Steinsberg
Steinsberg (PLZ 56379) liegt im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz. Der Ort zählt 235 Einwohner auf 2,9 km², das entspricht 81 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 5,60 € pro m², der Kaufpreis bei 2.015 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,34 % und ein Kaufpreisfaktor von 30,0 — rechnerisch sind das 30 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Steinsberg über dem Renditeniveau von 8 % der Orte in Rheinland-Pfalz.
Zwischen 2021 und 2024 stieg die Miete von 4,79 € auf 6,00 € pro m², im Mittel 7,8 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit -9,2 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 4,0 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,9 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Rhein-Lahn-Kreis Rang 304 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 257, Stärkerang 302). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Wasenbach, Gutenacker und Cramberg an.
Immobilienpreise in Steinsberg im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Rheinland-Pfalz.
Immobilienmarkt und Standortfaktoren: Steinsberg (Rhein-Lahn-Kreis)
Steinsberg ist eine kleine ländliche Wohngemeinde im Rhein-Lahn-Kreis mit rund 235 Einwohnern. Der lokale Immobilienmarkt zeigt ein ungewöhnliches Muster: Angebotsmieten liegen deutlich unter dem Kreis- und Landesdurchschnitt, während der Kaufpreisfaktor mit fast 30 deutlich über den Kreis- und Landeswerten liegt. Die Bruttomietrendite von 3,34 % gehört zu den niedrigsten im Umkreis, ist aber nicht die niedrigste (Wasenbach liegt bei 3,13 %). Die Kaufpreisentwicklung ist seit 2022 rückläufig, wobei die 2025er-Werte geschätzt sind. Der Rhein-Lahn-Kreis rangiert im Prognos-Zukunftsatlas 2025 im unteren Drittel der deutschen Kreise.
Marktüberblick
Steinsberg ist eine Ortsgemeinde mit rund 235 Einwohnern auf 2,9 km² im Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz. Der lokale Immobilienmarkt weist ein auffälliges Preisgefälle auf: Die Angebotsmiete liegt mit 5,60 €/m² deutlich unter dem Kreisdurchschnitt von 7,41 €/m² und dem Landesdurchschnitt von 8,08 €/m². Gleichzeitig liegt der Angebotskaufpreis mit 2.015 €/m² knapp unter dem Landesmittel von 2.030 €/m², obwohl er über dem Kreiswert von 1.881 €/m² liegt – die Kreiswerte werden durch einige deutlich günstigere Orte im Kreis nach unten gezogen.
Die Bruttomietrendite von 3,34 % gehört zu den niedrigsten unter den acht Nachbarorten im Umkreis bis 3,1 km. Sie liegt weit unter dem Kreisdurchschnitt von 5,14 % und dem Landesdurchschnitt von 5,25 %. Der Kaufpreisfaktor von 29,98 übersteigt den Kreiswert von 21,7 und den Landeswert von 21,2 deutlich. Zusammengefasst beschreibt diese Kombination einen Markt, in dem die Kaufpreise im Verhältnis zu den Mieten hoch sind – eine Situation, die für Investoren eine niedrige Rendite bedeutet, aber auf eine nachfragegetriebene Kaufpreisdynamik hindeutet, die nicht von steigenden Mieten getragen wird.
Preis- und Mietentwicklung
Die Mietentwicklung zeigt einen Anstieg von 4,79 €/m² (2021) auf 6,00 €/m² (2024), was einer jährlichen Wachstumsrate von rund 7,8 % entspricht. Diese Entwicklung ist nicht geschätzt und basiert auf tatsächlichen Marktdaten.
Die Kaufpreisentwicklung ist dagegen volatil und zeigt seit 2022 einen deutlichen Rückgang: Von 2.171 €/m² (2021) stiegen die Preise 2022 auf 2.583 €/m², fielen dann 2023 auf 2.135 €/m² und 2024 auf 2.083 €/m². Der Wert für 2025 von 1.475 €/m² ist als geschätzt gekennzeichnet. Die geschätzte jährliche Veränderung über den gesamten Zeitraum liegt bei -9,2 %. Der starke Anstieg 2022 und die folgende Korrektur entsprechen dem bundesweiten Muster der Immobilienmarktkorrektur nach der Zinswende. Der 2025-Wert liegt bereits deutlich unter dem Niveau von 2021, was auf eine anhaltende Preisberichtigung hindeutet.
