Ginsweiler
Ginsweiler (PLZ 67742) liegt im Kreis Kusel in Rheinland-Pfalz. Der Ort zählt 259 Einwohner auf 4,0 km², das entspricht 65 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 7,26 € pro m², der Kaufpreis bei 635 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 13,72 % und ein Kaufpreisfaktor von 7,3 — rechnerisch sind das 7 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Ginsweiler über dem Renditeniveau von 100 % der Orte in Rheinland-Pfalz.
Zwischen 2021 und 2025 stieg die Miete von 5,50 € auf 6,60 € pro m², im Mittel 4,7 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit -47,1 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 18,8 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 3,8 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Kusel Rang 365 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 332, Stärkerang 365). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Cronenberg, Adenbach und Reipoltskirchen an.
Immobilienpreise in Ginsweiler im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Rheinland-Pfalz.
Immobilienmarkt und Standortbericht: Ginsweiler
Ginsweiler ist eine kleine Ortsgemeinde im Nordpfälzer Bergland mit extrem niedrigen Kaufpreisen und entsprechend hoher Bruttomietrendite. Der Ort verzeichnet einen deutlichen Bevölkerungsrückgang, während die Mieten steigen. Die Kaufpreise sind im Kreisvergleich deutlich unter dem Durchschnitt.
Marktüberblick
Ginsweiler ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kusel mit 259 Einwohnern auf 3,99 km² Fläche. Der Ort liegt im Nordpfälzer Bergland im Odenbachtal und gehört zur Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein. Die B420 verläuft im Nordwesten des Orts, der nächste Bahnhof befindet sich in Lauterecken-Grumbach an der Lautertalbahn.
Der Immobilienmarkt zeigt ein extremes Muster: Der Angebotskaufpreis liegt mit 635 € je m² weniger als die Hälfte des Kreisdurchschnitts von 1.463 €/m². Dementsprechend niedrig ist der Kaufpreisfaktor mit 7,29 – der Kreis Kusel liegt bei 17,68, Rheinland-Pfalz bei 21,16. Die Angebotsmiete von 7,26 €/m² liegt dagegen knapp über dem Kreisdurchschnitt (7,03 €/m²) und nur leicht unter dem Landesdurchschnitt (8,08 €/m²). Die Kombination aus niedrigen Kaufpreisen und relativ hohen Mieten führt zu einer Bruttomietrendite von 13,72 %, was Ginsweiler auf das 99,7. Perzentil aller 2.300 Orte in Rheinland-Pfalz bringt. Die hohe Rendite ist damit keine Ausnahmeerscheinung, sondern die direkte Folge der extrem niedrigen Kaufpreise im Vergleich zu den Mieten.
Preisentwicklung
Die Entwicklung der Immobilienpreise in Ginsweiler ist durch einen starken Kaufpreisverfall geprägt. Der Angebotskaufpreis sank von 1.222 €/m² im Jahr 2022 auf 342 €/m² im Jahr 2024 – ein Rückgang von rund 72 % in nur zwei Jahren. Dieser Wert basiert auf zwei gemessenen Datenpunkten und ist nicht als geschätzt gekennzeichnet. Die Angabe eines CAGR von -47 % beschreibt diese Entwicklung rechnerisch, ist aber aufgrund der kurzen Beobachtungsperiode und der geringen Datenbasis mit Vorsicht zu betrachten.
Die Miete zeigt dagegen eine steigende Tendenz: Von 5,50 €/m² im Jahr 2021 auf 6,60 €/m² im Jahr 2025. Diese Reihe ist jedoch als geschätzt gekennzeichnet. Der jährliche Anstieg beträgt rechnerisch 4,66 %. Da es sich um Schätzwerte handelt, ist die tatsächliche Entwicklung möglicherweise anders. Die steigenden Mieten bei gleichzeitig fallenden Kaufpreisen haben dazu geführt, dass sich die Bruttomietrendite auf 13,72 % entwickelt hat – ein Wert, der im bundesweiten Vergleich außergewöhnlich hoch ist.
