Winterwerb
Winterwerb (PLZ 56355) liegt im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz. Der Ort zählt 153 Einwohner auf 2,9 km², das entspricht 52 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 8,13 € pro m², der Kaufpreis bei 1.131 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 8,62 % und ein Kaufpreisfaktor von 11,6 — rechnerisch sind das 12 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Winterwerb über dem Renditeniveau von 94 % der Orte in Rheinland-Pfalz.
Zwischen 2019 und 2026 stieg die Miete von 4,86 € auf 8,67 € pro m², im Mittel 8,6 % pro Jahr. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 13,1 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 1,1 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Rhein-Lahn-Kreis Rang 304 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 257, Stärkerang 302). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Oberbachheim, Gemmerich und Niederbachheim an.
Immobilienpreise in Winterwerb im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Rheinland-Pfalz.
Immobilienmarkt und Standortbericht: Winterwerb
Winterwerb ist eine sehr kleine Ortsgemeinde im Rhein-Lahn-Kreis mit nur 153 Einwohnern. Der Immobilienmarkt ist durch extrem niedrige Kaufpreise (1.131 €/m²) bei moderaten Mieten (8,13 €/m²) gekennzeichnet, was zu einer Bruttomietrendite von 8,62 % führt – die höchste im Vergleich zu allen Nachbarorten. Die Gemeinde verzeichnet einen anhaltenden Bevölkerungsrückgang von über 13 % seit 2015. Die Arbeitslosenquote liegt mit 1,09 % sehr niedrig. Der Prognos-Zukunftsatlas rangiert den Rhein-Lahn-Kreis auf Platz 304 von rund 400 Kreisen.
Marktüberblick
Winterwerb präsentiert sich als kleiner ländlicher Immobilienmarkt mit ausgeprägtem Preisgefälle zwischen Miete und Kaufpreis. Die Angebotsmiete liegt bei 8,13 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 1.131 Euro pro Quadratmeter. Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 8,62 Prozent und ein Kaufpreisfaktor von 11,6.
Diese Kombination aus niedrigen Kaufpreisen und moderaten Mieten ist ungewöhnlich: Der Kaufpreis liegt mit 1.131 Euro pro Quadratmeter deutlich unter dem Kreisdurchschnitt von 1.881 Euro und dem Landesdurchschnitt von 2.030 Euro. Gleichzeitig liegt die Miete mit 8,13 Euro pro Quadratmeter knapp über dem Kreisdurchschnitt von 7,41 Euro und nahezu auf dem Landesniveau von 8,08 Euro. Der Kaufpreisfaktor von 11,6 liegt mit etwa 53 Prozent knapp über der Hälfte des Kreiswerts von 21,7.
Die extrem niedrigen Kaufpreise bei gleichzeitig relativ stabilen Mieten führen zu einer Bruttomietrendite von 8,62 Prozent. Damit liegt Winterwerb auf dem 93. Perzentil im Bundesland Rheinland-Pfalz – die Rendite ist höher als bei 93 Prozent aller vergleichbaren Orte im Land. Dieser Wert ist ausschließlich eine Funktion der niedrigen Kaufpreise, nicht einer überdurchschnittlichen Miete.
Preisentwicklung
Die Mietentwicklung in Winterwerb zeigt eine volatile Entwicklung. Lag die Angebotsmiete 2019 noch bei 4,86 Euro pro Quadratmeter, stieg sie bis 2023 auf 11,60 Euro – ein Anstieg von 139 Prozent in vier Jahren. Bis 2026 ist ein Rückgang auf 8,67 Euro pro Quadratmeter zu verzeichnen, was einem Rückgang von 25 Prozent vom Höchststand entspricht.
Der Angebotskaufpreis lag 2024 bei 979 Euro pro Quadratmeter und ist seither auf 1.131 Euro pro Quadratmeter gestiegen – ein Anstieg von 15,5 Prozent in zwei Jahren.
