Winden
Winden (PLZ 56379) liegt im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz. Der Ort zählt 731 Einwohner auf 6,9 km², das entspricht 105 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 7,51 € pro m², der Kaufpreis bei 1.176 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 7,66 % und ein Kaufpreisfaktor von 13,1 — rechnerisch sind das 13 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Winden über dem Renditeniveau von 90 % der Orte in Rheinland-Pfalz.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 5,00 € auf 8,13 € pro m², im Mittel 6,3 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit -8,3 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2019 um 2,4 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,8 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Rhein-Lahn-Kreis Rang 304 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 257, Stärkerang 302). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Weinähr, Hübingen und Obernhof an.
Immobilienpreise in Winden im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Rheinland-Pfalz.
Immobilienmarkt- und Standortbericht: Winden (Nassau)
Winden (Nassau) im Rhein-Lahn-Kreis weist einen der günstigsten Immobilienmärkte im Bundesland auf: Der Kaufpreis liegt deutlich unter dem Landes- und Kreisdurchschnitt, was zu einer Bruttomietrendite von 7,66 % führt – im Perzentil 90,2 von rund 2.300 Orten in Rheinland-Pfalz. Der Kaufpreis ist seit 2021 um rund 35 % gefallen, während die Miete seit 2018 um über 60 % gestiegen ist. Die Bevölkerung wächst leicht, die Arbeitslosenquote liegt bei 2,76 %.
Marktüberblick: Hohe Rendite bei niedrigen Preisen
Der Immobilienmarkt in Winden (Nassau) ist durch ein deutliches Gefälle zwischen Miet- und Kaufpreisniveau gekennzeichnet. Mit einer Angebotsmiete von 7,51 Euro je Quadratmeter liegt Winden leicht über dem Rhein-Lahn-Kreis-Durchschnitt von 7,41 Euro, aber deutlich unter dem rheinland-pfälzischen Mittel von 8,08 Euro und dem Bundesdurchschnitt von 8,92 Euro. Noch ausgeprägter ist die Differenz beim Kaufpreis: 1.176 Euro je Quadratmeter liegen mehr als 37 % unter dem Kreiswert von 1.881 Euro und rund 51 % unter dem Landesdurchschnitt von 2.030 Euro.
Die Folge ist eine Bruttomietrendite von 7,66 %, die im Vergleich zu allen 2.300 vergleichbaren Orten in Rheinland-Pfalz im Perzentil 90,2 liegt. Das bedeutet: Nur etwa zehn Prozent der Orte weisen eine höhere Rendite auf. Der Kaufpreisfaktor von 13,05 ist damit rund 40 % niedriger als der Kreis- und Landesdurchschnitt von rund 21. Ein niedriger Kaufpreisfaktor bei gleichzeitig hoher Rendite beschreibt denselben Sachverhalt aus zwei Perspektiven: Die Mieteinnahmen stehen einem relativ niedrigen Kaufpreis gegenüber, was für Investoren eine attraktive Ertragslage bedeutet, die jedoch auf einem niedrigen Preisniveau beruht.
Preisentwicklung: Miete steigt, Kaufpreis fällt
Die Zeitreihen zeigen eine gegensätzliche Entwicklung von Miete und Kaufpreis. Die Angebotsmiete ist von 5,00 Euro je Quadratmeter im Jahr 2018 auf 8,13 Euro im Jahr 2026 gestiegen – ein Anstieg von über 60 %. Der aktuelle Angebotsmietwert von 7,51 Euro liegt unter dem Zeitreihenwert von 2026, da es sich bei der Zeitreihe um einen Jahresdurchschnitt handelt, während der aktuelle Wert ein Momentaufnahme-Wert aus Inseraten ist.
Demgegenüber ist der Kaufpreis seit seinem Höhepunkt im Jahr 2021 mit 1.402 Euro je Quadratmeter kontinuierlich gefallen. Im Jahr 2026 liegt er bei 908 Euro je Quadratmeter, was einem Rückgang von rund 35 % entspricht. Der aktuelle Angebotskaufpreis von 1.176 Euro liegt zwar über dem Tiefstwert der Zeitreihe, aber immer noch deutlich unter dem Niveau von vor fünf Jahren.
