Neubrunn, M
Neubrunn (PLZ 97277) liegt im Kreis Würzburg in Bayern. Der Ort zählt 2.332 Einwohner auf 26,5 km², das entspricht 88 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 8,53 € pro m², der Kaufpreis bei 1.991 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 5,14 % und ein Kaufpreisfaktor von 19,5 — rechnerisch sind das 19 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Neubrunn über dem Renditeniveau von 85 % der Orte in Bayern.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 6,83 € auf 9,94 € pro m², im Mittel 4,8 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 0,1 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 4,0 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,4 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Würzburg Rang 175 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 360, Stärkerang 131). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Helmstadt, Holzkirchen und Altertheim an.
Immobilienpreise in Neubrunn im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Bayern.
Immobilienmarkt- und Standortbericht Neubrunn (Unterfranken)
Marktüberblick
Neubrunn liegt im unterfränkischen Landkreis Würzburg und vereint auf 26,54 km² Fläche rund 2.332 Einwohner. Der lokale Immobilienmarkt positioniert sich preislich deutlich unter den überregionalen Vergleichswerten: Die Angebotsmiete beträgt 8,53 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis liegt bei 1.991 Euro pro Quadratmeter. Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 5,14 Prozent und ein Kaufpreisfaktor von 19,45.
Hinweis: Bei den vorliegenden Miet- und Kaufwerten handelt es sich um Angebotswerte aus Inseraten, die systematisch über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Sie sind kein amtlicher Mietspiegel.
Die Rendite von 5,14 Prozent liegt im bayerischen Vergleich im oberen Segment – Neubrunn befindet sich auf dem 85. Perzentil aller 2.056 bewerteten Orte im Freistaat. Das bedeutet, dass nur etwa 15 Prozent der bayerischen Orte eine höhere Bruttomietrendite aufweisen. Diese Attraktivität entsteht dadurch, dass der Kaufpreis mit 1.991 Euro pro Quadratmeter stärker unter dem bayerischen Durchschnitt (3.246 Euro) liegt als die Miete mit 8,53 Euro unter dem Landesmittel (10,11 Euro). Der niedrige Kaufpreis relativiert sich damit zum Mietniveau und führt zu einer überdurchschnittlichen Rendite.
Im bundesweiten Vergleich schneidet Neubrunn ähnlich ab: Die Miete liegt mit 8,53 Euro knapp unter dem deutschen Durchschnitt von 8,92 Euro, der Kaufpreis fällt mit 1.991 Euro deutlich unter den Bundesdurchschnitt von 2.409 Euro. Die Rendite liegt mit 5,14 Prozent leicht über dem deutschen Mittel von 5,10 Prozent.
Preisentwicklung
Die historische Entwicklung zeigt eine ungewöhnlich volatile Marktdynamik. Die Angebotsmiete stieg von 6,83 Euro pro Quadratmeter in den Jahren 2018 und 2019 auf einen Höchstwert von 11,31 Euro im Jahr 2022 – das entspricht einem Anstieg von rund 66 Prozent in vier Jahren. Im Jahr 2023 brach die Miete auf 7,94 Euro ein, erholte sich 2024 auf 10 Euro und lag 2026 bei 9,94 Euro. Der durchschnittliche jährliche Zuwachs (CAGR) über die gesamte Reihe beträgt 4,8 Prozent.
Auf dem Kaufpreissegment ist die Datenlage lückenhafter, da erst ab 2021 Werte vorliegen. Der Kaufpreis entwickelte sich von 2.363 Euro pro Quadratmeter (2021) über 2.410 Euro (2022) zu einem Tiefstwert von 1.328 Euro im Jahr 2023 – einem Rückgang von rund 44 Prozent innerhalb eines Jahres. Anschließend erholte er sich auf 1.647 Euro (2025) und 2.375 Euro (2026), was einer nahezu vollständigen Rückkehr zum Vor-Corona-Niveau entspricht. Der CAGR von 0,1 Prozent über diesen Zeitraum ist ein Artefakt dieses extremen Einbruchs und der anschließenden Erholung.
Die starke Volatilität, insbesondere der Kaufpreisrückgang 2023, deutet auf einen markttypischen Korrekturprozess hin, der in kleineren Gemeinden mit begrenztem Angebot oft ausgeprägter ausfällt als in städtischen Zentren. Die schnelle Erholung bis 2026 zeigt, dass die Nachfrage nach Wohnraum in Neubrunn stabil bleibt.