Demografie und Arbeitsmarkt
Ginsweiler verzeichnet einen deutlichen Bevölkerungsrückgang: Von 319 Einwohnern im Jahr 2015 auf 259 im Jahr 2024, ein Verlust von 18,8 %. Der Rückgang war dabei nicht linear: Zwischen 2015 und 2019 ging die Einwohnerzahl von 319 auf 268 zurück, 2020 und 2021 folgte eine leichte Erholung auf 273, bevor 2022 erneut ein Rückgang auf 258 stattfand. Seit 2023 stabilisiert sich die Zahl bei 259.
Die Arbeitslosenquote liegt bei 3,82 % (Stand 2023), was unter dem Landesdurchschnitt liegt. Die Zahl der Arbeitslosen beträgt 6 Personen. Die Arbeitslosenquote schwankte in den vergangenen Jahren jedoch stark: Von 3,89 % (2015) über einen Höchstwert von 6,63 % (2017) auf 3,09 % (2018). Diese Schwankungen sind bei einer so kleinen Gemeinde mit nur wenigen Arbeitslosen statistisch bedingt und weniger ein Indikator für wirtschaftliche Stabilität.
Der Bevölkerungsrückgang geht einher mit der niedrigen Bevölkerungsdichte von 65 Einwohnern je km² und entspricht dem Muster vieler kleiner Gemeinden im ländlichen Raum des Landkreises Kusel.
Regionale Einordnung
Im Vergleich zu den Nachbargemeinden zeigt Ginsweiler ein gemischtes Bild. Der Kaufpreis von 635 €/m² liegt über dem von Odenbach (602 €/m²), deutlich unter dem von Cronenberg (2.996 €/m²) und auch unter dem von Hohenöllen (722 €/m²). Die Angebotsmiete von 7,26 €/m² liegt über allen Nachbarorten außer Lauterecken (7,72 €/m²).
Die Bruttomietrendite von 13,72 % ist die höchste im direkten Vergleich – nur Odenbach (12 %) und Hohenöllen (10,83 %) liegen in ähnlicher Größenordnung. Cronenberg fällt mit 1,7 % deutlich aus dem Rahmen und entspricht damit dem Muster der teureren Lagen im Umkreis.
Auf Kreisebene liegt Ginsweiler mit seinem Kaufpreis von 635 €/m² weit unter dem Durchschnitt von 1.463 €/m². Die Miete von 7,26 €/m² liegt leicht über dem Kreisdurchschnitt von 7,03 €/m². Dieses Muster – niedrige Kaufpreise bei annähernd durchschnittlichen Mieten – wiederholt sich in ähnlicher Form bei Odenbach und Hohenöllen und deutet auf ein regionales Muster in diesem Teil des Nordpfälzer Berglands hin.
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 stuft den Landkreis Kusel auf Rang 365 von rund 400 deutschen Kreisen ein (Gesamtrang). Die Teilindizes zeigen mit Rang 375 für Wohlstand und soziale Lage den niedrigsten Wert, während der Demografie-Index mit Rang 139 die stärkste Position einnimmt. Ginsweiler profitiert damit nicht von einer dynamischen Standortentwicklung, sondern ist Teil einer Region mit strukturellen Schwächen.
Standortfaktoren
Ginsweiler verfügt über keine Hochschulen. Die Infrastruktur ist durch die Anbindung an die B420 und die Buslinien 131 und 268 des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar gegeben. Der nächste Bahnhof in Lauterecken-Grumbach ermöglicht Verbindungen nach Kaiserslautern.
Die Einordnung im Prognos-Zukunftsatlas für den Landkreis Kusel (Rang 365 von rund 400) zeigt eine Region mit geringen Zukunftschancen. Der Rang im Teilindex Dynamik liegt bei 332, im Index Wettbewerb und Innovation bei 330. Der Arbeitsmarkt-Index liegt bei 362, der Wohlstands-Index bei 375. Der Demografie-Index mit Rang 139 ist der beste Wert, was auf die alternde, aber stabile Struktur ländlicher Gemeinden hindeutet.
