Waidhofen
Waidhofen (PLZ 86579) liegt im Kreis Neuburg-Schrobenhausen in Bayern. Der Ort zählt 2.282 Einwohner auf 27,3 km², das entspricht 84 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 9,38 € pro m², der Kaufpreis bei 3.395 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,32 % und ein Kaufpreisfaktor von 30,2 — rechnerisch sind das 30 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Waidhofen über dem Renditeniveau von 25 % der Orte in Bayern.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 5,94 € auf 8,04 € pro m², im Mittel 3,9 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit -5,4 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 1,6 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 1,4 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Neuburg-Schrobenhausen Rang 121 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 244, Stärkerang 109). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Hohenwart, Schrobenhausen und Brunnen an.
Immobilienpreise in Waidhofen im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Bayern.
Immobilienmarkt und Standortbericht Waidhofen
Bericht über den Immobilienmarkt und Standort Waidhofen (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen, Bayern). Die Gemeinde mit 2.282 Einwohnern zeigt ein Spannungsfeld aus niedriger Angebotsmiete (9,38 €/m²) bei gleichzeitig hohem Kaufpreis (3.395 €/m²) und Kaufpreisfaktor (30,17). Die Mietentwicklung war volatil, die Kaufpreise sind seit 2021 rückläufig. Der Arbeitsmarkt ist strukturell schwach (Arbeitslosenquote 21 %, Prognos-Rang 231), die Bevölkerung leicht rückläufig. Waidhofen ist eine landwirtschaftlich geprägte Auspendlergemeinde an der B 300.
Marktüberblick: Niedrige Miete, hoher Kaufpreisfaktor
Waidhofen ist eine landwirtschaftlich geprägte Gemeinde im Tal der Paar mit 2.282 Einwohnern auf 27,32 km². Der Immobilienmarkt weist ein charakteristisches Spannungsfeld auf: Die Angebotsmiete liegt mit 9,38 Euro je Quadratmeter deutlich unter dem Kreis- und Landesdurchschnitt (jeweils rund 10,10 bis 10,50 Euro), während der Angebotskaufpreis mit 3.395 Euro je Quadratmeter knapp über dem Kreis- und Landesmittel liegt. Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,32 Prozent und ein Kaufpreisfaktor von 30,17 – beides Werte, die über dem Kreis- bzw. Landesdurchschnitt liegen.
Im direkten Vergleich zu den Nachbargemeinden fällt auf, dass Waidhofen bei der Miete zu den günstigeren Orten gehört. Schrobenhausen (11,65 Euro), Hohenwart (11,49 Euro) und Gerolsbach (11,88 Euro) liegen deutlich darüber. Bei den Kaufpreisen positioniert sich Waidhofen mit 3.395 Euro je Quadratmeter im Mittelfeld – unter Schrobenhausen (4.254 Euro) und Gerolsbach (4.148 Euro), aber über Langenmosen (2.763 Euro) und Berg im Gau (2.925 Euro). Die niedrige Miete bei gleichzeitig relativ hohem Kaufpreis drückt die Rendite auf ein Niveau, das nur von Schrobenhausen (3,29 %) und Pörnbach (2,71 %) übertroffen wird.
Der hohe Kaufpreisfaktor von 30,17 bedeutet, dass der Kaufpreis dem rund 30-fachen der Jahreskaltmiete entspricht. Er liegt über dem Kreisdurchschnitt von 25,56 und dem bayerischen Mittel von 26,10. Das Signal ist klar: Der Markt preist hier mehr auf Wert als auf aktuelle Mieterträge.
Preis- und Mietentwicklung: Volatile Miete, fallende Kaufpreise
Die Mietentwicklung in Waidhofen zeigt eine starke Volatilität, die über das typische Muster vieler bayerischer Gemeinden hinausgeht. Von 5,94 Euro je Quadratmeter im Jahr 2018 stieg die Angebotsmiete bis 2021 auf 8,00 Euro, fiel 2022 auf 6,36 Euro zurück, legte 2023/2024 erneut stark zu (10,40 bzw. 11,24 Euro) und sank dann 2025/2026 wieder auf 8,42 bzw. 8,04 Euro.
