Inden
Inden (PLZ 52459) liegt im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen. Der Ort zählt 7.608 Einwohner auf 35,9 km², das entspricht 212 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 8,10 € pro m², der Kaufpreis bei 2.206 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,41 % und ein Kaufpreisfaktor von 22,7 — rechnerisch sind das 23 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Inden über dem Renditeniveau von 52 % der Orte in Nordrhein-Westfalen.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 6,74 € auf 6,46 € pro m², im Mittel -0,5 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 6,1 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 4,6 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 3,9 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Düren Rang 233 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 140, Stärkerang 242). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Langerwehe, Niederzier und Jülich an.
Immobilienpreise in Inden im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Nordrhein-Westfalen.
Immobilienmarkt und Standort Inden (Kreis Düren)
Inden ist eine Gemeinde im Kreis Düren, die durch den Braunkohletagebau und den damit verbundenen Strukturwandel geprägt ist. Der Immobilienmarkt weist niedrige Angebotsmieten und moderate Kaufpreise auf, die unter dem Kreis- und Landesdurchschnitt liegen. Die Arbeitslosenquote ist mit 183 Promille deutlich über dem Durchschnitt. Der Prognos-Zukunftsatlas stuft den Kreis Düren im Bereich Arbeitsmarkt und Wohlstand schwach ein.
Marktüberblick
Inden liegt im rheinischen Braunkohlerevier und ist durch den Braunkohletagebau strukturell geprägt. Die vorliegenden Miet- und Kaufwerte sind Angebotswerte aus Inseraten und liegen systematisch über der ortsüblichen Vergleichsmiete.
Der aktuelle Angebotskaufpreis beträgt 2.206 € je m², die Angebotsmiete 8,10 € je m². Die Bruttomietrendite liegt bei 4,41 %, der Kaufpreisfaktor bei 22,7.
Die Angebotsmiete von 8,10 € je m² ist die niedrigste unter allen acht untersuchten Nachbarorten und liegt auch unter dem Kreisdurchschnitt (9,48 €) sowie dem Landesdurchschnitt (9,24 €). Der Kaufpreis von 2.206 € je m² liegt ebenfalls unter dem Kreis- (2.489 €) und Landesdurchschnitt (2.530 €), ist aber vergleichbar mit dem deutschen Durchschnitt (2.409 €).
Die Rendite von 4,41 % liegt im unteren Drittel der Nachbargemeinden – niedriger als in Düren (5,13 %), Niederzier (4,92 %) und Stolberg (4,82 %), aber höher als in Langerwehe (4,15 %) und Jülich (4,23 %). Der Kaufpreisfaktor von 22,7 liegt knapp über dem Landesdurchschnitt (22,6) und dem Kreisdurchschnitt (21,9). Im direkten Vergleich der Nachbarorte liegt Inden damit auf Platz 3 – hinter Langerwehe (ca. 24,1) und Jülich (ca. 23,6). Das bedeutet: Der Kaufpreis steht im Verhältnis zur Miete höher als in den meisten Nachbargemeinden. Diese Diskrepanz entsteht, weil die Miete überproportional stark unter den Nachbarn liegt, während der Kaufpreis nur leicht darunter liegt.
Preis- und Mietentwicklung
Die Angebotsmiete zeigt seit 2018 einen leichten Gesamtrückgang von 6,74 € auf 6,46 € im Jahr 2026 (CAGR: -0,53 %). Innerhalb dieses Zeitraums ist jedoch ein deutlicher Anstieg von 2019 (6,71 €) auf 2025 (8,77 €) zu verzeichnen, gefolgt von einem starken Rückgang auf 6,46 € im Jahr 2026. Die 2026-Werte sind aktuelle Werte des laufenden Jahres.
Der Kaufpreis verzeichnet einen deutlich stärkeren Anstieg: Von 1.745 € im Jahr 2018 auf 2.807 € im Jahr 2026 (CAGR: +6,12 %). Der Verlauf ist jedoch unregelmäßig: Ein Anstieg bis 2022 (3.263 €) wurde von einem Rückgang auf 1.838 € im Jahr 2023 gefolgt, einem Tiefststand von 1.003 € im Jahr 2025 und einem erneuten Anstieg auf 2.807 € im Jahr 2026.
Diese starken Ausschläge sind typisch für Märkte mit geringer Transaktionsdichte, bei denen einzelne Inserate die Durchschnittswerte überproportional beeinflussen. Der kleine Markt in Inden (35,92 km², 7.608 Einwohner) bietet wenig Raum für statistisch stabile Kennzahlen.
