Freiberg, Stadt, Universitätsstadt
Freiberg (PLZ 09599) liegt im Kreis Mittelsachsen in Sachsen. Der Ort zählt 41.045 Einwohner auf 48,3 km², das entspricht 850 Einwohnern je Quadratkilometer. Mit einer Hochschule am Ort besteht eine zusätzliche Nachfrage nach kleinen Mietwohnungen.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 7,21 € pro m², der Kaufpreis bei 1.728 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 5,00 % und ein Kaufpreisfaktor von 20,0 — rechnerisch sind das 20 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Freiberg über dem Renditeniveau von 18 % der Orte in Sachsen.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 6,30 € auf 7,16 € pro m², im Mittel 1,6 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 5,8 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 1,4 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 6,8 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Mittelsachsen Rang 307 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 347, Stärkerang 283). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Halsbrücke, Brand-Erbisdorf und Weißenborn/Erzgeb. an.
Immobilienpreise in Freiberg im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Sachsen.
Immobilienmarkt- und Standortbericht: Freiberg, Universitätsstadt
Der Bericht analysiert den Immobilienmarkt der Universitätsstadt Freiberg im Landkreis Mittelsachsen, Sachsen. Freiberg weist Angebotsmieten von 7,21 €/m² und Angebotskaufpreise von 1.728 €/m² auf. Die Stadt liegt mit ihren Miet- und Kaufpreisen deutlich über dem Kreis- und Landesdurchschnitt, aber unter dem Bundesdurchschnitt. Die Bevölkerung erholte sich nach einem Tiefpunkt 2021 wieder auf über 41.000 Einwohner. Die TU Bergakademie Freiberg mit über 4.300 Studierenden ist ein zentraler Standortfaktor. Der Prognos-Zukunftsatlas stuft den Landkreis Mittelsachsen insgesamt im unteren Mittelfeld ein.
Marktüberblick
Freiberg ist eine Große Kreisstadt im Landkreis Mittelsachsen im Freistaat Sachsen. Die Universitätsstadt liegt etwa 31 Kilometer westsüdwestlich von Dresden und 31 Kilometer ostnordöstlich von Chemnitz, nahe dem geographischen Mittelpunkt Sachsens. Auf einer Fläche von 48,31 Quadratkilometern leben 41.045 Einwohner (Stand 2024). Die Stadt ist Verwaltungssitz des Landkreises Mittelsachsen und gehört seit 2019 mit ihrem historischen Stadtkern zum UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge.
Der aktuelle Immobilienmarkt zeigt Angebotsmieten von 7,21 Euro pro Quadratmeter und Angebotskaufpreise von 1.728 Euro pro Quadratmeter. Der Kaufpreisfaktor liegt bei 19,99, die Bruttomietrendite bei 5 Prozent. Die vorliegenden Miet- und Kaufwerte stammen aus Inseraten und liegen systematisch über der ortsüblichen Vergleichsmiete; sie stellen keinen amtlichen Mietspiegel dar.
Preisentwicklung
Die Angebotsmieten in Freiberg entwickelten sich von 6,30 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 7,16 Euro im Jahr 2026. Der Anstieg verlief nicht linear: Nach einem leichten Anstieg auf 6,56 Euro im Jahr 2019 folgte ein Rückgang auf 6,29 Euro im Jahr 2021. Ab 2022 setzte ein deutlicher Aufwärtstrend ein (6,55 Euro), der sich 2024 mit 7,26 Euro und 2025 mit 7,74 Euro beschleunigte. Im Jahr 2026 liegt der Wert mit 7,16 Euro wieder leicht unter dem Vorjahresniveau.
Die Angebotskaufpreise zeigten eine deutlich dynamischere Entwicklung. Von 1.146 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 stiegen sie bis 2022 auf 1.758 Euro pro Quadratmeter – ein Anstieg von über 53 Prozent in vier Jahren. Im Jahr 2023 stabilisierten sich die Preise bei 1.768 Euro, bevor sie 2024 auf 1.627 Euro und 2025 auf 1.415 Euro sanken. Für 2026 wird ein erneuter Anstieg auf 1.802 Euro prognostiziert.
Die jährliche Wachstumsrate (CAGR) der Mieten liegt bei 1,61 Prozent, die der Kaufpreise bei 5,81 Prozent.