Die Kombination aus Bevölkerungsrückgang, niedriger Kaufpreisentwicklung und der Einordnung in einen strukturschwachen Landkreis spricht für einen Markt, der von Angebotsüberhängen geprägt ist. Die extrem niedrigen Kaufpreise bieten bei stabilen Mieten eine hohe Rendite, setzen aber voraus, dass die Nachfrage nach Mietwohnungen in der kleinen Gemeinde aufrechterhalten bleibt.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Ginsweiler entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Geschätzter Verlauf — für diesen Ort liegen keine ausreichenden Angebotsdaten vor
Datenwerte: Miete in Ginsweiler
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2021 | 5,50 €/m² |
| 2022 | 5,80 €/m² |
| 2023 | 6,10 €/m² |
| 2024 | 6,30 €/m² |
| 2025 | 6,60 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Ginsweiler
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2022 | 1.222 €/m² |
| 2024 | 342 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis — auf Basis des geschätzten Preisverlaufs
Datenwerte: Bruttomietrendite in Ginsweiler
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2022 | 5,69 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Ginsweiler
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 319 Einwohner |
| 2016 | 306 Einwohner |
| 2017 | 297 Einwohner |
| 2018 | 290 Einwohner |
| 2019 | 268 Einwohner |
| 2020 | 269 Einwohner |
| 2021 | 273 Einwohner |
| 2022 | 258 Einwohner |
| 2023 | 259 Einwohner |
| 2024 | 259 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Ginsweiler
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 3,89 % |
| 2016 | 5,98 % |
| 2017 | 6,63 % |
| 2018 | 3,09 % |
| 2019 | 5,73 % |
| 2020 | 3,85 % |
| 2021 | 3,57 % |
| 2022 | 3,82 % |
| 2023 | 3,82 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 365 Rang |
| Dynamik | 332 Rang |
| Stärke | 365 Rang |
| Demografie | 139 Rang |
| Arbeitsmarkt | 362 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 330 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 375 Rang |
Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
Anzahl Orte je Renditeband — Ginsweiler liegt im Band 12+ %
Datenwerte: Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 4,00 Orte |
| 2–3 | 91,00 Orte |
| 3–4 | 433 Orte |
| 4–5 | 748 Orte |
| 5–6 | 452 Orte |
| 6–7 | 259 Orte |
| 7–8 | 110 Orte |
| 8–9 | 79,00 Orte |
| 9–10 | 46,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 20,00 Orte |
| 12+ | 28,00 Orte |
Wie schneidet Ginsweiler im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Ginsweiler ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Ginsweiler ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Ginsweiler
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Heinzenhausen | 7,89 €/m² |
| Lauterecken | 7,72 €/m² |
| Ginsweiler | 7,26 €/m² |
| Medard | 6,55 €/m² |
| Hohenöllen | 6,51 €/m² |
| Becherbach | 6,19 €/m² |
| Odenbach | 6,02 €/m² |
| Reipoltskirchen | 5,86 €/m² |
| Adenbach | 5,12 €/m² |
| Cronenberg | 4,25 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Ginsweiler ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Ginsweiler
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Ginsweiler | 13,72 % |
| Odenbach | 12,00 % |
| Hohenöllen | 10,83 % |
| Adenbach | 6,45 % |
| Reipoltskirchen | 6,23 % |
| Lauterecken | 6,08 % |
| Becherbach | 4,98 % |
| Heinzenhausen | 4,62 % |
| Medard | 3,70 % |
| Cronenberg | 1,70 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Cronenberg | 1,7 km | 67744 | 4,25 € | 2.996 € | 1,70 % |
| Adenbach | 1,8 km | 67742 | 5,12 € | 952 € | 6,45 % |
| Reipoltskirchen | 2,2 km | 67753 | 5,86 € | 1.129 € | 6,23 % |
| Becherbach | 2,4 km | 67827 | 6,19 € | 1.492 € | 4,98 % |
| Medard | 3,0 km | 67744 | 6,55 € | 2.128 € | 3,70 % |
| Odenbach | 3,6 km | 67748 | 6,02 € | 602 € | 12,00 % |
| Hohenöllen | 3,8 km | 67744 | 6,51 € | 722 € | 10,83 % |
| Lauterecken, Stadt | 4,0 km | 67742 | 7,72 € | 1.524 € | 6,08 % |
| Heinzenhausen | 4,0 km | 67742 | 7,89 € | 2.049 € | 4,62 % |
Wo liegt Ginsweiler?
