Heringen (Werra), Stadt
Heringen (Werra) (PLZ 36266) liegt im Kreis Hersfeld-Rotenburg in Hessen. Der Ort zählt 6.996 Einwohner auf 61,2 km², das entspricht 114 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 7,46 € pro m², der Kaufpreis bei 1.495 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 5,99 % und ein Kaufpreisfaktor von 16,7 — rechnerisch sind das 17 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Heringen (Werra) über dem Renditeniveau von 85 % der Orte in Hessen.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 2,77 € auf 7,26 € pro m², im Mittel 12,8 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 15,2 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 4,1 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 3,1 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Hersfeld-Rotenburg Rang 248 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 264, Stärkerang 225). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Philippsthal (Werra), Wildeck und Werra-Suhl-Tal an.
Immobilienpreise in Heringen (Werra) im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Hessen.
Immobilienmarkt- und Standortbericht: Heringen (Werra), Stadt
Immobilienmarktbericht für Heringen (Werra), Stadt: Günstiger Markt mit überdurchschnittlicher Bruttomietrendite (5,99 %), geprägt durch Kaliabbau und industrielle Struktur. Moderate Preise unter Kreis- und Landesdurchschnitt, aber steigende Kaufpreise trotz Bevölkerungsrückgang. Hohe Arbeitslosigkeit und Prognos-Rang im unteren Drittel des Kreises Hersfeld-Rotenburg.
Marktüberblick
Heringen (Werra) präsentiert sich als Immobilienmarkt am unteren Ende der preissensitiven Skala Hessens. Die Angebotsmiete liegt bei 7,46 Euro je Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 1.495 Euro je Quadratmeter. Beide Werte liegen unter dem Kreisdurchschnitt von Hersfeld-Rotenburg (Miete: 7,87 €/m², Kauf: 1.672 €/m²) und deutlich unter dem hessischen Landesdurchschnitt (Miete: 9,69 €/m², Kauf: 2.505 €/m²). Der Kaufpreisfaktor beträgt 16,7 und liegt damit unter dem Kreiswert von 17,8 und dem Landeswert von 21,1.
Die Bruttomietrendite von 5,99 % ist die herausragende Kennzahl des Heringer Marktes. Sie liegt nicht nur über dem hessischen Durchschnitt von 4,98 %, sondern positioniert Heringen im Perzentilrang 85,3 – das bedeutet, nur etwa 15 % der 421 betrachteten hessischen Orte weisen eine höhere Rendite auf. Diese Attraktivität für renditeorientierte Anleger ergibt sich aus der Kombination moderater Kaufpreise und relativ stabiler Mietniveaus.
Der Markt ist geprägt von der industriellen Struktur der Stadt: Das Kaliwerk Wintershall der K+S AG, seit 1903 in Betrieb, ist der dominante Wirtschaftsfaktor. Heringen weist die höchste Pro-Kopf-Verschuldung Hessens auf (knapp 8.000 Euro), gehört aber gleichzeitig zu den vier Gemeinden mit dem höchsten Gewerbesteueraufkommen des Landes. Diese Dualität aus hoher kommunaler Verschuldung und starkem Gewerbesteueraufkommen spiegelt sich im Immobilienmarkt wider: moderate Preise bei solider Rendite.
Preisentwicklung und Marktdynamik
Die Zeitreihen der letzten Jahre zeigen eine bemerkenswerte Entwicklung, die jedoch durch eine methodische Bruchstelle in 2019 geprägt ist. Die Angebotsmiete lag 2018 bei 2,77 €/m² und sprang 2019 auf 6,92 €/m² – ein Anstieg von rund 150 %, der möglicherweise auf eine Änderung der Erhebungsmethodik oder des Datenpools zurückzuführen ist und nicht einer tatsächlichen Marktentwicklung entspricht. Ab 2019 bewegt sich die Miete in einem Bereich zwischen 5,51 und 7,71 €/m², wobei 2026 mit 7,26 €/m² ein leicht unter dem 2022er Niveau liegender Wert ausgewiesen wird.
Die Kaufpreise verlaufen in ähnlicher Weise volatil. Von 608 €/m² (2018) stiegen sie bis 2021 auf 1.205 €/m², fielen dann auf 1.095 €/m² (2023) und legten anschließend wieder deutlich zu auf 1.884 €/m² (2026). Diese Entwicklung zeigt einen Markt, der in den letzten Jahren stark schwankt und aktuell auf einem historischen Hoch notiert.