Regionale Einordnung
Im regionalen Vergleich liegt Freiberg bei den Angebotsmieten mit 7,21 Euro pro Quadratmeter deutlich über dem Durchschnitt des Landkreises Mittelsachsen (6,14 Euro) und des Freistaats Sachsen (6,50 Euro). Im bundesweiten Vergleich mit 8,92 Euro liegt Freiberg jedoch unter dem Durchschnitt.
Bei den Angebotskaufpreisen zeigt sich ein ähnliches Bild: Freiberg liegt mit 1.728 Euro pro Quadratmeter weit über dem Kreisdurchschnitt von 1.105 Euro und dem Landesdurchschnitt von 1.226 Euro. Im bundesweiten Vergleich mit 2.409 Euro liegt die Stadt jedoch darunter.
Der Kaufpreisfaktor von 19,99 ist deutlich höher als im Kreis (15,03) und im Land (15,47), was auf die höheren Kaufpreise im Verhältnis zu den Mieten hinweist. Die Bruttomietrendite von 5 Prozent liegt unter dem Kreis- (7,23 Prozent) und Landesdurchschnitt (7,18 Prozent), aber knapp über dem Bundesdurchschnitt von 5,10 Prozent.
Im direkten Umland weist Halsbrücke (4,3 Kilometer Entfernung) mit 6,94 Euro die zweithöchste Angebotsmiete auf, während Bobritzsch-Hilbersdorf (6,7 Kilometer) mit 7,22 Euro einen ähnlichen Wert wie Freiberg erreicht. Bei den Kaufpreisen liegen die Nachbarorte mit Werten zwischen 646 Euro (Reinsberg) und 1.321 Euro (Brand-Erbisdorf) deutlich unter Freiberg.
Der Perzentilrang Freibergs im Bundesland beträgt 18,18 Prozent, was bedeutet, dass die Stadt bei den betrachteten Kennzahlen im unteren Drittel der sächsischen Orte liegt.
Demografie und Arbeitsmarkt
Die Bevölkerung Freibergs entwickelte sich von 41.641 Einwohnern im Jahr 2015 auf 41.045 im Jahr 2024, was einem Rückgang von 1,43 Prozent entspricht. Besonders deutlich war der Rückgang zwischen 2018 und 2021, als die Einwohnerzahl von 40.885 auf 39.721 sank. Seit 2022 erholte sich die Bevölkerungszahl wieder und lag 2023 und 2024 bei 41.045.
Die Bevölkerungsdichte beträgt 850 Einwohner pro Quadratkilometer.
Die Zahl der Arbeitslosen lag 2023 bei 1.600. Im Vergleich zu 2015 (1.932 Arbeitslose) hat sich die Arbeitslosenzahl insgesamt verringert. Der Tiefpunkt wurde 2021 mit 1.401 Arbeitslosen erreicht, bevor die Zahl 2023 wieder auf 1.600 anstieg.
Freiberg verfügt über eine hohe Bevölkerungsdichte für eine Stadt dieser Größe, was auf die kompakte Siedlungsstruktur und die Lage im Erzgebirgsvorland zurückzuführen ist.
Standortfaktoren
Der Landkreis Mittelsachsen, dem Freiberg angehört, erreichte im Prognos-Zukunftsatlas 2025 im Gesamtrang Platz 307 von rund 400 deutschen Kreisen. Damit liegt der Kreis im unteren Mittelfeld.
Im Einzelranking schnitt der Kreis unterschiedlich ab: Der Index Wohlstand und soziale Lage wurde mit Platz 149 am besten bewertet, während der Index Demografie mit Platz 360 die schwächste Position einnahm. Die Dynamik lag mit Platz 347 ebenfalls im unteren Bereich. Der Arbeitsmarkt rangierte auf Platz 311, Wettbewerb und Innovation auf Platz 310, und die Stärke des Kreises auf Platz 283.
Ein zentraler positiver Standortfaktor ist die Technische Universität Bergakademie Freiberg. Die 1765 gegründete Universität ist die älteste noch bestehende montanwissenschaftliche Hochschule der Welt. Im Wintersemester 2024/25 studierten 4.383 Studierende an der TU, die 2.058 Mitarbeiter (davon 96 Professoren) beschäftigt. Die Universität hat einen Jahresetat von 114,9 Millionen Euro und zusätzliche Drittmittel in Höhe von 66,9 Millionen Euro (Stand 2023).