Die Diskrepanz zwischen steigenden Mieten und fallenden Kaufpreisen ist bemerkenswert: Während die Mieten seit 2021 um 25 % gestiegen sind, sind die Kaufpreise seit dem Hoch 2022 um rund 43 % gesunken. Dies hat die Bruttomietrendite strukturell unter Druck gesetzt.
Regionale Einordnung
Im Vergleich zu den acht Nachbarorten im Umkreis bis 3,1 km fällt Steinsberg durch ein extremes Preis-Miet-Gefälle auf. Die Angebotsmiete von 5,60 €/m² liegt fast auf dem Niveau des niedrigsten Nachbarn Scheidt (5,51 €/m²) und deutlich unter allen anderen. Der Kaufpreis von 2.015 €/m² liegt jedoch im oberen Drittel der Nachbargemeinden – nur Wasenbach (2.050 €/m²) und Gutenacker (1.983 €/m²) liegen in ähnlicher Höhe. Die Kombination aus niedriger Miete und relativ hohem Kaufpreis führt zu einer der niedrigsten Bruttomietrenditen im Umkreis mit 3,34 %. Die niedrigste Rendite weist Wasenbach mit 3,13 % auf. Zum Vergleich: Bremberg weist mit 9,72 % die höchste Rendite auf, was auf einen deutlich niedrigeren Kaufpreis von 1.047 €/m² bei einer Miete von 8,48 €/m² zurückzuführen ist.
Im Landesvergleich liegt Steinsberg bei der Bruttomietrendite im unteren Perzentil (7,9. Perzentil von 2.300 Orten in Rheinland-Pfalz), was die geringe Attraktivität für Mietinvestoren unterstreicht.
Der Rhein-Lahn-Kreis als Ganzes liegt mit einem Durchschnittskaufpreis von 1.881 €/m² unter dem Landesmittel, während Steinsberg mit 2.015 €/m² über diesem Mittel liegt. Dies zeigt, dass Steinsberg im lokalen Kontext eher zu den teureren Gemeinden zählt, obwohl die Mieten unter dem Kreisdurchschnitt liegen.
Bevölkerung und Arbeitsmarkt
Die Bevölkerung von Steinsberg entwickelte sich zwischen 2015 und 2024 relativ stabil: Von 226 Einwohnern (2015) ging sie zunächst auf 216 (2017) zurück, erholte sich dann wieder auf 235 (2023/2024). Insgesamt entspricht dies einem Anstieg von rund 4 % über den Beobachtungszeitraum. Die Bevölkerungsdichte beträgt 81 Einwohner je km², was für eine ländliche Gemeinde typisch ist.
Die Arbeitslosenquote stieg von 0,69 % (2019) auf 2,94 % (2023) an. Der Anstieg ist deutlich, bleibt aber im absoluten Vergleich moderat. Im Jahr 2023 waren vier Personen arbeitslos gemeldet. Die hohe Beschäftigung ist typisch für eine Wohngemeinde, deren Bewohner außerhalb pendeln – wie aus der Gemeindebeschreibung bekannt ist: Die meisten Einwohner arbeiten im Raum Diez/Limburg oder im Rhein-Main-Gebiet.
Die Bevölkerungsentwicklung ist stabil, was auf eine gewisse Attraktivität als Wohngemeinde hindeutet. Die steigende Arbeitslosenquote geht einher mit dem allgemeinen wirtschaftlichen Umfeld, ist aber im lokalen Kontext gering.
Standortfaktoren
Der Rhein-Lahn-Kreis, zu dem Steinsberg gehört, belegte im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamt-Rang 304 von rund 400 deutschen Kreisen. Damit liegt der Kreis im unteren Drittel. Die Teilindizes zeigen ein differenziertes Bild: Der Index für Demografie (Rang 302) und Wettbewerb/Innovation (Rang 326) gehören zu den schwächsten Bereichen, während Wohlstand/Soziale Lage mit Rang 190 am besten abschneidet. Der Arbeitsmarkt-Index liegt mit Rang 298 ebenfalls im unteren Bereich, die Dynamik mit Rang 257 etwas besser.
Diese Bewertung gilt für den Kreis als Ganzes und lässt keine direkten Rückschlüsse auf Steinsberg zu. Die schwachen Werte in den Bereichen Wettbewerb/Innovation und Demografie spiegeln die ländliche Struktur wider: Steinsberg hat keine Hochschulen, keine nennenswerte Industrie und ist als Wohngemeinde auf Pendler angewiesen. Die historische Bedeutung der Stein- und Schieferbrüche im Rupbachtal spielt heute keine Rolle mehr.
