Lindhorst
Lindhorst (PLZ 31698) liegt im Kreis Schaumburg in Niedersachsen. Der Ort zählt 4.507 Einwohner auf 7,9 km², das entspricht 572 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 9,47 € pro m², der Kaufpreis bei 2.343 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,85 % und ein Kaufpreisfaktor von 20,6 — rechnerisch sind das 21 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Lindhorst über dem Renditeniveau von 49 % der Orte in Niedersachsen.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 6,08 € auf 10,32 € pro m², im Mittel 6,8 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 2,5 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 3,6 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 6,7 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Schaumburg Rang 252 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 258, Stärkerang 237). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Lüdersfeld, Beckedorf und Heuerßen an.
Immobilienpreise in Lindhorst im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Niedersachsen.
Immobilienmarkt und Standortbericht: Lindhorst
Lindhorst im Landkreis Schaumburg ist eine pendlerorientierte Gemeinde mit überdurchschnittlichen Immobilienpreisen und unterdurchschnittlicher Rendite. Die Angebotsmiete von 9,47 €/m² führt den Nachbarvergleich an, der Kaufpreis von 2.343 €/m² liegt knapp unter dem Bundesdurchschnitt. Die Bruttomietrendite von 4,85 % liegt unter allen Vergleichswerten. Die Bevölkerung wuchs seit 2015 um 3,6 %. Die S-Bahn-Anbindung nach Hannover stützt die Nachfrage.
Der Ort
Lindhorst ist eine 7,88 km² große Gemeinde im Norden des Landkreises Schaumburg mit 4.507 Einwohnern (2024) und einer Bevölkerungsdichte von 572 Einwohnern pro km². Sie bildet zusammen mit Beckedorf, Heuerßen und Lüdersfeld die Samtgemeinde Lindhorst (insgesamt 7.624 Einwohner). Der Ort liegt im historischen Dülwald, östlich der Kreisstadt Stadthagen und westlich von Bad Nenndorf, zwischen dem Bückeberg im Süden und dem Mittellandkanal im Norden. Nach 1945 wurde Lindhorst durch den Kohlebergbau in der Schaumburger Mulde zur Bergmannssiedlung mit verdoppelter Einwohnerzahl, bis der Bergbau 1960 endete. Heute wohnen viele Berufspendler in der Gemeinde.
Marktüberblick: Hohe Preise, niedrige Rendite
Der Immobilienmarkt in Lindhorst ist durch überdurchschnittliche Angebotspreise bei gleichzeitig unterdurchschnittlicher Rendite gekennzeichnet. Die Angebotsmiete liegt mit 9,47 Euro pro Quadratmeter deutlich über dem Kreisdurchschnitt (8,06 Euro) und dem niedersächsischen Mittel (8,50 Euro). Mit diesem Wert führt Lindhorst den Vergleich mit allen acht Nachbarorten im Umkreis an – Bad Nenndorf liegt mit 9,18 Euro knapp dahinter.
Der Angebotskaufpreis von 2.343 Euro pro m² liegt ebenfalls über dem Kreisdurchschnitt (1.820 Euro) und dem Landesmittel (2.166 Euro), knapp unter dem Bundesdurchschnitt (2.409 Euro). Die Kombination aus hoher Miete und hohem Kaufpreis drückt die Bruttomietrendite auf 4,85 Prozent. Damit liegt Lindhorst unter dem Kreisdurchschnitt (5,68 Prozent), dem Landesmittel (5,25 Prozent) und dem Bundesdurchschnitt (5,10 Prozent). Der Kaufpreisfaktor von 20,61 entspricht annähernd dem niedersächsischen Durchschnitt (20,92) und liegt über dem Kreiswert (18,95).
In der Nachbarschaft ist die Rendite in Lauenhagen mit 8,63 Prozent am höchsten, in Hohnhorst mit 4,21 Prozent am niedrigsten. Beckedorf (2,6 km) bietet mit 8,35 Euro Miete und 1.454 Euro Kaufpreis deutlich günstigere Bedingungen als Lindhorst bei einer Rendite von 6,89 Prozent. Bad Nenndorf (6,5 km) liegt mit 9,18 Euro Miete preislich nah an Lindhorst, hat aber mit 2.487 Euro einen höheren Kaufpreis und erreicht damit eine noch niedrigere Rendite von 4,43 Prozent. Lindhorst positioniert sich somit als einer der teureren Orte im ländlichen Umland, ohne jedoch die höchsten Preise der Kurorte zu erreichen.
