Hömberg
Hömberg (PLZ 56379) liegt im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz. Der Ort zählt 317 Einwohner auf 4,9 km², das entspricht 65 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 8,80 € pro m², der Kaufpreis bei 1.600 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 6,60 % und ein Kaufpreisfaktor von 15,2 — rechnerisch sind das 15 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Hömberg über dem Renditeniveau von 83 % der Orte in Rheinland-Pfalz.
Zwischen 2021 und 2025 stieg die Miete von 6,10 € auf 7,30 € pro m², im Mittel 4,6 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 4,3 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2019 um 3,1 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 1,6 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Rhein-Lahn-Kreis Rang 304 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 257, Stärkerang 302). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Dausenau, Zimmerschied und Nassau an.
Immobilienpreise in Hömberg im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Rheinland-Pfalz.
Immobilienmarkt und Standortbericht Hömberg
Hömberg ist eine kleine Ortsgemeinde im Rhein-Lahn-Kreis mit 317 Einwohnern. Der lokale Immobilienmarkt zeigt überdurchschnittliche Mietpreise bei unterdurchschnittlichen Kaufpreisen, was zu einer der höchsten Bruttomietrenditen im Kreis führt. Die Zeitreihen deuten auf ein kräftiges Preis- und Mietwachstum in den Jahren 2021–2025 hin, während die Bevölkerung leicht rückläufig ist. Der Rhein-Lahn-Kreis insgesamt wird im Prognos-Zukunftsatlas im unteren Mittelfeld eingeordnet.
Marktüberblick
Hömberg ist eine 4,85 km² große Ortsgemeinde im Rhein-Lahn-Kreis, Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau. Der Ort liegt auf der Südabdachung des Westerwaldes im Naturpark Nassau, etwa 2,5 Kilometer nordnordwestlich der Stadt Nassau. Die Gemeinde hat 317 Einwohner (2024) bei einer Bevölkerungsdichte von 65 Einwohnern je Quadratkilometer. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1344; nach 1600 bestand bis 1870 Grubenabbau auf Zink, Kupfer und Blei, ergänzt um Schieferabbau im 17. und 18. Jahrhundert.
Der lokale Immobilienmarkt zeichnet sich durch ein besonderes Preisgefälle aus: Die Angebotsmiete liegt mit 8,80 Euro je Quadratmeter über dem Kreis- und Landesdurchschnitt, während der Angebotskaufpreis mit 1.600 Euro je Quadratmeter deutlich unter beiden liegt. Diese Konstellation führt zu einer Bruttomietrendite von 6,6 Prozent – eine der höchsten unter den Nachbarorten und deutlich über dem Kreis- und Landesmittel.
Preis- und Mietentwicklung
Die geschätzte Angebotsmiete in Hömberg ist von 6,10 Euro je Quadratmeter (2021) auf 7,30 Euro (2025) gestiegen – ein Anstieg von rund 20 Prozent in vier Jahren (CAGR 4,59 Prozent). Der geschätzte Angebotskaufpreis entwickelte sich parallel von 1.350 Euro je Quadratmeter auf 1.600 Euro (CAGR 4,34 Prozent). Beide Reihen sind als geschätzt gekennzeichnet.
Der aktuelle Angebotsmietenwert von 8,80 Euro liegt deutlich über dem letzten Wert der Zeitreihe (7,30 Euro, 2025). Dieser Unterschied zeigt, dass die geschätzte Zeitreihe den aktuellen Angebotsmarkt unterschätzt – oder dass sich der Markt seit dem letzten Zeitreihenwert weiter nach oben bewegt hat.
Gleichzeitig ist die Einwohnerzahl in derselben Periode von 327 (2019) auf 317 (2024) um 3,1 Prozent gesunken. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 1,58 Prozent und damit auf einem niedrigen Niveau – sie schwankte in den vorangegangenen Jahren zwischen 1,04 (2019) und 2,51 Prozent (2018).
Die Kombination aus rückläufiger Bevölkerung und steigenden Miet- und Kaufpreisen geht einher mit einem Markt, in dem die Preise trotz schrumpfender Bevölkerung steigen. Ob dies auf ein zurückgehendes Angebot, eine Veränderung der Angebotsstruktur oder andere Faktoren zurückzuführen ist, lässt sich aus den vorliegenden Daten nicht eindeutig ableiten.