Die historische Bedeutung Freibergs als Bergstadt, die bis 1969 rund 800 Jahre vom Bergbau und der Hüttenindustrie geprägt war, hat sich in einen Strukturwandel zum Hochtechnologiestandort im Bereich der Halbleiterfertigung und Solartechnik gewandelt. Freiberg gehört damit zur Region Silicon Saxony.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Freiberg entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Freiberg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 6,30 €/m² |
| 2019 | 6,56 €/m² |
| 2020 | 6,40 €/m² |
| 2021 | 6,29 €/m² |
| 2022 | 6,55 €/m² |
| 2023 | 6,72 €/m² |
| 2024 | 7,26 €/m² |
| 2025 | 7,74 €/m² |
| 2026 | 7,16 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Freiberg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 1.146 €/m² |
| 2019 | 1.128 €/m² |
| 2020 | 1.325 €/m² |
| 2021 | 1.631 €/m² |
| 2022 | 1.758 €/m² |
| 2023 | 1.768 €/m² |
| 2024 | 1.627 €/m² |
| 2025 | 1.415 €/m² |
| 2026 | 1.802 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Freiberg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 6,60 % |
| 2019 | 6,98 % |
| 2020 | 5,80 % |
| 2021 | 4,63 % |
| 2022 | 4,47 % |
| 2023 | 4,56 % |
| 2024 | 5,36 % |
| 2025 | 6,56 % |
| 2026 | 4,77 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Freiberg
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 41.641 Einwohner |
| 2016 | 41.642 Einwohner |
| 2017 | 41.496 Einwohner |
| 2018 | 40.885 Einwohner |
| 2019 | 40.657 Einwohner |
| 2020 | 39.948 Einwohner |
| 2021 | 39.721 Einwohner |
| 2022 | 40.485 Einwohner |
| 2023 | 41.045 Einwohner |
| 2024 | 41.045 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Freiberg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 6,35 % |
| 2016 | 5,82 % |
| 2017 | 5,47 % |
| 2018 | 6,44 % |
| 2019 | 6,03 % |
| 2020 | 6,53 % |
| 2021 | 6,10 % |
| 2022 | 6,05 % |
| 2023 | 6,82 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 307 Rang |
| Dynamik | 347 Rang |
| Stärke | 283 Rang |
| Demografie | 360 Rang |
| Arbeitsmarkt | 311 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 310 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 149 Rang |
Renditeverteilung in Sachsen
Anzahl Orte je Renditeband — Freiberg liegt im Band 5–6 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Sachsen
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 2,00 Orte |
| 3–4 | 20,00 Orte |
| 4–5 | 52,00 Orte |
| 5–6 | 63,00 Orte |
| 6–7 | 75,00 Orte |
| 7–8 | 69,00 Orte |
| 8–9 | 61,00 Orte |
| 9–10 | 23,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 15,00 Orte |
| 12+ | 16,00 Orte |
Wie schneidet Freiberg im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Freiberg ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Freiberg ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Freiberg
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Bobritzsch-Hilbersdorf | 7,22 €/m² |
| Freiberg | 7,21 €/m² |
| Reinsberg | 7,12 €/m² |
| Halsbrücke | 6,94 €/m² |
| Weißenborn/Erzgeb. | 6,59 €/m² |
| Großschirma | 6,57 €/m² |
| Lichtenberg/Erzgeb. | 6,40 €/m² |
| Oberschöna | 6,26 €/m² |
| Brand-Erbisdorf | 6,17 €/m² |
| Mulda/Sa. | 5,32 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Freiberg ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Freiberg
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Reinsberg | 13,23 % |
| Lichtenberg/Erzgeb. | 11,48 % |
| Großschirma | 8,88 % |
| Mulda/Sa. | 7,97 % |
| Weißenborn/Erzgeb. | 7,96 % |
| Bobritzsch-Hilbersdorf | 7,52 % |
| Oberschöna | 7,44 % |
| Halsbrücke | 6,53 % |
| Brand-Erbisdorf | 5,60 % |
| Freiberg | 5,00 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Halsbrücke | 4,3 km | 09633 | 6,94 € | 1.276 € | 6,53 % |
| Brand-Erbisdorf, Stadt | 5,3 km | 09618 | 6,17 € | 1.321 € | 5,60 % |
| Weißenborn/Erzgeb. | 6,3 km | 09600 | 6,59 € | 994 € | 7,96 % |
| Bobritzsch-Hilbersdorf | 6,7 km | 09627 | 7,22 € | 1.153 € | 7,52 % |
| Oberschöna | 6,8 km | 09600 | 6,26 € | 1.009 € | 7,44 % |
| Großschirma, Stadt | 7,4 km | 09603 | 6,57 € | 888 € | 8,88 % |
| Lichtenberg/Erzgeb. | 8,9 km | 09638 | 6,40 € | 669 € | 11,48 % |
| Reinsberg | 10,7 km | 09629 | 7,12 € | 646 € | 13,23 % |
| Mulda/Sa. | 12,6 km | 09619 | 5,32 € | 801 € | 7,97 % |
Wo liegt Freiberg?
