Großeibstadt
Großeibstadt (PLZ 97633) liegt im Kreis Rhön-Grabfeld in Bayern. Der Ort zählt 1.058 Einwohner auf 16,7 km², das entspricht 64 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 7,64 € pro m², der Kaufpreis bei 1.250 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 7,33 % und ein Kaufpreisfaktor von 13,6 — rechnerisch sind das 14 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Großeibstadt über dem Renditeniveau von 97 % der Orte in Bayern.
Zwischen 2021 und 2026 stieg die Miete von 5,00 € auf 8,03 € pro m², im Mittel 9,9 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 6,4 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 5,0 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 1,5 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Rhön-Grabfeld Rang 125 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 247, Stärkerang 112). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Bad Königshofen i.Grabfeld, Aubstadt und Saal a.d.Saale an.
Immobilienpreise in Großeibstadt im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Bayern.
Immobilienmarkt und Standortfaktoren: Großeibstadt
Bericht über den Immobilienmarkt in Großeibstadt, Rhön-Grabfeld, Bayern. Der Ort zeichnet sich durch außergewöhnlich niedrige Kaufpreise (1.250 €/m²) bei moderaten Mieten (7,64 €/m²) aus, was zu einer Bruttomietrendite von 7,33 % führt – der höchsten aller Nachbarorte und im bayerischen Vergleich im 97. Perzentil. Die Bevölkerung ist seit 2015 um 5 % gesunken, die Arbeitslosenquote liegt bei nur 1,51 %.
Marktüberblick
Großeibstadt liegt im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld auf 16,65 km² und hat 1.058 Einwohner. Die Gemeinde, die aus den Gemeindeteilen Großeibstadt und Kleineibstadt sowie drei Einöden besteht, gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Saal an der Saale und liegt an der Fränkischen Saale zwischen Saal a.d.Saale und Bad Königshofen im Grabfeld.
Der Immobilienmarkt Großeibstadts ist durch ein ungewöhnliches Preisgefüge geprägt: Die Angebotsmiete liegt bei 7,64 Euro je Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 1.250 Euro je Quadratmeter. Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 7,33 Prozent und ein Kaufpreisfaktor von 13,63. Beide Kennzahlen stehen in keinem Verhältnis zu den Werten in Bayern oder Deutschland und unterscheiden Großeibstadt deutlich von allen Nachbarorten.
Preisniveau und Mietrendite
Die Angebotsmiete von 7,64 Euro je Quadratmeter liegt über dem Kreisdurchschnitt von 7,22 Euro, aber unter dem Bayerischen Durchschnitt von 10,11 Euro und dem Bundesdurchschnitt von 8,92 Euro. Der Kaufpreis von 1.250 Euro je Quadratmeter liegt dagegen deutlich unter allen Vergleichswerten: im Kreis bei 2.185 Euro, in Bayern bei 3.246 Euro und bundesweit bei 2.409 Euro.
Diese Diskrepanz zwischen moderater Miete und extrem niedrigem Kaufpreis erklärt die hohe Bruttomietrendite von 7,33 Prozent. Sie liegt weit über dem Kreiswert von 4,09 Prozent, dem bayerischen Durchschnitt von 4,13 Prozent und dem Bundesdurchschnitt von 5,10 Prozent. Im bundeslandweiten Vergleich belegt Großeibstadt mit einem Perzentilrang von 97,13 die dritthöchste Rendite von allen 2.056 erfassten Orten in Bayern.
Der Kaufpreisfaktor von 13,63 bedeutet, dass das 13,6-fache der Jahresgrossmiete als Kaufpreis anfällt. Zum Vergleich: Im Kreis beträgt er 25,59, in Bayern 26,10. Großeibstadt liegt damit bei der Kaufpreisrelation bei weniger als der Hälfte des bayerischen Durchschnitts.
