Finne
Finne (PLZ 06647) liegt im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt. Der Ort zählt 1.135 Einwohner auf 25,1 km², das entspricht 45 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 5,10 € pro m², der Kaufpreis bei 847 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 7,23 % und ein Kaufpreisfaktor von 13,8 — rechnerisch sind das 14 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Finne über dem Renditeniveau von 45 % der Orte in Sachsen-Anhalt.
Zwischen 2019 und 2026 stieg die Miete von 3,48 € auf 6,35 € pro m², im Mittel 9,0 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 26,9 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 4,3 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 3,9 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Burgenlandkreis Rang 383 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 268, Stärkerang 384). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Kaiserpfalz, Rastenberg und Ostramondra an.
Immobilienpreise in Finne im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Sachsen-Anhalt.
Immobilienmarkt und Standortbericht: Finne
Bericht über den Immobilienmarkt und die Standortfaktoren der Gemeinde Finne im Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt. Die Gemeinde mit rund 1.135 Einwohnern und den Ortsteilen Billroda, Lossa und Tauhardt weist niedrige Immobilienpreise auf, die deutlich unter den Durchschnitten von Kreis, Land und Bundesrepublik liegen. Die Bruttomietrendite von 7,23 % ist über dem Bundesdurchschnitt, aber unter dem regionalen Niveau. Die Bevölkerung ist seit 2015 um 4,3 % gesunken, die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 3,85 %. Der Burgenlandkreis schneidet im Prognos-Zukunftsatlas im unteren Drittel ab.
Marktüberblick
Finne ist eine Gemeinde im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt mit den Ortsteilen Billroda, Lossa und Tauhardt. Auf 25 km² leben rund 1.135 Menschen, was einer Bevölkerungsdichte von 45 Einwohnern pro km² entspricht. Die Gemeinde gehört zur Verbandsgemeinde An der Finne, die sieben Mitgliedsgemeinden und knapp 11.000 Einwohner umfasst. Historisch ist Finne durch den Kaliabbau geprägt: Nordwestlich von Lossa befanden sich die Schächte der Kaliwerke Richard und Reichskrone, die zwischen 1909 und 1921 etwa 100.000 Tonnen Carnallitit förderten, bevor sie stillgelegt wurden.
Der Immobilienmarkt spiegelt die ländliche Struktur wider: Angebotsmiete und Kaufpreis liegen deutlich unter allen Vergleichswerten – sowohl auf Kreis- und Landesebene als auch bundesweit. Die Bruttomietrendite von 7,23 % ist im bundesweiten Vergleich attraktiv, liegt aber leicht unter dem Durchschnitt des Burgenlandkreises und Sachsen-Anhalts.
Preisentwicklung
Die Mietpreise zeigen eine volatile Entwicklung. Von 3,48 €/m² im Jahr 2019 stiegen sie bis 2024 auf 5,09 €/m² an. Im Jahr 2025 folgte ein Rückgang auf 4,03 €/m², bevor die Werte 2026 mit 6,35 €/m² einen neuen Höchststand erreichten. Der Anstieg von 2019 bis 2026 entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Steigerungsrate von rund 9 %. Diese Schwankungen, insbesondere der Einbruch 2025, deuten auf einen noch nicht stabilisierten Markt hin.
Beim Kaufpreis liegen die Daten nur für 2023 (500 €/m²) und 2026 (1.022 €/m²) vor. Die Verdopplung in drei Jahren entspricht einer jährlichen Steigerungsrate von etwa 27 %. Dieser Anstieg ist deutlich stärker als der Mietanstieg und treibt die Rendite nach unten. Der Kaufpreisfaktor von 13,83 liegt deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von rund 270, was die niedrigen Kaufpreise im ländlichen Sachsen-Anhalt widerspiegelt.
Demografie und Arbeitsmarkt
Die Bevölkerung von Finne ist seit 2015 um 4,3 % von 1.186 auf 1.135 Einwohner gesunken. Der Rückgang beschleunigte sich zwischen 2018 und 2020, als die Einwohnerzahl von 1.168 auf 1.143 fiel. Seit 2023 stagniert die Bevölkerung bei 1.135. Dieser Trend entspricht dem Muster vieler ländlicher Gemeinden in Ostdeutschland.
Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 3,85 % und damit auf einem niedrigen Niveau mit 25 arbeitslosen Personen. Ein Wert von 37,15 % im Jahr 2016 ist ein extremer Ausreißer, der wahrscheinlich auf eine methodische Änderung oder eine Besonderheit der Erhebung zurückzuführen ist. Die niedrige Arbeitslosigkeit steht im Kontrast zur Bevölkerungsentwicklung und deutet darauf hin, dass die verbleibende Erwerbsbevölkerung relativ gut beschäftigt ist, möglicherweise auch durch Pendler in benachbarte Regionen.
Regionale Einordnung
Finne liegt bei allen Immobilienkennzahlen unter dem Durchschnitt des Burgenlandkreises und Sachsen-Anhalts. Die Angebotsmiete von 5,10 €/m² ist 17 % unter dem Kreisdurchschnitt von 6,12 €/m² und 20 % unter dem Landesdurchschnitt von 6,40 €/m². Der Kaufpreis von 847 €/m² liegt 21 % unter dem Kreisdurchschnitt von 1.078 €/m² und 23 % unter dem Landesdurchschnitt von 1.095 €/m².
Im Vergleich zu Nachbarorten zeigt sich ein stark differenziertes Bild. Finneland (7,9 km entfernt) hat mit 4,97 €/m² eine noch niedrigere Miete und mit 766 €/m² einen niedrigeren Kaufpreis. Roßleben-Wiehe (8,5 km) weist mit 677 €/m² den niedrigsten Kaufpreis und mit 10,27 % die höchste Rendite auf. Großneuhausen (11,2 km) hat mit 1.700 €/m² den höchsten Kaufpreis und eine Rendite von nur 4,37 %. Die Spannbreite der Nachbarorte ist groß und zeigt, dass der lokale Markt stark differenziert ist.
Bundesweit liegt Finne mit 5,10 €/m² Miete und 847 €/m² Kaufpreis im unteren Preissegment. Die Bruttomietrendite von 7,23 % ist mehr als 40 % höher als der Bundesdurchschnitt von 5,10 %, was die typische Struktur ostdeutscher ländlicher Märkte widerspiegelt: niedrige Preise bei moderaten Mieten führen zu höheren Renditen.
Standortfaktoren
Der Burgenlandkreis, in dem Finne liegt, schneidet im Prognos-Zukunftsatlas 2025 durchweg im unteren Drittel ab. Von rund 400 deutschen Kreisen belegt er den 383. Platz im Gesamtindex, den 389. im Arbeitsmarkt, den 384. in der Stärke und den 375. in der Demografie. Der Index zur Wohlstands- und sozialen Lage liegt mit Platz 322 am besten, der Dynamik-Index mit Platz 268 am günstigsten. Diese Werte gelten für den Kreis als Ganzes und lassen sich nicht eins zu eins auf die Gemeinde Finne übertragen.
Infrastrukturell ist Finne durch die stillgelegte Finnebahn (Haltepunkte Billroda und Lossa) und den Finnetunnel an der Neubaustrecke Erfurt–Leipzig/Halle geprägt. Der Tunnel stellt eine Verbindung zum schnellen Schienenfernverkehr dar, bietet der Gemeinde selbst jedoch keinen direkten Bahnhof. Am Ort bestehen keine Hochschulen.