Preisentwicklung: Volatiler Markt mit Korrekturphase
Die Miet- und Kaufpreisentwicklung in Lindhorst zeigt eine starke Volatilität mit einem deutlichen Tiefpunkt im Jahr 2020 und einem Höhepunkt 2022/2023, gefolgt von einem Rückgang in den Folgejahren.
Bei den Mieten stieg der Angebotswert von 6,08 Euro pro m² (2018) zunächst leicht an, fiel dann 2020 auf den Tiefstwert von 4,64 Euro. Ab 2021 folgte ein steiler Anstieg auf 9,67 Euro (2023) und 10,36 Euro (2024). Bei den Kaufpreisen verlief die Entwicklung ähnlich, jedoch mit extremeren Ausschlägen: Von 1.269 Euro pro m² (2018) stieg der Wert 2019 auf 1.643 Euro, fiel 2020 auf den Tiefstwert von 944 Euro und erreichte 2022 mit 2.520 Euro und 2023 mit 2.677 Euro den historischen Höchststand. Seither korrigiert der Markt: 2024 liegen die Preise bei 2.404 Euro, 2025 bei 2.296 Euro.
Die aktuellen Marktdaten (9,47 Euro Miete, 2.343 Euro Kaufpreis) weichen von den Zeitreihenwerten für 2026 ab (10,32 Euro Miete, 1.544 Euro Kaufpreis). Diese Diskrepanz ist erheblich, insbesondere beim Kaufpreis, wo die Zeitreihe einen Wert von 1.544 Euro ausweist, während die aktuellen Inserate bei 2.343 Euro liegen. Die Zeitreihenwerte für 2025 und 2026 sind in den Daten nicht als geschätzt gekennzeichnet, die Quelle der Abweichung bleibt jedoch unklar.
Regionale Einordnung und Standortfaktoren
Lindhorst liegt im oberen Preissegment des Landkreises Schaumburg und des Umlands. Mit 9,47 Euro Angebotsmiete pro m² übertrifft der Ort alle acht Nachbarn im Umkreis bis 6,5 km Entfernung. Der Kaufpreis von 2.343 Euro pro m² liegt nur unter dem von Hohnhorst (2.552 Euro) und Bad Nenndorf (2.487 Euro).
Im bundesweiten Vergleich liegt Lindhorst bei der Miete knapp über dem deutschen Durchschnitt (8,92 Euro), bei den Kaufpreisen knapp darunter (2.409 Euro). Die Bruttomietrendite von 4,85 Prozent liegt unter dem Bundesdurchschnitt von 5,10 Prozent. Der Perzentilrang von 49,5 im Bundesland Niedersachsen zeigt, dass die Rendite fast genau im Mittelfeld aller 942 niedersächsischen Orte liegt.
Die Bevölkerungsentwicklung ist positiv: Von 4.351 Einwohnern (2015) wuchs Lindhorst auf 4.507 (2024), was einem Anstieg von 3,6 Prozent entspricht. Dieser Zuzug steht im Kontrast zu vielen ländlichen Gemeinden in Niedersachsen und unterstreicht die Attraktivität des Ortes als Wohnstandort. Die absolute Zahl der Arbeitslosen schwankte zwischen 138 (2015) und 190 (2020) und lag 2023 bei 177.
Die S-Bahn-Anbindung (Linie S1, Stundentakt) nach Hannover ist ein entscheidender Standortvorteil. Der Bahnhof Lindhorst liegt an der historischen Strecke Hannover–Minden (seit 1847). Die B65 verbindet den Ort mit der Region, und der Anschluss an die A2 ist über Bad Nenndorf in zehn Kilometern erreichbar. Der Flughafen Hannover liegt 50 km entfernt. Diese Infrastruktur macht Lindhorst zu einer typischen Pendlergemeinde – ein Faktor, der die Nachfrage nach Wohnraum und damit die Preise strukturell stützt.
Standortfaktoren und Zukunftsperspektiven
Der Landkreis Schaumburg erreichte im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 252 von rund 400 deutschen Kreisen. Die Teilindizes zeigen: Arbeitsmarkt (Rang 206) liegt im oberen Mittelfeld, während die demografische Entwicklung (Rang 290) und Wettbewerb & Innovation (Rang 266) im unteren Bereich liegen. Der Dynamik-Index (Rang 258) deutet auf moderate Zukunftsaussichten hin. Diese Werte gelten für den Kreis, nicht für die Gemeinde Lindhorst allein, geben aber einen Hinweis auf den regionalen Rahmen.