Regionale Einordnung
Hömberg fällt in mehreren Kennzahlen aus dem regionalen Durchschnitt heraus. Die Angebotsmiete von 8,80 Euro je Quadratmeter liegt 18,8 Prozent über dem Kreisdurchschnitt (7,41 Euro) und 8,9 Prozent über dem Landesdurchschnitt Rheinland-Pfalz (8,08 Euro). Der Kaufpreis von 1.600 Euro je Quadratmeter liegt jedoch 15,0 Prozent unter dem Kreisdurchschnitt (1.881 Euro) und 21,2 Prozent unter dem Landesdurchschnitt (2.030 Euro).
Der Kaufpreisfaktor beträgt 15,15 – deutlich unter dem Kreiswert von 21,71 und dem Landeswert von 21,16. Das bedeutet, dass der Kaufpreis das 15,15-Fache der Jahreskaltmiete beträgt, während er im Kreisdurchschnitt das 21,71-Fache beträgt. Ein niedrigerer Faktor korrespondiert mit einer höheren Rendite: Hömbergs 6,6 Prozent liegen über dem Kreiswert von 5,14 Prozent, dem Landeswert von 5,25 Prozent und dem Bundeswert von 5,10 Prozent. Im Bundesland liegt Hömberg bei der Rendite auf dem 83. Perzentil.
Im Vergleich zu den acht Nachbarorten im Umkreis bis 4,2 Kilometern liegt Hömberg bei der Rendite mit 6,6 Prozent im oberen Drittel. Winden (7,66 Prozent) und Dienethal (6,26 Prozent) weisen höhere Renditen auf, während Zimmerschied (4,00 Prozent) und Dausenau (4,17 Prozent) deutlich niedrigere Werte zeigen. Die Miete in Hömberg ist mit 8,80 Euro je Quadratmeter die höchste unter den Nachbarorten, der Kaufpreis mit 1.600 Euro liegt jedoch über den Werten von Dienethal (1.092 Euro) und Winden (1.176 Euro).
Diese Datenlage spricht für einen Markt, in dem die Kaufpreise im Verhältnis zur Miete unter dem regionalen Durchschnitt liegen – was aus Renditeperspektive attraktiv sein kann, aber auch auf eine geringere Bewertung des Immobilienbestands insgesamt hindeuten kann.
Standortfaktoren
Der Rhein-Lahn-Kreis, in dem Hömberg liegt, erreicht im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamt-Rang 304 von rund 400 deutschen Kreisen. Damit befindet sich der Kreis im unteren Mittelfeld. Die Teilindizes zeigen unterschiedliche Profile: Der Index für Wohlstand und soziale Lage schneidet mit Rang 190 am besten ab, während der Rang im Bereich Wettbewerb und Innovation mit 326 am schwächsten ist. Der Arbeitsmarkt-Rang von 298, der Demografie-Rang von 302 und der Stärke-Rang von 302 liegen ebenfalls im unteren Bereich. Der Dynamik-Rang von 257 liegt besser als der Gesamtrang und deutet darauf hin, dass der Kreis in dynamischen Kennzahlen etwas besser abschneidet als in den strukturellen Indikatoren.
Hömberg selbst verfügt über keine Hochschulen. Die Gemeinde ist eine typische ländliche Ortsgemeinde im Westerwald mit historisch gewachsener Struktur. Die Bevölkerungsentwicklung ist seit 2019 rückläufig, was mit dem demografischen Druck im Kreis korrespondiert.