Lage
Freiberg auf der Karte
Hochschulen am Ort
1 Einrichtung(en) — relevanter Nachfragetreiber für Mietwohnungen
- Technische Universität Bergakademie FreibergAkademiestraße 6, 09599 Freiberg
Alle Kennzahlen zu Freiberg
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 7,21 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.728 € |
| Bruttomietrendite | 5,00 % |
| Kaufpreisfaktor | 20,0 |
| Einwohner | 41.045 |
| Einwohner je km² | 850 |
| Fläche (km²) | 48,3 |
| Arbeitslosenquote | 6,8 % |
| Prognos-Gesamtrang | #307 |
| Prognos Dynamikrang | #347 |
| Prognos Stärkerang | #283 |
| Koordinaten | 50,9149, 13,3443 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Freiberg
Was kostet eine Wohnung in Freiberg?
Die aktuellen Angebotswerte liegen bei rund 7,21 Euro pro Quadratmeter für die Miete und 1.728 Euro pro Quadratmeter für den Kaufpreis (Stand 2026). Damit liegt Freiberg sowohl bei der Miete als auch beim Kaufpreis über dem sächsischen Durchschnitt (6,50 Euro bzw. 1.226 Euro), aber deutlich unter dem deutschen Durchschnitt (8,92 Euro bzw. 2.409 Euro). Hinweis: Bei den Werten handelt es sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Freiberg entwickelt?
Zwischen 2018 und 2026 sind die Mieten von 6,30 auf 7,16 Euro pro Quadratmeter gestiegen (jährliche Wachstumsrate von 1,61 Prozent). Die Kaufpreise lagen 2018 bei 1.146 Euro pro Quadratmeter und erreichten 2026 mit 1.802 Euro einen deutlich höheren Wert (jährliche Wachstumsrate von 5,81 Prozent). Beide Zeitreihen sind keine Schätzungen, sondern basieren auf tatsächlichen Marktdaten.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Freiberg?
Die aktuelle Bruttomietrendite beträgt 5 Prozent bei einem Kaufpreisfaktor von 19,99. Im Vergleich dazu liegt der sächsische Durchschnitt bei 7,18 Prozent Rendite und einem Kaufpreisfaktor von 15,47. Mit einem Perzentilrang von 18,18 im Bundesland hat nur etwa ein Fünftel der sächsischen Orte eine niedrigere Rendite. Der deutsche Durchschnitt liegt bei 5,10 Prozent.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Freiberg?
Die Einwohnerzahl ist von 41.641 im Jahr 2015 auf 41.045 im Jahr 2024 leicht gesunken (minus 1,43 Prozent). Die Bevölkerungsdichte beträgt 850 Einwohner pro Quadratkilometer.
Wie ist die wirtschaftliche Zukunftsperspektive von Freiberg?
Der Kreis Mittelsachsen erreicht im Prognos-Zukunftsatlas 2025 im Gesamtindex Rang 307 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders schwach ist die Dynamik mit Rang 347, während der Wohlstand mit Rang 149 besser abschneidet. An der Technischen Universität Bergakademie Freiberg ist eine Hochschule vor Ort.
Woher stammen die Daten zu Freiberg?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Freiberg sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Freiberg führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Mittelsachsen
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Reinsberg | 09629 | 7,12 € | 646 € | 13,23 % |
| Lichtenberg/Erzgeb. | 09638 | 6,40 € | 669 € | 11,48 % |
| Geringswalde, Stadt | 09326 | 5,39 € | 606 € | 10,66 % |
| Rossau | 09661 | 5,91 € | 708 € | 10,02 % |
| Frauenstein, Stadt | 09623 | 5,97 € | 721 € | 9,93 % |
| Kriebstein | 09648 | 6,14 € | 777 € | 9,49 % |
| Seelitz | 09306 | 6,04 € | 778 € | 9,31 % |
| Oederan, Stadt | 09569 | 5,89 € | 779 € | 9,08 % |