Rodewald
Rodewald (PLZ 31637) liegt im Kreis Nienburg (Weser) in Niedersachsen. Der Ort zählt 2.599 Einwohner auf 60,3 km², das entspricht 43 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 7,07 € pro m², der Kaufpreis bei 1.623 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 5,23 % und ein Kaufpreisfaktor von 19,1 — rechnerisch sind das 19 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Rodewald über dem Renditeniveau von 62 % der Orte in Niedersachsen.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 3,00 € auf 5,61 € pro m², im Mittel 8,1 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit -0,4 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 4,1 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 3,8 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Nienburg (Weser) Rang 302 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 331, Stärkerang 284). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Steimbke, Gilten und Schwarmstedt an.
Immobilienpreise in Rodewald im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Niedersachsen.
Immobilienmarkt- und Standortbericht Rodewald
Rodewald ist eine landwirtschaftlich geprägte Gemeinde im Landkreis Nienburg/Weser mit 2.599 Einwohnern. Der Immobilienmarkt zeigt niedrige Preise unter dem Landesdurchschnitt, aber eine durchschnittliche Mietrendite. Die Bevölkerung wächst leicht (+4,1 % seit 2015), während der Kreis im Prognos-Zukunftsatlas im unteren Drittel liegt.
Marktüberblick
Rodewald ist eine landwirtschaftlich geprägte Gemeinde in der Samtgemeinde Steimbke im Landkreis Nienburg/Weser. Das als Hagenhufendorf im 13. Jahrhundert gegründete Dorf erstreckt sich über etwa elf Kilometer und gilt als das zweitlängste Dorf Niedersachsens. Mit 2.599 Einwohnern auf 60,26 km² ergibt sich eine Bevölkerungsdichte von 43 Einwohnern je Quadratkilometer – deutlich unter dem niedersächsischen Durchschnitt.
Der lokale Immobilienmarkt spiegelt diese ländliche Struktur wider: Die Angebotsmiete liegt bei 7,07 Euro je Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 1.623 Euro je Quadratmeter. Die Bruttomietrendite beträgt 5,23 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 19,13.
Preis- und Mietentwicklung
Die Zeitreihe der Angebotsmiete zeigt eine starke Volatilität ohne klaren Trend: Von 3,00 Euro im Jahr 2018 stieg sie bis 2021 auf 9,00 Euro, fiel dann wieder auf 5,73 Euro (2024) und bewegte sich 2026 bei 5,61 Euro. Die CAGR für Miete beträgt 8,14 Prozent, was die starke Schwankungsbreite der kleinen Datenbasis widerspiegelt.
Der Kaufpreis verhält sich ähnlich volatil: 1.355 Euro im Jahr 2018, ein Hoch von 2.850 Euro im Jahr 2021, dann ein Rückgang auf 1.307 Euro (2023), gefolgt von einem Anstieg auf 2.273 Euro (2024) und einem weiteren Rückgang auf 1.314 Euro (2026). Die CAGR von -0,39 Prozent über den gesamten Zeitraum zeigt, dass sich der Kaufpreis auf lange Sicht kaum verändert hat.
Die extreme Volatilität in beiden Reihen ist typisch für kleine ländliche Märkte mit wenigen Transaktionen, bei denen einzelne Angebote oder Verkäufe die Durchschnittswerte stark verzerren können. Die Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und liegen systematisch über der ortsüblichen Vergleichsmiete.
Regionale Einordnung
Im Vergleich zum Landkreis Nienburg/Weser liegt Rodewald bei der Angebotsmiete (7,07 zu 7,74 Euro) und beim Angebotskaufpreis (1.623 zu 1.684 Euro) jeweils leicht unter dem Kreisdurchschnitt. Der Kaufpreisfaktor mit 19,13 liegt jedoch über dem Kreiswert von 18,74 – das bedeutet, dass die Miete im Verhältnis zum Kaufpreis in Rodewald etwas günstiger ist als im Kreisdurchschnitt.
Auf Landesebene ist Rodewald bei der Miete (7,07 zu 8,50 Euro) und beim Kaufpreis (1.623 zu 2.166 Euro) deutlich unter dem niedersächsischen Durchschnitt. Die Bruttomietrendite von 5,23 Prozent liegt nahe am Landesmittel von 5,25 Prozent. Der Kaufpreisfaktor von 19,13 ist unter dem Landeswert von 20,92, was die günstigeren Kaufpreise im Verhältnis zur Miete bestätigt.
Im Perzentilrang belegt Rodewald mit 61,6 Prozent den mittleren Bereich der niedersächsischen Orte bei der Mietrendite.
Im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich ein heterogenes Bild: Steimbke (6,3 km entfernt) hat mit 6,78 Euro eine noch niedrigere Miete, aber mit 1.956 Euro einen höheren Kaufpreis und damit eine deutlich niedrigere Rendite von 4,16 Prozent. Gilten (7,7 km) fällt mit einem Kaufpreis von nur 983 Euro und einer Rendite von 11,41 Prozent aus dem Rahmen – ein Muster, das auf einen deutlich schwächeren Markt mit sehr niedrigen Kaufpreisen hindeutet. Schwarmstedt (9,2 km) liegt mit 9,36 Euro Miete und 5,89 Prozent Rendite näher am Rodewalder Niveau.
