Nordwalde
Nordwalde (PLZ 48356) liegt im Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen. Der Ort zählt 9.853 Einwohner auf 51,6 km², das entspricht 191 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 9,91 € pro m², der Kaufpreis bei 3.594 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,31 % und ein Kaufpreisfaktor von 30,2 — rechnerisch sind das 30 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Nordwalde über dem Renditeniveau von 1 % der Orte in Nordrhein-Westfalen.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 7,37 € auf 9,66 € pro m², im Mittel 3,4 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 13,0 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 5,0 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 3,8 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Steinfurt Rang 103 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 84, Stärkerang 120). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Altenberge, Steinfurt und Laer an.
Immobilienpreise in Nordwalde im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Nordrhein-Westfalen.
Immobilienmarkt und Standortbericht Nordwalde
Nordwalde (Kreis Steinfurt, NRW) weist ein überdurchschnittlich hohes Preisniveau auf, das sowohl bei Mieten als auch bei Kaufpreisen deutlich über dem Kreis-, Landes- und Bundesdurchschnitt liegt. Die Bruttomietrendite von 3,31 Prozent ist die niedrigste unter allen Nachbarorten und gehört zu den untersten 1,3 Prozent aller Orte in Nordrhein-Westfalen. Der Kaufpreisfaktor von 30,21 ist der höchste im regionalen Vergleich. Die Kaufpreise zeigen extreme Volatilität mit einem Dreifachanstieg zwischen 2018 und 2021, einem Rückgang 2022/23 und einem erneuten Anstieg 2024. Die Gemeinde verzeichnet seit 2015 ein Bevölkerungswachstum von 4,95 Prozent. Der Kreis Steinfurt erreicht im Prognos-Zukunftsatlas 2025 Gesamtrang 103 von rund 400 Kreisen.
Marktüberblick und Preisniveau
Nordwalde liegt im Kreis Steinfurt, rund 15 Kilometer nordwestlich von Münster, und weist ein deutlich überdurchschnittliches Preisniveau auf, das sich sowohl bei den Mieten als auch bei den Kaufpreisen von der regionalen und landesweiten Vergleichslage abhebt. Die Angebotsmiete liegt mit 9,91 Euro je Quadratmeter über dem Kreisdurchschnitt (9,43 Euro), dem NRW-Mittel (9,24 Euro) und dem deutschen Durchschnitt (8,92 Euro). Noch ausgeprägter ist die Abweichung bei den Kaufpreisen: Mit 3.594 Euro je Quadratmeter liegt Nordwalde deutlich über dem Kreiswert von 2.667 Euro, dem Landesmittel von 2.530 Euro und dem Bundesdurchschnitt von 2.409 Euro.
Der Kaufpreisfaktor von 30,21 ist der höchste unter allen acht Nachbarorten und liegt ebenfalls über dem Kreisdurchschnitt (23,56) und dem Landesmittel (22,63). Die Bruttomietrendite von 3,31 Prozent ist die niedrigste im direkten Vergleich mit allen Nachbarorten und liegt im Perzentilrang von 1,26 im Bundesland — das bedeutet, dass nur etwa 1,3 Prozent aller Orte in Nordrhein-Westfalen eine noch niedrigere Rendite aufweisen. Das Preisniveau Nordwaldes entspricht damit dem oberen Segment des nordrhein-westfälischen Marktes.
Die Lage als Wohngemeinde im Umland der Universitätsstadt Münster unterstützt strukturell die hohe Nachfrage nach Wohnraum und die damit einhergehenden Preisniveaus. Die Gemeinde verzeichnet seit 2015 ein Bevölkerungswachstum von 4,95 Prozent (von 9.388 auf 9.853 Einwohner bis 2024), was die Nachfrage nach Wohnraum weiter unterstützt.
Preisentwicklung und Marktdynamik
Die Kaufpreisentwicklung in Nordwalde zeigt eine außergewöhnliche Volatilität, die über die typischen Marktschwankungen hinausgeht. Zwischen 2018 und 2021 verdreifachte sich der Angebotskaufpreis von 1.276 auf 4.050 Euro je Quadratmeter. Im Jahr 2020 erfolgte der erste massive Sprung von 1.696 auf 3.394 Euro, gefolgt vom Höhepunkt 2021 bei 4.050 Euro. Anschließend folgte ein starker Rückgang auf 2.303 Euro (2022) und 1.923 Euro (2023), ehe der Preis 2024 mit 3.702 Euro erneut ein nahezu historisches Niveau erreichte und 2025 auf 2.439 Euro sank.
