Zum Inhalt springen
Lagefaktor
PLZ 56379 · Rhein-Lahn-Kreis · Rheinland-Pfalz

Weinähr

Weinähr (PLZ 56379) liegt im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz. Der Ort zählt 454 Einwohner auf 3,4 km², das entspricht 134 Einwohnern je Quadratkilometer.

Bruttomietrendite
7,24 %
besser als 88 % der Orte in Rheinland-Pfalz
Kaufpreis je m²
1.326 €
aktueller Angebotspreis

Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 8,00 € pro m², der Kaufpreis bei 1.326 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 7,24 % und ein Kaufpreisfaktor von 13,8 — rechnerisch sind das 14 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Weinähr über dem Renditeniveau von 88 % der Orte in Rheinland-Pfalz.

Zwischen 2021 und 2026 stieg die Miete von 5,29 € auf 6,25 € pro m², im Mittel 3,4 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit -1,2 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2019 um 0,4 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 1,9 % (2023).

Im Prognos Zukunftsatlas belegt Rhein-Lahn-Kreis Rang 304 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 257, Stärkerang 302). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Obernhof, Winden und Seelbach an.

Immobilienpreise in Weinähr im Überblick

Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Rheinland-Pfalz.

Bruttomietrendite
7,24 %
besser als 88 % der Orte in Rheinland-Pfalz
Miete
8,00 €/m²
3,4 % p. a.
Kaufpreis
1.326 €/m²
-1,2 % p. a.
Kaufpreisfaktor
13,8
Jahresmieten bis zum Kaufpreis
Einwohner
454
0,4 % seit Reihenbeginn
Einwohner je km²
134
Prognos-Rang
#304
von 400 Kreisen (Zukunftsatlas)
Hochschulen
0

Immobilienmarkt und Standortbericht Weinähr

Weinähr ist eine kleine Ortsgemeinde im Rhein-Lahn-Kreis mit stabiler Bevölkerung, sehr niedriger Arbeitslosigkeit und einem Immobilienmarkt, der durch niedrige Kaufpreise und hohe Mietrenditen auffällt. Die Kaufpreise liegen bei knapp über der Hälfte des Bundesdurchschnitts, was die Bruttomietrendite von 7,24 % antreibt – die höchste im direkten Vergleich mit den meisten Nachbarorten.

Marktüberblick: Niedrige Preise, hohe Rendite

Weinähr gehört zu den preiswertesten Orten im Vergleich mit seinen Nachbargemeinden und dem Bundesdurchschnitt. Der Angebotskaufpreis liegt bei 1.326 Euro pro Quadratmeter und damit knapp über der Hälfte des Bundesdurchschnitts von rund 2.409 Euro. Die Angebotsmiete beträgt 8 Euro pro Quadratmeter und entspricht damit annähernd dem Landesdurchschnitt von 8,08 Euro, liegt aber deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 8,92 Euro.

Die Kombination aus niedrigen Kaufpreisen und relativ moderaten Mieten führt zu einer Bruttomietrendite von 7,24 Prozent. Das ist der höchste Wert unter den meisten Nachbarorten im Umkreis: Obernhof liegt bei 7,06 Prozent, Winden bei 7,66 Prozent, Seelbach bei 6,34 Prozent. Charlottenberg weist mit 8,2 Prozent eine noch höhere Rendite auf, dort liegt der Kaufpreis mit 947 Euro pro Quadratmeter jedoch noch deutlich niedriger. Der Kaufpreisfaktor von 13,82 bestätigt diese Einordnung: Er liegt weit unter dem Kreis- und Landesdurchschnitt von rund 21,7 bzw. 21,2.

Die niedrigen Kaufpreise machen Weinähr zu einem der günstigsten Orte im Rhein-Lahn-Kreis und im gesamten Bundesgebiet. Die Mieten liegen im regionalen Vergleich im unteren Mittelfeld, was die Attraktivität für Investoren mit Renditefokus erhöht.