Preis- und Mietentwicklung
Die Zeitreihe der Angebotsmiete zeigt eine volatile Entwicklung: Von 5,00 Euro 2021 stieg sie auf 6,16 Euro (2022), 7,24 Euro (2023), erreichte mit 10,00 Euro 2024 einen deutlichen Ausreißer, fiel dann auf 7,86 Euro (2025) und liegt bei 8,03 Euro (2026). Die aktuelle Angebotsmiete von 7,64 Euro liegt damit unter dem Wert des Vorjahres in der Zeitreihe.
Die Kaufpreiszeitreihe ist als geschätzt gekennzeichnet und zeigt einen durchgängigen Anstieg von 1.350 Euro (2021) auf 1.730 Euro (2025). Der aktuelle Angebotskaufpreis von 1.250 Euro liegt deutlich unter diesem geschätzten Wert. Die Schätzungskennzeichnung der Kaufpreisreihe bedeutet, dass diese Werte mit Unsicherheit behaftet sind und nicht als gesicherte Fakten gelten.
Regionale Einordnung
Im direkten Vergleich zu den acht Nachbarorten im Umkreis von bis zu 7,5 Kilometern weist Großeibstadt den niedrigsten Angebotskaufpreis auf: Mit 1.250 Euro je Quadratmeter liegt er unter allen Nachbarn, deren Werte zwischen 1.579 Euro (Sulzfeld) und 2.709 Euro (Großbardorf) reichen.
Bei der Angebotsmiete liegt Großeibstadt mit 7,64 Euro im Mittelfeld: über Bad Königshofen (7,28), Aubstadt (7,53), Großbardorf (5,85), Wülfershausen (6,82), Herbstadt (7,54) und Höchheim (4,93), aber unter Saal an der Saale (8,18) und Sulzfeld (7,81).
Die Bruttomietrendite von 7,33 Prozent ist die höchste aller Nachbarorte. Sie übertrifft Sulzfeld (5,94), Saal an der Saale (5,21), Bad Königshofen (4,89) und Aubstadt (4,67) deutlich. Die niedrige Rendite bei Großbardorf (2,59) und Höchheim (2,55) resultiert aus überdurchschnittlich hohen Kaufpreisen bei niedrigen Mieten.
Standortfaktoren und Demografie
Die Bevölkerung Großeibstadts ist seit 2015 um 5,0 Prozent von 1.114 auf 1.058 Einwohner gesunken. Die Bevölkerungsdichte beträgt 64 Einwohner je Quadratkilometer. Die Demografie ist einer der Schwachpunkte des Standorts: Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 ordnet den Landkreis Rhön-Grabfeld im Demografie-Index auf Rang 269 von rund 400 deutschen Kreisen.
Gleichzeitig zeigt sich ein sehr starker Arbeitsmarkt: Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 1,51 Prozent, was nur 10 arbeitslose Personen entspricht. Im Prognos-Ranking belegt der Landkreis im Arbeitsmarkt-Index Rang 69 von 400. Der Prognos-Gesamtrang liegt bei 125 von 400, die Stärke bei 112.
Die Gemeinde ist landwirtschaftlich geprägt: 27 Betriebe bewirtschafteten 2016 1.252 Hektar landwirtschaftliche Fläche. Nach amtlicher Statistik von 2020 gab es am Arbeitsort 106 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, am Wohnort dagegen 486. Das bedeutet, dass ein Großteil der Erwerbstätigen außerhalb der Gemeinde arbeitet.
