Nürburg
Nürburg (PLZ 53520) liegt im Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Der Ort zählt 186 Einwohner auf 3,6 km², das entspricht 51 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 11,21 € pro m², der Kaufpreis bei 2.638 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 5,10 % und ein Kaufpreisfaktor von 19,6 — rechnerisch sind das 20 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Nürburg über dem Renditeniveau von 59 % der Orte in Rheinland-Pfalz.
Zwischen 2021 und 2025 stieg die Miete von 10,00 € auf 12,86 € pro m², im Mittel 6,5 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit -5,1 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 5,7 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 0,7 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Ahrweiler Rang 204 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 250, Stärkerang 192). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Quiddelbach, Meuspath und Welcherath an.
Immobilienpreise in Nürburg im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Rheinland-Pfalz.
Immobilienmarkt und Standortbericht Nürburg
Nürburg ist eine kleine Eifelgemeinde (186 Einwohner) innerhalb der Nürburgring-Nordschleife. Die Angebotsmiete liegt mit 11,21 €/m² über allen Durchschnitten (Kreis, Land, Bund), ist aber nicht die höchste unter den Nachbarorten. Der Kaufpreisfaktor von 19,61 ist deutlich unter dem Kreisdurchschnitt, was auf eine hohe Mietrendite bei moderatem Kaufpreis hindeutet. Die Kaufpreisentwicklung ist volatil, die Miete steigt stark an. Bevölkerung und Arbeitsmarkt entwickeln sich positiv. Der Prognos-Rang des Landkreises Ahrweiler liegt im mittleren Drittel.
Marktüberblick
Nürburg ist eine 3,63 km² große Ortsgemeinde im Landkreis Ahrweiler mit 186 Einwohnern. Der Ort liegt auf 602 m Höhe und gehört zur Verbandsgemeinde Adenau. Mit der Burg Nürburg und seiner Lage innerhalb der Nordschleife des Nürburgrings ist der Ort ein Luftkurort in der Eifel.
Der Immobilienmarkt zeigt eine ungewöhnliche Struktur: Die Angebotsmiete liegt bei 11,21 €/m² und damit deutlich über dem Kreisdurchschnitt (7,70 €/m²), dem Landesdurchschnitt (8,08 €/m²) und dem Bundesdurchschnitt (8,92 €/m²). Der Angebotskaufpreis beträgt 2.638 €/m², was über dem Kreisdurchschnitt (2.119 €/m²) und dem Landesdurchschnitt (2.030 €/m²) liegt, aber ebenfalls über dem Bundesdurchschnitt (2.409 €/m²). Die Bruttomietrendite von 5,1 % und der Kaufpreisfaktor von 19,61 ergeben zusammen ein Bild: Die Mieten sind im Verhältnis zum Kaufpreis hoch, was auf eine starke Mietnachfrage bei moderatem Kaufpreisniveau hindeutet.
Nürburg ist einer von vier Orten, die innerhalb der Nordschleife des Nürburgrings liegen. Diese Lage geht einher mit einer überdurchschnittlichen Miete im regionalen Vergleich.
Preis- und Mietentwicklung
Die Mietentwicklung in Nürburg ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen: Von 10,00 €/m² im Jahr 2021 auf 12,86 €/m² im Jahr 2025 entspricht das einem jährlichen Wachstum von 6,49 %. Dieser Anstieg ist stark und zeigt eine steigende Nachfrage nach Wohnraum im Ort.
Die Kaufpreisentwicklung ist hingegen volatil und schwer einzuordnen. Der gemessene Kaufpreis lag 2020 bei 3.845 €/m², stieg 2021 auf 3.987 €/m², fiel dann 2024 auf 906 €/m² und erholte sich 2025 auf 2.961 €/m². Diese extremen Schwankungen von über 75 % zwischen den Jahren sind bei einem Ort dieser Größe (186 Einwohner) typisch für kleine Stichproben: Einzelne Inserate oder Transaktionen können den gemittelten Wert stark nach oben oder unten ziehen. Der aktuelle Wert von 2.638 €/m² liegt damit in der Spannbreite der vergangenen Jahre.