Regionale Einordnung
Im Vergleich zum Landkreis Würzburg liegt Neubrunn bei allen Preiskennzahlen unter dem Kreisdurchschnitt. Die Angebotsmiete von 8,53 Euro steht einem Kreisdurchschnitt von 10,00 Euro gegenüber, der Kaufpreis von 1.991 Euro einem Durchschnitt von 2.886 Euro. Die Rendite von 5,14 Prozent übertrifft den Kreiswert von 4,38 Prozent, und der Kaufpreisfaktor von 19,45 liegt deutlich unter dem Kreiswert von 23,88. Neubrunn ist damit im Kreis Würzburg der günstigere Standort mit überdurchschnittlicher Rendite.
Im Vergleich zu den Nachbargemeinden im Umkreis von bis zu 10 Kilometern bewegt sich Neubrunn im unteren bis mittleren Preissegment. Von acht vergleichbaren Nachbarorten liegt die Angebotsmiete in Neubrunn (8,53 Euro) über den Werten in Holzkirchen (7,75 Euro), Werbach (7,33 Euro) und Großrinderfeld (7,81 Euro), aber unter denen in Waldbrunn (9,05 Euro) und Uettingen (8,60 Euro). Beim Kaufpreis von 1.991 Euro liegt Neubrunn deutlich unter dem Nachbarmittel – nur Remlingen (1.924 Euro), Altertheim (1.930 Euro) und Großrinderfeld (1.942 Euro) sind günstiger. Uettingen liegt mit 3.686 Euro mehr als doppelt so hoch.
Die Kombination aus moderater Miete und niedrigem Kaufpreis macht Neubrunn im regionalen Vergleich zu einem der kostengünstigeren Standorte mit solidem Mietniveau.
Demografie und Arbeitsmarkt
Die Bevölkerungsentwicklung von Neubrunn ist stabil bis leicht wachsend. Zwischen 2015 und 2024 stieg die Einwohnerzahl von 2.243 auf 2.332, was einem Zuwachs von knapp 4 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 88 Einwohner pro Quadratkilometer, was für eine ländliche Gemeinde typisch ist.
Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 3,4 Prozent. Dieser Wert ist im historischen Vergleich leicht erhöht – die Quote bewegte sich 2017 bis 2019 zwischen 2,9 und 3,1 Prozent und stieg während der Pandemie auf 3,4 Prozent, wo sie seither stabil bleibt. Dieser Wert ist niedrig und entspricht der typischen Struktur unterfränkischer Landgemeinden.
Die Wirtschaftsstruktur ist durch eine starke Auspendlerquote geprägt: Während 2012 nach amtlicher Statistik 843 Neubrunner Bürger sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren, standen am Arbeitsort Neubrunn nur 265 Beschäftigte. Das Verhältnis von rund 3,2 Einwohnern im Erwerbsalter zu einem Arbeitsplatz am Ort zeigt, dass Neubrunn eine typische Wohngemeinde ist, deren Erwerbstätige in die umliegenden Städte – vor allem Würzburg – pendeln. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 2012 keine Betriebe, im Bauhauptgewerbe fünf. Von 19 landwirtschaftlichen Betrieben im Jahr 1999 waren 2010 noch acht übrig geblieben. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche beträgt 1.064 Hektar.
Standortfaktoren
Der Landkreis Würzburg, auf den sich die Prognos-Zukunftsatlas-Bewertung bezieht, erreicht im Gesamtranking 2025 den Platz 175 von rund 400 deutschen Kreisen. Damit liegt der Kreis im mittleren Drittel. Besonders gut schneidet der Kreis beim Teilindex Wohlstand und Soziale Lage mit Rang 11 von 400 ab – das ist ein herausragender Wert, der auf eine starke wirtschaftliche Basis und hohe Lebensqualität hinweist. Beim Teilindex Demografie (Rang 242) und Arbeitsmarkt (Rang 289) liegt der Kreis hingegen im unteren Drittel. Der Dynamik-Index mit Rang 360 ist der schwächste Wert und deutet auf begrenzte Wachstumsimpulse hin.
Am Ort selbst bestehen keine Hochschulen, was die Nachfrage nach studentischem Wohnraum ausschließt. Neubrunn ist Mitglied in der Allianz Waldsassengau, einer interkommunalen Zusammenarbeit mit zwölf weiteren Gemeinden im Würzburger Umland, was auf eine kooperative Struktur im ländlichen Raum hindeutet.