Am Ort bestehen keine Hochschulen. Großeibstadt ist Mitglied der Kommunalen Allianz Fränkischer Grabfeldgau.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Großeibstadt entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Großeibstadt
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2021 | 5,00 €/m² |
| 2022 | 6,16 €/m² |
| 2023 | 7,24 €/m² |
| 2024 | 10,00 €/m² |
| 2025 | 7,86 €/m² |
| 2026 | 8,03 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Geschätzter Verlauf — für diesen Ort liegen keine ausreichenden Angebotsdaten vor
Datenwerte: Kaufpreis in Großeibstadt
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2021 | 1.350 €/m² |
| 2022 | 1.500 €/m² |
| 2023 | 1.600 €/m² |
| 2024 | 1.670 €/m² |
| 2025 | 1.730 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis — auf Basis des geschätzten Preisverlaufs
Datenwerte: Bruttomietrendite in Großeibstadt
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2021 | 4,44 % |
| 2022 | 4,93 % |
| 2023 | 5,43 % |
| 2024 | 7,19 % |
| 2025 | 5,45 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Großeibstadt
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 1.114 Einwohner |
| 2016 | 1.103 Einwohner |
| 2017 | 1.090 Einwohner |
| 2018 | 1.075 Einwohner |
| 2019 | 1.080 Einwohner |
| 2020 | 1.070 Einwohner |
| 2021 | 1.057 Einwohner |
| 2022 | 1.043 Einwohner |
| 2023 | 1.058 Einwohner |
| 2024 | 1.058 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Großeibstadt
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 1,75 % |
| 2016 | 1,14 % |
| 2017 | 0,98 % |
| 2018 | 0,97 % |
| 2019 | 1,30 % |
| 2020 | 2,06 % |
| 2021 | 1,04 % |
| 2022 | 1,21 % |
| 2023 | 1,51 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 125 Rang |
| Dynamik | 247 Rang |
| Stärke | 112 Rang |
| Demografie | 269 Rang |
| Arbeitsmarkt | 69,00 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 223 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 56,00 Rang |
Renditeverteilung in Bayern
Anzahl Orte je Renditeband — Großeibstadt liegt im Band 7–8 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Bayern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 215 Orte |
| 3–4 | 963 Orte |
| 4–5 | 524 Orte |
| 5–6 | 199 Orte |
| 6–7 | 73,00 Orte |
| 7–8 | 32,00 Orte |
| 8–9 | 15,00 Orte |
| 9–10 | 12,00 Orte |
| 10–11 | 5,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 5,00 Orte |
Wie schneidet Großeibstadt im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Großeibstadt ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Großeibstadt ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Großeibstadt
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Saal a.d.Saale | 8,18 €/m² |
| Sulzfeld | 7,81 €/m² |
| Großeibstadt | 7,64 €/m² |
| Herbstadt | 7,54 €/m² |
| Aubstadt | 7,53 €/m² |
| Bad Königshofen i.Grabfeld | 7,28 €/m² |
| Rödelmaier | 6,92 €/m² |
| Wülfershausen a.d.Saale | 6,82 €/m² |
| Großbardorf | 5,85 €/m² |
| Höchheim | 4,93 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Großeibstadt ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Großeibstadt
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Großeibstadt | 7,33 % |
| Sulzfeld | 5,94 % |
| Saal a.d.Saale | 5,21 % |
| Bad Königshofen i.Grabfeld | 4,89 % |
| Aubstadt | 4,67 % |
| Herbstadt | 3,93 % |
| Wülfershausen a.d.Saale | 3,76 % |
| Rödelmaier | 3,46 % |
| Großbardorf | 2,59 % |
| Höchheim | 2,55 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Bad Königshofen i.Grabfeld, St | 4,1 km | 97631 | 7,28 € | 1.787 € | 4,89 % |
| Aubstadt | 4,2 km | 97633 | 7,53 € | 1.936 € | 4,67 % |
| Saal a.d.Saale, M | 4,3 km | 97633 | 8,18 € | 1.885 € | 5,21 % |
| Sulzfeld | 4,5 km | 97633 | 7,81 € | 1.579 € | 5,94 % |
| Großbardorf | 4,6 km | 97633 | 5,85 € | 2.709 € | 2,59 % |
| Wülfershausen a.d.Saale | 5,8 km | 97618 | 6,82 € | 2.178 € | 3,76 % |
| Herbstadt | 7,3 km | 97633 | 7,54 € | 2.300 € | 3,93 % |
| Höchheim | 7,5 km | 97633 | 4,93 € | 2.320 € | 2,55 % |
| Rödelmaier | 9,6 km | 97618 | 6,92 € | 2.405 € | 3,46 % |
Wo liegt Großeibstadt?