Die Kombination aus niedrigen Immobilienpreisen, moderater Mietrendite, Bevölkerungsrückgang und schwacher Standortdynamik charakterisiert Finne als eine ländliche Gemeinde im strukturschwachen Teil Sachsen-Anhalts.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Finne entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Finne
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2019 | 3,48 €/m² |
| 2020 | 3,80 €/m² |
| 2021 | 3,93 €/m² |
| 2022 | 3,97 €/m² |
| 2023 | 4,80 €/m² |
| 2024 | 5,09 €/m² |
| 2025 | 4,03 €/m² |
| 2026 | 6,35 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Finne
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2023 | 500 €/m² |
| 2026 | 1.022 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Finne
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2023 | 11,52 % |
| 2026 | 7,46 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Finne
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 1.186 Einwohner |
| 2016 | 1.183 Einwohner |
| 2017 | 1.191 Einwohner |
| 2018 | 1.168 Einwohner |
| 2019 | 1.161 Einwohner |
| 2020 | 1.143 Einwohner |
| 2021 | 1.145 Einwohner |
| 2022 | 1.149 Einwohner |
| 2023 | 1.135 Einwohner |
| 2024 | 1.135 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Finne
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 6,37 % |
| 2016 | 37,15 % |
| 2017 | 4,52 % |
| 2018 | 5,50 % |
| 2019 | 4,35 % |
| 2020 | 5,43 % |
| 2021 | 4,54 % |
| 2022 | 3,69 % |
| 2023 | 3,85 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 383 Rang |
| Dynamik | 268 Rang |
| Stärke | 384 Rang |
| Demografie | 375 Rang |
| Arbeitsmarkt | 389 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 353 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 322 Rang |
Renditeverteilung in Sachsen-Anhalt
Anzahl Orte je Renditeband — Finne liegt im Band 7–8 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Sachsen-Anhalt
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 3–4 | 8,00 Orte |
| 4–5 | 12,00 Orte |
| 5–6 | 38,00 Orte |
| 6–7 | 31,00 Orte |
| 7–8 | 42,00 Orte |
| 8–9 | 28,00 Orte |
| 9–10 | 23,00 Orte |
| 10–11 | 10,00 Orte |
| 11–12 | 11,00 Orte |
| 12+ | 15,00 Orte |
Wie schneidet Finne im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Finne ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Finne ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Finne
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Ostramondra | 7,59 €/m² |
| Rastenberg | 7,17 €/m² |
| Kleinneuhausen | 7,08 €/m² |
| Kaiserpfalz | 6,72 €/m² |
| Buttstädt | 6,43 €/m² |
| Großneuhausen | 6,19 €/m² |
| Roßleben-Wiehe | 5,79 €/m² |
| An der Poststraße | 5,27 €/m² |
| Finne | 5,10 €/m² |
| Finneland | 4,97 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Finne ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Finne
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Roßleben-Wiehe | 10,27 % |
| Buttstädt | 8,71 % |
| Finneland | 7,79 % |
| Kaiserpfalz | 7,68 % |
| An der Poststraße | 7,27 % |
| Finne | 7,23 % |
| Rastenberg | 6,87 % |
| Ostramondra | 5,52 % |
| Großneuhausen | 4,37 % |
| Kleinneuhausen | 4,10 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Kaiserpfalz | 4,5 km | 06642 | 6,72 € | 1.050 € | 7,68 % |
| Rastenberg, Stadt | 5,2 km | 99636 | 7,17 € | 1.254 € | 6,87 % |
| Ostramondra | 6,3 km | 99636 | 7,59 € | 1.650 € | 5,52 % |
| Finneland | 7,9 km | 06647 | 4,97 € | 766 € | 7,79 % |
| Roßleben-Wiehe, Stadt | 8,5 km | 06571 | 5,79 € | 677 € | 10,27 % |
| An der Poststraße | 9,9 km | 06647 | 5,27 € | 870 € | 7,27 % |
| Buttstädt | 11,1 km | 99628 | 6,43 € | 886 € | 8,71 % |
| Großneuhausen | 11,2 km | 99625 | 6,19 € | 1.700 € | 4,37 % |
| Kleinneuhausen | 11,7 km | 99625 | 7,08 € | 2.074 € | 4,10 % |
Wo liegt Finne?
Lage
Finne auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Finne
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 5,10 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 847 € |
| Bruttomietrendite | 7,23 % |
| Kaufpreisfaktor | 13,8 |
| Einwohner | 1.135 |
| Einwohner je km² | 45 |
| Fläche (km²) | 25,1 |
| Arbeitslosenquote | 3,9 % |
| Prognos-Gesamtrang | #383 |
| Prognos Dynamikrang | #268 |
| Prognos Stärkerang | #384 |
| Koordinaten | 51,2221, 11,4111 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Finne
Was kostet eine Wohnung in Finne?