Die volatile Mietentwicklung entspricht dem Muster kleiner ländlicher Märkte: Bei einer Gemeindegröße von 153 Einwohnern und einer Fläche von nur 2,94 Quadratkilometern können bereits wenige Vermietungen oder Veräußerungen die aggregierten Durchschnittswerte stark verzerren. Die Datenreihen sind nicht als geschätzt gekennzeichnet, beruhen also auf tatsächlich erfassten Angebotsdaten.
Regionale Einordnung
Im Vergleich zu den acht Nachbargemeinden im Umkreis von bis zu 3,2 Kilometern zeigt Winterwerb ein extremes Preisprofil. Die Angebotsmiete von 8,13 Euro pro Quadratmeter liegt im oberen Drittel der Nachbargemeinden – deutlich über Gemmerich (5,17 Euro), Niederbachheim (4,57 Euro) und Kehlbach (3,94 Euro), aber unter Oberbachheim (9,40 Euro) und Ehr (8,20 Euro).
Der Kaufpreis von 1.131 Euro pro Quadratmeter liegt auf dem drittniedrigsten Niveau der Nachbargemeinden. Nur Eschbach (1.019 Euro) liegt darunter, Dachsenhausen (1.170 Euro) knapp darüber. Oberbachheim liegt mit 1.927 Euro pro Quadratmeter um 70 Prozent höher, Ehr mit 2.050 Euro um das 1,8-Fache und Himmighofen mit 2.280 Euro um das 2-Fache.
Die Bruttomietrendite von 8,62 Prozent ist die höchste im direkten Umfeld. Nur Eschbach weist mit 9,77 Prozent einen höheren Wert auf. Die niedrige Rendite in Nachbargemeinden wie Kehlbach (2,67 Prozent) oder Niederbachheim (3,60 Prozent) resultiert aus deutlich höheren Kaufpreisen bei niedrigeren Mieten.
Auf Kreisebene liegt Winterwerb mit 8,13 Euro Miete knapp über dem Durchschnitt des Rhein-Lahn-Kreises (7,41 Euro), während der Kaufpreis von 1.131 Euro deutlich unter dem Kreisdurchschnitt von 1.881 Euro liegt. Auf Landesebene liegt die Miete leicht über dem rheinland-pfälzischen Durchschnitt (8,08 Euro), der Kaufpreis jedoch deutlich darunter (2.030 Euro).
Demografische Entwicklung
Winterwerb verzeichnet einen anhaltenden Bevölkerungsrückgang. Von 176 Einwohnern im Jahr 2015 sank die Einwohnerzahl auf 153 im Jahr 2024 – ein Verlust von 13 Prozent in neun Jahren. Die Bevölkerungsdichte beträgt 52 Einwohner pro Quadratkilometer.
Der Rückgang ist nahezu kontinuierlich: Nur 2023 und 2024 stabilisierte sich die Zahl bei 153 Einwohnern nach einem Vorjahreswert von 152. Die historische Entwicklung zeigt, dass die Gemeinde bereits in den 1960er und 1970er Jahren Schwankungen zwischen 136 und 165 Einwohnern aufwies. Der aktuelle Stand von 148 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2025, laut Statistischem Landesamt Rheinland-Pfalz) bestätigt den weiteren Abwärtstrend.
Die Arbeitslosenquote liegt mit 1,09 Prozent auf sehr niedrigem Niveau und entspricht dem Wert von 2022. Im Vergleich dazu lag sie 2018 bei nur 1,01 Prozent und stieg 2021 auf 3,09 Prozent an. Die sehr niedrige Arbeitslosigkeit bei gleichzeitigem Bevölkerungsrückgang geht einher mit einer alternden Bevölkerung, bei der Erwerbspersonen wegziehen, während die verbleibenden Beschäftigten eine stabile Arbeitsmarktsituation aufweisen.
Standortfaktoren
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 rangiert den Rhein-Lahn-Kreis, zu dem Winterwerb gehört, auf Platz 304 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtindex. Die Teilindizes zeigen ein gemischtes Bild: Der Index für Wohlstand und soziale Lage liegt mit Rang 190 im oberen Mittelfeld, während die Indizes für Wettbewerb und Innovation (Rang 326), Demografie (Rang 302) und Dynamik (Rang 257) im unteren Bereich liegen. Der Arbeitsmarkt-Index mit Rang 298 liegt ebenfalls unter dem Median.