Diese divergierende Entwicklung – steigende Mieten bei fallenden Kaufpreisen – ist die direkte Ursache für die hohe Bruttomietrendite. Sie entspricht einem Muster, das in ländlichen Räumen mit strukturell schwacher Nachfrage nach Immobilien, aber stabiler Mietnachfrage beobachtet wird.
Demografie und Arbeitsmarkt: Stabile Bevölkerung bei niedriger Arbeitslosigkeit
Die Bevölkerung Windens ist mit 731 Einwohnern (2024) klein, zeigt aber ein leichtes Wachstum: Seit 2019 hat sie um 2,38 % zugenommen, von 714 auf 731 Einwohner. Die Bevölkerungsdichte beträgt 105 Einwohner je Quadratkilometer auf einer Gemeindefläche von 6,94 Quadratkilometern.
Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 2,76 %, was deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegt und auf eine stabile lokale Wirtschaftsstruktur hindeutet. Im Vergleich zu 2015 mit 3,9 % hat sich die Quote um mehr als ein Drittel verbessert. 2021 wurde mit 1,37 % ein historischer Tiefwert erreicht.
Die Kombination aus leicht wachsender Bevölkerung, niedriger Arbeitslosigkeit und stabilen Mietmengen deutet auf eine grundlegende Nachfrage nach Wohnraum hin, die das Preisniveau stützt – auch wenn die Kaufpreise in den letzten Jahren deutlich nachgegeben haben.
Standortfaktoren: Ländlicher Raum mit Wohlstandsreserven
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 ordnet den Rhein-Lahn-Kreis, in dem Winden liegt, auf Rang 304 von rund 400 deutschen Kreisen ein. Dieser Gesamtrang liegt im unteren Drittel und spiegelt strukturelle Schwächen wider, insbesondere in den Teilindizes Wettbewerb und Innovation (Rang 326) und Demografie (Rang 302). Der Dynamik-Index mit Rang 257 ist ebenfalls im unteren Mittelfeld.
Ein positiver Aspekt ist der Wohlstands-Index mit Rang 190, der über dem Median liegt. Dies korrespondiert mit der niedrigen Arbeitslosenquote und dem stabilen Bevölkerungswachstum. Der Kreis liegt zwischen Koblenz und Mainz, was eine gewisse räumliche Nähe zu wirtschaftsstarken Regionen bietet.
Am Ort selbst bestehen keine Hochschulen. Winden liegt im Westerwald auf den Lahnhöhen (370 m ü. NHN) und ist Teil des Naturparks Nassau. Die Gemeinde wurde 1976 mit der Auszeichnung "Schönstes Dorf von Rheinland-Pfalz" geehrt, was auf eine erhaltene Bausubstanz und Ortsstruktur hindeutet.
Regionale Einordnung: Zwischen günstigen Nachbarn und teureren Städten
Im Vergleich zu den acht Nachbarorten im Umkreis von bis zu 3,8 Kilometern liegt Winden preislich im unteren bis mittleren Segment. Die Angebotsmiete von 7,51 Euro je Quadratmeter liegt über der von Obernhof (6,36 Euro) und Charlottenberg (6,47 Euro), aber unter der von Hömberg (8,80 Euro), Nassau (8,45 Euro) und Hübingen (8,24 Euro).
Beim Kaufpreis ist Winden mit 1.176 Euro je Quadratmeter günstiger als alle Nachbarorte außer Charlottenberg (947 Euro) und Obernhof (1.082 Euro). Deutlich teurer sind Nassau (1.914 Euro) und Zimmerschied (2.220 Euro), was sich in den jeweiligen Kaufpreisfaktoren von 22,7 (Nassau) und 30,0 (Zimmerschied) widerspiegelt.
