Schwollen
Schwollen (PLZ 55767) liegt im Kreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz. Der Ort zählt 449 Einwohner auf 8,8 km², das entspricht 51 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 6,11 € pro m², der Kaufpreis bei 2.472 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 2,97 % und ein Kaufpreisfaktor von 33,7 — rechnerisch sind das 34 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Schwollen über dem Renditeniveau von 4 % der Orte in Rheinland-Pfalz.
Zwischen 2019 und 2023 stieg die Miete von 5,69 € auf 6,39 € pro m², im Mittel 2,9 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 17,5 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 2,7 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,1 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Birkenfeld Rang 346 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 345, Stärkerang 333). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Hattgenstein, Leisel und Wilzenberg-Hußweiler an.
Immobilienpreise in Schwollen im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Rheinland-Pfalz.
Marktanalyse Schwollen
Schwollen im Landkreis Birkenfeld weist einen ungewöhnlichen Immobilienmarkt auf: Der Angebotskaufpreis von 2.472 €/m² liegt über dem Bundesdurchschnitt, während die Angebotsmiete mit 6,11 €/m² deutlich unter allen Vergleichswerten liegt. Die daraus resultierende Bruttomietrendite von 2,97 % ist die niedrigste aller Nachbarorte. Der Kaufpreis entwickelte sich volatil (Verdopplung 2022–2023, Rückgang 2024), während die Miete stabil stieg. Der Ort ist staatlich anerkannter Erholungsort mit Mineralquellen im strukturschwachen Kreis Birkenfeld (Prognos-Rang 346/400).
Marktüberblick: Hohe Kaufpreise bei niedrigen Mieten
Schwollen präsentiert sich als ein Immobilienmarkt mit einer ungewöhnlichen Struktur: Der Angebotskaufpreis liegt mit 2.472 Euro pro Quadratmeter über dem Bundesdurchschnitt von 2.409 Euro, während die Angebotsmiete mit 6,11 Euro pro Quadratmeter deutlich unter allen Vergleichswerten liegt — unter dem Kreisdurchschnitt (7,20 Euro), dem Landesdurchschnitt (8,08 Euro) und dem Bundesdurchschnitt (8,92 Euro). Das Ergebnis ist eine Bruttomietrendite von 2,97 Prozent, die weit unter dem Kreisdurchschnitt von 6,17 Prozent und dem Landesdurchschnitt von 5,25 Prozent liegt. Der Kaufpreisfaktor von 33,7 bedeutet, dass die Bruttomiete mehr als 33 Jahre braucht, um den Kaufpreis zu decken — ein Wert, der selbst im lokalen Vergleich außergewöhnlich hoch ist.
Diese Diskrepanz zwischen hohem Kaufpreis und niedriger Miete ist kein flächendeckendes Phänomen des Landkreises Birkenfeld, sondern kennzeichnet Schwollen als lokalen Ausreißer. Der Kreisdurchschnittskaufpreis liegt bei 1.503 Euro pro Quadratmeter, also rund 40 Prozent unter dem Schwollener Wert. Die niedrige Miete bei gleichzeitig hohem Preis lässt auf eine nachfragegetriebene Preisbildung schließen, bei der Kaufinteresse (vermutlich aus Erholungsnutzung oder Zweitwohnsitznachfrage) die Mietnachfrage überlagert.
Preisentwicklung: Volatilität im Kaufmarkt, stabile Miete
Die Kaufpreisentwicklung der letzten Jahre zeigt eine deutliche Volatilität. Zwischen 2022 und 2023 verdoppelte sich der Angebotskaufpreis von 1.600 auf 3.666 Euro pro Quadratmeter. Im Jahr 2024 korrigierte er sich auf 2.209 Euro pro Quadratmeter zurück — ein Rückgang von rund 40 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert, aber immer noch 38 Prozent über dem Niveau von 2022.
Im Gegensatz dazu verlief die Mietentwicklung deutlich ruhiger. Von 2019 bis 2023 stieg die Angebotsmiete von 5,69 auf 6,39 Euro pro Quadratmeter, was einer jährlichen Wachstumsrate von etwa 3 Prozent entspricht. Diese stabile Entwicklung steht in starkem Kontrast zur Kaufpreisdynamik und unterstreicht, dass die Preisbildung am Kaufmarkt von anderen Faktoren getrieben wird als am Mietmarkt.
Die Datenreihen sind nicht als geschätzt gekennzeichnet und beruhen auf aktuellen Inseraten. Sie spiegeln Angebotswerte wider und liegen systematisch über der ortsüblichen Vergleichsmiete.
Regionale Einordnung: Schwollen als lokaler Ausreißer
Im direkten Vergleich mit den acht Nachbargemeinden im Umkreis von bis zu 5 Kilometern weist Schwollen den höchsten Angebotskaufpreis auf — mit 2.472 Euro pro Quadratmeter deutlich über dem nächsthöheren Wert von Elchweiler (1.800 Euro) und Gollenberg (1.780 Euro). Gleichzeitig liegt die Angebotsmiete von 6,11 Euro pro Quadratmeter im unteren Drittel der Nachbarn. Die höchste Miete erzielen Gollenberg (7,60 Euro) und Oberhambach (7,13 Euro), die niedrigsten Wilzenberg-Hußweiler (5,95 Euro) und Schwollen selbst.
