65 % |
| Ebersbach | 8,4 km | 01561 | 7,43 € | 1.961 € | 4,55 % |
| Niederau | 9,7 km | 01689 | 7,50 € | 1.493 € | 6,02 % |
| Ottendorf-Okrilla | 11,0 km | 01458 | 8,71 € | 2.217 € | 4,71 % |
| Dresden, Stadt | 12,6 km | 01067 | 10,69 € | 3.350 € | 3,83 % |
| Klipphausen | 14,1 km | 01665 | 7,79 € | 2.303 € | 4,06 % |
Wo liegt Moritzburg?
Lage
Moritzburg auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Moritzburg
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 10,57 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.705 € |
| Bruttomietrendite | 4,69 % |
| Kaufpreisfaktor | 21,3 |
| Einwohner | 8.327 |
| Einwohner je km² | 179 |
| Fläche (km²) | 46,5 |
| Arbeitslosenquote | 1,8 % |
| Prognos-Gesamtrang | #283 |
| Prognos Dynamikrang | #376 |
| Prognos Stärkerang | #231 |
| Koordinaten | 51,1595, 13,6801 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Moritzburg
Was kostet eine Wohnung in Moritzburg?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Moritzburg liegt bei 10,57 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 2.705 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich über dem sächsischen Durchschnitt (6,50 Euro/m² Miete, 1.226 Euro/m² Kaufpreis) und auch über dem deutschen Durchschnitt (8,92 Euro/m² Miete, 2.409 Euro/m² Kaufpreis). Die Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel.
Wie haben sich die Miet- und Kaufpreise in Moritzburg entwickelt?
Die Mieten sind von 8,19 Euro/m² im Jahr 2018 auf 10,42 Euro/m² im Jahr 2026 gestiegen, was einer durchschnittlichen jährlichen Steigerung von rund 3,1 Prozent entspricht. Der Kaufpreis lag 2018 bei 2.877 Euro/m², fiel bis 2023 auf 1.480 Euro/m² und stieg 2026 wieder auf 2.909 Euro/m². Beide Reihen sind nicht geschätzt.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Moritzburg?
Die Bruttomietrendite beträgt 4,69 %, was unter dem sächsischen Durchschnitt von 7,18 % und dem deutschen Durchschnitt von 5,10 % liegt. Der Perzentilrang von 13,64 im Bundesland bedeutet, dass rund 86 Prozent der Orte in Sachsen eine höhere Rendite aufweisen. Der Kaufpreisfaktor beträgt 21,33.
Wie liegt Moritzburg im Vergleich zu Nachbarorten da?
Im Vergleich zu den umliegenden Orten liegt Moritzburg preislich zwischen den teureren Orten Radebeul (Kaufpreis 3.529 Euro/m²) und Dresden (3.350 Euro/m²) sowie den günstigeren Orten wie Radeburg (1.946 Euro/m²) und Ebersbach (1.961 Euro/m²). Die Miete von 10,57 Euro/m² liegt nahe an Dresden (10,69 Euro/m²) und Radebeul (10,40 Euro/m²), ist aber deutlich höher als in Radeburg (9,93 Euro/m²).
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Moritzburg?
Die Bevölkerung ist mit 8.327 Einwohnern (Stand 2024) seit 2015 nahezu stabil geblieben (2015: 8.310 Einwohner, Entwicklung seitdem: +0,2 %). Die Bevölkerungsdichte beträgt 179 Einwohner pro Quadratkilometer.
Wie ist die wirtschaftliche Lage in Moritzburg?
Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 8,4 Prozent (84 Promille). Der Landkreis Meißen, zu dem Moritzburg gehört, belegt im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Rang 283 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtindex. Besonders schlecht schneidet der Kreis im Bereich Demografie (Rang 387) und Dynamik (Rang 376) ab.
Woher stammen die Daten zu Moritzburg?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Moritzburg sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Moritzburg führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Meißen
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Zeithain | 01619 | 6,22 € | 535 € | 13,95 % |
| Glaubitz | 01612 | 6,29 € | 657 € | 11,49 % |
| Wülknitz | 01609 | 6,49 € | 681 € | 11,44 % |
| Stauchitz | 01594 | 6,35 € | 711 € | 10,72 % |
| Nünchritz | 01612 | 5,79 € | 679 € | 10,23 % |
| Gröditz, Stadt | 01609 | 5,95 € | 710 € | 10,06 % |
| Hirschstein | 01594 | 5,33 € | 736 € | 8,69 % |
| Priestewitz | 01561 | 6,19 € | 856 € | 8,68 % |