Radeburg, Stadt
Radeburg (PLZ 01471) liegt im Kreis Meißen in Sachsen. Der Ort zählt 7.614 Einwohner auf 54,0 km², das entspricht 141 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 9,93 € pro m², der Kaufpreis bei 1.946 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 6,12 % und ein Kaufpreisfaktor von 16,3 — rechnerisch sind das 16 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Radeburg über dem Renditeniveau von 35 % der Orte in Sachsen.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 6,78 € auf 11,51 € pro m², im Mittel 6,8 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 6,3 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 3,0 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 3,1 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Meißen Rang 283 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 376, Stärkerang 231). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Ebersbach, Moritzburg und Ottendorf-Okrilla an.
Immobilienpreise in Radeburg im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Sachsen.
Immobilienmarkt und Standortbericht Radeburg, Stadt
Radeburg im Landkreis Meißen weist mit 9,93 €/m² die höchste Angebotsmiete aller Nachbarorte auf, bei einem Kaufpreis, der deutlich unter den Spitzenwerten von Moritzburg oder Ottendorf-Okrilla liegt. Die resultierende Bruttomietrendite von 6,12 % gehört damit zu den besseren der Region. Die Kaufpreiszeitreihe zeigt einen extremen Ausreißer 2020/2021 (über 3.300 €/m²), der sich nicht durch die Bevölkerungsentwicklung erklären lässt. Der Kreis Meißen erreicht im Prognos-Zukunftsatlas Platz 283 von rund 400, mit besonders schwacher Dynamik (376) und Demografie (387), aber relativ guter sozialer Lage (170).
Marktüberblick
Radeburg liegt im nördlichen Landkreis Meißen in Sachsen auf einer Fläche von 54 km² und hat rund 7.600 Einwohner. Der Ort weist mit 9,93 €/m² Angebotsmiete den höchsten Mietwert aller gemessenen Nachbarorte auf. Der Angebotskaufpreis liegt bei 1.946 €/m² und damit unter den Werten von Moritzburg (2.705 €/m²), Ottendorf-Okrilla (2.217 €/m²) und Weinböhla (2.133 €/m²). Diese Kombination aus hoher Miete und moderatem Kaufpreis führt zu einer Bruttomietrendite von 6,12 %, die im regionalen Vergleich zu den besseren Werten gehört.
Der Kaufpreisfaktor von 16,33 liegt leicht über dem Kreis-Meißen-Durchschnitt (16,11) und dem sächsischen Mittel (15,47), aber deutlich unter dem deutschen Durchschnitt (24,09). Das bedeutet, dass sich der Kaufpreis in Radeburg bei aktueller Mietniveau rechnerisch in etwa 16 Jahren durch die Jahresmiete amortisieren würde – ein Wert, der im sächsischen Kontext über dem Mittel liegt, aber im bundesweiten Vergleich niedrig ist.
Preisentwicklung
Die Angebotsmiete entwickelte sich von 6,78 €/m² im Jahr 2018 auf 11,51 €/m² im Jahr 2026 – ein Anstieg um rund 70 %. Die Kaufpreise zeigten einen deutlich volatileren Verlauf: Von 1.377 €/m² (2018) über 1.203 €/m² (2019) stiegen sie 2020 auf einen Ausreißer von 3.500 €/m² und blieben 2021 mit 3.342 €/m² auf ähnlichem Niveau. Danach fielen die Preise auf 1.869 €/m² (2022), stiegen 2023 leicht auf 2.045 €/m², fielen 2024 auf 1.440 €/m² und legten 2025/2026 wieder auf 2.245 €/m² zu.
