Tauberbischofsheim, Stadt
Tauberbischofsheim (PLZ 97941) liegt im Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg. Der Ort zählt 13.621 Einwohner auf 69,3 km², das entspricht 197 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 9,24 € pro m², der Kaufpreis bei 2.464 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,50 % und ein Kaufpreisfaktor von 22,2 — rechnerisch sind das 22 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Tauberbischofsheim über dem Renditeniveau von 66 % der Orte in Baden-Württemberg.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 6,47 € auf 9,71 € pro m², im Mittel 5,2 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 3,7 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 3,2 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 3,6 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Main-Tauber-Kreis Rang 157 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 236, Stärkerang 140). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Königheim, Werbach und Grünsfeld an.
Immobilienpreise in Tauberbischofsheim im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Baden-Württemberg.
Immobilienmarkt- und Standortbericht Tauberbischofsheim
Tauberbischofsheim, Kreisstadt des Main-Tauber-Kreises, zeigt einen Immobilienmarkt mit überdurchschnittlichen Mietrenditen im Landesvergleich. Die Angebotsmiete liegt mit 9,24 €/m² leicht über dem Bundesdurchschnitt, der Kaufpreis von 2.464 €/m² knapp darüber. Die Bevölkerung wächst leicht, der Arbeitsmarkt ist regional stark positioniert (Prognos-Rang 93 von 400). Der Kaufpreismarkt weist hohe Volatilität auf.
Der Ort
Tauberbischofsheim ist die Kreisstadt des Main-Tauber-Kreises im fränkischen Nordosten Baden-Württembergs und zählt als Mittelzentrum zur Region Heilbronn-Franken. Die Stadt liegt im Taubertal auf 183 m ü. NHN, umfasst 69,29 km² und gliedert sich in sieben Stadtteile. Seit 2026 führt sie die Zusatzbezeichnung Fechterstadt. Mit über einem Drittel Waldbedeckung ist sie die waldreichste Gemeinde des Landkreises und gehört zur Metropolregion Stuttgart.
Marktüberblick
Der aktuelle Immobilienmarkt in Tauberbischofsheim zeigt folgende Kennzahlen (Angebotswerte aus Inseraten):
• Angebotsmiete: 9,24 €/m² • Angebotskaufpreis: 2.464 €/m² • Bruttomietrendite: 4,5 % • Kaufpreisfaktor: 22,23
Die Angebotsmiete liegt mit 9,24 €/m² leicht über dem deutschen Durchschnitt von 8,92 €/m², deutlich unter dem baden-württembergischen Landesdurchschnitt von 11,08 €/m². Im Main-Tauber-Kreis liegt Tauberbischofsheim mit seiner Miete knapp über dem Kreisdurchschnitt von 8,75 €/m².
Der Angebotskaufpreis von 2.464 €/m² liegt ebenfalls leicht über dem Bundesdurchschnitt (2.408 €/m²) und nahezu auf dem Niveau des Main-Tauber-Kreises (2.485 €/m²). Im Landesvergleich liegt er unter dem baden-württembergischen Durchschnitt von 3.140 €/m².
Die Bruttomietrendite von 4,5 % liegt über dem Landesdurchschnitt von 4,36 % und positioniert Tauberbischofsheim im Perzentilrang von 65,5 % innerhalb Baden-Württembergs – damit gehört die Stadt zu den Orten mit überdurchschnittlicher Rendite im Vergleich. Der Kaufpreisfaktor von 22,23 liegt leicht unter dem Kreisdurchschnitt von 23,9 und dem Landesdurchschnitt von 23,5.
Preisentwicklung
Die Entwicklung der Angebotsmieten zeigt einen deutlichen Aufwärtstrend:
2018: 6,47 €/m² → 2026: 9,71 €/m²
Von 2018 bis 2026 stieg die Miete um rund 50 %. Der jährliche Wachstumsfaktor (CAGR) liegt bei 5,2 %. Besonders ausgeprägt war der Anstieg zwischen 2019 (7,69 €/m²) und 2022 (9,23 €/m²). Im Jahr 2023 folgte eine Korrektur auf 8,77 €/m², bevor die Werte 2024 (9,42 €/m²) und 2025 (9,75 €/m²) wieder anstiegen. Der aktuelle Wert von 9,71 €/m² (2026) liegt nahezu auf dem Vorjahresniveau.