Diese extremen Schwankungen deuten auf einen Markt hin, der stark von Angebotsdynamik und konjunkturellen Impulsen geprägt ist. Die jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 12,96 Prozent über den gesamten Zeitraum ist deutlich höher als die der Miete mit 3,44 Prozent. Der Kaufpreis entwickelte sich also überproportional stark und hat die Mietentwicklung deutlich überholt.
Die Angebotsmiete verläuft vergleichsweise stabiler: Nach einem Tief von 6,57 Euro im Jahr 2019 stieg sie bis 2021 auf 9,91 Euro, schwankte zwischen 9,19 und 10,85 Euro in den Folgejahren und liegt 2026 bei 9,66 Euro. Die Mieten folgen damit einem moderateren, aber ebenfalls steigenden Trend.
Der Kaufpreisfaktor von 30,21 ergibt sich aus dem Verhältnis von Kaufpreis zu Jahreskaltmiete und ist ein Indikator dafür, wie viele Jahre der Bruttokaltmiete nötig sind, um den Kaufpreis zu decken. Ein Faktor von 30,21 liegt deutlich über dem Kreisdurchschnitt von 23,56 und dem Landesmittel von 22,63 — ein Hinweis darauf, dass die Kaufpreise im Verhältnis zu den Mieten besonders hoch sind. Der aktuelle Angebotskaufpreis von 3.594 Euro liegt leicht unter dem Jahreswert 2024 (3.702 Euro), was auf eine leichte Abkühlung des Angebotspreises hindeutet.
Regionale Einordnung
Im regionalen Vergleich hebt sich Nordwalde deutlich von seinen Nachbargemeinden ab. Von den acht untersuchten Nachbarorten weist Nordwalde den höchsten Kaufpreis (3.594 Euro) und den höchsten Kaufpreisfaktor (30,21) auf. Die Angebotsmiete liegt mit 9,91 Euro im oberen Mittelfeld — höher als in Laer (9,82), Horstmar (8,70) und Saerbeck (8,83), aber niedriger als in Altenberge (10,43), Greven (10,04), Steinfurt (10,08), Havixbeck (10,40) und Emsdetten (9,95).
Die Bruttomietrendite ist mit 3,31 Prozent die niedrigste aller Nachbarorte. Altenberge liegt bei 3,84 Prozent, Laer bei 3,94 Prozent, Emsdetten bei 4,00 Prozent, Horstmar bei 4,21 Prozent, Greven bei 3,79 Prozent, Havixbeck bei 3,78 Prozent, Saerbeck bei 4,73 Prozent und Steinfurt mit 4,88 Prozent am höchsten. Die niedrige Rendite in Nordwalde ist primär auf den überdurchschnittlich hohen Kaufpreis zurückzuführen, während die Mieten zwar ebenfalls über dem regionalen Durchschnitt liegen, aber nicht in demselben Maße.
Im Kreis Steinfurt und in Nordrhein-Westfalen insgesamt schneidet Nordwalde ähnlich ab: Die Kaufpreise liegen sowohl auf Kreisebene (+34,7 Prozent über dem Kreisdurchschnitt) als auch auf Landesebene (+42,1 Prozent über dem Landesmittel) deutlich darüber. Die Mieten weichen weniger stark ab (+5,1 Prozent über dem Kreis, +7,3 Prozent über dem Landesmittel). Die Bruttomietrendite liegt mit 3,31 Prozent unter dem Kreisdurchschnitt von 4,31 Prozent und dem Landesmittel von 4,52 Prozent.
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 stuft den Kreis Steinfurt mit Gesamtrang 103 von rund 400 deutschen Kreisen im oberen Drittel ein. Besonders gut abschneidet der Kreis im Bereich Dynamik (Rang 84) und Arbeitsmarkt (Rang 87). Der Wohlstand und die soziale Lage liegen mit Rang 222 deutlich schwächer, was auf strukturelle Unterschiede innerhalb des Kreises hindeuten könnte.
Standortfaktoren und Demografie
Nordwalde verzeichnet seit 2015 ein kontinuierliches Bevölkerungswachstum von 9.388 auf 9.853 Einwohner bis 2024, was einem Anstieg von 4,95 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 191 Einwohner je Quadratkilometer. Die Gemeinde gliedert sich in sechs Ortsteile, wobei der Ortskern mit rund 85 Prozent den Großteil der Bevölkerung stellt.
Die Arbeitslosenquote ist als absolute Zahl angegeben und liegt bei 227 (2023), gegenüber 180 im Jahr 2015. Ohne die Bevölkerungszahl als Bezugswert lässt sich daraus keine direkte Quote ableiten.