Die Bruttomietrendite von 7,66 % liegt im Mittelfeld der Nachbarn: Höher ist sie nur in Gackenbach (8,49 %) und Charlottenberg (8,20 %), niedriger in Nassau (5,30 %) und Zimmerschied (4,00 %). Das Muster zeigt: Je teurer die Kaufpreise in den Nachbarorten, desto niedriger die Rendite – ein erwarteter Zusammenhang, der in Winden durch das günstige Preisniveau ausgeglichen wird.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Winden entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Winden
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 5,00 €/m² |
| 2019 | 5,38 €/m² |
| 2020 | 4,91 €/m² |
| 2021 | 7,43 €/m² |
| 2022 | 7,50 €/m² |
| 2023 | 8,00 €/m² |
| 2024 | 8,22 €/m² |
| 2025 | 7,88 €/m² |
| 2026 | 8,13 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Winden
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2021 | 1.402 €/m² |
| 2022 | 1.148 €/m² |
| 2023 | 1.244 €/m² |
| 2026 | 908 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Winden
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2021 | 6,36 % |
| 2022 | 7,84 % |
| 2023 | 7,72 % |
| 2026 | 10,74 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Winden
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2019 | 714 Einwohner |
| 2020 | 726 Einwohner |
| 2021 | 725 Einwohner |
| 2022 | 729 Einwohner |
| 2023 | 731 Einwohner |
| 2024 | 731 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Winden
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 3,90 % |
| 2016 | 1,84 % |
| 2017 | 2,36 % |
| 2018 | 1,83 % |
| 2019 | 2,04 % |
| 2020 | 2,45 % |
| 2021 | 1,37 % |
| 2022 | 2,07 % |
| 2023 | 2,76 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 304 Rang |
| Dynamik | 257 Rang |
| Stärke | 302 Rang |
| Demografie | 302 Rang |
| Arbeitsmarkt | 298 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 326 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 190 Rang |
Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
Anzahl Orte je Renditeband — Winden liegt im Band 7–8 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 4,00 Orte |
| 2–3 | 91,00 Orte |
| 3–4 | 433 Orte |
| 4–5 | 748 Orte |
| 5–6 | 452 Orte |
| 6–7 | 259 Orte |
| 7–8 | 110 Orte |
| 8–9 | 79,00 Orte |
| 9–10 | 46,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 20,00 Orte |
| 12+ | 28,00 Orte |
Wie schneidet Winden im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Winden ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Winden ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Winden
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Hömberg | 8,80 €/m² |
| Nassau | 8,45 €/m² |
| Hübingen | 8,24 €/m² |
| Gackenbach | 8,04 €/m² |
| Weinähr | 8,00 €/m² |
| Winden | 7,51 €/m² |
| Dörnberg | 7,49 €/m² |
| Zimmerschied | 7,40 €/m² |
| Charlottenberg | 6,47 €/m² |
| Obernhof | 6,36 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Winden ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Winden
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Gackenbach | 8,49 % |
| Charlottenberg | 8,20 % |
| Hübingen | 7,82 % |
| Winden | 7,66 % |
| Weinähr | 7,24 % |
| Obernhof | 7,06 % |
| Hömberg | 6,60 % |
| Nassau | 5,30 % |
| Zimmerschied | 4,00 % |
| Dörnberg | 3,55 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Weinähr | 2,2 km | 56379 | 8,00 € | 1.326 € | 7,24 % |
| Hübingen | 2,4 km | 56412 | 8,24 € | 1.264 € | 7,82 % |
| Obernhof | 2,8 km | 56379 | 6,36 € | 1.082 € | 7,06 % |
| Hömberg | 3,4 km | 56379 | 8,80 € | 1.600 € | 6,60 % |
| Nassau, Stadt | 3,5 km | 56377 | 8,45 € | 1.914 € | 5,30 % |
| Charlottenberg | 3,6 km | 56379 | 6,47 € | 947 € | 8,20 % |
| Gackenbach | 3,7 km | 56412 | 8,04 € | 1.136 € | 8,49 % |
| Zimmerschied | 3,8 km | 56379 | 7,40 € | 2.220 € | 4,00 % |
| Dörnberg | 4,0 km | 56379 | 7,49 € | 2.533 € | 3,55 % |
Wo liegt Winden?