Die daraus resultierende Bruttomietrendite von 2,97 Prozent ist die niedrigste aller Nachbarorte. Mit einem Faktor von mehr als vier liegt sie unter der Rendite von Hattgenstein (12,53 Prozent), die bei einem Kaufpreis von nur 614 Euro pro Quadratmeter eine besonders attraktive Miete erzielt. Selbst Leisel, nur 2,2 Kilometer entfernt, erzielt mit 6,47 Prozent mehr als doppelt so hohe Rendite bei einem Kaufpreis von 1.141 Euro.
Schwollen folgt damit keinem regionalen Muster des Landkreises Birkenfeld, sondern stellt eine eigene Kategorie dar: ein Ort, in dem der Kaufpreis die regionale Norm deutlich sprengt, während die Mieten im lokalen Rahmen bleiben.
Standortfaktoren: Erholungsort im strukturschwachen Kreis
Schwollen ist eine Ortsgemeinde mit 449 Einwohnern auf 8,82 Quadratkilometern (51 Einwohner pro Quadratkilometer). Die Bevölkerung entwickelte sich zwischen 2015 und 2024 relativ stabil: nach einem leichten Rückgang von 437 auf 427 Einwohnern zwischen 2015 und 2021 stieg sie wieder auf 449. Die Arbeitslosenquote liegt mit 2,1 Prozent (2024) unter dem Niveau von 2015 (3,19 Prozent) und deutet auf eine stabile lokale Beschäftigungssituation hin.
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 bewertet den Landkreis Birkenfeld, zu dem Schwollen gehört, mit dem Gesamt-Rang 346 von rund 400 deutschen Kreisen als strukturschwach. Die Teilindizes liegen ebenfalls im unteren Bereich: Demografie (Rang 206), Arbeitsmarkt (327), Wettbewerb und Innovation (361) sowie Wohlstand und soziale Lage (310). Diese Bewertung gilt für den Kreis als Ganzes und lässt sich nicht eins zu eins auf die einzelne Gemeinde übertragen.
Schwollen selbst verfügt über keine Hochschulen. Als staatlich anerkannter Erholungsort am Rand des Schwarzwälder Hochwalds ist der Ort durch seine Mineralquellen geprägt — zwei Sprudelfirmen (Hochwald Sprudel und Schwollener Sprudel) betreiben Brunnen im Ort. 63 Prozent der Gemarkungsfläche sind bewaldet, und Schwollen ist Nationalparkgemeinde im Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Die B 269 verläuft im Westen des Orts, der nächste Bahnhof befindet sich in Kronweiler, etwa 9 Kilometer entfernt. Diese Infrastruktur verleiht dem Ort eine gewisse Erholungsfunktion, die den Kaufpreis möglicherweise über das lokale Mietniveau hinaus treibt.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Schwollen entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Schwollen
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2019 | 5,69 €/m² |
| 2020 | 5,69 €/m² |
| 2021 | 5,91 €/m² |
| 2023 | 6,39 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Schwollen
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2022 | 1.600 €/m² |
| 2023 | 3.666 €/m² |
| 2024 | 2.209 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Schwollen
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2023 | 2,09 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Schwollen
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 437 Einwohner |
| 2016 | 437 Einwohner |
| 2017 | 434 Einwohner |
| 2018 | 435 Einwohner |
| 2019 | 435 Einwohner |
| 2020 | 431 Einwohner |
| 2021 | 427 Einwohner |
| 2022 | 444 Einwohner |
| 2023 | 449 Einwohner |
| 2024 | 449 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Schwollen
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 3,19 % |
| 2016 | 3,16 % |
| 2017 | 2,56 % |
| 2018 | 3,30 % |
| 2019 | 2,66 % |
| 2020 | 2,66 % |
| 2021 | 2,18 % |
| 2022 | 1,75 % |
| 2023 | 2,10 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 346 Rang |
| Dynamik | 345 Rang |
| Stärke | 333 Rang |
| Demografie | 206 Rang |
| Arbeitsmarkt | 327 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 361 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 310 Rang |
Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
Anzahl Orte je Renditeband — Schwollen liegt im Band 2–3 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 4,00 Orte |
| 2–3 | 91,00 Orte |
| 3–4 | 433 Orte |
| 4–5 | 748 Orte |
| 5–6 | 452 Orte |
| 6–7 | 259 Orte |
| 7–8 | 110 Orte |
| 8–9 | 79,00 Orte |
| 9–10 | 46,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 20,00 Orte |
| 12+ | 28,00 Orte |
Wie schneidet Schwollen im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Schwollen ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Schwollen ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Schwollen
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Gollenberg | 7,60 €/m² |