Die Infrastruktur ist bescheiden: Eine Buslinie (585) als Anruf-Linien-Fahrt verbindet Steinsberg mit Katzenelnbogen und Balduinstein. Es bestehen lokale Gewerbebetriebe wie eine Schlosserei, eine Hundeschule und ein Pferdezentrum, die aber keine nennenswerte lokale Arbeitsmarktstruktur bilden.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Steinsberg entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Steinsberg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2021 | 4,79 €/m² |
| 2024 | 6,00 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Geschätzter Verlauf — für diesen Ort liegen keine ausreichenden Angebotsdaten vor
Datenwerte: Kaufpreis in Steinsberg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2021 | 2.171 €/m² |
| 2022 | 2.583 €/m² |
| 2023 | 2.135 €/m² |
| 2024 | 2.083 €/m² |
| 2025 | 1.475 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis — auf Basis des geschätzten Preisverlaufs
Datenwerte: Bruttomietrendite in Steinsberg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2021 | 2,65 % |
| 2024 | 3,46 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Steinsberg
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 226 Einwohner |
| 2016 | 221 Einwohner |
| 2017 | 216 Einwohner |
| 2018 | 234 Einwohner |
| 2019 | 234 Einwohner |
| 2020 | 228 Einwohner |
| 2021 | 221 Einwohner |
| 2022 | 229 Einwohner |
| 2023 | 235 Einwohner |
| 2024 | 235 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Steinsberg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 2,55 % |
| 2016 | 1,31 % |
| 2017 | 1,37 % |
| 2018 | 1,91 % |
| 2019 | 0,69 % |
| 2020 | 0,72 % |
| 2021 | 1,52 % |
| 2022 | 2,21 % |
| 2023 | 2,94 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 304 Rang |
| Dynamik | 257 Rang |
| Stärke | 302 Rang |
| Demografie | 302 Rang |
| Arbeitsmarkt | 298 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 326 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 190 Rang |
Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
Anzahl Orte je Renditeband — Steinsberg liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 4,00 Orte |
| 2–3 | 91,00 Orte |
| 3–4 | 433 Orte |
| 4–5 | 748 Orte |
| 5–6 | 452 Orte |
| 6–7 | 259 Orte |
| 7–8 | 110 Orte |
| 8–9 | 79,00 Orte |
| 9–10 | 46,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 20,00 Orte |
| 12+ | 28,00 Orte |
Wie schneidet Steinsberg im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Steinsberg ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Steinsberg ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Steinsberg
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Bremberg | 8,48 €/m² |
| Balduinstein | 7,71 €/m² |
| Gutenacker | 7,17 €/m² |
| Laurenburg | 6,79 €/m² |
| Geilnau | 6,70 €/m² |
| Cramberg | 6,62 €/m² |
| Biebrich | 6,50 €/m² |
| Steinsberg | 5,60 €/m² |
| Scheidt | 5,51 €/m² |
| Wasenbach | 5,35 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Steinsberg ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Steinsberg
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Bremberg | 9,72 % |
| Geilnau | 6,80 % |
| Scheidt | 5,07 % |
| Balduinstein | 4,74 % |
| Biebrich | 4,73 % |
| Laurenburg | 4,36 % |
| Gutenacker | 4,34 % |
| Cramberg | 4,29 % |
| Steinsberg | 3,34 % |
| Wasenbach | 3,13 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Wasenbach | 1,7 km | 56370 | 5,35 € | 2.050 € | 3,13 % |
| Gutenacker | 1,7 km | 56370 | 7,17 € | 1.983 € | 4,34 % |
| Cramberg | 2,1 km | 65558 | 6,62 € | 1.850 € | 4,29 % |
| Biebrich | 2,3 km | 56370 | 6,50 € | 1.650 € | 4,73 % |
| Bremberg | 2,5 km | 56370 | 8,48 € | 1.047 € | 9,72 % |
| Laurenburg | 2,6 km | 56379 | 6,79 € | 1.868 € | 4,36 % |
| Scheidt | 2,8 km | 56379 | 5,51 € | 1.303 € | 5,07 % |
| Balduinstein | 3,1 km | 65558 | 7,71 € | 1.953 € | 4,74 % |
| Geilnau | 3,2 km | 56379 | 6,70 € | 1.183 € | 6,80 % |
Wo liegt Steinsberg?