Lage
Winden auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Winden
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 7,51 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.176 € |
| Bruttomietrendite | 7,66 % |
| Kaufpreisfaktor | 13,1 |
| Einwohner | 731 |
| Einwohner je km² | 105 |
| Fläche (km²) | 6,9 |
| Arbeitslosenquote | 2,8 % |
| Prognos-Gesamtrang | #304 |
| Prognos Dynamikrang | #257 |
| Prognos Stärkerang | #302 |
| Koordinaten | 50,3382, 7,8309 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Winden
Was kostet eine Wohnung in Winden?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Winden liegt bei 7,51 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 1.176 Euro pro Quadratmeter. Die Miete liegt damit leicht über dem Durchschnitt des Rhein-Lahn-Kreises (7,41 €/m²), aber unter dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz (8,08 €/m²). Der Kaufpreis ist mit 1.176 €/m² deutlich niedriger als im Kreisdurchschnitt (1.881 €/m²) und im Landesdurchschnitt (2.030 €/m²). Bei den Werten handelt es sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Winden entwickelt?
Die Miete in Winden ist von 5,00 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 8,13 Euro im Jahr 2026 gestiegen – das entspricht einer jährlichen Steigerungsrate von rund 6,3 Prozent. Der Kaufpreis ist in der gleichen Periode deutlich gesunken: Von 1.402 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2021 auf 908 Euro im Jahr 2026, was einem jährlichen Rückgang von rund 8,3 Prozent entspricht. Die Zeitreihen für Miete und Kaufpreis sind nicht geschätzt, sondern basieren auf tatsächlichen Daten.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Winden?
Die Bruttomietrendite in Winden beträgt 7,66 Prozent und liegt damit deutlich über dem Kreisdurchschnitt von 5,14 Prozent sowie dem Landesdurchschnitt von 5,25 Prozent. Mit einem Perzentilrang von 90,2 im Bundesland gehört Winden zu den Orten mit den höchsten Mietrenditen in Rheinland-Pfalz. Der Kaufpreisfaktor von 13,05 ist ebenfalls deutlich niedriger als im Kreis (21,71) und in Rheinland-Pfalz (21,16). Diese Kennzahlen zeigen ein günstiges Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Winden?
Winden hat aktuell 731 Einwohner (Stand 2024) und eine Bevölkerungsdichte von 105 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die Bevölkerung ist seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2019 (714 Einwohner) um 2,38 Prozent gewachsen. Die Entwicklung ist also leicht positiv, wenn auch auf einem sehr niedrigen absoluten Niveau.
Wie ist die Arbeitsmarktsituation in Winden?
Die Arbeitslosenquote in Winden lag 2023 bei 2,76 Prozent, was deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegt. Im Zeitverlauf schwankte die Quote zwischen 1,37 Prozent (2021) und 3,9 Prozent (2015). Mit 12 arbeitslosen Personen ist die absolute Zahl sehr gering.
Woher stammen die Daten zu Winden?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Winden sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Winden führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Rhein-Lahn-Kreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Marienfels | 56357 | 8,97 € | 900 € | 11,97 % |
| Holzappel | 56379 | 7,72 € | 823 € | 11,26 % |
| Prath | 56346 | 6,52 € | 775 € | 10,10 % |
| Eschbach | 56357 | 8,30 € | 1.019 € | 9,77 % |
| Bremberg | 56370 | 8,48 € | 1.047 € | 9,72 % |
| Weyer | 56357 | 7,18 € | 925 € | 9,31 % |
| Oberwies | 56379 | 8,39 € | 1.092 € | 9,22 % |
| Winterwerb | 56355 | 8,13 € | 1.131 € | 8,62 % |