Nordhalben, M
Nordhalben (PLZ 96365) liegt im Kreis Kronach in Bayern. Der Ort zählt 1.626 Einwohner auf 21,9 km², das entspricht 74 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 7,66 € pro m², der Kaufpreis bei 740 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 12,42 % und ein Kaufpreisfaktor von 8,1 — rechnerisch sind das 8 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Nordhalben über dem Renditeniveau von 100 % der Orte in Bayern.
Zwischen 2020 und 2026 stieg die Miete von 4,16 € auf 4,80 € pro m², im Mittel 2,4 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 6,5 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 6,0 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 4,0 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Kronach Rang 295 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 379, Stärkerang 240). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Tschirn, Geroldsgrün und Reichenbach an.
Immobilienpreise in Nordhalben im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Bayern.
Immobilienmarkt und Standortbericht: Nordhalben, M
Nordhalben ist ein ländlicher Markt im Landkreis Kronach mit extrem niedrigen Immobilienpreisen und entsprechend extrem hohen Bruttomietrenditen. Der Ort verzeichnet Bevölkerungsrückgang und eine schwache Standortdynamik im Prognos-Zukunftsatlas. Die Mietpreise zeigen hohe Volatilität bei gleichzeitig steigenden Kaufpreisen.
Marktüberblick: Extrem niedrige Preise, außergewöhnlich hohe Renditen
Nordhalben gehört zu den günstigsten Immobilienmärkten in Bayern. Der Angebotskaufpreis liegt bei 740 Euro je Quadratmeter, die Angebotsmiete bei 7,66 Euro je Quadratmeter. Beides liegt deutlich unter den Durchschnitten des Landkreises Kronach (Kaufpreis: 1.367 €/m², Miete: 7,22 €/m²) und noch stärker unter dem bayerischen Landesdurchschnitt (Kaufpreis: 3.246 €/m², Miete: 10,11 €/m²).
Die Bruttomietrendite von 12,42 % ist ein extremer Ausreißer: Nordhalben liegt damit im 99,8. Perzentil aller 2.056 bewerteten Orte in Bayern. Nur etwa ein halbes Prozent der Orte weist eine höhere Rendite auf. Dieser Wert ergibt sich aus dem Zusammenspiel von sehr niedrigen Kaufpreisen und einem relativ moderaten Mietniveau. Der Kaufpreisfaktor von 8,05 bestätigt diese Struktur: Der Kaufpreis entspricht dem 8,05-fachen der Jahreskaltmiete. Zum Vergleich: Im Landkreis Kronach beträgt der Faktor 15,38, in Bayern 26,10. Ein niedriger Kaufpreisfaktor bedeutet, dass die Miete im Verhältnis zum Kaufpreis hoch ist — die Voraussetzung für die hohe Rendite.
Die niedrigen Preise gehen einher mit der schwachen Standortentwicklung des Landkreises. Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 ordnet den Landkreis Kronach auf Gesamtrang 295 von rund 400 deutschen Kreisen ein. Besonders die Dynamik (Rang 379), die Demografie (337) und Wettbewerb/Innovation (346) liegen im unteren Fünftel. Die einzige relativ starke Kategorie ist Wohlstand/Soziale Lage mit Rang 116.
Hinweis: Bei den vorliegenden Miet- und Kaufwerten handelt es sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel. Sie liegen systematisch über der ortsüblichen Vergleichsmiete.
Preis- und Mietentwicklung: Steigende Kaufpreise bei volatilen Mieten
Die verfügbaren Zeitreihen zeigen unterschiedliche Entwicklungen für Miete und Kaufpreis. Der Angebotskaufpreis stieg von 784,21 Euro je Quadratmeter (2022) auf 890 Euro je Quadratmeter (2024) — ein Anstieg von rund 13,5 % in zwei Jahren. Die jährliche Wachstumsrate (CAGR) beträgt 6,53 %.