Die Kaufpreisentwicklung verläuft seit 2021 durchgehend rückläufig. Von 4.386 Euro je Quadratmeter im Jahr 2021 gingen die Werte über 4.166 (2022) und 3.179 (2023) bis auf 2.238 Euro im Jahr 2025. Die Zeitreihe für 2026 zeigt mit 3.319 Euro wieder einen Anstieg, der jedoch auf einer anderen Basis als 2021 liegt.
Die Kombination aus fallenden Kaufpreisen und schwankenden Mieten führt dazu, dass sich die Bruttomietrendite in den letzten Jahren strukturell verändert hat. Der CAGR der Miete liegt bei 3,86 Prozent, während der Kaufpreis seit Beginn der Reihe um 5,43 Prozent pro Jahr gesunken ist. Diese Entwicklung entspricht dem bundesweiten Trend der letzten Jahre, ist in Waidhofen jedoch mit einer stärkeren Mietenvolatilität verbunden.
Demografie und Arbeitsmarkt: Stabile Bevölkerung, schwacher Arbeitsmarkt
Die Bevölkerung Waidhofens wuchs zwischen 2015 und 2019 von 2.246 auf 2.323 Einwohner, seither ist sie leicht rückläufig (2.282 im Jahr 2024). Die Gesamtentwicklung seit 2015 beträgt plus 1,6 Prozent. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 84 Einwohnern je Quadratkilometer – ein typischer Wert für eine ländliche Gemeinde.
Die Arbeitslosenquote weist hohe Schwankungen auf und bewegte sich zwischen 17 Prozent (2015) und 25 Prozent (2022). Der Wert von 21 Prozent im Jahr 2023 liegt deutlich über dem bayerischen und deutschen Durchschnitt. Diese Entwicklung korrespondiert mit dem Prognos-Zukunftsatlas 2025, der dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen im Arbeitsmarkt-Index den Rang 231 von rund 400 Kreisen zuweist – ein Wert im unteren Drittel.
Im selben Atlas erreicht der Kreis im Demografie-Index Rang 80, was auf eine vergleichsweise stabile Altersstruktur hindeutet. Der Stärke-Index liegt mit Rang 109 im mittleren Bereich, während der Dynamik-Index mit Rang 244 eine schwächere Entwicklung signalisiert. Insgesamt beschreibt die Datenlage eine Gemeinde mit stabiler, aber langsam schrumpfender Bevölkerung, strukturell schwachem Arbeitsmarkt und geringer wirtschaftlicher Dynamik.
Standortfaktoren: Ländliche Struktur und Pendlergemeinde
Waidhofen ist eine Auspendler-Gemeinde. Nach Daten von 2016 standen 336 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze im Ort, während 1.010 Einwohner erwerbstätig waren. Die Auspendler überstiegen die Einpendler damit um 674. Das Gemeindegebiet ist zu 59,4 Prozent landwirtschaftlich und zu 27,3 Prozent forstwirtschaftlich genutzt. Im Jahr 2010 gab es 47 landwirtschaftliche Betriebe. Spargel- und Hopfenanbau werden als Spezialkulturen genannt.
Die Lage an der Bundesstraße 300 (Augsburg–Regensburg) bietet eine überregionale Anbindung, ohne dass Waidhofen selbst über einen Bahnanschluss verfügt. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Schrobenhausen und verfügt über eine Grundschule sowie einen Kindergarten.