Lage
Steinsberg auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Steinsberg
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 5,60 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.015 € |
| Bruttomietrendite | 3,34 % |
| Kaufpreisfaktor | 30,0 |
| Einwohner | 235 |
| Einwohner je km² | 81 |
| Fläche (km²) | 2,9 |
| Arbeitslosenquote | 2,9 % |
| Prognos-Gesamtrang | #304 |
| Prognos Dynamikrang | #257 |
| Prognos Stärkerang | #302 |
| Koordinaten | 50,3231, 7,9450 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Steinsberg
Was kostet eine Wohnung in Steinsberg?
Die Angebotsmiete liegt bei 5,60 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei rund 2.015 Euro pro Quadratmeter. Die Miete liegt damit unter dem Durchschnitt des Rhein-Lahn-Kreises (7,41 Euro/m²) und auch unter dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz (8,08 Euro/m²). Der Kaufpreis liegt hingegen leicht über dem Kreisdurchschnitt (1.881 Euro/m²) und knapp unter dem Landesdurchschnitt (2.030 Euro/m²). Die Werte stammen aus Inseraten und sind kein amtlicher Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Steinsberg entwickelt?
Die Miete ist zwischen 2021 (4,79 Euro/m²) und 2024 (6,00 Euro/m²) deutlich gestiegen. Der Kaufpreis stieg von 2.171 Euro/m² (2021) auf einen Höchststand von 2.583 Euro/m² (2022), fiel dann aber wieder auf 2.083 Euro/m² (2024). Der Wert für 2025 (1.475 Euro/m²) ist als Schätzung gekennzeichnet und daher mit Vorsicht zu betrachten.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Steinsberg?
Die Bruttomietrendite beträgt 3,34 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 29,98. Damit liegt die Rendite deutlich unter dem Kreisdurchschnitt von 5,14 Prozent und dem Landesdurchschnitt von 5,25 Prozent. Der Perzentilrang von 7,9 bedeutet, dass rund 92 Prozent der Orte in Rheinland-Pfalz eine höhere Rendite aufweisen. Der hohe Kaufpreisfaktor von 29,98 steht im Vergleich zum niedrigeren Kreis- und Landesdurchschnitt (21,71 bzw. 21,16) für ein hohes Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Steinsberg?
Steinsberg hat aktuell 235 Einwohner (2024) bei einer Fläche von 2,9 Quadratkilometern, was einer Bevölkerungsdichte von 81 Einwohnern pro Quadratkilometer entspricht. Seit Beginn der Reihe 2015 (226 Einwohner) ist die Bevölkerung um knapp 4 Prozent gestiegen. Die Entwicklung war dabei nicht linear, mit Tiefpunkten bei 216 Einwohnern (2017) und 221 Einwohnern (2021).
Wie ist die Arbeitslosigkeit in Steinsberg?
Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 2,94 Prozent, was vier arbeitslosen Personen entspricht. Im Vergleich dazu lag die Quote 2015 bei 2,55 Prozent und erreichte 2019 mit 0,69 Prozent einen historischen Tiefstand. Die Quote ist damit in den letzten Jahren leicht gestiegen, bleibt aber auf einem niedrigen Niveau.
Woher stammen die Daten zu Steinsberg?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Steinsberg sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Steinsberg führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Für Steinsberg enthält die Angebotsdatenquelle zu wenige Inserate, um den Verlauf von Kaufpreis direkt zu belegen. Diese Reihen sind aus dem regionalen Preisniveau ergänzt, an den Diagrammen entsprechend gekennzeichnet und als Näherung zu lesen — nicht als gemessene Werte für diesen Ort.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2024 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten, ergänzt | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m². Mangels ausreichender Angebote aus dem regionalen Umfeld ergänzt. | 2025 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2024 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2024 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Rhein-Lahn-Kreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Marienfels | 56357 | 8,97 € | 900 € | 11,97 % |
| Holzappel | 56379 | 7,72 € | 823 € | 11,26 % |
| Prath | 56346 | 6,52 € | 775 € | 10,10 % |
| Eschbach | 56357 | 8,30 € | 1.019 € | 9,77 % |
| Bremberg | 56370 | 8,48 € | 1.047 € | 9,72 % |
| Weyer | 56357 | 7,18 € | 925 € | 9,31 % |
| Oberwies | 56379 | 8,39 € | 1.092 € | 9,22 % |
| Winterwerb | 56355 | 8,13 € | 1.131 € | 8,62 % |