Der Kaufpreisfaktor von 19,61 ist deutlich niedriger als der Kreisdurchschnitt von 23,75 und der Landesdurchschnitt von 21,16. Das bedeutet, dass die Mieten im Verhältnis zum Kaufpreis höher sind als in der Region – ein Hinweis auf eine starke Mietnachfrage bei moderatem Kaufpreisniveau.
Regionale Einordnung
Im regionalen Vergleich sticht Nürburg durch seine hohe Angebotsmiete hervor. Mit 11,21 €/m² liegt der Wert über dem Kreisdurchschnitt (7,70 €/m²), dem Landesdurchschnitt (8,08 €/m²) und dem Bundesdurchschnitt (8,92 €/m²). Im Nachbarortvergleich liegt Nürburg jedoch nicht an der Spitze: Reimerath (13,60 €/m²) und Brücktal (11,84 €/m²) liegen darüber. Die acht gemessenen Nachbarorte weisen eine große Spannbreite auf – von 7,01 €/m² (Drees) bis 13,60 €/m² (Reimerath).
Beim Kaufpreis liegt Nürburg mit 2.638 €/m² über dem Kreisdurchschnitt (2.119 €/m²) und dem Landesdurchschnitt (2.030 €/m²) sowie über dem Bundesdurchschnitt (2.409 €/m²). Im Nachbarortvergleich ist der Preis hoch – nur Quiddelbach (2.664 €/m²) liegt knapp darüber. Welcherath fällt mit 754 €/m² extrem auf und liegt weit unter allen anderen Werten.
Die Bruttomietrendite von 5,1 % liegt über dem Kreisdurchschnitt (4,68 %) und knapp über dem Bundesdurchschnitt (5,10 %), aber unter dem Landesdurchschnitt (5,25 %). Im Perzentilrang belegt Nürburg damit Platz 58,7 % innerhalb von 2.300 Orten in Rheinland-Pfalz – die Rendite liegt im oberen Mittelfeld des Landes.
Der niedrige Kaufpreisfaktor von 19,61 im Vergleich zum Kreis (23,75) unterstreicht, dass die Mieten im Verhältnis zum Kaufpreis überdurchschnittlich hoch sind. Diese Kombination aus hoher Miete und moderatem Kaufpreis ist im Nachbarortvergleich auffällig.
Standortfaktoren
Die Bevölkerung von Nürburg ist mit 186 Einwohnern (2024) und einer Dichte von 51 Einwohnern je km² sehr klein. Dennoch zeigt die Bevölkerungsentwicklung seit 2015 ein Wachstum von 5,68 % – von 176 auf 186 Einwohner.
Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 0,73 %, was nur einem einzigen Arbeitslosen entspricht. Dieser Wert ist extrem niedrig und spiegelt die Struktur einer kleinen Eifelgemeinde wider.
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 bewertet den Landkreis Ahrweiler, zu dem Nürburg gehört, mit dem Gesamtrang 204 von rund 400 deutschen Kreisen – damit liegt der Kreis etwa im mittleren Drittel. Besonders schwach sind die Indizes für Dynamik (Rang 250) und Wettbewerb und Innovation (Rang 253). Der Arbeitsmarkt-Rang (157) und der Wohlstands-Index (162) sind besser bewertet. Der Demografie-Index liegt mit Rang 283 ebenfalls im unteren Bereich. Diese Bewertungen gelten für den gesamten Kreis, nicht für Nürburg als einzelne Gemeinde.