| Oberhambach | 7,13 €/m² |
| Niederhambach | 6,97 €/m² |
| Schmißberg | 6,77 €/m² |
| Hattgenstein | 6,41 €/m² |
| Elchweiler | 6,17 €/m² |
| Leisel | 6,15 €/m² |
| Schwollen | 6,11 €/m² |
| Wilzenberg-Hußweiler | 5,95 €/m² |
| Rinzenberg | 4,33 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Schwollen ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Schwollen
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Hattgenstein | 12,53 % |
| Rinzenberg | 7,96 % |
| Niederhambach | 7,85 % |
| Oberhambach | 7,03 % |
| Leisel | 6,47 % |
| Schmißberg | 5,65 % |
| Gollenberg | 5,12 % |
| Wilzenberg-Hußweiler | 4,76 % |
| Elchweiler | 4,11 % |
| Schwollen | 2,97 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Hattgenstein | 1,8 km | 55767 | 6,41 € | 614 € | 12,53 % |
| Leisel | 2,2 km | 55767 | 6,15 € | 1.141 € | 6,47 % |
| Wilzenberg-Hußweiler | 2,7 km | 55767 | 5,95 € | 1.501 € | 4,76 % |
| Oberhambach | 2,7 km | 55765 | 7,13 € | 1.216 € | 7,03 % |
| Niederhambach | 3,6 km | 55767 | 6,97 € | 1.065 € | 7,85 % |
| Elchweiler | 3,7 km | 55765 | 6,17 € | 1.800 € | 4,11 % |
| Gollenberg | 3,9 km | 55767 | 7,60 € | 1.780 € | 5,12 % |
| Schmißberg | 4,7 km | 55765 | 6,77 € | 1.437 € | 5,65 % |
| Rinzenberg | 4,7 km | 55767 | 4,33 € | 653 € | 7,96 % |
Wo liegt Schwollen?
Lage
Schwollen auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Schwollen
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 6,11 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.472 € |
| Bruttomietrendite | 2,97 % |
| Kaufpreisfaktor | 33,7 |
| Einwohner | 449 |
| Einwohner je km² | 51 |
| Fläche (km²) | 8,8 |
| Arbeitslosenquote | 2,1 % |
| Prognos-Gesamtrang | #346 |
| Prognos Dynamikrang | #345 |
| Prognos Stärkerang | #333 |
| Koordinaten | 49,7045, 7,1815 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Schwollen
Was kostet eine Wohnung in Schwollen?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Schwollen liegt bei 6,11 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 2.472 Euro pro Quadratmeter. Die Miete liegt damit unter dem Durchschnitt des Landkreises Birkenfeld (7,20 Euro pro Quadratmeter), der Kaufpreis jedoch deutlich darüber (2.472 gegenüber 1.503 Euro pro Quadratmeter).
Wie haben sich die Immobilienpreise in Schwollen entwickelt?
Die Angebotsmiete stieg von 5,69 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2019 auf 6,39 Euro im Jahr 2023. Der Kaufpreis zeigte eine sehr volatile Entwicklung: Er lag 2022 bei 1.600 Euro pro Quadratmeter, stieg 2023 auf 3.666 Euro und fiel 2024 auf 2.209 Euro pro Quadratmeter zurück.
Wie hoch ist die Bruttomietrendite in Schwollen im Vergleich zum Kreis und Bundesland?
Die Bruttomietrendite beträgt 2,97 Prozent und liegt damit deutlich unter dem Durchschnitt des Landkreises Birkenfeld (6,17 Prozent) sowie des Bundeslandes Rheinland-Pfalz (5,25 Prozent). Mit einem Perzentilrang von 3,93 im Bundesland hat rund 96 Prozent der Orte eine höhere Rendite. Der Kaufpreisfaktor von 33,7 ist ebenfalls sehr hoch im Vergleich zum Kreis (17,7) und zum Bundesland (21,2).
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Schwollen?
Die Einwohnerzahl stieg von 437 im Jahr 2015 auf 449 im Jahr 2024, was einem Wachstum von 2,75 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 51 Einwohner pro Quadratkilometer.
Wie ist die Arbeitslosenquote in Schwollen?
Die Arbeitslosenquote lag 2024 bei 2,1 Prozent und damit deutlich unter dem Wert von 2015 (3,19 Prozent). Im Jahr 2022 wurde mit 1,75 Prozent ein Tiefststand erreicht.
Woher stammen die Daten zu Schwollen?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Schwollen sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Schwollen führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2023 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2024 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2023 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2023 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Birkenfeld
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Berschweiler bei Baumholder | 55777 | 6,91 € | 565 € | 14,67 % |
| Hattgenstein | 55767 | 6,41 € | 614 € | 12,53 % |
| Niederbrombach | 55767 | 6,62 € | 637 € | 12,46 % |
| Kronweiler | 55767 | 5,87 € | 666 € | 10,59 % |
| Eckersweiler | 55777 | 7,66 € | 944 € | 9,74 % |
| Hoppstädten-Weiersbach | 55768 | 8,93 € | 1.145 € | 9,36 % |
| Oberbrombach | 55767 | 6,84 € | 893 € | 9,19 % |
| Kempfeld | 55758 | 8,70 € | 1.144 € | 9,13 % |