Die Kombination aus landwirtschaftlicher Prägung, hoher Auspendlerquote und schwachem lokalen Arbeitsmarkt erklärt, warum der Immobilienmarkt von Waidhofen anders funktioniert als der von Schrobenstadt oder anderen urbaneren Orten im Kreis. Die Nachfrage nach Wohneigentum wird nicht primär durch lokale Arbeitsplätze getrieben, sondern durch Pendler, die den günstigeren Lebensraum suchen. Das spiegelt sich im niedrigen Mietniveau wider, das unter dem Kreis- und Landesdurchschnitt liegt, während der Kaufpreis dennoch über dem Mittel bleibt – ein Muster, das für ländliche Gemeinden mit Pendlercharakter typisch ist.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Waidhofen entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Waidhofen
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 5,94 €/m² |
| 2019 | 6,62 €/m² |
| 2020 | 7,54 €/m² |
| 2021 | 8,00 €/m² |
| 2022 | 6,36 €/m² |
| 2023 | 10,40 €/m² |
| 2024 | 11,24 €/m² |
| 2025 | 8,42 €/m² |
| 2026 | 8,04 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Waidhofen
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2021 | 4.387 €/m² |
| 2022 | 4.166 €/m² |
| 2023 | 3.179 €/m² |
| 2025 | 2.238 €/m² |
| 2026 | 3.319 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Waidhofen
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2021 | 2,19 % |
| 2022 | 1,83 % |
| 2023 | 3,93 % |
| 2025 | 4,51 % |
| 2026 | 2,91 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Waidhofen
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 2.246 Einwohner |
| 2016 | 2.245 Einwohner |
| 2017 | 2.259 Einwohner |
| 2018 | 2.282 Einwohner |
| 2019 | 2.323 Einwohner |
| 2020 | 2.322 Einwohner |
| 2021 | 2.312 Einwohner |
| 2022 | 2.296 Einwohner |
| 2023 | 2.282 Einwohner |
| 2024 | 2.282 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Waidhofen
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 0,71 % |
| 2016 | 1,41 % |
| 2017 | 0,92 % |
| 2018 | 1,56 % |
| 2019 | 1,33 % |
| 2020 | 1,46 % |
| 2021 | 1,61 % |
| 2022 | 1,65 % |
| 2023 | 1,39 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 121 Rang |
| Dynamik | 244 Rang |
| Stärke | 109 Rang |
| Demografie | 80,00 Rang |
| Arbeitsmarkt | 231 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 113 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 119 Rang |
Renditeverteilung in Bayern
Anzahl Orte je Renditeband — Waidhofen liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Bayern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 215 Orte |
| 3–4 | 963 Orte |
| 4–5 | 524 Orte |
| 5–6 | 199 Orte |
| 6–7 | 73,00 Orte |
| 7–8 | 32,00 Orte |
| 8–9 | 15,00 Orte |
| 9–10 | 12,00 Orte |
| 10–11 | 5,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 5,00 Orte |
Wie schneidet Waidhofen im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Waidhofen ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Waidhofen ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Waidhofen
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Gachenbach | 12,36 €/m² |
| Gerolsbach | 11,88 €/m² |
| Schrobenhausen | 11,65 €/m² |
| Hohenwart | 11,49 €/m² |
| Aresing | 11,10 €/m² |
| Langenmosen | 10,66 €/m² |
| Pörnbach | 10,26 €/m² |
| Waidhofen | 9,38 €/m² |
| Brunnen | 8,88 €/m² |
| Berg im Gau | 8,60 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Waidhofen ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Waidhofen
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Brunnen | 11,91 % |
| Langenmosen | 4,63 % |
| Hohenwart | 4,20 % |
| Gachenbach | 4,17 % |
| Aresing | 4,04 % |
| Berg im Gau | 3,53 % |
| Gerolsbach | 3,44 % |
| Waidhofen | 3,32 % |
| Schrobenhausen | 3,29 % |
| Pörnbach | 2,71 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Hohenwart, M | 3,8 km | 86558 | 11,49 € | 3.280 € | 4,20 % |
| Schrobenhausen, St | 5,6 km | 86529 | 11,65 € | 4.254 € | 3,29 % |
| Brunnen | 6,0 km | 86564 | 8,88 € | 895 € | 11,91 % |
| Aresing | 6,1 km | 86561 | 11,10 € | 3.295 € | 4,04 % |
| Berg im Gau | 9,2 km | 86562 | 8,60 € | 2.925 € | 3,53 % |
| Gerolsbach | 9,6 km | 85302 | 11,88 € | 4.148 € | 3,44 % |
| Langenmosen | 9,8 km | 86571 | 10,66 € | 2.763 € | 4,63 % |
| Pörnbach | 10,0 km | 85309 | 10,26 € | 4.546 € | 2,71 % |
| Gachenbach | 11,5 km | 86565 | 12,36 € | 3.558 € | 4,17 % |
Wo liegt Waidhofen?