Standortfaktoren
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 bewertet den Landkreis Nienburg/Weser mit dem Gesamtrang 302 von rund 400 deutschen Kreisen im unteren Drittel. Besonders auffällig ist der Rang 351 im Teilindex Wettbewerb und Innovation – hier schneidet der Kreis vergleichsweise schlecht ab. Der Arbeitsmarktrang mit 181 ist der beste Teilindex, während die Demografie (277), der Wohlstand (289) und die Dynamik (331) ebenfalls im unteren Bereich liegen.
Die Bevölkerungsentwicklung von Rodewald ist positiv: Von 2.496 Einwohnern im Jahr 2015 auf 2.599 im Jahr 2024 entspricht das einem Wachstum von 4,1 Prozent. In einer Zeit, in der viele ländliche Gemeinden in Niedersachsen Bevölkerungsrückgang verzeichnen, ist dieser Zuzug ein positives Signal. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 6,3 Prozent (63 Promille), nach einem Ausreißerwert von 0,9 Prozent im Jahr 2022.
Am Ort bestehen keine Hochschulen, was die Nachfrage nach studentischem Wohnraum ausschließt und den Markt auf Familien und Senioren ausrichtet. Es liegen keine Bodenrichtwerte für Rodewald vor.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Rodewald entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Rodewald
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 3,00 €/m² |
| 2019 | 4,95 €/m² |
| 2020 | 6,67 €/m² |
| 2021 | 9,00 €/m² |
| 2022 | 7,16 €/m² |
| 2023 | 7,45 €/m² |
| 2024 | 5,73 €/m² |
| 2025 | 7,24 €/m² |
| 2026 | 5,61 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Rodewald
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 1.356 €/m² |
| 2021 | 2.850 €/m² |
| 2022 | 2.008 €/m² |
| 2023 | 1.308 €/m² |
| 2024 | 2.273 €/m² |
| 2025 | 1.963 €/m² |
| 2026 | 1.314 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Rodewald
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 2,66 % |
| 2021 | 3,79 % |
| 2022 | 4,28 % |
| 2023 | 6,84 % |
| 2024 | 3,03 % |
| 2025 | 4,43 % |
| 2026 | 5,12 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Rodewald
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 2.496 Einwohner |
| 2016 | 2.522 Einwohner |
| 2017 | 2.545 Einwohner |
| 2018 | 2.538 Einwohner |
| 2019 | 2.537 Einwohner |
| 2020 | 2.584 Einwohner |
| 2021 | 2.571 Einwohner |
| 2022 | 2.596 Einwohner |
| 2023 | 2.599 Einwohner |
| 2024 | 2.599 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Rodewald
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 4,27 % |
| 2016 | 3,62 % |
| 2017 | 3,99 % |
| 2018 | 4,00 % |
| 2019 | 3,39 % |
| 2020 | 3,71 % |
| 2021 | 3,37 % |
| 2022 | 3,40 % |
| 2023 | 3,83 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 302 Rang |
| Dynamik | 331 Rang |
| Stärke | 284 Rang |
| Demografie | 277 Rang |
| Arbeitsmarkt | 181 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 351 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 289 Rang |
Renditeverteilung in Niedersachsen
Anzahl Orte je Renditeband — Rodewald liegt im Band 5–6 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Niedersachsen
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 3,00 Orte |
| 2–3 | 24,00 Orte |
| 3–4 | 176 Orte |
| 4–5 | 306 Orte |
| 5–6 | 200 Orte |
| 6–7 | 113 Orte |
| 7–8 | 55,00 Orte |
| 8–9 | 27,00 Orte |
| 9–10 | 17,00 Orte |
| 10–11 | 8,00 Orte |
| 11–12 | 4,00 Orte |
| 12+ | 9,00 Orte |
Wie schneidet Rodewald im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Rodewald ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Rodewald ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Rodewald
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Schwarmstedt | 9,36 €/m² |
| Gilten | 9,35 €/m² |
| Hademstorf | 9,20 €/m² |
| Ahlden (Aller) | 8,74 €/m² |
| Essel | 8,56 €/m² |
| Stöckse | 8,45 €/m² |
| Grethem | 7,90 €/m² |
| Eickeloh | 7,34 €/m² |
| Rodewald | 7,07 €/m² |
| Steimbke | 6,78 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Rodewald ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Rodewald
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Gilten | 11,41 % |
| Stöckse | 9,58 % |
| Grethem | 8,93 % |
| Hademstorf | 7,09 % |
| Essel | 7,02 % |
| Eickeloh | 6,14 % |
| Schwarmstedt | 5,89 % |
| Rodewald | 5,23 % |
| Ahlden (Aller) | 4,32 % |
| Steimbke | 4,16 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Steimbke | 6,3 km | 31634 | 6,78 € | 1.956 € | 4,16 % |
| Gilten | 7,7 km | 29690 | 9,35 € | 983 € | 11,41 % |
| Schwarmstedt | 9,2 km | 29690 | 9,36 € | 1.907 € | 5,89 % |
| Grethem | 9,4 km | 29690 | 7,90 € | 1.062 € | 8,93 % |
| Stöckse | 9,8 km | 31638 | 8,45 € | 1.058 € | 9,58 % |
| Eickeloh | 11,1 km | 29693 | 7,34 € | 1.433 € | 6,14 % |
| Essel | 11,2 km | 29690 | 8,56 € | 1.464 € | 7,02 % |
| Hademstorf | 11,5 km | 29693 | 9,20 € | 1.558 € | 7,09 % |
| Ahlden (Aller), Flecken | 11,8 km | 29693 | 8,74 € | 2.428 € | 4,32 % |
Wo liegt Rodewald?