Die Arbeitslosenquote stieg von 178 Promille im Jahr 2015 auf 183 Promille im Jahr 2023. Der Anstieg ist nicht monoton – es gab Phasen des Rückgangs (2018: 149, 2022: 134) –, aber der Endwert liegt über dem Ausgangswert.
Bevölkerung und Demografie
Die Einwohnerzahl Indens ist von 7.272 im Jahr 2015 auf 7.608 im Jahr 2024 gestiegen, was einem Wachstum von 4,62 % entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 212 Einwohner je km².
Das Wachstum ist nicht linear: Zwischen 2017 und 2019 ging die Bevölkerung leicht zurück (von 7.426 auf 7.397), bevor sie ab 2020 wieder zunahm. Der Zuzug könnte mit der Umsiedlung von Bewohnern aus abgebaggerten Ortsteilen zusammenhängen. Seit Ende der 1990er Jahre wurde der Großteil der Gemeinde durch den Braunkohletagebau Inden der RWE Power AG abgebaggert. Ein neues Ortszentrum mit dem Namen Inden/Altdorf entstand im Halbkreis der Ortsteile Frenz, Lamersdorf und Lucherberg. 2005 wurde der Ortsteil Pier umgesiedelt, der nun in der Nachbargemeinde Langerwehe liegt. Die abgebaggerten Ortschaften waren Altdorf, Geuenich, Alt-Inden, Pier, Pommenich und Vilvenich.
Der Kreis Düren belegt im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 233 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders schwach ist der Kreis im Bereich Wohlstand und soziale Lage (Rang 307) sowie im Arbeitsmarkt (Rang 253). Im Bereich Demografie (Rang 140) und Dynamik (Rang 140) schneidet er besser ab. Diese Bewertungen gelten für den Kreis, nicht für die einzelne Gemeinde.
Regionale Einordnung
Im Vergleich zu den acht Nachbarorten im Umkreis bis 13,4 km weist Inden die niedrigste Angebotsmiete (8,10 € je m²) und den zweiniedrigsten Kaufpreis (2.206 € je m²) auf. Nur Stolberg (2.197 €) liegt preislich darunter. Die Bruttomietrendite von 4,41 % liegt im unteren Drittel der Nachbargemeinden.
Der berechnete Kaufpreisfaktor von 22,7 liegt damit auf Platz 3 der Nachbarorte – hinter Langerwehe (ca. 24,1) und Jülich (ca. 23,6). Inden ist damit einer von wenigen Orten, bei denen die Miete überproportional niedrig im Verhältnis zum Kaufpreis steht. Die Kombination aus niedrigster Miete und nur zweitniedrigstem Kaufpreis erzeugt diesen Effekt.
Inden liegt an der Bundesautobahn 4 mit den Anschlussstellen Weisweiler/Eschweiler-Ost (5c) und Langerwehe/Inden (5d). Der Schienenpersonенverkehr wurde 1983 stillgelegt; die Strecke zwischen Frenz und Jülich wurde abgebaut. Buslinien verbinden Inden mit Jülich, Düren, Langerwehe und Eschweiler im Tarif des Aachener Verkehrsverbunds. Am Ort bestehen keine Hochschulen.
Standortfaktoren und Strukturwandel
Inden befindet sich im Umbruch: Der Tagebau Inden soll vorzeitig beendet werden, und für das Restloch ist ein Freizeitsee mit einer Fläche von etwa 1.300 Hektar geplant. Dieser See wäre später etwa so groß wie der Tegernsee und würde die Gemeinde grundlegend verändern. Merken, Lucherberg, Schophoven und Kirchberg wären dann Seeranddörfer.
Die wirtschaftliche Struktur ist durch den Kohleabbau und die damit verbundenen Arbeitsplätze bei RWE Power AG geprägt. Die hohe Arbeitslosenquote von 183 Promille im Jahr 2023 und der schwache Prognos-Rang im Arbeitsmarkt (253 von 400) sowie im Wohlstand (307 von 400) deuten auf eine strukturelle Schwäche hin, die über den direkten Kohlesektor hinausreicht. Der Prognos-Index für Wettbewerb und Innovation liegt mit Rang 191 leicht über dem Median, was auf einige positive Impulse hindeutet.