Lindhorst selbst verfügt über keine Hochschulen. Die Magister-Nothold-Schule bietet Grund- und Oberschulbildung vor Ort. Die Gemeinde verfügt über ein beheiztes Freibad mit Lehrschwimmhalle, Sporthallen und Kindergärten. Das Bergbaumuseum im Hof Gümmer erinnert an die historische Bedeutung des Kohlebergbaus in der Schaumburger Mulde.
Die Kombination aus S-Bahn-Anbindung, relativer Nähe zu Hannover und dem ländlichen Charakter macht Lindhorst zu einem begehrten Wohnstandort für Pendler. Dies erklärt die überdurchschnittlichen Miet- und Kaufpreise im Vergleich zum Umland, aber auch die damit verbundene niedrigere Rendite für Investoren.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Lindhorst entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Lindhorst
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 6,08 €/m² |
| 2019 | 5,75 €/m² |
| 2020 | 4,64 €/m² |
| 2021 | 6,78 €/m² |
| 2022 | 7,17 €/m² |
| 2023 | 9,67 €/m² |
| 2024 | 10,36 €/m² |
| 2025 | 9,00 €/m² |
| 2026 | 10,32 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Lindhorst
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 1.269 €/m² |
| 2019 | 1.643 €/m² |
| 2020 | 944 €/m² |
| 2021 | 1.528 €/m² |
| 2022 | 2.520 €/m² |
| 2023 | 2.677 €/m² |
| 2024 | 2.404 €/m² |
| 2025 | 2.296 €/m² |
| 2026 | 1.544 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Lindhorst
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 5,75 % |
| 2019 | 4,20 % |
| 2020 | 5,90 % |
| 2021 | 5,32 % |
| 2022 | 3,41 % |
| 2023 | 4,33 % |
| 2024 | 5,17 % |
| 2025 | 4,70 % |
| 2026 | 8,02 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Lindhorst
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 4.351 Einwohner |
| 2016 | 4.342 Einwohner |
| 2017 | 4.361 Einwohner |
| 2018 | 4.331 Einwohner |
| 2019 | 4.292 Einwohner |
| 2020 | 4.392 Einwohner |
| 2021 | 4.378 Einwohner |
| 2022 | 4.482 Einwohner |
| 2023 | 4.507 Einwohner |
| 2024 | 4.507 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Lindhorst
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 4,59 % |
| 2016 | 5,63 % |
| 2017 | 5,62 % |
| 2018 | 6,91 % |
| 2019 | 6,01 % |
| 2020 | 7,31 % |
| 2021 | 6,63 % |
| 2022 | 5,85 % |
| 2023 | 6,68 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 252 Rang |
| Dynamik | 258 Rang |
| Stärke | 237 Rang |
| Demografie | 290 Rang |
| Arbeitsmarkt | 206 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 266 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 254 Rang |
Renditeverteilung in Niedersachsen
Anzahl Orte je Renditeband — Lindhorst liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Niedersachsen
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 3,00 Orte |
| 2–3 | 24,00 Orte |
| 3–4 | 176 Orte |
| 4–5 | 306 Orte |
| 5–6 | 200 Orte |
| 6–7 | 113 Orte |
| 7–8 | 55,00 Orte |
| 8–9 | 27,00 Orte |
| 9–10 | 17,00 Orte |
| 10–11 | 8,00 Orte |
| 11–12 | 4,00 Orte |
| 12+ | 9,00 Orte |
Wie schneidet Lindhorst im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Lindhorst ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Lindhorst ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Lindhorst
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Lindhorst | 9,47 €/m² |
| Bad Nenndorf | 9,18 €/m² |
| Hohnhorst | 8,95 €/m² |
| Stadthagen | 8,76 €/m² |
| Beckedorf | 8,35 €/m² |
| Sachsenhagen | 7,76 €/m² |
| Auhagen | 7,68 €/m² |
| Lüdersfeld | 7,37 €/m² |
| Lauenhagen | 7,22 €/m² |
| Heuerßen | 6,98 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Lindhorst ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Lindhorst
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Lauenhagen | 8,63 % |
| Beckedorf | 6,89 % |
| Heuerßen | 6,53 % |
| Sachsenhagen | 6,37 % |
| Lüdersfeld | 6,03 % |
| Stadthagen | 5,86 % |
| Lindhorst | 4,85 % |
| Auhagen | 4,76 % |
| Bad Nenndorf | 4,43 % |
| Hohnhorst | 4,21 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Lüdersfeld | 2,1 km | 31702 | 7,37 € | 1.467 € | 6,03 % |
| Beckedorf | 2,6 km | 31699 | 8,35 € | 1.454 € | 6,89 % |
| Heuerßen | 3,2 km | 31700 | 6,98 € | 1.284 € | 6,53 % |
| Sachsenhagen, Stadt | 4,4 km | 31553 | 7,76 € | 1.462 € | 6,37 % |
| Auhagen | 4,5 km | 31553 | 7,68 € | 1.937 € | 4,76 % |
| Lauenhagen | 5,2 km | 31714 | 7,22 € | 1.004 € | 8,63 % |
| Hohnhorst | 6,0 km | 31559 | 8,95 € | 2.552 € | 4,21 % |
| Bad Nenndorf, Stadt | 6,5 km | 31542 | 9,18 € | 2.487 € | 4,43 % |
| Stadthagen, Stadt | 6,6 km | 31655 | 8,76 € | 1.795 € | 5,86 % |
Wo liegt Lindhorst?