Die Bevölkerungsentwicklung steht in keinem direkten Zusammenhang mit der Kaufpreisentwicklung: Von 7.294 Einwohnern (2015) sank die Zahl bis 2024 auf 6.996, ein Rückgang von rund 4 %. Trotz des Bevölkerungsrückgangs und der schrumpfenden Nachfragebasis steigen die Kaufpreise – ein Muster, das auf das begrenzte Angebot und die besondere Struktur des Marktes hindeutet.
Die Arbeitslosenquote, in Promille angegeben, stieg von 84 ‰ (2019) auf 127 ‰ (2023), was einem Anstieg von 8,4 % auf 12,7 % entspricht. Dieser Anstieg geht einher mit der Phase steigender Kaufpreise und könnte auf strukturelle Probleme im lokalen Arbeitsmarkt hinweisen.
Die angegebenen CAGR-Werte (Miete: 12,8 %, Kauf: 15,2 %) sind durch die Bruchstelle 2019 verzerrt und spiegeln nicht die tatsächliche jährliche Entwicklung wider.
Regionale Einordnung
Im regionalen Vergleich positioniert sich Heringen als günstiger Standort innerhalb des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. Die Angebotsmiete von 7,46 €/m² liegt rund 5 % unter dem Kreisdurchschnitt von 7,87 €/m². Der Kaufpreis von 1.495 €/m² liegt rund 11 % unter dem Kreiswert von 1.672 €/m². Beide Abweichungen sind moderat – Heringen folgt damit dem regionalen Muster, ist aber deutlich günstiger als der Kreisdurchschnitt.
Im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich ein differenziertes Bild. Die Nachbargemeinde Krayenberggemeinde weist mit 6,26 €/m² Miete und 933 €/m² Kaufpreis deutlich niedrigere Werte auf, erreicht aber mit 8,06 % Bruttomietrendite eine deutlich höhere Rendite. Werra-Suhl-Tal liegt mit 9,03 €/m² Miete und 1.471 €/m² Kaufpreis in einem ähnlichen Kaufpreisbereich wie Heringen, erzielt aber bei der Miete ein deutlich höheres Niveau. Die Nachbargemeinde Vacha liegt mit 7,02 €/m² Miete und 1.509 €/m² Kaufpreis nahezu auf demselben Preisniveau wie Heringen, weist aber mit 5,58 % eine niedrigere Rendite aus.
Der hessische Landesdurchschnitt von 9,69 €/m² Miete und 2.505 €/m² Kaufpreis unterstreicht, dass Heringen Teil eines ländlichen, preisgünstigen Marktraums ist.
Standortfaktoren und Struktur
Heringen (Werra) ist eine Kleinstadt mit 6.996 Einwohnern (2024) auf 61,2 km² Fläche, was einer Bevölkerungsdichte von 114 Einwohnern je Quadratkilometer entspricht. Die Stadt gliedert sich in 8 Stadtteile: den Kernort sowie Bengendorf, Herfa, Leimbach, Lengers, Kleinensee, Widdershausen und Wölfershausen. Die Einwohnerzahl ist seit 2015 um rund 4 % gesunken – ein Trend, der mit der Bevölkerungsentwicklung in vielen ländlichen Regionen Ost Hessens übereinstimmt.
Die wirtschaftliche Struktur wird maßgeblich vom Kaliabbau bestimmt. Das Kaliwerk Wintershall der K+S AG, seit 1903 in Betrieb, ist das größte Kaliabbaugebiet der Welt mit einer Untergrundabbaufläche von ca. 312 km². Diese industrielle Prägung erklärt das hohe Gewerbesteueraufkommen der Stadt, das zu den höchsten in Hessen gehört. Gleichzeitig weist Heringen die höchste Pro-Kopf-Verschuldung Hessens auf (knapp 8.000 Euro pro Einwohner, Gesamtverschuldung rund 57 Millionen Euro). Diese Dualität aus starker Gewerbesteuereinnahme und hoher Verschuldung ist ein charakteristisches Merkmal der Stadt.
Die Arbeitslosenquote stieg von 8,4 % (2019) auf 12,7 % (2023) und liegt damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Dieser Anstieg geht einher mit der Phase steigender Immobilienpreise und könnte auf strukturelle Herausforderungen im lokalen Arbeitsmarkt hinweisen.