Am Ort bestehen keine Hochschulen. Die Kombination aus extremer Kleinheit und touristischer Lage am Nürburgring geht einher mit einer überdurchschnittlichen Miete im regionalen Vergleich.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Nürburg entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Nürburg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2021 | 10,00 €/m² |
| 2025 | 12,86 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Nürburg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2020 | 3.845 €/m² |
| 2021 | 3.987 €/m² |
| 2024 | 906 €/m² |
| 2025 | 2.961 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Nürburg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2021 | 3,01 % |
| 2025 | 5,21 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Nürburg
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 176 Einwohner |
| 2016 | 179 Einwohner |
| 2017 | 174 Einwohner |
| 2018 | 164 Einwohner |
| 2019 | 170 Einwohner |
| 2020 | 166 Einwohner |
| 2021 | 168 Einwohner |
| 2022 | 178 Einwohner |
| 2023 | 186 Einwohner |
| 2024 | 186 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Nürburg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 3,74 % |
| 2016 | 1,42 % |
| 2017 | 2,16 % |
| 2018 | 1,60 % |
| 2019 | 1,52 % |
| 2020 | 2,90 % |
| 2021 | 1,52 % |
| 2022 | 1,46 % |
| 2023 | 0,73 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 204 Rang |
| Dynamik | 250 Rang |
| Stärke | 192 Rang |
| Demografie | 283 Rang |
| Arbeitsmarkt | 157 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 253 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 162 Rang |
Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
Anzahl Orte je Renditeband — Nürburg liegt im Band 5–6 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 4,00 Orte |
| 2–3 | 91,00 Orte |
| 3–4 | 433 Orte |
| 4–5 | 748 Orte |
| 5–6 | 452 Orte |
| 6–7 | 259 Orte |
| 7–8 | 110 Orte |
| 8–9 | 79,00 Orte |
| 9–10 | 46,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 20,00 Orte |
| 12+ | 28,00 Orte |
Wie schneidet Nürburg im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Nürburg ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Nürburg ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Nürburg
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Reimerath | 13,60 €/m² |
| Brücktal | 11,84 €/m² |
| Nürburg | 11,21 €/m² |
| Müllenbach | 11,19 €/m² |
| Meuspath | 10,64 €/m² |
| Kirsbach | 8,75 €/m² |
| Welcherath | 8,20 €/m² |
| Quiddelbach | 7,89 €/m² |
| Herschbroich | 7,43 €/m² |
| Drees | 7,01 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Nürburg ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Nürburg
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Welcherath | 13,05 % |
| Reimerath | 11,26 % |
| Müllenbach | 9,31 % |
| Brücktal | 7,68 % |
| Meuspath | 6,20 % |
| Nürburg | 5,10 % |
| Drees | 4,93 % |
| Kirsbach | 4,93 % |
| Herschbroich | 4,15 % |
| Quiddelbach | 3,55 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Quiddelbach | 1,4 km | 53518 | 7,89 € | 2.664 € | 3,55 % |
| Meuspath | 1,6 km | 53520 | 10,64 € | 2.060 € | 6,20 % |
| Welcherath | 2,7 km | 53539 | 8,20 € | 754 € | 13,05 % |
| Herschbroich | 2,8 km | 53518 | 7,43 € | 2.150 € | 4,15 % |
| Drees | 3,1 km | 53520 | 7,01 € | 1.708 € | 4,93 % |
| Brücktal | 3,4 km | 53539 | 11,84 € | 1.850 € | 7,68 % |
| Kirsbach | 3,6 km | 53539 | 8,75 € | 2.131 € | 4,93 % |
| Reimerath | 3,7 km | 53539 | 13,60 € | 1.450 € | 11,26 % |
| Müllenbach | 3,8 km | 53520 | 11,19 € | 1.442 € | 9,31 % |
Wo liegt Nürburg?
