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Lagefaktor
PLZ 37194 · Kreis Northeim · Niedersachsen

Bodenfelde, Flecken

Bodenfelde (PLZ 37194) liegt im Kreis Northeim in Niedersachsen. Der Ort zählt 3.016 Einwohner auf 19,8 km², das entspricht 153 Einwohnern je Quadratkilometer.

Bruttomietrendite
8,51 %
besser als 95 % der Orte in Niedersachsen
Kaufpreis je m²
900 €
aktueller Angebotspreis

Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 6,38 € pro m², der Kaufpreis bei 900 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 8,51 % und ein Kaufpreisfaktor von 11,8 — rechnerisch sind das 12 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Bodenfelde über dem Renditeniveau von 95 % der Orte in Niedersachsen.

Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 4,50 € auf 6,89 € pro m², im Mittel 5,5 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit -9,4 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 5,0 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 5,4 % (2023).

Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Northeim Rang 305 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 369, Stärkerang 270). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Wesertal, Uslar und Bad Karlshafen an.

Immobilienpreise in Bodenfelde im Überblick

Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Niedersachsen.

Bruttomietrendite
8,51 %
besser als 95 % der Orte in Niedersachsen
Miete
6,38 €/m²
5,5 % p. a.
Kaufpreis
900 €/m²
-9,4 % p. a.
Kaufpreisfaktor
11,8
Jahresmieten bis zum Kaufpreis
Einwohner
3.016
-5,0 % seit Reihenbeginn
Einwohner je km²
153
Prognos-Rang
#305
von 400 Kreisen (Zukunftsatlas)
Hochschulen
0

Immobilienmarkt und Standortbericht: Bodenfelde, Flecken

Bodenfelde ist eine kleine Gemeinde im Landkreis Northeim mit knapp 3.000 Einwohnern, die durch außergewöhnlich niedrige Immobilienpreise und eine der höchsten Bruttomietrenditen in Niedersachsen auffällt. Der Kaufpreis von 900 Euro je Quadratmeter liegt deutlich unter dem Kreis- und Landesdurchschnitt, während die Miete mit 6,38 Euro je Quadratmeter ebenfalls unter dem regionalen Vergleich liegt. Die volatile Preisentwicklung zeigt einen starken Kaufpreisrückgang bis 2022 gefolgt von einer Erholung. Der Prognos-Zukunftsatlas ordnet den Kreis Northeim im unteren Drittel der deutschen Kreise ein, wobei die Innovationsdynamik besonders schwach ist. Historisch geprägt von Salzgewinnung und Holzkohleproduktion, bildet das Unternehmen proFagus mit rund 150 Mitarbeitern einen stabilisierenden Wirtschaftsfaktor.

Marktüberblick: Günstige Preise, hohe Rendite

Bodenfelde liegt am Südrand des Naturparks Solling-Vogler im Oberen Wesertal und ist mit knapp 20 km² die flächenmäßig kleinste Gemeinde im Landkreis Northeim. Der Flecken umfasst neben dem Kernort mit rund 2.140 Einwohnern die Ortsteile Wahmbeck, Nienover, Amelith und Polier. Die Bevölkerung ist seit 2015 um über 5 Prozent auf aktuell 3.016 zurückgegangen, wobei ein leichter Zwischenaufschwung 2022 mit 3.061 Einwohnern zu verzeichnen war.

Der Immobilienmarkt zeigt ein klares Muster: Bodenfelde gehört zu den günstigsten Orten in Niedersachsen. Der Angebotskaufpreis liegt bei 900 Euro je Quadratmeter, die Angebotsmiete bei 6,38 Euro je Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich unter dem Landesdurchschnitt (2.166 Euro bzw. 8,50 Euro) und auch unter dem Kreisdurchschnitt Northeim (1.568 Euro bzw. 7,07 Euro). Der Kaufpreisfaktor von 11,75 entspricht einem niedrigen Vielfachen des Jahresmietwerts und unterstreicht die günstige Preisstruktur im regionalen Vergleich.