Lage
Großeibstadt auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Großeibstadt
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 7,64 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.250 € |
| Bruttomietrendite | 7,33 % |
| Kaufpreisfaktor | 13,6 |
| Einwohner | 1.058 |
| Einwohner je km² | 64 |
| Fläche (km²) | 16,7 |
| Arbeitslosenquote | 1,5 % |
| Prognos-Gesamtrang | #125 |
| Prognos Dynamikrang | #247 |
| Prognos Stärkerang | #112 |
| Koordinaten | 50,3005, 10,4097 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Großeibstadt
Was kostet eine Wohnung in Großeibstadt?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Großeibstadt liegt bei 7,64 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 1.250 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt (10,11 Euro/m² Miete, 3.246 Euro/m² Kaufpreis) und auch unter dem Kreisdurchschnitt des Landkreises Rhön-Grabfeld (7,22 Euro/m² Miete, 2.185 Euro/m² Kaufpreis). Es handelt sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Großeibstadt entwickelt?
Die Angebotsmiete stieg von 5,00 Euro/m² im Jahr 2021 auf 8,03 Euro/m² im Jahr 2026, mit einem deutlichen Anstieg auf 10,00 Euro/m² im Jahr 2024 und einem anschließenden Rückgang. Der Angebotskaufpreis kletterte von 1.350 Euro/m² im Jahr 2021 auf 1.730 Euro/m² im Jahr 2025. Die Kaufpreisentwicklung ist dabei als Schätzung gekennzeichnet.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Großeibstadt?
Die Bruttomietrendite liegt bei 7,33 Prozent und damit deutlich über dem bayerischen Durchschnitt von 4,13 Prozent sowie dem Kreisdurchschnitt von 4,09 Prozent. Mit einem Perzentilrang von 97,13 im Bundesland gehört Großeibstadt zu den Orten mit der höchsten Rendite – nur rund drei Prozent der bayerischen Orte weisen eine höhere Bruttomietrendite auf. Der Kaufpreisfaktor beträgt 13,63 und liegt damit deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt von 26,10.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Großeibstadt?
Die Einwohnerzahl ist von 1.114 im Jahr 2015 auf 1.058 im Jahr 2024 gesunken, was einem Rückgang von rund fünf Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 64 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei zehn Prozent.
Wie ist die wirtschaftliche Lage in Großeibstadt?
Für den Landkreis Rhön-Grabfeld, zu dem Großeibstadt gehört, erreichte der Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 125 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders gut schnitt der Kreis beim Indikator Arbeitsmarkt mit Rang 69 ab, während der Indikator Demografie mit Rang 269 schwächer abschnitt. Großeibstadt selbst hat keine Hochschule.
Woher stammen die Daten zu Großeibstadt?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Großeibstadt sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Großeibstadt führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Für Großeibstadt enthält die Angebotsdatenquelle zu wenige Inserate, um den Verlauf von Kaufpreis direkt zu belegen. Diese Reihen sind aus dem regionalen Preisniveau ergänzt, an den Diagrammen entsprechend gekennzeichnet und als Näherung zu lesen — nicht als gemessene Werte für diesen Ort.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten, ergänzt | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m². Mangels ausreichender Angebote aus dem regionalen Umfeld ergänzt. | 2025 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2025 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Rhön-Grabfeld
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Sulzfeld | 97633 | 7,81 € | 1.579 € | 5,94 % |
| Hausen | 97647 | 9,61 € | 2.080 € | 5,54 % |
| Nordheim v.d.Rhön | 97647 | 5,99 € | 1.300 € | 5,53 % |
| Saal a.d.Saale, M | 97633 | 8,18 € | 1.885 € | 5,21 % |
| Bad Königshofen i.Grabfeld, St | 97631 | 7,28 € | 1.787 € | 4,89 % |
| Sandberg | 97657 | 7,11 € | 1.806 € | 4,73 % |
| Aubstadt | 97633 | 7,53 € | 1.936 € | 4,67 % |
| Stockheim | 97640 | 7,68 € | 2.053 € | 4,49 % |