Nidderau, Stadt
Nidderau (PLZ 61130) liegt im Main-Kinzig-Kreis in Hessen. Der Ort zählt 20.652 Einwohner auf 46,7 km², das entspricht 442 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 11,20 € pro m², der Kaufpreis bei 2.899 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,64 % und ein Kaufpreisfaktor von 21,6 — rechnerisch sind das 22 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Nidderau über dem Renditeniveau von 49 % der Orte in Hessen.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 8,50 € auf 12,11 € pro m², im Mittel 4,5 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 1,7 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 3,4 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,9 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Main-Kinzig-Kreis Rang 146 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 217, Stärkerang 133). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Schöneck, Bruchköbel und Niederdorfelden an.
Immobilienpreise in Nidderau im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Hessen.
Immobilienmarkt- und Standortbericht Nidderau
Nidderau liegt am nordöstlichen Rand des Rhein-Main-Gebiets im Main-Kinzig-Kreis. Mit einer Angebotsmiete von 11,20 €/m² und einem Angebotskaufpreis von 2.899 €/m² liegt die Stadt deutlich über den Durchschnittswerten Hessens und Deutschlands. Die Mieten sind seit 2018 stark gestiegen, während die Kaufpreise volatil blieben. Der Prognos-Zukunftsatlas ordnet den Main-Kinzig-Kreis im mittleren Drittel ein. Nidderau profitiert von der verkehrsgünstigen Lage an der B 45/B 521 und dem Bahnhof an der Strecke Friedberg–Hanau.
Marktüberblick
Die Stadt Nidderau liegt am nordöstlichen Rand des Rhein-Main-Gebiets im hessischen Main-Kinzig-Kreis. Auf einer Fläche von 46,73 km² leben rund 20.650 Einwohner (2024), was einer Dichte von 442 Einwohnern je km² entspricht. Die Stadt gliedert sich in fünf Ortsteile (Eichen, Erbstadt, Heldenbergen, Ostheim, Windecken) und ist die viertgrößte Stadt des Kreises. Nidderau gehört verwaltungstechnisch noch zum Main-Kinzig-Kreis, geografisch zur südlichen Wetterau mit Blick zu den südwestlichen Ausläufern des Vogelsbergs.
Der aktuelle Immobilienmarkt zeigt eine Angebotsmiete von 11,20 Euro je Quadratmeter und einen Angebotskaufpreis von 2.899 Euro je Quadratmeter. Die Bruttomietrendite liegt bei 4,64 Prozent, der Kaufpreisfaktor bei 21,57. Beide Werte stammen aus Inseraten und stellen kein amtliches Vergleichsmietniveau dar.
Preis- und Mietentwicklung
Die Mietpreise in Nidderau haben seit 2018 einen deutlichen Aufwärtstrend genommen. Lag die Angebotsmiete 2018 noch bei 8,50 Euro je Quadratmeter, betrug sie 2026 bereits 12,11 Euro. Das entspricht einer jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von rund 4,52 Prozent über den betrachteten Zeitraum. Besonders ausgeprägt war der Anstieg von 2023 (9,95 €/m²) auf 2024 (11,08 €/m²) und 2025 (11,73 €/m²).
Die Kaufpreise verliefen deutlich volatiler. 2018 lagen sie bei 2.603 Euro je Quadratmeter, stiegen 2020 auf einen ersten Höhepunkt von 3.006 Euro, fielen 2021 leicht auf 2.963 Euro, stiegen dann 2022 auf einen Spitzenwert von 3.519 Euro, um 2023 auf 3.057 Euro zurückzufallen. 2024 und 2025 folgten moderate Anstiege auf 3.101 bzw. 3.324 Euro. Für 2026 wird ein Rückgang auf 2.986 Euro prognostiziert. Die jährliche Wachstumsrate über den gesamten Zeitraum liegt bei 1,73 Prozent.
Beide Zeitreihen sind nicht als geschätzt gekennzeichnet.