Die Bruttomietrendite von 8,51 Prozent ist die höchste unter allen Nachbarorten im Umkreis von 15 Kilometern und liegt im Perzentilrang von 94,8 Prozent aller 942 untersuchten Orte in Niedersachsen. Das bedeutet: Nur etwa 5 Prozent der niedersächsischen Orte weisen eine höhere angebotsgestützte Rendite auf. Diese hohe Rendite ist primär auf die niedrigen Kaufpreise zurückzuführen, nicht auf überdurchschnittliche Mieten.

Preis- und Mietentwicklung: Volatilität und Erholung

Die Mietentwicklung in Bodenfelde war volatil. Von 4,50 Euro je Quadratmeter im Jahr 2018 stieg die Angebotsmiete bis 2022 auf 7,55 Euro, fiel 2023 wieder auf 5,22 Euro und erreichte 2025 mit 9,74 Euro einen neuen Höchstwert. Die Zeitreihe weist für 2026 einen Wert von 6,89 Euro aus, während der aktuelle Marktwert bei 6,38 Euro liegt. Diese Differenz zeigt, dass sich der Markt zwischen den Erhebungszeitpunkten weiter entwickelt hat.

Beim Kaufpreis ist ein klarer Abwärtstrend erkennbar: Von 908 Euro je Quadratmeter im Jahr 2019 fiel der Wert bis 2022 auf 676 Euro, was einem Rückgang von rund 25 Prozent in drei Jahren entspricht. Der aktuelle Kaufpreis von 900 Euro liegt damit wieder nahe dem Niveau von 2019, was auf eine Erholung in den Folgejahren hindeutet.

Die Kombination aus niedrigen aktuellen Kaufpreisen und gestiegenen Mieten führt zu der herausragenden Bruttomietrendite von 8,51 Prozent. Dieser Effekt ist jedoch mit Vorsicht zu betrachten, da es sich um Angebotswerte aus Inseraten handelt, die systematisch über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen.

Regionale Einordnung: Außenseiter im Kreis, Spitzenreiter bei der Rendite

Im regionalen Vergleich hebt sich Bodenfelde deutlich ab. Mit einem Angebotskaufpreis von 900 Euro je Quadratmeter liegt der Ort unter dem Kreisdurchschnitt von 1.568 Euro um 43 Prozent und unter dem niedersächsischen Durchschnitt von 2.166 Euro um 58 Prozent. Auch die Angebotsmiete von 6,38 Euro liegt 10 Prozent unter dem Kreis- und 25 Prozent unter dem Landesdurchschnitt.

Unter den acht Nachbarorten im Umkreis von 15 Kilometern weist Bodenfelde die höchste Bruttomietrendite auf. Wesertal (4,6 km entfernt) liegt mit 8,11 Prozent knapp dahinter, während Uslar (6,1 km) mit 6,81 Prozent und Bad Karlshafen (6,9 km) mit 6,22 Prozent deutlich niedrigere Renditen ausweisen. Der Kaufpreis in Bodenfelde ist mit 900 Euro je Quadratmeter der niedrigste unter allen Nachbarorten; Bad Karlshafen liegt mit 1.278 Euro am höchsten.

Der Kreis Northeim als Ganzes weist mit 5,89 Prozent eine deutlich niedrigere durchschnittliche Bruttomietrendite auf als Bodenfelde. Das liegt am höheren durchschnittlichen Kaufpreis im Kreis (1.568 Euro), der die Rendite drückt. Bodenfelde folgt damit nicht dem regionalen Durchschnitt, sondern positioniert sich als Sonderfall mit außergewöhnlich niedrigen Kaufpreisen.