Am Ort bestehen keine Hochschulen, was die Nachfrage nach studentischem Wohnraum ausschließt und den Markt primär auf Familien und Pendler ausrichtet. Die Gemeinde liegt im Einzugsgebiet der Universitätsstadt Münster und profitiert von der Nähe zu einer der größten Hochschulstädte Deutschlands.
Die Kombination aus moderatem Bevölkerungswachstum, überdurchschnittlichem Preisniveau und der Lage im Umland einer Hochschulstadt erzeugt einen Markt, der durch hohe Kaufpreise und niedrige Renditen gekennzeichnet ist. Der Kaufpreisfaktor von 30,21 und die Bruttomietrendite von 3,31 Prozent liegen jeweils im unteren Perzentil des Bundeslandes und deuten auf einen nachfragestarken, aber auch preissensitiven Markt hin.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Nordwalde entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Nordwalde
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 7,37 €/m² |
| 2019 | 6,57 €/m² |
| 2020 | 7,95 €/m² |
| 2021 | 9,91 €/m² |
| 2022 | 9,19 €/m² |
| 2023 | 9,71 €/m² |
| 2024 | 10,85 €/m² |
| 2025 | 9,24 €/m² |
| 2026 | 9,66 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Nordwalde
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 1.276 €/m² |
| 2019 | 1.696 €/m² |
| 2020 | 3.394 €/m² |
| 2021 | 4.050 €/m² |
| 2022 | 2.303 €/m² |
| 2023 | 1.923 €/m² |
| 2024 | 3.702 €/m² |
| 2025 | 2.439 €/m² |
| 2026 | 3.381 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Nordwalde
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 6,93 % |
| 2019 | 4,65 % |
| 2020 | 2,81 % |
| 2021 | 2,94 % |
| 2022 | 4,79 % |
| 2023 | 6,06 % |
| 2024 | 3,52 % |
| 2025 | 4,55 % |
| 2026 | 3,43 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Nordwalde
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 9.388 Einwohner |
| 2016 | 9.421 Einwohner |
| 2017 | 9.439 Einwohner |
| 2018 | 9.584 Einwohner |
| 2019 | 9.640 Einwohner |
| 2020 | 9.683 Einwohner |
| 2021 | 9.711 Einwohner |
| 2022 | 9.807 Einwohner |
| 2023 | 9.853 Einwohner |
| 2024 | 9.853 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Nordwalde
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 2,08 % |
| 2016 | 1,84 % |
| 2017 | 1,95 % |
| 2018 | 3,23 % |
| 2019 | 3,27 % |
| 2020 | 3,49 % |
| 2021 | 3,45 % |
| 2022 | 3,14 % |
| 2023 | 3,83 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 103 Rang |
| Dynamik | 84,00 Rang |
| Stärke | 120 Rang |
| Demografie | 125 Rang |
| Arbeitsmarkt | 87,00 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 87,00 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 222 Rang |
Renditeverteilung in Nordrhein-Westfalen
Anzahl Orte je Renditeband — Nordwalde liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Nordrhein-Westfalen
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 3–4 | 84,00 Orte |
| 4–5 | 237 Orte |
| 5–6 | 56,00 Orte |
| 6–7 | 16,00 Orte |
| 7–8 | 2,00 Orte |
| 8–9 | 1,00 Orte |
Wie schneidet Nordwalde im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Nordwalde ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Nordwalde ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Nordwalde
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Altenberge | 10,43 €/m² |
| Havixbeck | 10,40 €/m² |
| Steinfurt | 10,08 €/m² |
| Greven | 10,04 €/m² |
| Emsdetten | 9,95 €/m² |
| Nordwalde | 9,91 €/m² |
| Laer | 9,82 €/m² |
| Schöppingen | 9,80 €/m² |
| Saerbeck | 8,83 €/m² |
| Horstmar | 8,70 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Nordwalde ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Nordwalde
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Schöppingen | 6,15 % |
| Steinfurt | 4,88 % |
| Saerbeck | 4,73 % |
| Horstmar | 4,21 % |
| Emsdetten | 4,00 % |
| Laer | 3,94 % |
| Altenberge | 3,84 % |
| Greven | 3,79 % |
| Havixbeck | 3,78 % |
| Nordwalde | 3,31 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Altenberge | 4,4 km | 48341 | 10,43 € | 3.256 € | 3,84 % |
| Steinfurt, Stadt | 7,4 km | 48565 | 10,08 € | 2.479 € | 4,88 % |
| Laer | 9,1 km | 48366 | 9,82 € | 2.993 € | 3,94 % |
| Greven, Stadt | 9,1 km | 48268 | 10,04 € | 3.181 € | 3,79 % |
| Emsdetten, Stadt | 10,3 km | 48282 | 9,95 € | 2.988 € | 4,00 % |
| Horstmar, Stadt der Burgmannshöfe | 12,0 km | 48612 | 8,70 € | 2.484 € | 4,21 % |
| Havixbeck | 12,9 km | 48329 | 10,40 € | 3.304 € | 3,78 % |
| Saerbeck, NRW-Klimakommune | 14,4 km | 48369 | 8,83 € | 2.239 € | 4,73 % |
| Schöppingen | 16,8 km | 48624 | 9,80 € | 1.913 € | 6,15 % |
Wo liegt Nordwalde?