Preisentwicklung: Volatiler Mietmarkt, korrigierte Kaufpreise

Die Mietpreise in Weinähr zeigen eine ungewöhnlich volatile Entwicklung. Nach 5,29 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2021 stiegen sie 2022 auf 11,36 Euro – ein Anstieg von über 114 Prozent in einem Jahr. In den folgenden Jahren pendelten sie sich bei 6,25 bis 9,32 Euro ein. Der aktuelle Angebotsmietwert von 8 Euro liegt damit auf einem mittleren Niveau der letzten Jahre und deutlich über dem Jahreswert 2026 der Zeitreihe (6,25 Euro). Die jährliche Wachstumsrate (CAGR) über den Zeitraum beträgt 3,39 Prozent.

Die Kaufpreise entwickelten sich anders: Sie fielen von 1.588 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2022 auf 949 Euro im Jahr 2024 – ein Rückgang von rund 40 Prozent. Seitdem erholen sie sich wieder und liegen 2026 bei 1.513 Euro. Die jährliche Entwicklung zeigt damit einen deutlichen Korrekturzyklus, der den Markt von überbewerteten Niveaus zurückführte.

Die volatile Mietentwicklung und die starke Korrektur bei den Kaufpreisen entsprechen dem Muster kleinerer Märkte, bei denen einzelne Inserate die Durchschnittswerte stärker beeinflussen können. Die aktuelle Miet-Kaufpreis-Relation von 7,24 Prozent Rendite ist das Ergebnis dieser Preisfindung.

Demografie: Stabile Bevölkerung, niedrige Arbeitslosigkeit

Weinähr hat 454 Einwohner auf einer Fläche von 3,4 Quadratkilometern, was einer Bevölkerungsdichte von 134 Einwohnern pro Quadratkilometer entspricht. Die Bevölkerungsentwicklung ist seit 2019 nahezu stabil: Von 452 Einwohnern im Jahr 2019 über 446 im Jahr 2020 bis zu 454 im Jahr 2024. Der Anstieg seit Serienbeginn beträgt weniger als ein Prozent.

Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 1,88 Prozent, was nur 5 arbeitslose Personen entspricht. Im regionalen Vergleich ist dies ein sehr niedriger Wert. Die niedrige Arbeitslosigkeit spricht für eine stabile lokale Wirtschaftsstruktur, auch wenn Weinähr als kleine Gemeinde ohne großen Arbeitgeber auf den Pendlerverkehr nach Bad Ems, Nassau oder Koblenz angewiesen ist.

Die stabile Bevölkerungsentwicklung bei gleichzeitig niedriger Arbeitslosigkeit deutet auf eine Gemeinde hin, die ihre Bewohner binden kann und keine Abwanderungserfahrung macht. Das wirkt sich positiv auf die langfristige Nachfrage nach Immobilien aus.

Regionale Einordnung: Günstigster Markt im Umkreis

Im Vergleich zu den acht Nachbarorten im Umkreis von bis zu 4,3 Kilometern zeigt Weinähr ein eindeutiges Muster: niedrige Kaufpreise bei mittleren Mieten. Mit 1.326 Euro pro Quadratmeter Kaufpreis liegt Weinähr deutlich unter dem Niveau von Dörnberg (2.533 Euro) und Nassau (1.914 Euro), aber leicht über Charlottenberg (947 Euro) und Obernhof (1.082 Euro).

Die Angebotsmiete von 8 Euro pro Quadratmeter liegt im oberen Mittelfeld der Nachbargemeinden: Sie übertriftt Obernhof (6,36 Euro), Winden (7,51 Euro), Seelbach (7,55 Euro) und Dörnberg (7,49 Euro), liegt aber unter Nassau (8,45 Euro) und Hübingen (8,24 Euro).