Der Kaufpreis-Ausreißer 2020/2021 liegt mehr als doppelt so hoch wie die umliegenden Jahre und lässt sich nicht durch die Bevölkerungsentwicklung erklären: Die Einwohnerzahl sank in diesem Zeitraum von 7.317 (2019) auf 7.268 (2020). Ohne eine belegte Ursache (etwa ein großer Einzelverkauf oder statistische Verzerrung durch wenige Transaktionen) bleibt dieser Anstieg als unexplained outlier in den angebotenen Daten. Die aktuellen Werte von 2026 liegen wieder auf einem Niveau, das mit den Vor-Crash-Jahren 2018/2019 vergleichbar ist.
Regionale Einordnung
Im regionalen Vergleich sticht Radeburg durch seine hohe Angebotsmiete hervor: Mit 9,93 €/m² liegt der Wert über allen acht gemessenen Nachbarorten. Der nächstgelegene Ort, Ebersbach (5 km), weist mit 7,43 €/m² rund 25 % niedrigere Mieten aus. Moritzburg (6,9 km) liegt mit 10,57 €/m² nur knapp darüber.
Beim Kaufpreis liegt Radeburg mit 1.946 €/m² im oberen Mittelfeld der Nachbarn. Nur Ebersbach (1.961 €/m²), Moritzburg (2.705 €/m²), Ottendorf-Okrilla (2.217 €/m²) und Weinböhla (2.133 €/m²) weisen höhere Werte auf. Die Orte Laußnitz (972 €/m²) und Lampertswalde (998 €/m²) liegen mit weniger als der Hälfte deutlich darunter.
Die Bruttomietrendite von 6,12 % ist im Nachbarnvergleich dritthöchster Wert – hinter Laußnitz (8,40 %) und Lampertswalde (7,88 %), die beide sehr niedrige Kaufpreise aufweisen. Im Kreis Meißen liegt der Durchschnitt bei 7,02 %, in Sachsen bei 7,18 %. Radeburgs Rendite liegt damit unter dem sächsischen Mittel, was auf das ungünstigere Verhältnis von Kaufpreis zu Miete im Vergleich zum Landesdurchschnitt zurückzuführen ist. Im bundesweiten Vergleich liegt Radeburg mit 6,12 % deutlich über dem deutschen Durchschnitt von 5,10 %.
Standortfaktoren
Die Bevölkerung Radeburgs entwickelte sich von 7.395 Einwohnern (2015) zunächst leicht rückläufig auf 7.268 (2020), bevor sie ab 2022 wieder wuchs und 2023/2024 bei 7.614 Einwohnern stabilisierte. Der Anstieg von 2020 auf 2023 beträgt 346 Einwohner (+4,8 %). Die Bevölkerungsdichte liegt bei 141 Einwohnern pro km².
Der Landkreis Meißen erreicht im Prognos-Zukunftsatlas 2025 Platz 283 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders auffällig sind die Teilindizes: Die Dynamik liegt mit Rang 376 im unteren Fünftel, die demografische Entwicklung mit Rang 387 nahezu am Ende der Rangliste. Im Bereich Wohlstand und soziale Lage erreicht der Kreis mit Rang 170 den besten Wert aller Teilindizes, gefolgt vom Arbeitsmarkt (Rang 230). Die Bereiche Wettbewerb und Innovation (302) sowie der Gesamtindex (283) liegen im unteren Mittelbereich.