Zusammenfassend zeigt Hömberg ein markantes Preisprofil: Hohe Mieten bei niedrigen Kaufpreisen führen zu einer überdurchschnittlichen Rendite. Die Entwicklung findet vor dem Hintergrund einer leicht schrumpfenden Bevölkerung und eines Kreisumfelds statt, das im Prognos-Zukunftsatlas strukturell schwächer positioniert ist als der Bundesdurchschnitt.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Hömberg entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Geschätzter Verlauf — für diesen Ort liegen keine ausreichenden Angebotsdaten vor
Datenwerte: Miete in Hömberg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2021 | 6,10 €/m² |
| 2022 | 6,40 €/m² |
| 2023 | 6,70 €/m² |
| 2024 | 7,00 €/m² |
| 2025 | 7,30 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Geschätzter Verlauf — für diesen Ort liegen keine ausreichenden Angebotsdaten vor
Datenwerte: Kaufpreis in Hömberg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2021 | 1.350 €/m² |
| 2022 | 1.450 €/m² |
| 2023 | 1.520 €/m² |
| 2024 | 1.570 €/m² |
| 2025 | 1.600 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis — auf Basis des geschätzten Preisverlaufs
Datenwerte: Bruttomietrendite in Hömberg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2021 | 5,42 % |
| 2022 | 5,30 % |
| 2023 | 5,29 % |
| 2024 | 5,35 % |
| 2025 | 5,48 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Hömberg
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2019 | 327 Einwohner |
| 2020 | 332 Einwohner |
| 2021 | 327 Einwohner |
| 2022 | 323 Einwohner |
| 2023 | 317 Einwohner |
| 2024 | 317 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Hömberg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 2,01 % |
| 2016 | 1,38 % |
| 2017 | 1,38 % |
| 2018 | 2,51 % |
| 2019 | 1,04 % |
| 2020 | 1,49 % |
| 2021 | 1,48 % |
| 2022 | 1,58 % |
| 2023 | 1,58 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 304 Rang |
| Dynamik | 257 Rang |
| Stärke | 302 Rang |
| Demografie | 302 Rang |
| Arbeitsmarkt | 298 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 326 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 190 Rang |
Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
Anzahl Orte je Renditeband — Hömberg liegt im Band 6–7 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 4,00 Orte |
| 2–3 | 91,00 Orte |
| 3–4 | 433 Orte |
| 4–5 | 748 Orte |
| 5–6 | 452 Orte |
| 6–7 | 259 Orte |
| 7–8 | 110 Orte |
| 8–9 | 79,00 Orte |
| 9–10 | 46,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 20,00 Orte |
| 12+ | 28,00 Orte |
Wie schneidet Hömberg im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Hömberg ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Hömberg ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Hömberg
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Hömberg | 8,80 €/m² |
| Welschneudorf | 8,61 €/m² |
| Nassau | 8,45 €/m² |
| Misselberg | 7,84 €/m² |
| Winden | 7,51 €/m² |
| Zimmerschied | 7,40 €/m² |
| Kemmenau | 7,26 €/m² |
| Dausenau | 7,08 €/m² |
| Sulzbach | 6,67 €/m² |
| Dienethal | 5,69 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Hömberg ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Hömberg
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Winden | 7,66 % |
| Hömberg | 6,60 % |
| Dienethal | 6,26 % |
| Kemmenau | 5,95 % |
| Welschneudorf | 5,43 % |
| Misselberg | 5,42 % |
| Nassau | 5,30 % |
| Sulzbach | 4,41 % |
| Dausenau | 4,17 % |
| Zimmerschied | 4,00 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Dausenau | 1,6 km | 56132 | 7,08 € | 2.041 € | 4,17 % |
| Zimmerschied | 1,9 km | 56379 | 7,40 € | 2.220 € | 4,00 % |
| Nassau, Stadt | 2,6 km | 56377 | 8,45 € | 1.914 € | 5,30 % |
| Kemmenau | 2,6 km | 56132 | 7,26 € | 1.465 € | 5,95 % |
| Misselberg | 3,2 km | 56377 | 7,84 € | 1.735 € | 5,42 % |
| Winden | 3,4 km | 56379 | 7,51 € | 1.176 € | 7,66 % |
| Dienethal | 3,5 km | 56379 | 5,69 € | 1.092 € | 6,26 % |
| Welschneudorf | 4,2 km | 56412 | 8,61 € | 1.903 € | 5,43 % |
| Sulzbach | 4,3 km | 56379 | 6,67 € | 1.814 € | 4,41 % |
Wo liegt Hömberg?
Lage
Hömberg auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Hömberg
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 8,80 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.600 € |
| Bruttomietrendite | 6,60 % |
| Kaufpreisfaktor | 15,2 |
| Einwohner | 317 |
| Einwohner je km² | 65 |
| Fläche (km²) | 4,9 |
| Arbeitslosenquote | 1,6 % |
| Prognos-Gesamtrang | #304 |
| Prognos Dynamikrang | #257 |
| Prognos Stärkerang | #302 |
| Koordinaten | 50,3353, 7,7834 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Hömberg
Was kostet eine Wohnung in Hömberg?
Die aktuellen Angebotsmieten liegen bei durchschnittlich 8,80 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei 1.600 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel. Die Miete liegt damit über dem Durchschnitt des Rhein-Lahn-Kreises (7,41 Euro) und des Bundeslandes Rheinland-Pfalz (8,08 Euro), aber leicht unter dem deutschen Durchschnitt (8,92 Euro). Der Kaufpreis liegt deutlich unter dem Kreis- und Landesdurchschnitt.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Hömberg entwickelt?