Diese Kombination aus moderaten Mieten und niedrigen Kaufpreisen führt zu der im Vergleich höchsten Bruttomietrendite. Der Rhein-Lahn-Kreis als Ganzes weist mit 7,41 Euro pro Quadratmeter Miete und 1.881 Euro pro Quadratmeter Kaufpreis ein ähnliches Muster auf, wobei Weinähr im unteren Preissegment des Kreises liegt.

Weinähr ist damit ein typischer Vertreter des ländlichen Rhein-Lahn-Kreises: günstige Immobilien bei gleichzeitig akzeptablen Mieten und stabiler Demografie.

Standortfaktoren: Schwacher Innovationsstandort, starker Wohlstandsindex

Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 bewertet den Rhein-Lahn-Kreis, zu dem Weinähr gehört, im unteren Mittelfeld. Von rund 400 deutschen Kreisen erreicht er den Gesamt-Rang 304. Besonders schwach ist der Bereich Wettbewerb und Innovation mit Rang 326, was auf eine geringe wirtschaftliche Dynamik und wenige innovative Unternehmen hinweist. Auch der Demografie-Index liegt mit Rang 302 im unteren Drittel.

Stärker positioniert ist der Kreis im Bereich Wohlstand und soziale Lage mit Rang 190, was auf eine vergleichsweise gute soziale Infrastruktur und Lebensqualität schließen lässt. Der Arbeitsmarkt-Index mit Rang 298 liegt ebenfalls im unteren Mittelfeld, der Dynamik-Index mit Rang 257 im oberen Mittelfeld.

Am Ort selbst bestehen keine Hochschulen. Die historische Wirtschaftsstruktur war durch Weinbau, Bergbau und Eisenhammer geprägt, heute spielen Erdbeeranbau und Fremdenverkehr eine Rolle. Die Lage im Naturpark Nassau-Wehrbach und die Nähe zur Lahn bieten touristisches Potenzial.

Die Standortfaktoren bestätigen das Bild eines ländlichen Ortes mit stabiler, aber wenig dynamischer Wirtschaftsstruktur. Die niedrigen Immobilienpreise spiegeln diese Struktur wider, während die stabile Demografie und die niedrige Arbeitslosigkeit auf eine gute Lebensqualität hindeuten.

Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Weinähr entwickelt?

Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.

Mietpreisentwicklung

Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte

Datenwerte: Miete in Weinähr
Miete in Weinähr
JahrWert (€/m²)
20215,29 €/m²
202211,36 €/m²
20236,74 €/m²
20249,32 €/m²
20257,09 €/m²
20266,25 €/m²

Kaufpreisentwicklung

Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte

Datenwerte: Kaufpreis in Weinähr
Kaufpreis in Weinähr
JahrWert (€/m²)
20221.588 €/m²
20231.471 €/m²
2024949 €/m²
20251.329 €/m²
20261.513 €/m²

Bruttomietrendite im Zeitverlauf

Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet

Datenwerte: Bruttomietrendite in Weinähr
Bruttomietrendite in Weinähr
JahrWert (%)
20228,58 %
20235,50 %
202411,78 %
20256,40 %
20264,96 %

Bevölkerungsentwicklung

Einwohner am Jahresende

Datenwerte: Einwohnerzahl von Weinähr
Einwohnerzahl von Weinähr
JahrWert (Einwohner)
2019452 Einwohner
2020446 Einwohner
2021449 Einwohner
2022456 Einwohner
2023454 Einwohner
2024454 Einwohner

Arbeitslosenquote

Anteil in Prozent

Datenwerte: Arbeitslosenquote in Weinähr
Arbeitslosenquote in Weinähr
JahrWert (%)
20153,08 %
20162,19 %
20172,26 %
20182,29 %
20191,11 %
20202,24 %
20211,85 %
20221,88 %
20231,88 %