Am Standort bestehen keine Hochschulen. Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 bewertet den Landkreis Hersfeld-Rotenburg auf Rang 248 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtindex. Die Teilindizes zeigen: Demografie (Rang 207), Arbeitsmarkt (Rang 203), Wettbewerb und Innovation (Rang 251), Wohlstand und soziale Lage (Rang 294). Die schlechteste Bewertung im Bereich Wohlstand und soziale Lage spiegelt die wirtschaftlichen Herausforderungen der Region wider. Der Rang bezieht sich auf den Kreis Hersfeld-Rotenburg, nicht auf die einzelne Gemeinde Heringen.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Heringen (Werra) entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Heringen (Werra)
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 2,77 €/m² |
| 2019 | 6,92 €/m² |
| 2020 | 5,51 €/m² |
| 2021 | 7,12 €/m² |
| 2022 | 7,71 €/m² |
| 2023 | 6,80 €/m² |
| 2024 | 6,90 €/m² |
| 2025 | 7,54 €/m² |
| 2026 | 7,26 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Heringen (Werra)
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 608 €/m² |
| 2019 | 909 €/m² |
| 2020 | 957 €/m² |
| 2021 | 1.205 €/m² |
| 2022 | 1.114 €/m² |
| 2023 | 1.095 €/m² |
| 2024 | 1.637 €/m² |
| 2025 | 1.468 €/m² |
| 2026 | 1.884 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Heringen (Werra)
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 5,47 % |
| 2019 | 9,13 % |
| 2020 | 6,91 % |
| 2021 | 7,09 % |
| 2022 | 8,31 % |
| 2023 | 7,45 % |
| 2024 | 5,06 % |
| 2025 | 6,17 % |
| 2026 | 4,62 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Heringen (Werra)
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 7.294 Einwohner |
| 2016 | 7.306 Einwohner |
| 2017 | 7.223 Einwohner |
| 2018 | 7.187 Einwohner |
| 2019 | 7.153 Einwohner |
| 2020 | 7.146 Einwohner |
| 2021 | 7.100 Einwohner |
| 2022 | 7.080 Einwohner |
| 2023 | 6.996 Einwohner |
| 2024 | 6.996 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Heringen (Werra)
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 1,87 % |
| 2016 | 1,80 % |
| 2017 | 1,78 % |
| 2018 | 2,00 % |
| 2019 | 2,04 % |
| 2020 | 2,64 % |
| 2021 | 2,61 % |
| 2022 | 2,76 % |
| 2023 | 3,08 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 248 Rang |
| Dynamik | 264 Rang |
| Stärke | 225 Rang |
| Demografie | 207 Rang |
| Arbeitsmarkt | 203 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 251 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 294 Rang |
Renditeverteilung in Hessen
Anzahl Orte je Renditeband — Heringen (Werra) liegt im Band 5–6 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Hessen
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 1,00 Orte |
| 3–4 | 63,00 Orte |
| 4–5 | 206 Orte |
| 5–6 | 89,00 Orte |
| 6–7 | 33,00 Orte |
| 7–8 | 17,00 Orte |
| 8–9 | 6,00 Orte |
| 9–10 | 3,00 Orte |
| 10–11 | 1,00 Orte |
| 11–12 | 1,00 Orte |
| 12+ | 1,00 Orte |
Wie schneidet Heringen (Werra) im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Heringen (Werra) ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Heringen (Werra) ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Heringen (Werra)
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Werra-Suhl-Tal | 9,03 €/m² |
| Friedewald | 8,66 €/m² |
| Ronshausen | 8,09 €/m² |
| Philippsthal (Werra) | 8,08 €/m² |
| Wildeck | 7,75 €/m² |
| Heringen (Werra) | 7,46 €/m² |
| Gerstungen | 7,45 €/m² |
| Vacha | 7,02 €/m² |
| Krayenberggemeinde | 6,26 €/m² |
| Unterbreizbach | 6,22 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Heringen (Werra) ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Heringen (Werra)
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Gerstungen | 8,23 % |
| Krayenberggemeinde | 8,06 % |
| Unterbreizbach | 7,57 % |
| Werra-Suhl-Tal | 7,36 % |
| Ronshausen | 7,36 % |
| Philippsthal (Werra) | 7,10 % |
| Wildeck | 6,43 % |
| Heringen (Werra) | 5,99 % |
| Friedewald | 5,61 % |
| Vacha | 5,58 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Philippsthal (Werra), Marktgemeinde | 5,1 km | 36269 | 8,08 € | 1.366 € | 7,10 % |
| Wildeck | 7,1 km | 36208 | 7,75 € | 1.447 € | 6,43 % |
| Werra-Suhl-Tal, Stadt | 7,1 km | 99837 | 9,03 € | 1.471 € | 7,36 % |
| Vacha, Stadt | 7,3 km | 36404 | 7,02 € | 1.509 € | 5,58 % |
| Krayenberggemeinde | 7,8 km | 36460 | 6,26 € | 933 € | 8,06 % |
| Unterbreizbach | 8,1 km | 36414 | 6,22 € | 985 € | 7,57 % |
| Gerstungen | 10,1 km | 99834 | 7,45 € | 1.087 € | 8,23 % |
| Friedewald | 10,6 km | 36289 | 8,66 € | 1.854 € | 5,61 % |
| Ronshausen | 12,3 km | 36217 | 8,09 € | 1.318 € | 7,36 % |
Wo liegt Heringen (Werra)?