Am Ort bestehen keine Hochschulen. Winterwerb liegt im westlichen Hintertaunus und gehört der Verbandsgemeinde Nastätten an. Historisch wurde der Ort 1353 erstmals urkundlich als "Wynterburn" erwähnt. Der Ort verfügte historisch über einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Oberlahnstein–Nastätten der Nassauischen Kleinbahn.
Für Winterwerb liegen keine Bodenrichtwerte vor. Die Kombination aus niedrigem Prognos-Rang, fehlender Hochschulpräsenz und anhaltender Abwanderung entspricht dem Muster kleiner ländlicher Gemeinden im Rhein-Lahn-Kreis mit niedrigen Immobilienpreisen und hoher Bruttomietrendite.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Winterwerb entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Winterwerb
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2019 | 4,86 €/m² |
| 2023 | 11,60 €/m² |
| 2026 | 8,67 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Winterwerb
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2024 | 979 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Winterwerb
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 176 Einwohner |
| 2016 | 174 Einwohner |
| 2017 | 173 Einwohner |
| 2018 | 164 Einwohner |
| 2019 | 162 Einwohner |
| 2020 | 158 Einwohner |
| 2021 | 155 Einwohner |
| 2022 | 152 Einwohner |
| 2023 | 153 Einwohner |
| 2024 | 153 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Winterwerb
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 5,51 % |
| 2016 | 3,57 % |
| 2017 | 1,90 % |
| 2018 | 1,01 % |
| 2019 | 1,98 % |
| 2020 | 2,06 % |
| 2021 | 3,09 % |
| 2022 | 1,09 % |
| 2023 | 1,09 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 304 Rang |
| Dynamik | 257 Rang |
| Stärke | 302 Rang |
| Demografie | 302 Rang |
| Arbeitsmarkt | 298 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 326 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 190 Rang |
Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
Anzahl Orte je Renditeband — Winterwerb liegt im Band 8–9 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 4,00 Orte |
| 2–3 | 91,00 Orte |
| 3–4 | 433 Orte |
| 4–5 | 748 Orte |
| 5–6 | 452 Orte |
| 6–7 | 259 Orte |
| 7–8 | 110 Orte |
| 8–9 | 79,00 Orte |
| 9–10 | 46,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 20,00 Orte |
| 12+ | 28,00 Orte |
Wie schneidet Winterwerb im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Winterwerb ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Winterwerb ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Winterwerb
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Oberbachheim | 9,40 €/m² |
| Eschbach | 8,30 €/m² |
| Ehr | 8,20 €/m² |
| Winterwerb | 8,13 €/m² |
| Himmighofen | 8,00 €/m² |
| Dessighofen | 6,02 €/m² |
| Dachsenhausen | 5,39 €/m² |
| Gemmerich | 5,17 €/m² |
| Niederbachheim | 4,57 €/m² |
| Kehlbach | 3,94 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Winterwerb ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Winterwerb
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Eschbach | 9,77 % |
| Winterwerb | 8,62 % |
| Dessighofen | 6,63 % |
| Oberbachheim | 5,85 % |
| Dachsenhausen | 5,53 % |
| Ehr | 4,80 % |
| Himmighofen | 4,21 % |
| Gemmerich | 3,68 % |
| Niederbachheim | 3,60 % |
| Kehlbach | 2,67 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Oberbachheim | 1,1 km | 56355 | 9,40 € | 1.927 € | 5,85 % |
| Gemmerich | 1,5 km | 56357 | 5,17 € | 1.687 € | 3,68 % |
| Niederbachheim | 2,2 km | 56357 | 4,57 € | 1.526 € | 3,60 % |
| Dachsenhausen | 2,2 km | 56340 | 5,39 € | 1.170 € | 5,53 % |
| Eschbach | 2,7 km | 56357 | 8,30 € | 1.019 € | 9,77 % |
| Kehlbach | 2,8 km | 56355 | 3,94 € | 1.772 € | 2,67 % |
| Ehr | 3,2 km | 56357 | 8,20 € | 2.050 € | 4,80 % |
| Himmighofen | 3,2 km | 56357 | 8,00 € | 2.280 € | 4,21 % |
| Dessighofen | 3,3 km | 56357 | 6,02 € | 1.090 € | 6,63 % |
Wo liegt Winterwerb?