Regionale Einordnung
Nidderau liegt bei den aktuellen Angebotspreisen über den Durchschnittswerten auf allen räumlichen Ebenen. Die Angebotsmiete von 11,20 €/m² übertrifft den Kreisdurchschnitt des Main-Kinzig-Kreises (10,40 €/m²), den Hessendurchschnitt (9,69 €/m²) und den Bundesdurchschnitt (8,92 €/m²). Beim Angebotskaufpreis liegt Nidderau mit 2.899 €/m² ebenfalls über dem Kreiswert (2.720 €/m²), dem Landeswert (2.505 €/m²) und dem Bundeswert (2.409 €/m²).
Im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich ein differenziertes Bild. Schöneck (2,8 km Entfernung) weist mit 11,26 €/m² eine nahezu identische Angebotsmiete auf, aber mit 3.402 €/m² einen deutlich höheren Kaufpreis. Bruchköbel (5,7 km) liegt bei der Miete mit 11,50 €/m² leicht darüber und beim Kaufpreis mit 3.069 €/m² ebenfalls. Niederdorfelden (6,1 km) fällt mit 4.689 €/m² Kaufpreis und 12,46 €/m² Miete deutlich aus dem Rahmen. Karben (7,4 km) liegt mit 13,04 €/m² Miete und 3.736 €/m² Kaufpreis ebenfalls über Nidderau. Hammersbach (7,8 km) liegt mit 2.116 €/m² Kaufpreis und 10,37 €/m² Miete unter dem Nidderauer Niveau. Nidderau positioniert sich damit im unteren bis mittleren Segment der Nachbargemeinden.
Die Bruttomietrendite von 4,64 Prozent liegt leicht unter dem Kreisdurchschnitt (4,70 %) und dem Hessendurchschnitt (4,98 %), aber über dem Bundesdurchschnitt (5,10 %). Der Perzentilrang der Rendite im Bundesland beträgt 48,93, was einer mittleren Position entspricht.
Standortfaktoren
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 bewertet den Main-Kinzig-Kreis auf Ebene von rund 400 deutschen Landkreisen. Der Gesamtrang liegt bei 146, was einer Position im mittleren Drittel entspricht. Die Teilindizes zeigen unterschiedliche Profile: Der Rang im Bereich Demografie liegt mit 101 sehr gut, ebenso wie Wettbewerb und Innovation mit Rang 102. Der Arbeitsmarkt rangiert mit Platz 185 im unteren Mittelfeld, die Dynamik mit Platz 217 ebenfalls darunter. Wohlstand und soziale Lage werden mit Rang 233 am schwächsten bewertet. Diese Ränge gelten für den gesamten Kreis, nicht für die einzelne Gemeinde.
Am Ort selbst sind keine Hochschulen angesiedelt.
Verkehrstechnisch ist Nidderau gut erschlossen. Die Bundesstraßen B 45 und B 521 kreuzen sich im Stadtgebiet. Eine 8,3 Kilometer lange westliche Ortsumgehung für den Kernort Heldenbergen/Windecken wurde von 2009 bis 2015 gebaut und entlastet den Durchgangsverkehr. Der Bahnhof Nidderau liegt an der Strecke Friedberg–Hanau sowie an der Niddertalbahn (Bad Vilbel–Glauburg-Stockheim). Es bestehen Verbindungen nach Frankfurt am Main, Hanau, Friedberg und Glauburg.
Die Bevölkerung hat sich seit 2015 von 19.964 auf 20.652 Einwohner entwickelt, was einem Zuwachs von 3,45 Prozent entspricht. Die Zahl der Arbeitslosen lag 2023 bei 362 (absolute Zahl).
Fazit
Nidderau präsentiert sich als mittelgroße Stadt am nordöstlichen Rand des Rhein-Main-Gebiets mit einem Immobilienmarkt, der sich deutlich über den regionalen und überregionalen Durchschnittswerten positioniert. Die Mieten sind seit 2018 um rund 42 Prozent gestiegen, während die Kaufpreise schwankender verliefen und aktuell wieder unter dem 2022 erreichten Spitzenwert liegen.