Am Ort bestehen keine Hochschulen.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Radeburg entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Radeburg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 6,78 €/m² |
| 2019 | 7,71 €/m² |
| 2020 | 7,54 €/m² |
| 2021 | 7,50 €/m² |
| 2022 | 8,99 €/m² |
| 2023 | 8,30 €/m² |
| 2024 | 8,85 €/m² |
| 2025 | 10,81 €/m² |
| 2026 | 11,51 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Radeburg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 1.377 €/m² |
| 2019 | 1.203 €/m² |
| 2020 | 3.500 €/m² |
| 2021 | 3.342 €/m² |
| 2022 | 1.869 €/m² |
| 2023 | 2.045 €/m² |
| 2024 | 1.440 €/m² |
| 2025 | 1.200 €/m² |
| 2026 | 2.245 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Radeburg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 5,91 % |
| 2019 | 7,69 % |
| 2020 | 2,59 % |
| 2021 | 2,69 % |
| 2022 | 5,77 % |
| 2023 | 4,87 % |
| 2024 | 7,37 % |
| 2025 | 10,81 % |
| 2026 | 6,15 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Radeburg
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 7.395 Einwohner |
| 2016 | 7.383 Einwohner |
| 2017 | 7.309 Einwohner |
| 2018 | 7.325 Einwohner |
| 2019 | 7.317 Einwohner |
| 2020 | 7.268 Einwohner |
| 2021 | 7.278 Einwohner |
| 2022 | 7.451 Einwohner |
| 2023 | 7.614 Einwohner |
| 2024 | 7.614 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Radeburg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 4,01 % |
| 2016 | 3,38 % |
| 2017 | 3,35 % |
| 2018 | 3,73 % |
| 2019 | 3,26 % |
| 2020 | 3,61 % |
| 2021 | 3,29 % |
| 2022 | 2,95 % |
| 2023 | 3,12 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 283 Rang |
| Dynamik | 376 Rang |
| Stärke | 231 Rang |
| Demografie | 387 Rang |
| Arbeitsmarkt | 230 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 302 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 170 Rang |
Renditeverteilung in Sachsen
Anzahl Orte je Renditeband — Radeburg liegt im Band 6–7 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Sachsen
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 2,00 Orte |
| 3–4 | 20,00 Orte |
| 4–5 | 52,00 Orte |
| 5–6 | 63,00 Orte |
| 6–7 | 75,00 Orte |
| 7–8 | 69,00 Orte |
| 8–9 | 61,00 Orte |
| 9–10 | 23,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 15,00 Orte |
| 12+ | 16,00 Orte |
Wie schneidet Radeburg im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Radeburg ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Radeburg ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Radeburg
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Moritzburg | 10,57 €/m² |
| Radebeul | 10,40 €/m² |
| Radeburg | 9,93 €/m² |
| Weinböhla | 9,35 €/m² |
| Ottendorf-Okrilla | 8,71 €/m² |
| Thiendorf | 7,72 €/m² |
| Schönfeld | 7,50 €/m² |
| Ebersbach | 7,43 €/m² |
| Laußnitz | 6,81 €/m² |
| Lampertswalde | 6,56 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Radeburg ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Radeburg
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Laußnitz | 8,40 % |
| Lampertswalde | 7,88 % |
| Radeburg | 6,12 % |
| Thiendorf | 6,10 % |
| Weinböhla | 5,26 % |
| Schönfeld | 5,09 % |
| Ottendorf-Okrilla | 4,71 % |
| Moritzburg | 4,69 % |
| Ebersbach | 4,55 % |
| Radebeul | 3,54 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Ebersbach | 5,0 km | 01561 | 7,43 € | 1.961 € | 4,55 % |
| Moritzburg | 6,9 km | 01468 | 10,57 € | 2.705 € | 4,69 % |
| Ottendorf-Okrilla | 8,1 km | 01458 | 8,71 € | 2.217 € | 4,71 % |
| Thiendorf | 8,7 km | 01561 | 7,72 € | 1.518 € | 6,10 % |
| Schönfeld | 9,8 km | 01561 | 7,50 € | 1.767 € | 5,09 % |
| Laußnitz | 11,4 km | 01936 | 6,81 € | 972 € | 8,40 % |
| Lampertswalde | 11,7 km | 01561 | 6,56 € | 998 € | 7,88 % |
| Weinböhla | 12,1 km | 01689 | 9,35 € | 2.133 € | 5,26 % |
| Radebeul, Stadt | 13,1 km | 01445 | 10,40 € | 3.529 € | 3,54 % |
Wo liegt Radeburg?
