Saal a.d.Saale, M
Saal a.d.Saale (PLZ 97633) liegt im Kreis Rhön-Grabfeld in Bayern. Der Ort zählt 1.588 Einwohner auf 21,6 km², das entspricht 74 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 8,18 € pro m², der Kaufpreis bei 1.885 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 5,21 % und ein Kaufpreisfaktor von 19,2 — rechnerisch sind das 19 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Saal a.d.Saale über dem Renditeniveau von 86 % der Orte in Bayern.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 5,94 € auf 9,41 € pro m², im Mittel 5,9 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 6,0 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 7,7 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,2 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Rhön-Grabfeld Rang 125 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 247, Stärkerang 112). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Wülfershausen a.d.Saale, Großeibstadt und Großbardorf an.
Immobilienpreise in Saal a.d.Saale im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Bayern.
Immobilienmarkt- und Standortbericht Saal a.d.Saale, M
Saal a.d.Saale ist eine kleine Marktgemeinde im unterfränkischen Rhön-Grabfeld mit 1.588 Einwohnern. Der Immobilienmarkt zeigt deutlich unter Bayern- und Kreiskaufpreisen liegende Preise bei gleichzeitig überdurchschnittlicher Bruttomietrendite. Die Bevölkerung wächst seit 2020 deutlich, die Arbeitslosigkeit liegt mit 2,15 % unter dem Bundesdurchschnitt. Der Kreis Rangiert im Prognos-Zukunftsatlas im oberen Mittelfeld.
Marktüberblick: Niedrige Preise, hohe Rendite
Saal a.d.Saale gehört zu den preisgünstigen Orten in Bayern. Die Angebotsmiete liegt mit 8,18 € je m² deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt von 10,11 €/m², aber über dem Kreisdurchschnitt von 7,22 €/m². Der Angebotskaufpreis von 1.885 €/m² unterbietet sowohl den Bayern-Wert (3.246 €/m²) als auch den Kreiswert (2.185 €/m²). Der Kaufpreisfaktor von 19,19 liegt ebenfalls unter dem Kreiswert von 25,59 und dem Landeswert von 26,10.
Diese niedrigen Kaufpreise schlagen sich in der Bruttomietrendite nieder: Mit 5,21 % liegt Saal a.d.Saale im oberen Bereich des Bundesland-Vergleichs (Perzentilrang 85,8 %). Das bedeutet, dass von 2.056 bayerischen Orten mit Daten 85,8 % eine niedrigere Bruttomietrendite aufweisen. Die hohe Rendite ist keine Folge überdurchschnittlicher Mieten, sondern der niedrigen Kaufpreise – ein Muster, das für ländliche Räume mit moderater Mietnachfrage und vergleichsweise günstigen Kaufpreisen typisch ist.
Preisentwicklung: Volatiler Anstieg
Die Angebotsmiete zeigt in der Zeitreihe 2018 bis 2026 eine starke Schwankung: Von 5,94 €/m² (2018) stieg sie 2019 auf 7,11 €/m², fiel 2020 wieder auf 5,96 €/m², erreichte 2021 mit 8,50 €/m² einen ersten Höhepunkt, sank dann auf 6,80 €/m² (2023) und liegt 2026 mit 9,41 €/m² auf dem höchsten Wert der Reihe. Der CAGR von 5,92 % über den gesamten Zeitraum spiegelt diesen volatilen Verlauf wider.
Beim Kaufpreis liegen die Daten lückenhafter vor: 2021 wurden 1.512 €/m² notiert, 2024 1.579 €/m², 2025 2.163 €/m² und 2026 2.024 €/m². Der Anstieg zwischen 2024 und 2025 ist mit rund 37 % außergewöhnlich stark. Der CAGR von 6,0 % über den verfügbaren Zeitraum ist ebenfalls deutlich höher als der Miet-CAGR.
Die Zeitreihen sind nicht als geschätzt gekennzeichnet, was bedeutet, dass sie auf tatsächlichen Marktdaten beruhen. Die Volatilität – insbesondere bei der Miete – ist für einen kleinen ländlichen Markt typisch, wo wenige Inserate die Durchschnittswerte stark beeinflussen können.
Die aktuellen Marktdaten (Miete 8,18 €/m², Kaufpreis 1.885 €/m²) liegen unter den Zeitreihenwerten für 2026 (Miete 9,41 €/m², Kaufpreis 2.024 €/m²). Diese Diskrepanz deutet darauf hin, dass sich der Markt zwischen der Zeitreihenermittlung und dem aktuellen Stand wieder abgeschwächt hat – oder dass die Zeitreihenwerte einen anderen Berechnungszeitraum abbilden.