Die verkehrsgünstige Lage an zwei Bundesstraßen und an einer Bahnstrecke mit Verbindung nach Frankfurt macht Nidderau für Pendler attraktiv. Der Prognos-Zukunftsatlas attestiert dem Main-Kinzig-Kreis solide Werte in den Bereichen Demografie und Wettbewerb, während Arbeitsmarkt und Dynamik eher im unteren Mittelfeld liegen. Die Bevölkerungsentwicklung war seit 2015 leicht positiv.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Nidderau entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Nidderau
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 8,50 €/m² |
| 2019 | 9,83 €/m² |
| 2020 | 8,85 €/m² |
| 2021 | 10,10 €/m² |
| 2022 | 9,78 €/m² |
| 2023 | 9,95 €/m² |
| 2024 | 11,08 €/m² |
| 2025 | 11,73 €/m² |
| 2026 | 12,11 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Nidderau
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 2.604 €/m² |
| 2019 | 2.558 €/m² |
| 2020 | 3.006 €/m² |
| 2021 | 2.963 €/m² |
| 2022 | 3.519 €/m² |
| 2023 | 3.057 €/m² |
| 2024 | 3.102 €/m² |
| 2025 | 3.324 €/m² |
| 2026 | 2.987 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Nidderau
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 3,92 % |
| 2019 | 4,61 % |
| 2020 | 3,53 % |
| 2021 | 4,09 % |
| 2022 | 3,33 % |
| 2023 | 3,91 % |
| 2024 | 4,29 % |
| 2025 | 4,23 % |
| 2026 | 4,87 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Nidderau
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 19.964 Einwohner |
| 2016 | 20.051 Einwohner |
| 2017 | 20.120 Einwohner |
| 2018 | 20.333 Einwohner |
| 2019 | 20.601 Einwohner |
| 2020 | 20.556 Einwohner |
| 2021 | 20.539 Einwohner |
| 2022 | 20.700 Einwohner |
| 2023 | 20.652 Einwohner |
| 2024 | 20.652 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Nidderau
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 2,17 % |
| 2016 | 2,21 % |
| 2017 | 2,39 % |
| 2018 | 2,47 % |
| 2019 | 2,47 % |
| 2020 | 3,33 % |
| 2021 | 2,90 % |
| 2022 | 2,48 % |
| 2023 | 2,85 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 146 Rang |
| Dynamik | 217 Rang |
| Stärke | 133 Rang |
| Demografie | 101 Rang |
| Arbeitsmarkt | 185 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 102 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 233 Rang |
Renditeverteilung in Hessen
Anzahl Orte je Renditeband — Nidderau liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Hessen
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 1,00 Orte |
| 3–4 | 63,00 Orte |
| 4–5 | 206 Orte |
| 5–6 | 89,00 Orte |
| 6–7 | 33,00 Orte |
| 7–8 | 17,00 Orte |
| 8–9 | 6,00 Orte |
| 9–10 | 3,00 Orte |
| 10–11 | 1,00 Orte |
| 11–12 | 1,00 Orte |
| 12+ | 1,00 Orte |
Wie schneidet Nidderau im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Nidderau ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Nidderau ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Nidderau
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Karben | 13,04 €/m² |
| Neuberg | 12,84 €/m² |
| Niederdorfelden | 12,46 €/m² |
| Erlensee | 12,11 €/m² |
| Bruchköbel | 11,50 €/m² |
| Schöneck | 11,26 €/m² |
| Nidderau | 11,20 €/m² |
| Hammersbach | 10,37 €/m² |
| Altenstadt | 10,19 €/m² |
| Limeshain | 9,93 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Nidderau ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Nidderau
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Hammersbach | 5,88 % |
| Neuberg | 5,14 % |
| Altenstadt | 4,90 % |
| Nidderau | 4,64 % |
| Limeshain | 4,61 % |
| Erlensee | 4,55 % |
| Bruchköbel | 4,50 % |
| Karben | 4,19 % |
| Schöneck | 3,97 % |
| Niederdorfelden | 3,19 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Schöneck | 2,8 km | 61137 | 11,26 € | 3.402 € | 3,97 % |
| Bruchköbel, Stadt | 5,7 km | 63486 | 11,50 € | 3.069 € | 4,50 % |
| Niederdorfelden | 6,1 km | 61138 | 12,46 € | 4.689 € | 3,19 % |
| Karben, Stadt | 7,4 km | 61184 | 13,04 € | 3.736 € | 4,19 % |
| Hammersbach | 7,8 km | 63546 | 10,37 € | 2.116 € | 5,88 % |
| Limeshain | 8,2 km | 63694 | 9,93 € | 2.585 € | 4,61 % |
| Altenstadt | 8,7 km | 63674 | 10,19 € | 2.494 € | 4,90 % |
| Erlensee, Stadt | 9,1 km | 63526 | 12,11 € | 3.192 € | 4,55 % |
| Neuberg | 9,3 km | 63543 | 12,84 € | 3.000 € | 5,14 % |
Wo liegt Nidderau?