Lage
Radeburg auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Radeburg
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 9,93 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.946 € |
| Bruttomietrendite | 6,12 % |
| Kaufpreisfaktor | 16,3 |
| Einwohner | 7.614 |
| Einwohner je km² | 141 |
| Fläche (km²) | 54,0 |
| Arbeitslosenquote | 3,1 % |
| Prognos-Gesamtrang | #283 |
| Prognos Dynamikrang | #376 |
| Prognos Stärkerang | #231 |
| Koordinaten | 51,2155, 13,7238 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Radeburg
Was kostet eine Wohnung in Radeburg?
Der aktuelle Angebotskaufpreis liegt bei 1.946 Euro pro Quadratmeter, die Angebotsmiete bei 9,93 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich über dem Durchschnitt des Kreises Meißen (1.446 €/m² bzw. 7,18 €/m²) und auch über dem sächsischen Durchschnitt (1.226 €/m² bzw. 6,50 €/m²). Im bundesweiten Vergleich liegt Radeburg mit dem Kaufpreis unter dem deutschen Durchschnitt von 2.409 €/m², die Miete liegt jedoch über dem deutschen Durchschnitt von 8,92 €/m².
Wie haben sich die Immobilienpreise in Radeburg entwickelt?
Zwischen 2018 und 2026 zeigt die Zeitreihe für den Angebotskaufpreis einen Anstieg von 1.377 auf 2.245 Euro pro Quadratmeter, für die Miete von 6,78 auf 11,51 Euro pro Quadratmeter. Beide Reihen sind nicht geschätzt. Der Verlauf war jedoch nicht linear: So lag der Kaufpreis 2020 bei 3.500 €/m², fiel bis 2024 auf 1.440 €/m² und stieg 2026 wieder auf 2.245 €/m².
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Radeburg?
Die Bruttomietrendite liegt bei 6,12 %, der Kaufpreisfaktor bei 16,33. Im Vergleich zum sächsischen Durchschnitt (7,18 % Rendite, KPF 15,47) liegt Radeburg mit einer niedrigeren Rendite und einem höheren Kaufpreisfaktor. Der Perzentilrang der Rendite im Bundesland beträgt 34,93, was bedeutet, dass rund 35 % der Orte in Sachsen eine höhere Bruttomietrendite aufweisen.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Radeburg?
Die Einwohnerzahl stieg von 7.395 im Jahr 2015 auf 7.614 im Jahr 2024, was einem Anstieg von rund 3 % entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 141 Einwohner pro Quadratkilometer. Nach einem leichten Rückgang zwischen 2015 und 2020 (Tiefpunkt 7.268 im Jahr 2020) hat sich die Entwicklung seither wieder positiv gewendet.
Wie schneidet Radeburg im Prognos-Zukunftsatlas ab?
Im Prognos-Zukunftsatlas 2025 belegt der Kreis Meißen, zu dem Radeburg gehört, den Rang 283 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtindex. Besonders schwach ist der Wert im Bereich Dynamik mit Rang 376, während der Index für Wohlstand und soziale Lage mit Rang 170 besser abschneidet. Radeburg selbst hat keine Hochschule.
Woher stammen die Daten zu Radeburg?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Radeburg sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Radeburg führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Meißen
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Zeithain | 01619 | 6,22 € | 535 € | 13,95 % |
| Glaubitz | 01612 | 6,29 € | 657 € | 11,49 % |
| Wülknitz | 01609 | 6,49 € | 681 € | 11,44 % |
| Stauchitz | 01594 | 6,35 € | 711 € | 10,72 % |
| Nünchritz | 01612 | 5,79 € | 679 € | 10,23 % |
| Gröditz, Stadt | 01609 | 5,95 € | 710 € | 10,06 % |
| Hirschstein | 01594 | 5,33 € | 736 € | 8,69 % |
| Priestewitz | 01561 | 6,19 € | 856 € | 8,68 % |