Der Kaufpreismarkt zeigt eine deutlich höhere Volatilität:
2018: 1.912 €/m² → 2020: 2.559 €/m² → 2021: 1.895 €/m² → 2024: 2.797 €/m² → 2025: 1.593 €/m² → 2026: 2.551 €/m²
Zwischen 2018 und 2026 liegt der CAGR bei 3,7 %. Auffällig sind die starken Schwankungen: Ein Anstieg von 1.912 €/m² (2018) auf 2.559 €/m² (2020), ein Rückgang auf 1.895 €/m² (2021), ein erneuter Anstieg auf 2.797 €/m² (2024), ein deutlicher Rücksetzer auf 1.593 €/m² (2025) und ein erneuter Anstieg auf 2.551 €/m² (2026). Diese hohe Volatilität im Kaufpreismarkt ist für einen ländlichen Mittelzentrumsmarkt bemerkenswert.
Beide Zeitreihen sind nicht als geschätzt gekennzeichnet.
Regionale Einordnung
Tauberbischofsheim liegt im regionalen Vergleich auf einem mittleren Niveau:
Im Main-Tauber-Kreis (18 Orte) liegt die durchschnittliche Angebotsmiete bei 8,75 €/m² und der Kaufpreis bei 2.485 €/m². Tauberbischofsheim liegt mit 9,24 €/m² Miete und 2.464 €/m² Kaufpreis nahe am Kreisdurchschnitt.
Im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich ein breites Spektrum:
• Miete: 7,09 €/m² (Wittighausen) bis 9,16 €/m² (Grünsfeld) • Kaufpreis: 1.933 €/m² (Külsheim) bis 2.851 €/m² (Werbach)
Tauberbischofsheim liegt bei der Miete über dem Nachbarniveau, beim Kaufpreis im Mittelfeld. Die Bruttomietrendite variiert in der Nachbarschaft zwischen 3,08 % (Werbach) und 5,25 % (Külsheim). Mit 4,5 % liegt Tauberbischofsheim im oberen Mittelfeld.
Im Landesvergleich Baden-Württemberg (1.102 Orte) liegt Tauberbischofsheim bei der Rendite im 65. Perzentil – damit über dem Landesdurchschnitt. Bei Miete und Kaufpreis liegt die Stadt unter dem Landesdurchschnitt, was die typische Struktur eines ländlichen Raums in Baden-Württemberg widerspiegelt.
Demografie und Standortfaktoren
Die Bevölkerung von Tauberbischofsheim zeigt eine leichte Wachstumstendenz:
2015: 13.201 → 2024: 13.621 Einwohner
Seit Serienbeginn ist die Bevölkerung um 3,2 % gestiegen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 197 Einwohner je km². Besonders deutlich war der Anstieg von 2021 (13.238) auf 2022 (13.513) und 2023 (13.621). Seit 2023 bleibt die Einwohnerzahl stabil bei 13.621.
Die Arbeitslosigkeit wird in der vorliegenden Datenreihe als absolute Zahl der Arbeitslosen dargestellt: 2015 lag sie bei 248, 2019 bei 198 (Tiefststand), 2020 stieg sie auf 283, 2022 auf 226 und 2023 auf 291 (höchster Wert der Reihe). Ohne Angabe der Erwerbspersonen-Zahl lässt sich daraus keine prozentuale Quote ableiten.