Ein positives Signal ist der 2011 eingeweihte Solarpark auf der ehemaligen Müllkippe der Gemeinde in der Nähe des Kraftwerks – der größte Solarpark Nordrhein-Westfalens zu diesem Zeitpunkt. Mit dem Indemann, einem 36 Meter hohen Aussichtsturm auf der Goltsteinkuppe, besitzt Inden seit 2009 ein Wahrzeichen, das Ausblick auf den Tagebau und das Umland bietet.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Inden entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Inden
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 6,74 €/m² |
| 2019 | 6,71 €/m² |
| 2020 | 6,33 €/m² |
| 2021 | 7,36 €/m² |
| 2022 | 7,59 €/m² |
| 2023 | 8,57 €/m² |
| 2024 | 8,18 €/m² |
| 2025 | 8,77 €/m² |
| 2026 | 6,46 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Inden
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 1.745 €/m² |
| 2019 | 1.669 €/m² |
| 2020 | 2.383 €/m² |
| 2021 | 3.000 €/m² |
| 2022 | 3.263 €/m² |
| 2023 | 1.838 €/m² |
| 2024 | 2.070 €/m² |
| 2025 | 1.003 €/m² |
| 2026 | 2.807 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Inden
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 4,63 % |
| 2019 | 4,82 % |
| 2020 | 3,19 % |
| 2021 | 2,94 % |
| 2022 | 2,79 % |
| 2023 | 5,60 % |
| 2024 | 4,74 % |
| 2025 | 10,49 % |
| 2026 | 2,76 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Inden
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 7.272 Einwohner |
| 2016 | 7.287 Einwohner |
| 2017 | 7.426 Einwohner |
| 2018 | 7.421 Einwohner |
| 2019 | 7.397 Einwohner |
| 2020 | 7.480 Einwohner |
| 2021 | 7.418 Einwohner |
| 2022 | 7.507 Einwohner |
| 2023 | 7.608 Einwohner |
| 2024 | 7.608 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Inden
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 3,18 % |
| 2016 | 3,10 % |
| 2017 | 3,27 % |
| 2018 | 3,18 % |
| 2019 | 2,85 % |
| 2020 | 3,32 % |
| 2021 | 3,18 % |
| 2022 | 2,84 % |
| 2023 | 3,88 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 233 Rang |
| Dynamik | 140 Rang |
| Stärke | 242 Rang |
| Demografie | 140 Rang |
| Arbeitsmarkt | 253 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 191 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 307 Rang |
Renditeverteilung in Nordrhein-Westfalen
Anzahl Orte je Renditeband — Inden liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Nordrhein-Westfalen
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 3–4 | 84,00 Orte |
| 4–5 | 237 Orte |
| 5–6 | 56,00 Orte |
| 6–7 | 16,00 Orte |
| 7–8 | 2,00 Orte |
| 8–9 | 1,00 Orte |
Wie schneidet Inden im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Inden ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Inden ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Inden
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Jülich | 10,36 €/m² |
| Langerwehe | 10,07 €/m² |
| Niederzier | 9,78 €/m² |
| Düren | 9,77 €/m² |
| Merzenich | 9,49 €/m² |
| Eschweiler | 9,13 €/m² |
| Aldenhoven | 9,12 €/m² |
| Stolberg (Rhld.) | 8,83 €/m² |
| Baesweiler | 8,53 €/m² |
| Inden | 8,10 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Inden ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Inden
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Düren | 5,13 % |
| Niederzier | 4,92 % |
| Stolberg (Rhld.) | 4,82 % |
| Eschweiler | 4,72 % |
| Aldenhoven | 4,51 % |
| Merzenich | 4,44 % |
| Inden | 4,41 % |
| Jülich | 4,23 % |
| Langerwehe | 4,15 % |
| Baesweiler | 3,69 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Langerwehe | 4,0 km | 52379 | 10,07 € | 2.910 € | 4,15 % |
| Niederzier | 7,4 km | 52382 | 9,78 € | 2.386 € | 4,92 % |
| Jülich, Stadt | 7,7 km | 52428 | 10,36 € | 2.938 € | 4,23 % |
| Aldenhoven | 7,7 km | 52457 | 9,12 € | 2.425 € | 4,51 % |
| Eschweiler, Stadt | 8,3 km | 52249 | 9,13 € | 2.321 € | 4,72 % |
| Düren, Stadt | 9,8 km | 52349 | 9,77 € | 2.288 € | 5,13 % |
| Merzenich | 11,2 km | 52399 | 9,49 € | 2.569 € | 4,44 % |
| Stolberg (Rhld.), Kupferstadt | 13,4 km | 52222 | 8,83 € | 2.197 € | 4,82 % |
| Baesweiler, Stadt | 14,5 km | 52499 | 8,53 € | 2.779 € | 3,69 % |
Wo liegt Inden?