Standortfaktoren: Industrielle Tradition und demografischer Wandel

Der Landkreis Northeim, auf den sich die Prognos-Zukunftsatlas-Ränge beziehen, belegt im Jahr 2025 den 305. Platz von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtranking. Besonders schwach ist die Dynamik mit Rang 369, während die wirtschaftliche Stärke mit Rang 270 etwas besser abschneidet. Der Index für Wettbewerb und Innovation liegt mit Rang 343 am unteren Ende, was auf strukturelle Herausforderungen in der regionalen Wirtschaft hinweist.

Die Bevölkerungsentwicklung von Bodenfelde selbst zeigt einen Rückgang von 3.176 Einwohnern (2015) auf 3.016 (2024), was einem Verlust von 5,04 Prozent entspricht. Die Arbeitslosenquote des Kreises ist von 115 (2015) auf 93 (2023) gesunken, was einer Verbesserung entspricht.

Historisch war Bodenfelde von der Salzgewinnung (bis 1680), der Schifffahrt auf der Weser und der Waldglashüttenproduktion geprägt. Seit 1896 besteht mit der Holzkohleproduktion ein durchgängiges Industrieunternehmen am Ort. Das Unternehmen proFagus beschäftigt rund 150 Mitarbeiter und ist deutscher Marktführer für Grillholzkohle. Diese industrielle Tradition bildet einen stabilisierenden Faktor für die lokale Wirtschaft, auch wenn der Prognos-Atlas für den Kreis keine hohe Innovationsdynamik ausweist.

Bodenfelde war bis Ende 2010 staatlich anerkannter Erholungsort, was die Lage im Naturpark Solling-Vogler und die touristische Bedeutung unterstreicht. Am Ort bestehen keine Hochschulen.

Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Bodenfelde entwickelt?

Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.

Mietpreisentwicklung

Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte

Datenwerte: Miete in Bodenfelde
Miete in Bodenfelde
JahrWert (€/m²)
20184,50 €/m²
20195,57 €/m²
20206,19 €/m²
20215,69 €/m²
20227,55 €/m²
20235,22 €/m²
20246,44 €/m²
20259,74 €/m²
20266,89 €/m²

Kaufpreisentwicklung

Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte

Datenwerte: Kaufpreis in Bodenfelde
Kaufpreis in Bodenfelde
JahrWert (€/m²)
2019908 €/m²
20201.082 €/m²
2022676 €/m²

Bruttomietrendite im Zeitverlauf

Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet

Datenwerte: Bruttomietrendite in Bodenfelde
Bruttomietrendite in Bodenfelde
JahrWert (%)
20197,36 %
20206,87 %
202213,40 %

Bevölkerungsentwicklung

Einwohner am Jahresende

Datenwerte: Einwohnerzahl von Bodenfelde
Einwohnerzahl von Bodenfelde
JahrWert (Einwohner)
20153.176 Einwohner
20163.111 Einwohner
20173.100 Einwohner
20183.047 Einwohner
20193.039 Einwohner
20203.046 Einwohner
20213.002 Einwohner
20223.061 Einwohner
20233.016 Einwohner
20243.016 Einwohner

Arbeitslosenquote

Anteil in Prozent

Datenwerte: Arbeitslosenquote in Bodenfelde
Arbeitslosenquote in Bodenfelde
JahrWert (%)
20155,49 %
20165,10 %
20174,22 %
20184,87 %
20194,58 %
20205,31 %
20214,91 %
20224,67 %
20235,37 %

Prognos Zukunftsatlas — Teilränge

Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser

Datenwerte: Prognos-Teilränge
Prognos-Teilränge
KategorieWert (Rang)
Gesamtrang305 Rang
Dynamik369 Rang
Stärke270 Rang
Demografie285 Rang
Arbeitsmarkt265 Rang
Wettbewerb & Innovation343 Rang
Wohlstand & soziale Lage248 Rang

Renditeverteilung in Niedersachsen

Anzahl Orte je Renditeband — Bodenfelde liegt im Band 8–9 %

Datenwerte: Renditeverteilung in Niedersachsen
Renditeverteilung in Niedersachsen
KategorieWert (Orte)
1–23,00 Orte
2–324,00 Orte
3–4176 Orte
4–5306 Orte
5–6200 Orte
6–7113 Orte
7–855,00 Orte
8–927,00 Orte
9–1017,00 Orte
10–118,00 Orte
11–124,00 Orte
12+9,00 Orte

Wie schneidet Bodenfelde im Umkreis ab?

Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Bodenfelde ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.

Mieten im Umkreis von 30 km

Bodenfelde ist hervorgehoben

Datenwerte: Mieten im Umkreis von Bodenfelde
Mieten im Umkreis von Bodenfelde
KategorieWert (€/m²)
Adelebsen8,14 €/m²
Beverungen6,76 €/m²
Trendelburg6,74 €/m²
Bad Karlshafen6,62 €/m²
Uslar6,43 €/m²
Bodenfelde6,38 €/m²
Wesertal6,11 €/m²
Lauenförde6,07 €/m²
Fürstenberg5,96 €/m²
Derental4,59 €/m²

Renditen im Umkreis von 30 km

Bodenfelde ist hervorgehoben

Datenwerte: Renditen im Umkreis von Bodenfelde
Renditen im Umkreis von Bodenfelde
KategorieWert (%)
Bodenfelde8,51 %
Wesertal8,11 %
Trendelburg7,87 %
Lauenförde7,13 %
Uslar6,81 %
Beverungen6,44 %
Bad Karlshafen6,22 %
Derental5,61 %
Fürstenberg5,35 %
Adelebsen5,21 %

Orte in der Umgebung

Nach Entfernung sortiert

Orte in der Umgebung von Bodenfelde
OrtEntfernungPLZMieteKaufRendite
Wesertal4,6 km343996,11 €904 €8,11 %
Uslar, Stadt6,1 km371706,43 €1.134 €6,81 %
Bad Karlshafen, Stadt6,9 km343856,62 €1.278 €6,22 %
Derental10,5 km376914,59 €982 €5,61 %
Trendelburg, Stadt11,1 km343886,74 €1.029 €7,87 %
Lauenförde, Flecken11,7 km376976,07 €1.021 €7,13 %
Beverungen, Stadt12,7 km376886,76 €1.259 €6,44 %
Fürstenberg14,7 km376995,96 €1.337 €5,35 %
Adelebsen, Flecken15,4 km371398,14 €1.876 €5,21 %

Wo liegt Bodenfelde?

Lage

Bodenfelde auf der Karte

Kartendaten: OpenStreetMap · 51.6400, 9.5531

Alle Kennzahlen zu Bodenfelde

Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.

Kennzahlen Bodenfelde
KennzahlWert
Miete (€/m²)6,38 €
Kaufpreis (€/m²)900 €
Bruttomietrendite8,51 %
Kaufpreisfaktor11,8
Einwohner3.016
Einwohner je km²153
Fläche (km²)19,8
Arbeitslosenquote5,4 %
Prognos-Gesamtrang#305
Prognos Dynamikrang#369
Prognos Stärkerang#270
Koordinaten51,6400, 9,5531

Häufige Fragen zu Immobilien in Bodenfelde

Was kostet eine Wohnung in Bodenfelde?

Die Angebotsmiete für Wohnungen in Bodenfelde liegt bei 6,38 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 900 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich unter dem Durchschnitt des Kreises Northeim (7,07 Euro/m² Miete, 1.568 Euro/m² Kaufpreis) und auch unter dem niedersächsischen Landesdurchschnitt (8,50 Euro/m² Miete, 2.166 Euro/m² Kaufpreis). Bodenfelde gehört damit zu den günstigeren Orten im Umland.

Wie haben sich die Immobilienpreise in Bodenfelde entwickelt?