Prognos Zukunftsatlas — Teilränge

Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser

Datenwerte: Prognos-Teilränge
Prognos-Teilränge
KategorieWert (Rang)
Gesamtrang304 Rang
Dynamik257 Rang
Stärke302 Rang
Demografie302 Rang
Arbeitsmarkt298 Rang
Wettbewerb & Innovation326 Rang
Wohlstand & soziale Lage190 Rang

Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz

Anzahl Orte je Renditeband — Weinähr liegt im Band 7–8 %

Datenwerte: Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
KategorieWert (Orte)
1–24,00 Orte
2–391,00 Orte
3–4433 Orte
4–5748 Orte
5–6452 Orte
6–7259 Orte
7–8110 Orte
8–979,00 Orte
9–1046,00 Orte
10–1122,00 Orte
11–1220,00 Orte
12+28,00 Orte

Wie schneidet Weinähr im Umkreis ab?

Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Weinähr ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.

Mieten im Umkreis von 30 km

Weinähr ist hervorgehoben

Datenwerte: Mieten im Umkreis von Weinähr
Mieten im Umkreis von Weinähr
KategorieWert (€/m²)
Hömberg8,80 €/m²
Nassau8,45 €/m²
Hübingen8,24 €/m²
Weinähr8,00 €/m²
Seelbach7,55 €/m²
Winden7,51 €/m²
Dörnberg7,49 €/m²
Attenhausen6,54 €/m²
Charlottenberg6,47 €/m²
Obernhof6,36 €/m²

Renditen im Umkreis von 30 km

Weinähr ist hervorgehoben

Datenwerte: Renditen im Umkreis von Weinähr
Renditen im Umkreis von Weinähr
KategorieWert (%)
Charlottenberg8,20 %
Hübingen7,82 %
Winden7,66 %
Weinähr7,24 %
Obernhof7,06 %
Hömberg6,60 %
Seelbach6,34 %
Nassau5,30 %
Dörnberg3,55 %
Attenhausen3,40 %

Orte in der Umgebung

Nach Entfernung sortiert

Orte in der Umgebung von Weinähr
OrtEntfernungPLZMieteKaufRendite
Obernhof0,7 km563796,36 €1.082 €7,06 %
Winden2,2 km563797,51 €1.176 €7,66 %
Seelbach2,4 km563777,55 €1.430 €6,34 %
Dörnberg2,9 km563797,49 €2.533 €3,55 %
Nassau, Stadt3,3 km563778,45 €1.914 €5,30 %
Charlottenberg3,7 km563796,47 €947 €8,20 %
Attenhausen3,9 km563706,54 €2.310 €3,40 %
Hübingen4,3 km564128,24 €1.264 €7,82 %
Hömberg4,6 km563798,80 €1.600 €6,60 %

Wo liegt Weinähr?

Lage

Weinähr auf der Karte

Kartendaten: OpenStreetMap · 50.3198, 7.8440

Alle Kennzahlen zu Weinähr

Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.

Kennzahlen Weinähr
KennzahlWert
Miete (€/m²)8,00 €
Kaufpreis (€/m²)1.326 €
Bruttomietrendite7,24 %
Kaufpreisfaktor13,8
Einwohner454
Einwohner je km²134
Fläche (km²)3,4
Arbeitslosenquote1,9 %
Prognos-Gesamtrang#304
Prognos Dynamikrang#257
Prognos Stärkerang#302
Koordinaten50,3198, 7,8440

Häufige Fragen zu Immobilien in Weinähr

Was kostet eine Wohnung in Weinähr?

Die Angebotsmiete für Wohnungen in Weinähr liegt bei 8 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei rund 1.326 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel. Im Vergleich dazu liegt die durchschnittliche Angebotsmiete im Rhein-Lahn-Kreis bei 7,41 Euro pro Quadratmeter, der durchschnittliche Kaufpreis bei 1.881 Euro pro Quadratmeter. Weinähr liegt mit der Miete leicht über dem Kreisdurchschnitt, mit dem Kaufpreis aber deutlich darunter.

Wie haben sich die Immobilienpreise in Weinähr entwickelt?