Bevölkerungsentwicklung: Wachstumsimpulse seit 2020
Die Bevölkerung von Saal a.d.Saale ist von 1.475 Einwohnern (2015) auf 1.588 (2024) gewachsen – ein Plus von 7,7 %. Der Aufwärtstrend ist dabei nicht linear: Zwischen 2015 und 2019 schwankte die Einwohnerzahl kaum (1.466 bis 1.476), erst ab 2020 setzte ein deutlicher Zuzug ein: 1.517 (2020), 1.539 (2021), 1.583 (2022). Seit 2023 stabilisiert sich die Zahl bei 1.588.
Die Arbeitslosenquote liegt 2023 bei 2,15 %, was unter dem bayerischen und deutschen Durchschnitt liegt. Im Jahr 2017 wurde mit 1,83 % ein noch niedrigerer Wert erreicht. Die absolute Zahl der Arbeitslosen beträgt 21 Personen. Diese stabile bis niedrige Arbeitslosigkeit korrespondiert mit dem Bevölkerungswachstum und deutet auf eine funktionierende lokale Wirtschaft hin.
Die Bevölkerungsdichte von 74 Einwohnern je km² unterstreicht den ländlichen Charakter der Gemeinde auf einer Fläche von 21,57 km².
Vergleich mit Nachbarorten und Kreis
Im direkten Vergleich mit den acht Nachbarorten im Umkreis bis 8 km zeigt sich ein heterogenes Bild. Die Angebotsmiete von 8,18 €/m² liegt über den Werten von Wülfershausen (6,82 €/m²), Großeibstadt (7,64 €/m²), Großbardorf (5,85 €/m²) und Sulzfeld (7,81 €/m²), aber unter denen von Heustreu (8,28 €/m²). Mit Hollstadt (8,11 €/m²) liegt Saal auf einem ähnlichen Niveau.
Beim Kaufpreis von 1.885 €/m² liegt Saal unter allen Nachbarorten außer Großeibstadt (1.250 €/m²) und Sulzfeld (1.579 €/m²). Dieser niedrige Preis ist der Hauptgrund für die überdurchschnittliche Bruttomietrendite von 5,21 %: Nur Großeibstadt (7,33 %) und Sulzfeld (5,94 %) weisen höhere Renditen auf. Alle anderen Nachbarorte liegen mit 2,59 % bis 4,67 % deutlich darunter.
Auf Kreisebene übertrifft Saal a.d.Saale den Rhön-Grabfeld-Durchschnitt bei der Miete (+13,5 %), liegt aber beim Kaufpreis (-13,7 % unter dem Kreiswert) und damit bei der Rendite (+27,5 % über dem Kreiswert von 4,09 %) klar vorn. Das Muster ist konsistent: Saal ist eine der günstigeren Gemeinden im Kreis bei gleichzeitig moderater bis guter Mietnachfrage.
Standortfaktoren: Starker Arbeitsmarkt, schwächere Dynamik
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 bewertet den Landkreis Rhön-Grabfeld auf Rang 125 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtindex. Dieser Platz liegt im oberen Drittel und wird getragen von einem starken Arbeitsmarkt (Rang 69) und guter Wohlstandslage (Rang 56). Schwächer schneidet der Kreis bei Wettbewerb und Innovation (Rang 223) sowie bei der Dynamik (Rang 247) ab. Die Demografie liegt mit Rang 269 im unteren Drittel, was auf alternde Strukturen und möglichen Fachkräftemangel hindeutet.
Am Ort selbst bestehen keine Hochschulen. Die Kombination aus starkem Arbeitsmarkt und schwacher Dynamik beschreibt ein Muster, das für viele ländliche Kreise in Bayern typisch ist: Die lokale Wirtschaft ist stabil und die Arbeitslosigkeit niedrig, aber es fehlen die Impulse durch Bildungseinrichtungen oder innovative Unternehmen, die einen strukturellen Aufwärtstrend antreiben würden.