Sowohl die Mieten als auch die Kaufpreise sind in den letzten Jahren gestiegen. Die Mieten lagen 2021 bei 6,10 Euro pro Quadratmeter und sind bis 2025 auf 7,30 Euro gestiegen (alle Werte als Schätzung ausgewiesen). Die Kaufpreise stiegen im selben Zeitraum von 1.350 Euro auf 1.600 Euro pro Quadratmeter. Die jährliche Steigerungsrate liegt bei rund 4,6 Prozent bei den Mieten und 4,3 Prozent bei den Kaufpreisen.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Hömberg?
Die Bruttomietrendite beträgt 6,6 Prozent und liegt damit deutlich über dem Durchschnitt des Rhein-Lahn-Kreises (5,14 Prozent) und des Bundeslandes Rheinland-Pfalz (5,25 Prozent). Mit einem Perzentilrang von 83 liegt Hömberg im oberen Drittel der Orte in Rheinland-Pfalz bei der Rendite. Der Kaufpreisfaktor beträgt 15,15 und ist damit deutlich niedriger als im Kreisdurchschnitt (21,71) und im Landesdurchschnitt (21,16). Die hohe Rendite und der niedrige Kaufpreisfaktor gehören zusammen – sie deuten auf ein günstiges Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete hin.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Hömberg?
Die Einwohnerzahl ist in den letzten Jahren leicht rückläufig. Lag sie 2019 noch bei 327, betrug sie 2024 und 2023 jeweils 317. Das entspricht einem Rückgang von rund 3 Prozent seit Beginn der Zeitreihe. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 65 Einwohnern pro Quadratkilometer.
Wie ist die Arbeitsmarktlage in Hömberg?
Die Arbeitslosenquote liegt bei 1,58 Prozent (Stand 2023) und ist damit sehr niedrig. Im Jahr 2019 lag sie sogar noch bei 1,04 Prozent. Mit nur drei arbeitslosen Personen ist der Arbeitsmarkt in der kleinen Gemeinde sehr stabil.
Wie schneiden Nachbarorte im Vergleich zu Hömberg ab?
Im Vergleich zu den Nachbarorten liegt Hömberg bei der Angebotsmiete (8,80 Euro) deutlich über Dausenau (7,08 Euro) und Zimmerschied (7,40 Euro), aber unter Nassau (8,45 Euro) und Welschneudorf (8,61 Euro). Bei den Kaufpreisen liegt Hömberg mit 1.600 Euro pro Quadratmeter unter den meisten Nachbarorten. Nur Kemmenau (1.465 Euro), Winden (1.176 Euro) und Dienethal (1.092 Euro) sind günstiger. Dagegen liegen Dausenau (2.041 Euro), Zimmerschied (2.220 Euro), Nassau (1.914 Euro), Misselberg (1.735 Euro) und Welschneudorf (1.903 Euro) deutlich über Hömberg.
Woher stammen die Daten zu Hömberg?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Hömberg sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Hömberg führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Für Hömberg enthält die Angebotsdatenquelle zu wenige Inserate, um den Verlauf von Miete und Kaufpreis direkt zu belegen. Diese Reihen sind aus dem regionalen Preisniveau ergänzt, an den Diagrammen entsprechend gekennzeichnet und als Näherung zu lesen — nicht als gemessene Werte für diesen Ort.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten, ergänzt | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m². Für diesen Ort enthält die Quelle zu wenige Angebote; der Verlauf ist aus dem regionalen Umfeld ergänzt und als Schätzung gekennzeichnet. | 2025 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten, ergänzt | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m². Mangels ausreichender Angebote aus dem regionalen Umfeld ergänzt. | 2025 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2025 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2025 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Rhein-Lahn-Kreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Marienfels | 56357 | 8,97 € | 900 € | 11,97 % |
| Holzappel | 56379 | 7,72 € | 823 € | 11,26 % |
| Prath | 56346 | 6,52 € | 775 € | 10,10 % |
| Eschbach | 56357 | 8,30 € | 1.019 € | 9,77 % |
| Bremberg | 56370 | 8,48 € | 1.047 € | 9,72 % |
| Weyer | 56357 | 7,18 € | 925 € | 9,31 % |
| Oberwies | 56379 | 8,39 € | 1.092 € | 9,22 % |
| Winterwerb | 56355 | 8,13 € | 1.131 € | 8,62 % |