Die Mietpreise in Bodenfelde sind seit 2018 von 4,50 Euro pro Quadratmeter auf aktuell 6,38 Euro/m² gestiegen, wobei die Entwicklung stark schwankend war (2025 lag der Wert mit 9,74 Euro/m² besonders hoch). Die Kaufpreise zeigten einen anderen Verlauf: Sie stiegen von 908 Euro/m² (2019) auf 1.082 Euro/m² (2020) und fielen dann bis 2022 auf 676 Euro/m². Der aktuelle Angebotskaufpreis liegt bei 900 Euro/m². Die jährliche Wachstumsrate der Miete beträgt 5,47 Prozent, während die Kaufpreise im betrachteten Zeitraum durchschnittlich um 9,37 Prozent pro Jahr sanken.

Lohnt sich eine Kapitalanlage in Bodenfelde?

Die Bruttomietrendite in Bodenfelde beträgt 8,51 Prozent und liegt damit deutlich über dem niedersächsischen Durchschnitt von 5,25 Prozent sowie dem deutschen Durchschnitt von 5,10 Prozent. Der Kaufpreisfaktor beträgt 11,75, was unter dem Landesdurchschnitt von 20,92 liegt. Im Perzentilvergleich liegt Bodenfelde mit einem Rang von 94,8 im Bundesland — das bedeutet, dass rund 95 Prozent der Orte in Niedersachsen eine niedrigere Bruttomietrendite aufweisen. Der niedrige Kaufpreis bei moderaten Mieten führt zu diesem überdurchschnittlichen Renditeniveau.

Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Bodenfelde?

Die Einwohnerzahl in Bodenfelde ist seit 2015 leicht rückläufig: Von 3.176 Einwohnern im Jahr 2015 ging die Zahl bis 2024 auf 3.016 zurück, das entspricht einem Rückgang von rund 5 Prozent. Die Bevölkerungsdichte beträgt 153 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 9,3 Prozent und bewegte sich in den vergangenen Jahren zwischen 8,1 und 9,3 Prozent.

Wie steht Bodenfelde im Vergleich zu den Nachbarorten da?

Im Vergleich zu den Nachbarorten liegt die Angebotsmiete in Bodenfelde mit 6,38 Euro pro Quadratmeter im unteren bis mittleren Bereich. Wesertal (4,6 Kilometer entfernt) liegt mit 6,11 Euro/m² etwas niedriger, Uslar (6,1 Kilometer) mit 6,43 Euro/m² knapp darüber. Der Angebotskaufpreis von 900 Euro/m² ist ebenfalls vergleichsweise niedrig: Uslar liegt bei 1.134 Euro/m², Bad Karlshafen bei 1.278 Euro/m². Der Kaufpreisfaktor von 11,75 ist im regionalen Vergleich niedrig und unterstreicht das günstige Preisniveau.

Woher stammen die Daten zu Bodenfelde?

Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.

Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Bodenfelde sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Bodenfelde führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.

Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.

Datenquellen und Datenstand für Bodenfelde
KennzahlArtErläuterungDatenstand
Angebotsmiete (€/m²)AngebotsdatenDurchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete.2026
Angebotskaufpreis (€/m²)AngebotsdatenDurchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis.2022
Bruttomietrendite (%)berechnetJahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter.2022
KaufpreisfaktorberechnetKaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite.2026
Einwohner und Dichteamtliche StatistikFortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche.2024
Arbeitslosenquote (%)amtliche StatistikQuote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises.2023
Prognos-ZukunftsatlasFremdindexRang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden.–

Weitere Orte im Kreis Northeim

Nach Bruttomietrendite sortiert

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Weitere Orte im Kreis Northeim
OrtPLZMieteKaufRendite
Dassel, Stadt375866,67 €1.054 €7,59 %
Bad Gandersheim, Stadt375816,47 €1.102 €7,05 %
Uslar, Stadt371706,43 €1.134 €6,81 %
Kalefeld375896,26 €1.193 €6,30 %
Einbeck, Stadt375747,48 €1.545 €5,81 %
Moringen, Stadt371866,44 €1.484 €5,21 %
Katlenburg-Lindau371917,04 €1.704 €4,96 %
Northeim, Stadt371547,75 €2.062 €4,51 %