Die Bevölkerungsentwicklung – mit dem deutlichen Zuzug seit 2020 – steht in einem gewissen Widerspruch zum demografischen Ranking des Kreises. Dies könnte auf lokale Faktoren zurückzuführen sein, die über die Kreisdaten hinausgehen.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Saal a.d.Saale entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Saal a.d.Saale
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 5,94 €/m² |
| 2019 | 7,11 €/m² |
| 2020 | 5,96 €/m² |
| 2021 | 8,50 €/m² |
| 2022 | 7,61 €/m² |
| 2023 | 6,80 €/m² |
| 2024 | 6,95 €/m² |
| 2025 | 7,00 €/m² |
| 2026 | 9,41 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Saal a.d.Saale
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2021 | 1.512 €/m² |
| 2024 | 1.579 €/m² |
| 2025 | 2.163 €/m² |
| 2026 | 2.024 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Saal a.d.Saale
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2021 | 6,74 % |
| 2024 | 5,28 % |
| 2025 | 3,88 % |
| 2026 | 5,58 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Saal a.d.Saale
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 1.475 Einwohner |
| 2016 | 1.470 Einwohner |
| 2017 | 1.466 Einwohner |
| 2018 | 1.472 Einwohner |
| 2019 | 1.476 Einwohner |
| 2020 | 1.517 Einwohner |
| 2021 | 1.539 Einwohner |
| 2022 | 1.583 Einwohner |
| 2023 | 1.588 Einwohner |
| 2024 | 1.588 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Saal a.d.Saale
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 2,48 % |
| 2016 | 2,48 % |
| 2017 | 1,83 % |
| 2018 | 1,49 % |
| 2019 | 1,63 % |
| 2020 | 2,36 % |
| 2021 | 2,62 % |
| 2022 | 2,45 % |
| 2023 | 2,15 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 125 Rang |
| Dynamik | 247 Rang |
| Stärke | 112 Rang |
| Demografie | 269 Rang |
| Arbeitsmarkt | 69,00 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 223 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 56,00 Rang |
Renditeverteilung in Bayern
Anzahl Orte je Renditeband — Saal a.d.Saale liegt im Band 5–6 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Bayern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 215 Orte |
| 3–4 | 963 Orte |
| 4–5 | 524 Orte |
| 5–6 | 199 Orte |
| 6–7 | 73,00 Orte |
| 7–8 | 32,00 Orte |
| 8–9 | 15,00 Orte |
| 9–10 | 12,00 Orte |
| 10–11 | 5,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 5,00 Orte |
Wie schneidet Saal a.d.Saale im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Saal a.d.Saale ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Saal a.d.Saale ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Saal a.d.Saale
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Heustreu | 8,28 €/m² |
| Saal a.d.Saale | 8,18 €/m² |
| Hollstadt | 8,11 €/m² |
| Sulzfeld | 7,81 €/m² |
| Großeibstadt | 7,64 €/m² |
| Aubstadt | 7,53 €/m² |
| Bad Königshofen i.Grabfeld | 7,28 €/m² |
| Rödelmaier | 6,92 €/m² |
| Wülfershausen a.d.Saale | 6,82 €/m² |
| Großbardorf | 5,85 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Saal a.d.Saale ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Saal a.d.Saale
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Großeibstadt | 7,33 % |
| Sulzfeld | 5,94 % |
| Saal a.d.Saale | 5,21 % |
| Bad Königshofen i.Grabfeld | 4,89 % |
| Aubstadt | 4,67 % |
| Heustreu | 3,80 % |
| Wülfershausen a.d.Saale | 3,76 % |
| Rödelmaier | 3,46 % |
| Hollstadt | 3,36 % |
| Großbardorf | 2,59 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Wülfershausen a.d.Saale | 1,9 km | 97618 | 6,82 € | 2.178 € | 3,76 % |
| Großeibstadt | 4,3 km | 97633 | 7,64 € | 1.250 € | 7,33 % |
| Großbardorf | 5,5 km | 97633 | 5,85 € | 2.709 € | 2,59 % |
| Rödelmaier | 5,5 km | 97618 | 6,92 € | 2.405 € | 3,46 % |
| Aubstadt | 6,0 km | 97633 | 7,53 € | 1.936 € | 4,67 % |
| Hollstadt | 6,2 km | 97618 | 8,11 € | 2.895 € | 3,36 % |
| Sulzfeld | 7,2 km | 97633 | 7,81 € | 1.579 € | 5,94 % |
| Heustreu | 8,0 km | 97618 | 8,28 € | 2.616 € | 3,80 % |
| Bad Königshofen i.Grabfeld, St | 8,2 km | 97631 | 7,28 € | 1.787 € | 4,89 % |
Wo liegt Saal a.d.Saale?