Lage
Winterwerb auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Winterwerb
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 8,13 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.131 € |
| Bruttomietrendite | 8,62 % |
| Kaufpreisfaktor | 11,6 |
| Einwohner | 153 |
| Einwohner je km² | 52 |
| Fläche (km²) | 2,9 |
| Arbeitslosenquote | 1,1 % |
| Prognos-Gesamtrang | #304 |
| Prognos Dynamikrang | #257 |
| Prognos Stärkerang | #302 |
| Koordinaten | 50,2367, 7,7396 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Winterwerb
Was kostet eine Wohnung in Winterwerb?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Winterwerb liegt bei 8,13 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 1.131 Euro pro Quadratmeter. Die Miete liegt knapp über dem Durchschnitt des Rhein-Lahn-Kreises (7,41 Euro/m²) und nahe am Landesdurchschnitt von 8,08 Euro/m². Der Kaufpreis liegt deutlich unter dem Kreisdurchschnitt von 1.881 Euro/m². Bei den Werten handelt es sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Winterwerb entwickelt?
Die Angebotsmiete stieg von 4,86 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2019 auf 11,60 Euro im Jahr 2023 an und lag 2026 bei 8,67 Euro. Der Angebotskaufpreis betrug im Jahr 2024 979 Euro pro Quadratmeter. Die Mietentwicklung zeigt damit einen starken Anstieg zwischen 2019 und 2023, gefolgt von einer Beruhigung. Die Zeitreihen sind nicht als Schätzung gekennzeichnet.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Winterwerb?
Die Bruttomietrendite liegt bei 8,62 Prozent und damit deutlich über dem Durchschnitt des Rhein-Lahn-Kreises (5,14 %) und Rheinland-Pfalz (5,25 %). Mit einem Perzentilrang von 93,76 im Bundesland liegt Winterwerb bei der Rendite deutlich über dem Durchschnitt. Der Kaufpreisfaktor beträgt 11,6 und liegt damit unter dem Kreis- und Landesdurchschnitt von rund 21. Eine hohe Rendite und ein niedriger Kaufpreisfaktor deuten auf ein günstiges Preis-Miete-Verhältnis hin.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Winterwerb?
Die Einwohnerzahl ist von 176 im Jahr 2015 auf 153 im Jahr 2024 gesunken, was einem Rückgang von rund 13 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 52 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Bevölkerungsentwicklung zeigt einen deutlichen Rückgang, der sich seit 2022 bei 153 Einwohnern stabilisiert hat.
Wie ist die Arbeitsmarktsituation in Winterwerb?
Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 1,09 Prozent und damit deutlich unter dem Niveau von 5,51 Prozent im Jahr 2015. Mit nur einem arbeitslosen Menschen in der Statistik weist Winterwerb eine sehr niedrige Arbeitslosigkeit auf. Der Rhein-Lahn-Kreis insgesamt erreicht im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Rang 304 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtindex.
Woher stammen die Daten zu Winterwerb?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Winterwerb sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Winterwerb führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2024 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Rhein-Lahn-Kreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Marienfels | 56357 | 8,97 € | 900 € | 11,97 % |
| Holzappel | 56379 | 7,72 € | 823 € | 11,26 % |
| Prath | 56346 | 6,52 € | 775 € | 10,10 % |
| Eschbach | 56357 | 8,30 € | 1.019 € | 9,77 % |
| Bremberg | 56370 | 8,48 € | 1.047 € | 9,72 % |
| Weyer | 56357 | 7,18 € | 925 € | 9,31 % |
| Oberwies | 56379 | 8,39 € | 1.092 € | 9,22 % |
| Bettendorf | 56355 | 5,79 € | 811 € | 8,57 % |