Die Kombination aus dem herausragenden Wohlstandsranking des Landkreises und der stabilen Bevölkerungsentwicklung in Neubrunn spricht für einen Standort mit grundlegender Lebensqualität, der jedoch nicht von städtischen Wachstumsmagneten profitiert. Die Lage in der Region Würzburg bietet dennoch Zugang zu einer dynamischen Wirtschaftsregion, während die Preise selbst auf einem moderaten Niveau bleiben.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Neubrunn entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Neubrunn
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 6,83 €/m² |
| 2019 | 6,83 €/m² |
| 2020 | 6,91 €/m² |
| 2021 | 9,88 €/m² |
| 2022 | 11,31 €/m² |
| 2023 | 7,94 €/m² |
| 2024 | 10,00 €/m² |
| 2025 | 10,42 €/m² |
| 2026 | 9,94 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Neubrunn
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2021 | 2.363 €/m² |
| 2022 | 2.410 €/m² |
| 2023 | 1.328 €/m² |
| 2025 | 1.647 €/m² |
| 2026 | 2.375 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Neubrunn
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2021 | 5,02 % |
| 2022 | 5,63 % |
| 2023 | 7,17 % |
| 2025 | 7,59 % |
| 2026 | 5,02 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Neubrunn
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 2.243 Einwohner |
| 2016 | 2.272 Einwohner |
| 2017 | 2.267 Einwohner |
| 2018 | 2.303 Einwohner |
| 2019 | 2.304 Einwohner |
| 2020 | 2.329 Einwohner |
| 2021 | 2.324 Einwohner |
| 2022 | 2.325 Einwohner |
| 2023 | 2.332 Einwohner |
| 2024 | 2.332 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Neubrunn
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 3,35 % |
| 2016 | 3,19 % |
| 2017 | 2,56 % |
| 2018 | 2,08 % |
| 2019 | 2,17 % |
| 2020 | 2,38 % |
| 2021 | 2,42 % |
| 2022 | 2,13 % |
| 2023 | 2,41 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 175 Rang |
| Dynamik | 360 Rang |
| Stärke | 131 Rang |
| Demografie | 242 Rang |
| Arbeitsmarkt | 289 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 201 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 11,00 Rang |
Renditeverteilung in Bayern
Anzahl Orte je Renditeband — Neubrunn liegt im Band 5–6 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Bayern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 215 Orte |
| 3–4 | 963 Orte |
| 4–5 | 524 Orte |
| 5–6 | 199 Orte |
| 6–7 | 73,00 Orte |
| 7–8 | 32,00 Orte |
| 8–9 | 15,00 Orte |
| 9–10 | 12,00 Orte |
| 10–11 | 5,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 5,00 Orte |
Wie schneidet Neubrunn im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Neubrunn ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Neubrunn ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Neubrunn
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Triefenstein | 9,49 €/m² |
| Waldbrunn | 9,05 €/m² |
| Uettingen | 8,60 €/m² |
| Neubrunn | 8,53 €/m² |
| Remlingen | 8,39 €/m² |
| Helmstadt | 8,31 €/m² |
| Altertheim | 7,90 €/m² |
| Großrinderfeld | 7,81 €/m² |
| Holzkirchen | 7,75 €/m² |
| Werbach | 7,33 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Neubrunn ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Neubrunn
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Remlingen | 5,24 % |
| Triefenstein | 5,20 % |
| Neubrunn | 5,14 % |
| Altertheim | 4,91 % |
| Großrinderfeld | 4,83 % |
| Helmstadt | 4,75 % |
| Holzkirchen | 3,93 % |
| Waldbrunn | 3,68 % |
| Werbach | 3,08 % |
| Uettingen | 2,80 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Helmstadt, M | 4,2 km | 97264 | 8,31 € | 2.097 € | 4,75 % |
| Holzkirchen | 5,7 km | 97292 | 7,75 € | 2.367 € | 3,93 % |
| Altertheim | 6,6 km | 97237 | 7,90 € | 1.930 € | 4,91 % |
| Werbach | 7,1 km | 97956 | 7,33 € | 2.851 € | 3,08 % |
| Uettingen | 8,3 km | 97292 | 8,60 € | 3.686 € | 2,80 % |
| Remlingen, M | 8,3 km | 97280 | 8,39 € | 1.924 € | 5,24 % |
| Großrinderfeld | 8,5 km | 97950 | 7,81 € | 1.942 € | 4,83 % |
| Waldbrunn | 9,7 km | 97295 | 9,05 € | 2.950 € | 3,68 % |
| Triefenstein, M | 10,2 km | 97855 | 9,49 € | 2.191 € | 5,20 % |
Wo liegt Neubrunn?