Lage
Rodewald auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Rodewald
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 7,07 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.623 € |
| Bruttomietrendite | 5,23 % |
| Kaufpreisfaktor | 19,1 |
| Einwohner | 2.599 |
| Einwohner je km² | 43 |
| Fläche (km²) | 60,3 |
| Arbeitslosenquote | 3,8 % |
| Prognos-Gesamtrang | #302 |
| Prognos Dynamikrang | #331 |
| Prognos Stärkerang | #284 |
| Koordinaten | 52,6627, 9,4829 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Rodewald
Was kostet eine Wohnung in Rodewald?
Die aktuellen Angebotsmieten in Rodewald liegen bei 7,07 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei 1.623 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen unter dem niedersächsischen Durchschnitt (8,50 Euro/m² bei der Miete, 2.166 Euro/m² beim Kaufpreis) und auch unter dem Kreisdurchschnitt von 7,74 Euro/m² bzw. 1.684 Euro/m². Es handelt sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Rodewald entwickelt?
Die Angebotsmieten stiegen von 3,00 Euro/m² im Jahr 2018 auf einen Höchstwert von 9,00 Euro/m² im Jahr 2021, bevor sie seither schwankten und 2026 bei 5,61 Euro/m² lagen. Die Kaufpreise verdreifachten sich von 1.355,68 Euro/m² (2018) auf 2.850,06 Euro/m² (2021), fielen dann aber wieder und lagen 2026 bei 1.313,64 Euro/m². Die jährliche Entwicklung der Mieten liegt bei durchschnittlich 8,14 %, während die Kaufpreise mit -0,39 % pro Jahr leicht rückläufig sind. Beide Reihen sind nicht geschätzt.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Rodewald?
Die aktuelle Bruttomietrendite beträgt 5,23 %, der Kaufpreisfaktor liegt bei 19,13. Im Perzentilrang der Bruttomietrendite liegt Rodewald mit 61,57 im oberen Drittel der niedersächsischen Orte, was bedeutet, dass rund 62 % der Orte im Bundesland eine niedrigere Rendite aufweisen. Im Vergleich zum Kreisdurchschnitt von 5,99 % liegt Rodewald jedoch deutlich darunter. Der Kaufpreisfaktor von 19,13 liegt unter dem niedersächsischen Durchschnitt von 20,92, was ein günstigeres Kaufpreisniveau anzeigt.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Rodewald?
Die Bevölkerung wuchs von 2.496 Einwohnern im Jahr 2015 auf 2.599 im Jahr 2024, was einem Anstieg von rund 4,1 % entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 43 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 6,3 % und bewegte sich in den vergangenen Jahren zwischen 5,5 % und 6,7 %.
Wie schneidet Rodewald im Vergleich zu Nachbarorten und dem Kreis ab?
Im Kreis Nienburg (Weser) liegt Rodewald bei den Angebotsmieten (7,07 €/m²) und Kaufpreisen (1.623 €/m²) jeweils unter dem Kreisdurchschnitt (7,74 €/m² bzw. 1.684 €/m²). Zu den Nachbarorten bestehen große Unterschiede: Gilten weist mit 9,35 €/m² Miete und 983 €/m² Kaufpreis ein sehr unterschiedliches Profil auf, während Steimbke mit 6,78 €/m² Miete und 1.956 €/m² Kaufpreis in die andere Richtung abweicht. Rodewald liegt damit preislich im unteren bis mittleren Bereich der Umgebung.
Woher stammen die Daten zu Rodewald?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Rodewald sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Rodewald führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Nienburg (Weser)
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Liebenau, Flecken | 31618 | 8,30 € | 993 € | 10,03 % |
| Stöckse | 31638 | 8,45 € | 1.058 € | 9,58 % |
| Husum | 31632 | 6,71 € | 842 € | 9,57 % |
| Heemsen | 31622 | 8,19 € | 1.057 € | 9,30 % |
| Stolzenau | 31592 | 8,01 € | 1.131 € | 8,50 % |
| Wietzen | 31613 | 9,23 € | 1.445 € | 7,67 % |
| Warpe | 27333 | 8,76 € | 1.390 € | 7,56 % |
| Rohrsen | 31627 | 9,40 € | 1.533 € | 7,36 % |