Lage
Nürburg auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Nürburg
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 11,21 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.638 € |
| Bruttomietrendite | 5,10 % |
| Kaufpreisfaktor | 19,6 |
| Einwohner | 186 |
| Einwohner je km² | 51 |
| Fläche (km²) | 3,6 |
| Arbeitslosenquote | 0,7 % |
| Prognos-Gesamtrang | #204 |
| Prognos Dynamikrang | #250 |
| Prognos Stärkerang | #192 |
| Koordinaten | 50,3428, 6,9524 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Nürburg
Was kostet eine Wohnung in Nürburg?
Die aktuellen Angebotsmieten in Nürburg liegen bei durchschnittlich 11,21 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei 2.638 Euro pro Quadratmeter. Damit liegen beide Werte deutlich über dem Durchschnitt des Kreises Ahrweiler (7,70 Euro/m² Miete, 2.119 Euro/m² Kaufpreis) und auch über dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz (8,08 Euro/m² Miete, 2.030 Euro/m² Kaufpreis). Die Werte stammen aus Inseraten und sind kein amtlicher Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Nürburg entwickelt?
Die Angebotsmieten sind von 10 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2021 auf 12,86 Euro im Jahr 2025 gestiegen, was einem Anstieg von rund 29 Prozent entspricht. Bei den Kaufpreisen ist die Entwicklung ungleichmäßiger: Nach 3.845 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2020 und 3.987 Euro im Jahr 2021 folgte ein extremer Rückgang auf 906 Euro im Jahr 2024, bevor der Wert 2025 wieder auf 2.961 Euro anstieg. Diese starke Volatilität ist wahrscheinlich auf die sehr geringe Anzahl von Angeboten in diesem kleinen Ort zurückzuführen.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Nürburg?
Die Bruttomietrendite liegt bei 5,1 Prozent und damit knapp unter dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz (5,25 Prozent), aber über dem Kreisdurchschnitt von 4,68 Prozent. Der Kaufpreisfaktor beträgt 19,61 und liegt damit unter dem Kreiswert von 23,75 sowie dem Landeswert von 21,16, was auf ein höheres Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete hindeutet. Der Perzentilrang der Rendite liegt bei 58,73 im Bundesland, was bedeutet, dass rund 59 Prozent der Orte in Rheinland-Pfalz eine niedrigere Rendite aufweisen.
Wie ist die wirtschaftliche Lage in Nürburg?
Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 0,73 Prozent und damit extrem niedrig. Der Kreis Ahrweiler, zu dem Nürburg gehört, erreichte im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 204 von rund 400 deutschen Kreisen. Im Bereich Arbeitsmarkt belegte der Kreis Rang 157, im Bereich Wohlstand und soziale Lage Rang 162. Für Nürburg selbst liegen keine eigenen Standortbewertungen vor.
Wie viele Einwohner hat Nürburg und wie hat sich die Bevölkerung entwickelt?
Nürburg hat 186 Einwohner (Stand 2024) auf einer Fläche von 3,63 Quadratkilometern, was einer Bevölkerungsdichte von 51 Einwohnern pro Quadratkilometer entspricht. Seit 2015 ist die Einwohnerzahl von 176 auf 186 gestiegen, was einem Anstieg von rund 5,7 Prozent entspricht.
Woher stammen die Daten zu Nürburg?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Nürburg sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Nürburg führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2025 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2025 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2025 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2025 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Ahrweiler
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Hümmel | 53520 | 6,65 € | 557 € | 14,33 % |
| Müllenbach | 53520 | 11,19 € | 1.442 € | 9,31 % |
| Oberzissen | 56651 | 9,06 € | 1.412 € | 7,70 % |
| Antweiler | 53533 | 6,62 € | 1.078 € | 7,37 % |
| Ohlenhard | 53520 | 5,51 € | 897 € | 7,37 % |
| Oberdürenbach | 56651 | 6,39 € | 1.170 € | 6,56 % |
| Gönnersdorf | 53498 | 8,73 € | 1.598 € | 6,56 % |
| Brohl-Lützing | 56656 | 8,69 € | 1.598 € | 6,52 % |