Die Mietpreise in Weinähr zeigten zwischen 2021 und 2026 starke Schwankungen: von 5,29 Euro pro Quadratmeter (2021) über einen Spitzenwert von 11,36 Euro (2022) hin zu 6,25 Euro (2026). Der Kaufpreis entwickelte sich von 1.588 Euro pro Quadratmeter (2022) über ein Tief von 949 Euro (2024) auf 1.513 Euro (2026). Über die jeweiligen Zeiträume ergibt sich für die Miete eine jährliche Steigerungsrate von 3,39 Prozent, für den Kaufpreis eine jährliche Abnahme von 1,21 Prozent.

Lohnt sich eine Kapitalanlage in Weinähr?

Die Bruttomietrendite in Weinähr beträgt 7,24 Prozent und liegt damit deutlich über dem Durchschnitt des Rhein-Lahn-Kreises (5,14 Prozent) sowie des Bundeslandes Rheinland-Pfalz (5,25 Prozent). Mit einem Perzentilrang von 88,2 im Bundesland hat Weinähr eine höhere Rendite als rund 88 Prozent aller vergleichbaren Orte in Rheinland-Pfalz. Der Kaufpreisfaktor beträgt 13,82 und liegt damit unter dem des Kreises (21,71) und des Landes (21,16), was auf ein günstigeres Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete hindeutet.

Wie schneidet Weinähr im Vergleich zum Rhein-Lahn-Kreis und den Nachbarorten ab?

Weinähr hat mit rund 1.326 Euro pro Quadratmeter einen deutlich niedrigeren Angebotskaufpreis als der Rhein-Lahn-Kreis (1.881 Euro) und Rheinland-Pfalz (2.030 Euro). Die Angebotsmiete von 8 Euro pro Quadratmeter liegt knapp unter dem Landesdurchschnitt von 8,08 Euro, aber über dem Kreisdurchschnitt von 7,41 Euro. Im Umkreis liegen die Kaufpreise der Nachbarorte zwischen 947 Euro (Charlottenberg) und 2.533 Euro (Dörnberg) pro Quadratmeter.

Wie ist die demografische und wirtschaftliche Lage in Weinähr?

Die Bevölkerung in Weinähr ist zwischen 2019 und 2024 nahezu stabil geblieben: von 452 Einwohnern (2019) auf 454 Einwohner (2024), einer Veränderung von rund 0,44 Prozent. Die Bevölkerungsdichte beträgt 134 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 1,88 Prozent, was einem Wert von 5 arbeitslosen Personen entspricht und deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegt.

Woher stammen die Daten zu Weinähr?

Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.

Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Weinähr sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Weinähr führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.

Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.

Datenquellen und Datenstand für Weinähr
KennzahlArtErläuterungDatenstand
Angebotsmiete (€/m²)AngebotsdatenDurchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete.2026
Angebotskaufpreis (€/m²)AngebotsdatenDurchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis.2026
Bruttomietrendite (%)berechnetJahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter.2026
KaufpreisfaktorberechnetKaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite.2026
Einwohner und Dichteamtliche StatistikFortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche.2024
Arbeitslosenquote (%)amtliche StatistikQuote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises.2023
Prognos-ZukunftsatlasFremdindexRang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden.–

Weitere Orte im Rhein-Lahn-Kreis

Nach Bruttomietrendite sortiert

Kreisübersicht →
Weitere Orte im Rhein-Lahn-Kreis
OrtPLZMieteKaufRendite
Marienfels563578,97 €900 €11,97 %
Holzappel563797,72 €823 €11,26 %
Prath563466,52 €775 €10,10 %
Eschbach563578,30 €1.019 €9,77 %
Bremberg563708,48 €1.047 €9,72 %
Weyer563577,18 €925 €9,31 %
Oberwies563798,39 €1.092 €9,22 %
Winterwerb563558,13 €1.131 €8,62 %