Lage
Ginsweiler auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Ginsweiler
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 7,26 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 635 € |
| Bruttomietrendite | 13,72 % |
| Kaufpreisfaktor | 7,3 |
| Einwohner | 259 |
| Einwohner je km² | 65 |
| Fläche (km²) | 4,0 |
| Arbeitslosenquote | 3,8 % |
| Prognos-Gesamtrang | #365 |
| Prognos Dynamikrang | #332 |
| Prognos Stärkerang | #365 |
| Koordinaten | 49,6528, 7,6478 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Ginsweiler
Was kostet eine Wohnung in Ginsweiler zum Kauf?
Der Angebotskaufpreis für Immobilien in Ginsweiler liegt bei 635 Euro pro Quadratmeter. Dieser Wert liegt deutlich unter dem Durchschnitt des Landkreises Kusel mit 1.463 Euro pro m² und auch unter dem Landesdurchschnitt von 2.030 Euro pro m² in Rheinland-Pfalz. Der Kaufpreisfaktor beträgt 7,29, was im Vergleich zum Kreiswert von 17,68 sehr niedrig ist.
Wie hoch sind die Mietpreise in Ginsweiler?
Die Angebotsmiete in Ginsweiler beträgt 7,26 Euro pro Quadratmeter und Monat. Damit liegt Ginsweiler leicht über dem Kreis-Durchschnitt von 7,03 Euro pro m², aber unter dem Landesdurchschnitt von 8,08 Euro pro m². Die Mietwerte basieren auf Angebotswerten aus Inseraten und stellen keinen amtlichen Mietspiegel dar.
Wie hat sich der Kaufpreis in Ginsweiler entwickelt?
Zwischen 2022 und 2024 ist der Angebotskaufpreis in Ginsweiler von 1.222 Euro pro m² auf 342 Euro pro m² gefallen. Dieser Rückgang ist deutlich stärker als der bundesweite Trend. Die Datenreihe umfasst nur zwei Messpunkte und ist nicht als Schätzung gekennzeichnet.
Wie hoch ist die Bruttomietrendite in Ginsweiler?
Die Bruttomietrendite in Ginsweiler liegt bei 13,72 Prozent. Damit hat Ginsweiler den höchsten Wert von allen bewerteten Orten in Rheinland-Pfalz (Perzentilrang 99,69). Das bedeutet, dass rund 99,7 Prozent der Orte im Bundesland eine niedrigere Rendite aufweisen. Im Vergleich dazu liegt der Durchschnitt des Landkreises Kusel bei 6,63 Prozent und der Landesdurchschnitt bei 5,25 Prozent.
Wie hat sich die Bevölkerung in Ginsweiler entwickelt?
Die Einwohnerzahl in Ginsweiler ist von 319 im Jahr 2015 auf 259 im Jahr 2024 gesunken, was einem Rückgang von 18,8 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 65 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 3,82 Prozent.
Woher stammen die Daten zu Ginsweiler?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Ginsweiler sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Ginsweiler führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Für Ginsweiler enthält die Angebotsdatenquelle zu wenige Inserate, um den Verlauf von Miete direkt zu belegen. Diese Reihen sind aus dem regionalen Preisniveau ergänzt, an den Diagrammen entsprechend gekennzeichnet und als Näherung zu lesen — nicht als gemessene Werte für diesen Ort.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten, ergänzt | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m². Für diesen Ort enthält die Quelle zu wenige Angebote; der Verlauf ist aus dem regionalen Umfeld ergänzt und als Schätzung gekennzeichnet. | 2025 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2024 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2022 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2025 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Kusel
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Oberweiler-Tiefenbach | 67752 | 10,59 € | 926 € | 13,72 % |
| Einöllen | 67753 | 6,02 € | 550 € | 13,15 % |
| Henschtal | 66909 | 10,21 € | 966 € | 12,68 % |
| Reichweiler | 66871 | 7,18 € | 691 € | 12,46 % |
| Glanbrücken | 66887 | 7,34 € | 728 € | 12,10 % |
| Odenbach | 67748 | 6,02 € | 602 € | 12,00 % |
| Langweiler | 67746 | 6,78 € | 698 € | 11,65 % |
| Frohnhofen | 66903 | 6,59 € | 687 € | 11,51 % |