Die aktuellen Angebotsmieten liegen bei 5,10 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei 847 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen unter dem Durchschnitt des Burgenlandkreises (6,12 Euro/m² bzw. 1.078 Euro/m²) und deutlich unter dem Landesdurchschnitt Sachsen-Anhalts (6,40 Euro/m² bzw. 1.095 Euro/m²). Es handelt sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Finne entwickelt?
Die Angebotsmieten sind von 3,48 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2019 auf 6,35 Euro im Jahr 2026 gestiegen. Die Angebotskaufpreise liegen bei 500 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2023 und bei 1.022 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2026. Beide Reihen sind nicht als geschätzt gekennzeichnet. Die Werte zeigen einen deutlichen Aufwärtstrend, wobei die Mieten zwischenzeitlich auch schwankten (2025: 4,03 Euro/m²).
Wie steht die Bruttomietrendite in Finne im Vergleich zu anderen Orten?
Die Bruttomietrendite beträgt 7,23 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 13,83. Im Perzentilrang der Bruttomietrendite im Bundesland Sachsen-Anhalt liegt Finne auf Platz 44,95, was etwa dem Median entspricht. Zum Vergleich: Der Burgenlandkreis weist eine Rendite von 7,59 Prozent auf, Sachsen-Anhalt im Durchschnitt 7,78 Prozent. Der Kaufpreisfaktor von 13,83 liegt unter dem Kreisdurchschnitt von 14,59, was auf ein relativ günstiges Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete hindeutet.
Wie hat sich die Bevölkerung in Finne entwickelt?
Die Einwohnerzahl ist von 1.186 im Jahr 2015 auf 1.135 im Jahr 2024 gesunken, was einem Rückgang von 4,3 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 45 Einwohner pro Quadratkilometer. Der Trend zeigt eine leichte Abnahme, wobei die Bevölkerung zwischen 2021 und 2022 sowie 2023 und 2024 stabil blieb.
Wie schneiden Nachbarorte im Vergleich zu Finne ab?
In der näheren Umgebung liegen die Angebotsmieten zwischen 4,97 Euro pro Quadratmeter in Finneland (7,9 km entfernt) und 7,59 Euro/m² in Ostramondra (6,3 km entfernt). Die Angebotskaufpreise reichen von 677 Euro/m² in Roßleben-Wiehe bis 1.700 Euro/m² in Großneuhausen. Die Bruttomietrenditen variieren zwischen 4,37 Prozent in Großneuhausen und 10,27 Prozent in Roßleben-Wiehe. Finne liegt mit 5,10 Euro/m² Miete und 847 Euro/m² Kaufpreis im unteren bis mittleren Bereich der Nachbargemeinden.
Wie wird die Zukunftsfähigkeit des Ortes Finne eingeschätzt?
Im Prognos-Zukunftsatlas 2025 belegt der Burgenlandkreis, zu dem Finne gehört, den Rang 383 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtindex. Besonders schlecht schneidet der Kreis im Bereich Arbeitsmarkt (Rang 389) und Demografie (Rang 375) ab. Am besten positioniert er sich im Bereich Wohlstand und soziale Lage (Rang 322). Diese Bewertung gilt für den gesamten Kreis, nicht nur für Finne.
Woher stammen die Daten zu Finne?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Finne sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Finne führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Burgenlandkreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Eckartsberga, Stadt | 06648 | 6,74 € | 694 € | 11,66 % |
| Bad Bibra, Stadt | 06647 | 6,35 € | 673 € | 11,32 % |
| Gutenborn | 06712 | 5,73 € | 623 € | 11,05 % |
| Schnaudertal | 06712 | 4,99 € | 550 € | 10,89 % |
| Meineweh | 06721 | 5,98 € | 692 € | 10,37 % |
| Nebra (Unstrut), Stadt | 06642 | 5,57 € | 646 € | 10,35 % |
| Kretzschau | 06712 | 6,94 € | 822 € | 10,13 % |
| Zeitz, Stadt | 06712 | 6,34 € | 775 € | 9,82 % |