Lage
Inden auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Inden
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 8,10 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.206 € |
| Bruttomietrendite | 4,41 % |
| Kaufpreisfaktor | 22,7 |
| Einwohner | 7.608 |
| Einwohner je km² | 212 |
| Fläche (km²) | 35,9 |
| Arbeitslosenquote | 3,9 % |
| Prognos-Gesamtrang | #233 |
| Prognos Dynamikrang | #140 |
| Prognos Stärkerang | #242 |
| Koordinaten | 50,8536, 6,3700 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Inden
Was kostet eine Wohnung in Inden?
Die aktuellen Angebotspreise für Wohnimmobilien in Inden liegen bei rund 2.206 Euro pro Quadratmeter zum Kauf und 8,10 Euro pro Quadratmeter monatlich als Miete. Diese Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel. Im Vergleich dazu liegt der Durchschnitt im Kreis Düren bei 2.489 Euro je m² Kaufpreis und 9,48 Euro je m² Miete.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Inden entwickelt?
Die Angebotskaufpreise in Inden sind von 1.745 Euro je m² im Jahr 2018 auf 2.807 Euro je m² im Jahr 2026 gestiegen, was einer durchschnittlichen jährlichen Steigerung von 6,12 Prozent entspricht. Die Angebotsmieten entwickelten sich weniger dynamisch und lagen 2026 bei 6,46 Euro je m², was einem leichten Rückgang von 6,74 Euro im Jahr 2018 entspricht (durchschnittlich -0,53 Prozent jährlich). Die Zeitreihen sind nicht als Schätzung gekennzeichnet.
Wie hoch sind die Mieten in Inden im Vergleich zum Umland?
Die Angebotsmiete in Inden liegt bei 8,10 Euro je m² und damit unter dem Durchschnitt des Kreises Düren (9,48 Euro) und Nordrhein-Westfalens (9,24 Euro). Im direkten Umland liegen die Mieten bei Langerwehe (4 km) bei 10,07 Euro je m² und bei Jülich (7,7 km) bei 10,36 Euro je m².
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Inden?
Die Bruttomietrendite in Inden beträgt 4,41 Prozent und liegt damit leicht unter dem Kreis-Durchschnitt von 4,65 Prozent sowie dem Landesdurchschnitt von 4,52 Prozent. Der Kaufpreisfaktor von 22,7 ist etwas höher als der Kreiswert von 21,88. Der Perzentilrang der Rendite in Nordrhein-Westfalen liegt bei 52, was bedeutet, dass rund 48 Prozent der Orte im Land eine niedrigere Rendite aufweisen.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Inden?
Die Bevölkerung in Inden ist von 7.272 Einwohnern im Jahr 2015 auf 7.608 im Jahr 2024 gestiegen, einem Anstieg von 4,62 Prozent. Die Bevölkerungsdichte beträgt 212 Einwohner je Quadratkilometer.
Wie schneidet Inden bei den Standortfaktoren ab?
Im Prognos-Zukunftsatlas 2025 belegt der Kreis Düren, zu dem Inden gehört, den Rang 233 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamt-Ranking. Besonders schwach ist die Bewertung im Bereich Wohlstand und soziale Lage mit Rang 307. Am Ort selbst gibt es keine Hochschulen.
Woher stammen die Daten zu Inden?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Inden sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Inden führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Düren
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Heimbach, Stadt | 52396 | 10,33 € | 2.013 € | 6,16 % |
| Hürtgenwald | 52393 | 8,24 € | 1.756 € | 5,63 % |
| Düren, Stadt | 52349 | 9,77 € | 2.288 € | 5,13 % |
| Niederzier | 52382 | 9,78 € | 2.386 € | 4,92 % |
| Titz | 52445 | 9,38 € | 2.326 € | 4,84 % |
| Linnich, Stadt | 52441 | 8,44 € | 2.187 € | 4,63 % |
| Aldenhoven | 52457 | 9,12 € | 2.425 € | 4,51 % |
| Nideggen, Stadt | 52385 | 9,17 € | 2.439 € | 4,51 % |