Lage
Neubrunn auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Neubrunn
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 8,53 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.991 € |
| Bruttomietrendite | 5,14 % |
| Kaufpreisfaktor | 19,5 |
| Einwohner | 2.332 |
| Einwohner je km² | 88 |
| Fläche (km²) | 26,5 |
| Arbeitslosenquote | 2,4 % |
| Prognos-Gesamtrang | #175 |
| Prognos Dynamikrang | #360 |
| Prognos Stärkerang | #131 |
| Koordinaten | 49,7310, 9,6722 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Neubrunn
Was kostet eine Wohnung in Neubrunn?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Neubrunn liegt bei 8,53 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei rund 1.991 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich unter dem Durchschnitt des Landkreises Würzburg (10,00 Euro/m² Miete, 2.886 Euro/m² Kaufpreis) und auch unter dem bayerischen Durchschnitt (10,11 Euro/m² Miete, 3.246 Euro/m² Kaufpreis). Die Werte stammen aus Inseraten und sind kein amtlicher Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Neubrunn entwickelt?
Die Angebotsmiete ist von 6,83 Euro/m² im Jahr 2018 auf 9,94 Euro/m² im Jahr 2026 gestiegen – das entspricht einer jährlichen Steigerungsrate von etwa 4,8 Prozent. Der Angebotskaufpreis zeigte zwischen 2021 (2.363 Euro/m²) und 2026 (2.375 Euro/m²) kaum eine nennenswerte Entwicklung. Die Miet- und Kaufpreisreihen sind nicht als Schätzung gekennzeichnet.
Welche Bruttomietrendite kann man in Neubrunn erwarten?
Die Bruttomietrendite in Neubrunn beträgt 5,14 Prozent, was über dem Durchschnitt des Landkreises Würzburg (4,38 %) und Bayerns (4,13 %) liegt. Der Kaufpreisfaktor von 19,45 ist ebenfalls niedriger als im Kreisdurchschnitt (23,88) und im bayerischen Vergleich (26,10). Eine hohe Rendite und ein niedriger Kaufpreisfaktor gehen typischerweise mit einem günstigeren Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete einher.
Wie hat sich die Bevölkerung in Neubrunn entwickelt?
Die Einwohnerzahl ist von 2.243 im Jahr 2015 auf 2.332 im Jahr 2024 gestiegen, was einem Wachstum von knapp vier Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 88 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die Bevölkerungsentwicklung ist damit positiv, wenn auch moderat.
Wie schneidet Neubrunn im Vergleich zu Nachbarorten ab?
Im Vergleich zu den umliegenden Orten liegt die Angebotsmiete in Neubrunn mit 8,53 Euro/m² im mittleren Bereich. Der Kaufpreis von 1.991 Euro/m² ist ähnlich wie in Remlingen (1.924 Euro/m²) oder Altertheim (1.930 Euro/m²) und deutlich niedriger als in Uettingen (3.686 Euro/m²). Die Bruttomietrendite von 5,14 % ist im regionalen Vergleich solid.
Woher stammen die Daten zu Neubrunn?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Neubrunn sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Neubrunn führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Würzburg
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Aub, St | 97239 | 8,50 € | 1.256 € | 8,12 % |
| Tauberrettersheim | 97285 | 8,45 € | 1.433 € | 7,08 % |
| Eisenheim, M | 97247 | 10,78 € | 1.853 € | 6,98 % |
| Bieberehren | 97243 | 10,57 € | 2.189 € | 5,79 % |
| Prosselsheim | 97279 | 8,54 € | 1.801 € | 5,69 % |
| Röttingen, St | 97285 | 8,19 € | 1.742 € | 5,64 % |
| Frickenhausen a.Main, M | 97252 | 10,43 € | 2.223 € | 5,63 % |
| Remlingen, M | 97280 | 8,39 € | 1.924 € | 5,24 % |