Die Mietentwicklung ist deutlich volatiler. Von 4,16 Euro je Quadratmeter (2020) stieg die Angebotsmiete auf 5,85 (2021), 6,33 (2022) und erreichte mit 8,97 Euro im Jahr 2023 einen Höhepunkt. Im Jahr 2024 fiel sie dann auf 4,80 Euro — ein Rückgang von rund 47 % gegenüber dem Vorjahreswert. Der Wert für 2026 liegt ebenfalls bei 4,80 Euro. Die starken Schwankungen entsprechen dem Muster eines dünnen Marktes, bei dem einzelne Inserate das statistische Angebot stark beeinflussen können.
Beide Zeitreihen sind nicht geschätzt, basieren also auf tatsächlichen Marktdaten. Die Kombination aus steigenden Kaufpreisen und einem Einbruch der Angebotsmieten in jüngster Zeit verändert die Renditesituation: Bei unverändertem Kaufpreis würde die niedrigere Miete die Rendite drücken, während der gestiegene Kaufpreis den Kaufpreisfaktor weiter erhöhen würde.
Regionale Einordnung: Abweichung vom Kreis- und Landesdurchschnitt
Nordhalben weicht in allen relevanten Kennzahlen deutlich vom Kreis- und Landesdurchschnitt ab. Die Angebotsmiete von 7,66 €/m² liegt knapp über dem Kreisdurchschnitt von 7,22 €/m², bleibt aber deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt von 10,11 €/m². Der Kaufpreis von 740 €/m² liegt bei nur 54 % des Kreiswerts und bei etwa 23 % des Landeswerts.
Im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich ein differenziertes Bild. Tschirn (5 km Entfernung) fällt mit einem Kaufpreis von 1.690 €/m² und einer Rendite von nur 4,57 % deutlich aus dem Rahmen — der Preis liegt mehr als doppelt so hoch wie in Nordhalben, die Rendite ist weniger als die Hälfte. Reichenbach (8,9 km) mit 708 €/m² und 11,59 % Rendite sowie Steinwiesen (9,3 km) mit 700 €/m² und 9,63 % Rendite ähneln Nordhalben in der Preisstruktur deutlich. Diese drei Orte bilden zusammen eine Gruppe sehr günstiger Märkte im südlichen Landkreis Kronach.
Der Kaufpreisfaktor von 8,05 liegt weit unter dem Kreisdurchschnitt von 15,38. Das bedeutet, dass die Mieten in Nordhalben im Verhältnis zu den Kaufpreisen höher sind als im restlichen Kreis — was die außergewöhnlich hohe Rendite erklärt.
Demografie und Standortfaktoren: Bevölkerungsrückgang bei niedriger Arbeitslosigkeit
Nordhalben hat 1.626 Einwohner (2024) auf einer Fläche von 21,93 km², was einer Bevölkerungsdichte von 74 Einwohnern je Quadratkilometer entspricht. Die Bevölkerung ist seit 2015 um 5,96 % zurückgegangen (von 1.729 auf 1.626). Der Rückgang verlief nicht linear: Zwischen 2015 und 2019 fiel die Einwohnerzahl von 1.729 auf 1.622, erholte sich 2022 kurzzeitig auf 1.664 und fiel dann wieder auf den aktuellen Stand.
Die Arbeitslosenquote stieg von 2,36 % (2015) auf 4,02 % (2023) und lag damit 2023 bei 41 arbeitslosen Personen. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit geht einher mit dem Bevölkerungsrückgang und spiegelt die schwächere wirtschaftliche Struktur des Landkreises Kronach wider, die sich auch im Prognos-Zukunftsatlas niederschlägt (Arbeitsmarkt-Rang 269 von 400).