Lage
Lindhorst auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Lindhorst
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 9,47 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.343 € |
| Bruttomietrendite | 4,85 % |
| Kaufpreisfaktor | 20,6 |
| Einwohner | 4.507 |
| Einwohner je km² | 572 |
| Fläche (km²) | 7,9 |
| Arbeitslosenquote | 6,7 % |
| Prognos-Gesamtrang | #252 |
| Prognos Dynamikrang | #258 |
| Prognos Stärkerang | #237 |
| Koordinaten | 52,3581, 9,2843 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Lindhorst
Was kostet eine Wohnung in Lindhorst?
Der aktuelle Angebotskaufpreis für Immobilien in Lindhorst liegt bei 2.343 Euro pro Quadratmeter. Die Angebotsmiete beträgt 9,47 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel. Im Vergleich zum Kreis Schaumburg (1.820 €/m²) und zum niedersächsischen Durchschnitt (2.166 €/m²) liegt Lindhorst deutlich über dem Niveau.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Lindhorst entwickelt?
Die Mietpreise in Lindhorst sind von 6,08 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 10,32 Euro im Jahr 2026 gestiegen. Der Kaufpreis entwickelte sich von 1.269 Euro im Jahr 2018 auf 1.544 Euro im Jahr 2026, zeigte dabei aber starke Schwankungen mit einem Tief von 944 Euro (2020) und einem Hoch von 2.677 Euro (2023). Die Zeitreihen sind nicht als Schätzung gekennzeichnet.
Wie hoch sind die Mieten in Lindhorst im Vergleich zum Umland?
Die Angebotsmiete in Lindhorst liegt mit 9,47 Euro pro Quadratmeter über dem Durchschnitt des Kreises Schaumburg (8,06 €/m²) und des Landes Niedersachsen (8,50 €/m²). Auch im bundesweiten Vergleich mit 8,92 €/m² liegt Lindhorst leicht darüber. Die hohen Mieten stehen einem vergleichsweise hohen Kaufpreis gegenüber, was die Rendite drückt.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Lindhorst?
Die Bruttomietrendite in Lindhorst beträgt 4,85 Prozent und liegt damit unter dem Kreisdurchschnitt von 5,68 Prozent sowie dem niedersächsischen Durchschnitt von 5,25 Prozent. Der Kaufpreisfaktor beträgt 20,61 Jahre, was bedeutet, dass der Kaufpreis etwa 20,6-mal der Jahreskaltmiete entspricht. Im Perzentilrang von 49,5 im Bundesland liegt Lindhorst damit etwa im Mittelfeld der niedersächsischen Orte.
Woher stammen die Daten zu Lindhorst?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Lindhorst sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Lindhorst führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Schaumburg
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Lauenhagen | 31714 | 7,22 € | 1.004 € | 8,63 % |
| Pollhagen | 31718 | 9,10 € | 1.272 € | 8,59 % |
| Nienstädt | 31688 | 9,06 € | 1.316 € | 8,26 % |
| Wölpinghausen | 31556 | 7,74 € | 1.144 € | 8,12 % |
| Nordsehl | 31717 | 6,73 € | 1.033 € | 7,82 % |
| Seggebruch | 31691 | 8,11 € | 1.297 € | 7,51 % |
| Niedernwöhren | 31712 | 9,36 € | 1.536 € | 7,31 % |
| Beckedorf | 31699 | 8,35 € | 1.454 € | 6,89 % |