Lage
Waidhofen auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Waidhofen
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 9,38 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 3.395 € |
| Bruttomietrendite | 3,32 % |
| Kaufpreisfaktor | 30,2 |
| Einwohner | 2.282 |
| Einwohner je km² | 84 |
| Fläche (km²) | 27,3 |
| Arbeitslosenquote | 1,4 % |
| Prognos-Gesamtrang | #121 |
| Prognos Dynamikrang | #244 |
| Prognos Stärkerang | #109 |
| Koordinaten | 48,5791, 11,3363 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Waidhofen
Was kostet eine Wohnung in Waidhofen?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Waidhofen liegt bei 9,38 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 3.395 Euro pro Quadratmeter. Die Miete liegt damit unter dem Durchschnitt des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen (10,47 €/m²) und Bayerns (10,11 €/m²), der Kaufpreis liegt jedoch leicht darüber (Kreis: 3.223 €/m², Bayern: 3.246 €/m²). Hinweis: Bei den Werten handelt es sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Waidhofen entwickelt?
Die Mietpreise in Waidhofen sind von 2018 bis 2024 stark schwankend verlaufen: von 5,94 €/m² (2018) über einen Höhepunkt von 11,24 €/m² (2024) auf 8,04 €/m² (2026). Der Kaufpreis ist von 4.387 €/m² (2021) auf 2.238 €/m² (2025) deutlich gesunken und liegt 2026 wieder bei 3.319 €/m². Die Zeitreihen sind nicht geschätzt, decken aber unterschiedliche Zeiträume ab – Mietdaten ab 2018, Kaufpreisdaten ab 2021.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Waidhofen?
Die Bruttomietrendite in Waidhofen beträgt 3,32 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 30,17. Damit liegt die Rendite deutlich unter dem Durchschnitt des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen (4,27 %) und Bayerns (4,13 %). Der Perzentilrang von 24,8 im Bundesland bedeutet, dass rund 75 Prozent der Orte in Bayern eine höhere Bruttomietrendite aufweisen. Der hohe Kaufpreisfaktor bestätigt das teure Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete.
Wie ist die wirtschaftliche und demografische Lage in Waidhofen?
Die Arbeitslosenquote in Waidhofen lag 2023 bei 21 Prozent und ist damit deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt. Die Bevölkerung ist von 2.246 (2015) auf 2.282 (2024) leicht gestiegen (+1,6 Prozent), die Bevölkerungsdichte beträgt 84 Einwohner pro Quadratkilometer. Der Kreis Neuburg-Schrobenhausen erreicht im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 121 von rund 400 deutschen Kreisen, im Bereich Arbeitsmarkt jedoch nur Rang 231.
Woher stammen die Daten zu Waidhofen?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Waidhofen sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Waidhofen führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Neuburg-Schrobenhausen
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Brunnen | 86564 | 8,88 € | 895 € | 11,91 % |
| Weichering | 86706 | 11,00 € | 2.748 € | 4,80 % |
| Langenmosen | 86571 | 10,66 € | 2.763 € | 4,63 % |
| Burgheim, M | 86666 | 9,80 € | 2.706 € | 4,35 % |
| Gachenbach | 86565 | 12,36 € | 3.558 € | 4,17 % |
| Ehekirchen | 86676 | 10,23 € | 3.025 € | 4,06 % |
| Aresing | 86561 | 11,10 € | 3.295 € | 4,04 % |
| Oberhausen | 86697 | 11,09 € | 3.363 € | 3,96 % |