Am Ort bestehen keine Hochschulen. Es liegen keine Bodenrichtwerte vor. Die Kombination aus Bevölkerungsrückgang, steigender Arbeitslosigkeit und schwacher Standortdynamik im Zukunftsatlas beschreibt einen Ort, der strukturell unter Druck steht. Die extrem niedrigen Immobilienpreise und die hohe Rendite entsprechen dem Muster eines ländlichen Marktes mit geringen Entwicklungsaussichten.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Nordhalben entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Nordhalben
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2020 | 4,16 €/m² |
| 2021 | 5,85 €/m² |
| 2022 | 6,33 €/m² |
| 2023 | 8,97 €/m² |
| 2024 | 4,80 €/m² |
| 2026 | 4,80 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Nordhalben
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2022 | 784 €/m² |
| 2024 | 890 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Nordhalben
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2022 | 9,69 % |
| 2024 | 6,47 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Nordhalben
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 1.729 Einwohner |
| 2016 | 1.695 Einwohner |
| 2017 | 1.719 Einwohner |
| 2018 | 1.650 Einwohner |
| 2019 | 1.622 Einwohner |
| 2020 | 1.642 Einwohner |
| 2021 | 1.630 Einwohner |
| 2022 | 1.664 Einwohner |
| 2023 | 1.626 Einwohner |
| 2024 | 1.626 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Nordhalben
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 2,36 % |
| 2016 | 1,47 % |
| 2017 | 1,40 % |
| 2018 | 3,17 % |
| 2019 | 3,86 % |
| 2020 | 4,41 % |
| 2021 | 4,24 % |
| 2022 | 3,43 % |
| 2023 | 4,02 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 295 Rang |
| Dynamik | 379 Rang |
| Stärke | 240 Rang |
| Demografie | 337 Rang |
| Arbeitsmarkt | 269 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 346 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 116 Rang |
Renditeverteilung in Bayern
Anzahl Orte je Renditeband — Nordhalben liegt im Band 12+ %
Datenwerte: Renditeverteilung in Bayern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 215 Orte |
| 3–4 | 963 Orte |
| 4–5 | 524 Orte |
| 5–6 | 199 Orte |
| 6–7 | 73,00 Orte |
| 7–8 | 32,00 Orte |
| 8–9 | 15,00 Orte |
| 9–10 | 12,00 Orte |
| 10–11 | 5,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 5,00 Orte |
Wie schneidet Nordhalben im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Nordhalben ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Nordhalben ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Nordhalben
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Lichtenberg | 7,87 €/m² |
| Nordhalben | 7,66 €/m² |
| Bad Steben | 7,15 €/m² |
| Wallenfels | 6,94 €/m² |
| Reichenbach | 6,84 €/m² |
| Geroldsgrün | 6,48 €/m² |
| Tschirn | 6,43 €/m² |
| Wurzbach | 6,07 €/m² |
| Teuschnitz | 5,81 €/m² |
| Steinwiesen | 5,62 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Nordhalben ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Nordhalben
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Nordhalben | 12,42 % |
| Lichtenberg | 11,72 % |
| Reichenbach | 11,59 % |
| Steinwiesen | 9,63 % |
| Geroldsgrün | 9,06 % |
| Wurzbach | 8,54 % |
| Teuschnitz | 8,53 % |
| Wallenfels | 5,95 % |
| Bad Steben | 5,51 % |
| Tschirn | 4,57 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Tschirn | 5,0 km | 96367 | 6,43 € | 1.690 € | 4,57 % |
| Geroldsgrün | 7,2 km | 95179 | 6,48 € | 859 € | 9,06 % |
| Reichenbach | 8,9 km | 96358 | 6,84 € | 708 € | 11,59 % |
| Steinwiesen, M | 9,3 km | 96349 | 5,62 € | 700 € | 9,63 % |
| Teuschnitz, St | 9,5 km | 96358 | 5,81 € | 818 € | 8,53 % |
| Bad Steben, M | 9,5 km | 95138 | 7,15 € | 1.557 € | 5,51 % |
| Wurzbach, Stadt | 10,3 km | 07343 | 6,07 € | 854 € | 8,54 % |
| Lichtenberg, St | 11,8 km | 95192 | 7,87 € | 806 € | 11,72 % |
| Wallenfels, St | 12,0 km | 96346 | 6,94 € | 1.400 € | 5,95 % |
Wo liegt Nordhalben?
Lage
Nordhalben auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Nordhalben
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 7,66 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 740 € |
| Bruttomietrendite | 12,42 % |
| Kaufpreisfaktor | 8,1 |
| Einwohner | 1.626 |
| Einwohner je km² | 74 |
| Fläche (km²) | 21,9 |
| Arbeitslosenquote | 4,0 % |
| Prognos-Gesamtrang | #295 |
| Prognos Dynamikrang | #379 |
| Prognos Stärkerang | #240 |
| Koordinaten | 50,3731, 11,5095 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Nordhalben
Was kostet eine Wohnung in Nordhalben?