Beim Prognos-Zukunftsatlas 2025 (bezogen auf den Main-Tauber-Kreis) erreicht der Landkreis insgesamt Rang 157 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders gut positioniert ist der Kreis im Bereich Arbeitsmarkt mit Rang 93. Auch bei Wohlstand und sozialer Lage (Rang 121) und Gesamtstärke (Rang 140) liegt der Kreis im oberen Mittelfeld. Im Bereich Dynamik (Rang 236) und Wettbewerb/Innovation (Rang 248) zeigt sich hingegen Schwäche. Im Bereich Demografie (Rang 198) liegt der Kreis im unteren Mittelfeld. Am Ort selbst sind keine Hochschulen angesiedelt.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Tauberbischofsheim entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Tauberbischofsheim
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 6,47 €/m² |
| 2019 | 7,69 €/m² |
| 2020 | 7,70 €/m² |
| 2021 | 8,06 €/m² |
| 2022 | 9,23 €/m² |
| 2023 | 8,77 €/m² |
| 2024 | 9,42 €/m² |
| 2025 | 9,75 €/m² |
| 2026 | 9,71 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Tauberbischofsheim
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 1.913 €/m² |
| 2019 | 1.538 €/m² |
| 2020 | 2.560 €/m² |
| 2021 | 1.896 €/m² |
| 2022 | 2.450 €/m² |
| 2023 | 2.356 €/m² |
| 2024 | 2.797 €/m² |
| 2025 | 1.594 €/m² |
| 2026 | 2.551 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Tauberbischofsheim
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 4,06 % |
| 2019 | 6,00 % |
| 2020 | 3,61 % |
| 2021 | 5,10 % |
| 2022 | 4,52 % |
| 2023 | 4,47 % |
| 2024 | 4,04 % |
| 2025 | 7,34 % |
| 2026 | 4,57 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Tauberbischofsheim
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 13.201 Einwohner |
| 2016 | 13.256 Einwohner |
| 2017 | 13.205 Einwohner |
| 2018 | 13.231 Einwohner |
| 2019 | 13.172 Einwohner |
| 2020 | 13.234 Einwohner |
| 2021 | 13.238 Einwohner |
| 2022 | 13.513 Einwohner |
| 2023 | 13.621 Einwohner |
| 2024 | 13.621 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Tauberbischofsheim
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 2,89 % |
| 2016 | 2,82 % |
| 2017 | 2,20 % |
| 2018 | 2,44 % |
| 2019 | 2,45 % |
| 2020 | 3,49 % |
| 2021 | 3,21 % |
| 2022 | 2,76 % |
| 2023 | 3,55 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 157 Rang |
| Dynamik | 236 Rang |
| Stärke | 140 Rang |
| Demografie | 198 Rang |
| Arbeitsmarkt | 93,00 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 248 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 121 Rang |
Renditeverteilung in Baden-Württemberg
Anzahl Orte je Renditeband — Tauberbischofsheim liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Baden-Württemberg
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 11,00 Orte |
| 3–4 | 315 Orte |
| 4–5 | 614 Orte |
| 5–6 | 133 Orte |
| 6–7 | 22,00 Orte |
| 7–8 | 5,00 Orte |
| 8–9 | 2,00 Orte |
Wie schneidet Tauberbischofsheim im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Tauberbischofsheim ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Tauberbischofsheim ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Tauberbischofsheim
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Tauberbischofsheim | 9,24 €/m² |
| Grünsfeld | 9,16 €/m² |
| Lauda-Königshofen | 8,96 €/m² |
| Königheim | 8,95 €/m² |
| Neubrunn | 8,53 €/m² |
| Külsheim | 8,45 €/m² |
| Hardheim | 8,42 €/m² |
| Großrinderfeld | 7,81 €/m² |
| Werbach | 7,33 €/m² |
| Wittighausen | 7,09 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Tauberbischofsheim ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Tauberbischofsheim
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Külsheim | 5,25 % |
| Neubrunn | 5,14 % |
| Grünsfeld | 4,91 % |
| Großrinderfeld | 4,83 % |
| Tauberbischofsheim | 4,50 % |
| Hardheim | 4,46 % |
| Königheim | 4,22 % |
| Lauda-Königshofen | 4,02 % |
| Wittighausen | 3,29 % |
| Werbach | 3,08 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Königheim | 5,1 km | 97953 | 8,95 € | 2.547 € | 4,22 % |
| Werbach | 5,7 km | 97956 | 7,33 € | 2.851 € | 3,08 % |
| Grünsfeld, Stadt | 6,1 km | 97947 | 9,16 € | 2.241 € | 4,91 % |
| Lauda-Königshofen, Stadt | 6,4 km | 97922 | 8,96 € | 2.675 € | 4,02 % |
| Großrinderfeld | 7,0 km | 97950 | 7,81 € | 1.942 € | 4,83 % |
| Külsheim, Stadt | 11,8 km | 97900 | 8,45 € | 1.933 € | 5,25 % |
| Neubrunn, M | 12,1 km | 97277 | 8,53 € | 1.991 € | 5,14 % |
| Wittighausen | 12,7 km | 97957 | 7,09 € | 2.590 € | 3,29 % |
| Hardheim | 13,7 km | 74736 | 8,42 € | 2.265 € | 4,46 % |
Wo liegt Tauberbischofsheim?
Lage
Tauberbischofsheim auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Tauberbischofsheim
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 9,24 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.464 € |
| Bruttomietrendite | 4,50 % |
| Kaufpreisfaktor | 22,2 |
| Einwohner | 13.621 |
| Einwohner je km² | 197 |
| Fläche (km²) | 69,3 |
| Arbeitslosenquote | 3,6 % |
| Prognos-Gesamtrang | #157 |
| Prognos Dynamikrang | #236 |
| Prognos Stärkerang | #140 |
| Koordinaten | 49,6220, 9,6628 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Tauberbischofsheim
Was kostet eine Wohnung in Tauberbischofsheim?