Lage
Saal a.d.Saale auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Saal a.d.Saale
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 8,18 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.885 € |
| Bruttomietrendite | 5,21 % |
| Kaufpreisfaktor | 19,2 |
| Einwohner | 1.588 |
| Einwohner je km² | 74 |
| Fläche (km²) | 21,6 |
| Arbeitslosenquote | 2,2 % |
| Prognos-Gesamtrang | #125 |
| Prognos Dynamikrang | #247 |
| Prognos Stärkerang | #112 |
| Koordinaten | 50,3171, 10,3550 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Saal a.d.Saale
Was kostet eine Wohnung in Saal a.d.Saale?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Saal a.d.Saale liegt bei 8,18 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 1.885 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich zum Kreis Rhön-Grabfeld liegt die Miete mit 8,18 €/m² über dem Kreisdurchschnitt von 7,22 €/m², der Kaufpreis von 1.885 €/m² liegt jedoch unter dem Kreisdurchschnitt von 2.185 €/m². Gegenüber dem bayerischen Durchschnitt (Miete 10,11 €/m², Kaufpreis 3.246 €/m²) liegt Saal a.d.Saale bei beiden Werten deutlich darunter.
Wie haben sich die Mieten in Saal a.d.Saale entwickelt?
Die Angebotsmiete in Saal a.d.Saale ist von 5,94 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 9,41 Euro im Jahr 2026 gestiegen, was einer jährlichen Steigerungsrate von rund 5,9 Prozent entspricht. Der Anstieg verlief dabei nicht linear: Nach einem Anstieg auf 7,11 €/m² (2019) folgte ein Rückgang auf 5,96 €/m² (2020), bevor die Mieten wieder stiegen. Die Werte basieren auf Angebotsdaten aus Inseraten und stellen keinen amtlichen Mietspiegel dar.
Wie haben sich die Kaufpreise in Saal a.d.Saale entwickelt?
Der Angebotskaufpreis für Wohnungen in Saal a.d.Saale ist von 1.512 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2021 auf 2.024 Euro im Jahr 2026 gestiegen, was einer jährlichen Steigerungsrate von rund 6,0 Prozent entspricht. Die Zeitreihe beginnt 2021 mit 1.512 €/m², steigt auf 1.579 €/m² (2024), erreicht mit 2.163 €/m² (2025) einen Höhepunkt und liegt 2026 bei 2.024 €/m². Die Werte sind Angebotswerte aus Inseraten.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Saal a.d.Saale?
Die Bruttomietrendite in Saal a.d.Saale beträgt 5,21 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 19,19. Damit liegt die Rendite über dem Durchschnitt des Kreises Rhön-Grabfeld (4,09 %) und des Bundeslandes Bayern (4,13 %). Der Kaufpreisfaktor von 19,19 ist deutlich niedriger als der Kreisdurchschnitt von 25,59 und der bayerische Durchschnitt von 26,10, was auf ein günstigeres Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete hindeutet. Der Perzentilrang von 85,8 im Bundesland zeigt, dass Saal a.d.Saale bei der Bruttomietrendite über 85,8 Prozent der bayerischen Orte liegt.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Saal a.d.Saale?
Die Einwohnerzahl in Saal a.d.Saale ist von 1.475 im Jahr 2015 auf 1.588 im Jahr 2024 gestiegen, was einem Anstieg von rund 7,7 Prozent entspricht. Besonders stark war das Wachstum in den Jahren 2020 bis 2022, als die Bevölkerung von 1.517 auf 1.583 Einwohner zunahm. Die Bevölkerungsdichte beträgt 74 Einwohner pro Quadratkilometer.
Wie hoch ist die Arbeitslosenquote in Saal a.d.Saale?
Die Arbeitslosenquote in Saal a.d.Saale lag 2023 bei 21 Prozent und ist damit von 23 Prozent im Jahr 2015 leicht gesunken. Der höchste Wert der Reihe wurde 2021 mit 25 Prozent erreicht. Der Kreis Rhön-Grabfeld erreicht im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Rang 125 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtindex.
Woher stammen die Daten zu Saal a.d.Saale?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Saal a.d.Saale sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Saal a.d.Saale führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Rhön-Grabfeld
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Großeibstadt | 97633 | 7,64 € | 1.250 € | 7,33 % |
| Sulzfeld | 97633 | 7,81 € | 1.579 € | 5,94 % |
| Hausen | 97647 | 9,61 € | 2.080 € | 5,54 % |
| Nordheim v.d.Rhön | 97647 | 5,99 € | 1.300 € | 5,53 % |
| Bad Königshofen i.Grabfeld, St | 97631 | 7,28 € | 1.787 € | 4,89 % |
| Sandberg | 97657 | 7,11 € | 1.806 € | 4,73 % |
| Aubstadt | 97633 | 7,53 € | 1.936 € | 4,67 % |
| Stockheim | 97640 | 7,68 € | 2.053 € | 4,49 % |