Lage
Heringen (Werra) auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Heringen (Werra)
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 7,46 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.495 € |
| Bruttomietrendite | 5,99 % |
| Kaufpreisfaktor | 16,7 |
| Einwohner | 6.996 |
| Einwohner je km² | 114 |
| Fläche (km²) | 61,2 |
| Arbeitslosenquote | 3,1 % |
| Prognos-Gesamtrang | #248 |
| Prognos Dynamikrang | #264 |
| Prognos Stärkerang | #225 |
| Koordinaten | 50,8882, 10,0076 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Heringen (Werra)
Was kostet eine Wohnung in Heringen (Werra)?
Der aktuelle Angebotskaufpreis liegt bei 1.495 Euro pro Quadratmeter, die Angebotsmiete bei 7,46 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen unter dem Durchschnitt des Kreises Hersfeld-Rotenburg (1.672 Euro/m² bzw. 7,87 Euro/m²) und deutlich unter dem hessischen Landesdurchschnitt (2.505 Euro/m² bzw. 9,69 Euro/m²). Die Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Heringen (Werra) entwickelt?
Die Zeitreihe zeigt von 2018 bis 2026 einen deutlichen Aufwärtstrend, der jedoch mit starken Schwankungen verbunden ist. Der Angebotskaufpreis stieg von 608 Euro/m² (2018) auf 1.884 Euro/m² (2026), die Angebotsmiete von 2,77 Euro/m² (2018) auf 7,26 Euro/m² (2026). Die jährlichen Werte weisen erhebliche Volatilität auf, was auf einen dünnen Markt mit wenigen Transaktionen hindeuten kann.
Wie hoch ist die Bruttomietrendite in Heringen (Werra)?
Die Bruttomietrendite beträgt 5,99 Prozent. Damit liegt sie über dem hessischen Durchschnitt von 4,98 Prozent und dem deutschen Durchschnitt von 5,10 Prozent. Der Perzentilrang von 85,27 im Bundesland bedeutet, dass rund 85 Prozent der Orte in Hessen eine niedrigere Bruttomietrendite aufweisen. Der Kaufpreisfaktor beträgt 16,7 und liegt unter dem Kreisdurchschnitt von 17,82 sowie dem Landesdurchschnitt von 21,06.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Heringen (Werra)?
Die Bevölkerung ist von 7.294 Einwohnern (2015) auf 6.996 (2024) gesunken, was einem Rückgang von rund 4,1 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 114 Einwohner pro Quadratkilometer.
Wie hoch ist die Arbeitslosenquote in Heringen (Werra)?
Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 12,7 Prozent und ist damit von 10,4 Prozent (2015) angestiegen.
Woher stammen die Daten zu Heringen (Werra)?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Heringen (Werra) sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Heringen (Werra) führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Hersfeld-Rotenburg
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Ludwigsau | 36251 | 8,44 € | 1.072 € | 9,44 % |
| Schenklengsfeld | 36277 | 8,00 € | 1.108 € | 8,67 % |
| Hohenroda | 36284 | 7,90 € | 1.254 € | 7,56 % |
| Ronshausen | 36217 | 8,09 € | 1.318 € | 7,36 % |
| Philippsthal (Werra), Marktgemeinde | 36269 | 8,08 € | 1.366 € | 7,10 % |
| Breitenbach a. Herzberg | 36287 | 7,41 € | 1.291 € | 6,89 % |
| Haunetal | 36166 | 11,09 € | 1.997 € | 6,66 % |
| Nentershausen | 36214 | 6,01 € | 1.096 € | 6,58 % |