Die aktuellen Angebotsmieten liegen bei 9,24 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei 2.464 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich zum Main-Tauber-Kreis (Durchschnitt 8,75 Euro/m² Miete, 2.485 Euro/m² Kaufpreis) liegt Tauberbischofsheim bei der Miete leicht über dem Kreisdurchschnitt, beim Kaufpreis knapp darunter. Gegenüber dem Landesdurchschnitt von Baden-Württemberg (11,08 Euro/m² Miete, 3.140 Euro/m² Kaufpreis) ist Tauberbischofsheim deutlich günstiger. Hinweis: Miet- und Kaufwerte sind Angebotswerte aus Inseraten, kein amtlicher Mietspiegel.
Wie haben sich die Mieten in Tauberbischofsheim entwickelt?
Die Angebotsmieten sind von 6,47 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 9,71 Euro im Jahr 2026 gestiegen, was einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 5,21 Prozent entspricht. Besonders deutlich war der Anstieg zwischen 2018 und 2022, als die Miete von 6,47 auf 9,23 Euro pro Quadratmeter kletterte. In den Folgejahren stabilisierte sich das Niveau bei rund 9,40 bis 9,75 Euro pro Quadratmeter.
Wie haben sich die Kaufpreise in Tauberbischofsheim entwickelt?
Die Angebotskaufpreise sind von 1.913 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 2.551 Euro im Jahr 2026 gestiegen, bei einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 3,67 Prozent. Die Entwicklung war dabei jedoch stark volatil: Zwischen 2019 (1.538 Euro/m²) und 2024 (2.797 Euro/m²) schwankten die Werte deutlich. Im Jahr 2025 gab es einen Rückgang auf 1.594 Euro pro Quadratmeter, bevor der Wert 2026 wieder auf 2.551 Euro pro Quadratmeter anstieg.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Tauberbischofsheim?
Die aktuelle Bruttomietrendite liegt bei 4,5 Prozent, der Kaufpreisfaktor bei 22,23. Im Landesvergleich von Baden-Württemberg liegt Tauberbischofsheim bei der Bruttomietrendite auf dem Perzentilrang 65,5, was bedeutet, dass rund 65,5 Prozent der Orte im Bundesland eine niedrigere Rendite aufweisen. Der Kaufpreisfaktor liegt leicht unter dem Landesdurchschnitt von 23,49. Im Vergleich zu Deutschland (Durchschnitt 5,10 Prozent Rendite) liegt die Rendite in Tauberbischofsheim unter dem nationalen Niveau.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Tauberbischofsheim?
Die Einwohnerzahl ist von 13.201 im Jahr 2015 auf 13.621 im Jahr 2024 um 3,18 Prozent gestiegen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 197 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 2,91 Prozent und war damit leicht höher als 2015, als sie bei 2,48 Prozent lag.
Wie ist die Standortqualität in Tauberbischofsheim?
Im Prognos-Zukunftsatlas 2025 belegt der Main-Tauber-Kreis, zu dem Tauberbischofsheim gehört, den Gesamtrang 157 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders gut schneidet der Kreis beim Index "Stärke" mit Rang 140 ab, während er bei "Dynamik" mit Rang 236 schwächer dasteht. Am Ort selbst gibt es keine Hochschulen.
Woher stammen die Daten zu Tauberbischofsheim?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Tauberbischofsheim sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Tauberbischofsheim führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Main-Tauber-Kreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Assamstadt | 97959 | 10,10 € | 2.048 € | 5,92 % |
| Niederstetten, Stadt | 97996 | 8,42 € | 1.892 € | 5,34 % |
| Külsheim, Stadt | 97900 | 8,45 € | 1.933 € | 5,25 % |
| Grünsfeld, Stadt | 97947 | 9,16 € | 2.241 € | 4,91 % |
| Großrinderfeld | 97950 | 7,81 € | 1.942 € | 4,83 % |
| Creglingen, Stadt | 97993 | 8,25 € | 2.141 € | 4,63 % |
| Bad Mergentheim, Stadt | 97980 | 10,40 € | 2.793 € | 4,47 % |
| Igersheim | 97999 | 10,30 € | 2.860 € | 4,32 % |