Die Angebotsmiete liegt bei 7,66 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 740 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt von 10,11 Euro/m² bei der Miete und 3.246 Euro/m² beim Kaufpreis. Im Vergleich zum Landkreis Kronach ist Nordhalben bei der Miete mit 7,66 Euro/m² leicht darüber (Kreisdurchschnitt: 7,22 Euro/m²), beim Kaufpreis aber mit 740 Euro/m² deutlich günstiger als der Kreisdurchschnitt von 1.367 Euro/m².
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Nordhalben?
Die Bruttomietrendite beträgt 12,42 Prozent und liegt damit weit über dem bayerischen Durchschnitt von 4,13 Prozent sowie dem deutschen Durchschnitt von 5,10 Prozent. Mit einem Perzentilrang von 99,81 im Bundesland hat Nordhalben eine der höchsten Renditen in ganz Bayern – rund 99,8 Prozent der bayerischen Orte weisen eine niedrigere Rendite auf. Der Kaufpreisfaktor beträgt 8,05, was deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt von 26,10 liegt. Die hohen Renditewerte resultieren aus dem niedrigen Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Nordhalben entwickelt?
Der Angebotskaufpreis stieg von 784 Euro pro Quadratmeter (2022) auf 890 Euro (2024), was einer durchschnittlichen jährlichen Steigerungsrate von 6,53 Prozent entspricht. Die Angebotsmiete zeigt eine volatilere Entwicklung: Sie lag 2020 bei 4,16 Euro, stieg bis 2023 auf 8,97 Euro und fiel dann auf 4,80 Euro (2024 und 2026). Die durchschnittliche jährliche Steigerungsrate (CAGR) der Miete beträgt 2,41 Prozent.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Nordhalben?
Die Einwohnerzahl ist von 1.729 (2015) auf 1.626 (2024) gesunken, ein Rückgang von rund 6 Prozent. Die Bevölkerungsdichte beträgt 74 Einwohner pro Quadratkilometer. Nordhalben ist eine kleine Gemeinde im Landkreis Kronach ohne eigene Hochschule und liegt im ländlichen Raum des nördlichen Oberfrankens.
Wie hoch ist die Arbeitslosenquote in Nordhalben?
Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 41 Prozent. Dieser Wert ist sehr hoch im nationalen und regionalen Vergleich. Im Prognos-Zukunftsatlas 2025 erreicht der Landkreis Kronach im Index Arbeitsmarkt den Rang 269 von rund 400 deutschen Kreisen, was auf strukturelle Herausforderungen im Arbeitsmarkt hinweist. Der Landkreis Kronach belegt im Gesamt-Ranking des Zukunftsatlas den Platz 295.
Wie verhält sich Nordhalben zu Nachbarorten?
Im Umkreis von bis zu 12 Kilometern liegen Nachbarorte mit sehr unterschiedlichen Preisniveaus. Die Angebotsmiete reicht von 5,62 Euro/m² in Steinwiesen bis 7,87 Euro/m² in Lichtenberg. Beim Kaufpreis liegt die Spanne von 700 Euro/m² in Steinwiesen bis 1.690 Euro/m² in Tschirn. Nordhalben liegt mit 740 Euro/m² Kaufpreis und 7,66 Euro/m² Miete im unteren bis mittleren Drittel der vergleichbaren Nachbarorte.
Woher stammen die Daten zu Nordhalben?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Nordhalben sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Nordhalben führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2024 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2024 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Kronach
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Tettau, M | 96355 | 7,09 € | 725 € | 11,74 % |
| Reichenbach | 96358 | 6,84 € | 708 € | 11,59 % |
| Steinbach a.Wald | 96361 | 7,37 € | 808 € | 10,94 % |
| Wilhelmsthal | 96352 | 6,71 € | 836 € | 9,63 % |
| Steinwiesen, M | 96349 | 5,62 € | 700 € | 9,63 % |
| Teuschnitz, St | 96358 | 5,81 € | 818 € | 8,53 % |
| Pressig, M | 96332 | 6,60 € | 971 € | 8,15 % |
| Ludwigsstadt, St | 96337 | 6,13 € | 1.020 € | 7,22 % |