Lage
Nordwalde auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Nordwalde
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 9,91 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 3.594 € |
| Bruttomietrendite | 3,31 % |
| Kaufpreisfaktor | 30,2 |
| Einwohner | 9.853 |
| Einwohner je km² | 191 |
| Fläche (km²) | 51,6 |
| Arbeitslosenquote | 3,8 % |
| Prognos-Gesamtrang | #103 |
| Prognos Dynamikrang | #84 |
| Prognos Stärkerang | #120 |
| Koordinaten | 52,0843, 7,4806 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Nordwalde
Was kostet eine Wohnung in Nordwalde?
Die aktuellen Angebotsmieten liegen bei durchschnittlich 9,91 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei 3.594 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich über dem Durchschnitt des Kreises Steinfurt (Miete: 9,43 €/m², Kaufpreis: 2.667 €/m²) und auch über dem Landesdurchschnitt Nordrhein-Westfalens (Miete: 9,24 €/m², Kaufpreis: 2.530 €/m²). Bei den Werten handelt es sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Nordwalde entwickelt?
Die Angebotsmieten stiegen von 7,37 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 9,66 Euro im Jahr 2026, was einer jährlichen Steigerungsrate von rund 3,44 Prozent entspricht. Die Kaufpreise entwickelten sich noch dynamischer: Von 1.276 Euro pro Quadratmeter (2018) auf 3.381 Euro (2026) – das entspricht einer jährlichen Steigerungsrate von etwa 13 Prozent. Beide Zeitreihen sind nicht als Schätzung gekennzeichnet.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Nordwalde?
Die aktuelle Bruttomietrendite beträgt 3,31 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 30,21. Damit liegt Nordwalde mit seiner Rendite deutlich unter dem Kreisdurchschnitt von 4,31 Prozent und dem Landesdurchschnitt von 4,52 Prozent. Der Perzentilrang von 1,26 im Bundesland bedeutet, dass rund 99 Prozent der Orte in Nordrhein-Westfalen eine höhere Bruttomietrendite aufweisen. Der hohe Kaufpreisfaktor von 30,21 (Kreis: 23,56, NRW: 22,63) bestätigt das teure Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete.
Wie ist die Bevölkerungsentwicklung in Nordwalde?
Die Einwohnerzahl stieg von 9.388 im Jahr 2015 auf 9.853 im Jahr 2024, was einem Wachstum von rund 5 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 191 Einwohner pro Quadratkilometer. Nordwalde entwickelt sich also leicht positiv, was für eine Gemeinde dieser Größe ein solider Wert ist.
Wie schneidet Nordwalde im Standortvergleich ab?
Nordwalde liegt im Kreis Steinfurt, der im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 103 von rund 400 deutschen Kreisen belegt. Besonders gut schnitt der Kreis im Bereich Dynamik mit Rang 84 ab, während der Rang im Bereich Wohlstand und soziale Lage mit 222 deutlich schwächer ausfällt. Am Ort selbst gibt es keine Hochschulen.
Woher stammen die Daten zu Nordwalde?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Nordwalde sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Nordwalde führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Steinfurt
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Ochtrup, Stadt | 48607 | 9,73 € | 2.161 € | 5,40 % |
| Hopsten | 48496 | 9,17 € | 2.045 € | 5,38 % |
| Recke | 49509 | 8,91 € | 2.059 € | 5,20 % |
| Steinfurt, Stadt | 48565 | 10,08 € | 2.479 € | 4,88 % |
| Tecklenburg, Stadt | 49545 | 9,03 € | 2.270 € | 4,77 % |
| Lotte | 49504 | 10,05 € | 2.532 € | 4,76 % |
| Saerbeck, NRW-Klimakommune | 48369 | 8,83 € | 2.239 € | 4,73 % |
| Rheine, Stadt | 48431 | 10,13 € | 2.746 € | 4,43 % |