Lage
Nidderau auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Nidderau
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 11,20 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.899 € |
| Bruttomietrendite | 4,64 % |
| Kaufpreisfaktor | 21,6 |
| Einwohner | 20.652 |
| Einwohner je km² | 442 |
| Fläche (km²) | 46,7 |
| Arbeitslosenquote | 2,9 % |
| Prognos-Gesamtrang | #146 |
| Prognos Dynamikrang | #217 |
| Prognos Stärkerang | #133 |
| Koordinaten | 50,2210, 8,8761 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Nidderau
Was kostet eine Wohnung in Nidderau?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Nidderau liegt bei 11,20 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 2.899 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel. Im Vergleich zum Main-Kinzig-Kreis (10,40 €/m² Miete, 2.720 €/m² Kaufpreis) und zu Hessen insgesamt (9,69 €/m² Miete, 2.505 €/m² Kaufpreis) liegt Nidderau jeweils deutlich über dem Durchschnitt.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Nidderau entwickelt?
Die Angebotsmieten in Nidderau sind von 8,50 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 12,11 Euro im Jahr 2026 gestiegen. Der Angebotskaufpreis entwickelte sich von 2.604 Euro pro Quadratmeter (2018) auf 2.987 Euro (2026). Beide Zeitreihen sind nicht geschätzt und basieren auf tatsächlichen Marktdaten.
Wie teuer ist Nidderau im Vergleich zum Main-Kinzig-Kreis und zu Hessen?
Nidderau liegt bei den Miet- und Kaufpreisen über dem Kreis- und Landesdurchschnitt. Die Angebotsmiete von 11,20 €/m² liegt über dem Main-Kinzig-Kreis-Durchschnitt von 10,40 €/m² und dem hessischen Durchschnitt von 9,69 €/m². Beim Kaufpreis von 2.899 €/m² verhält es sich entsprechend. Der Kaufpreisfaktor von 21,57 liegt knapp unter dem Kreiswert von 21,62, aber über dem hessischen Durchschnitt von 21,06.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Nidderau?
Die Bruttomietrendite in Nidderau beträgt 4,64 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 21,57. Damit liegt die Rendite unter dem Kreisdurchschnitt von 4,70 Prozent und dem hessischen Durchschnitt von 4,98 Prozent. Der Perzentilrang von 48,93 im Bundesland bedeutet, dass rund 49 Prozent der Orte in Hessen eine niedrigere Rendite aufweisen – Nidderau liegt damit knapp unter dem Median. Ein niedrigerer Kaufpreisfaktor und eine höhere Rendite wären aus rein rechnerischer Sicht attraktiver.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Nidderau?
Nidderau hat 20.652 Einwohner (Stand 2024) bei einer Bevölkerungsdichte von 442 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die Bevölkerung ist seit Beginn der Zeitreihe 2015 um 3,45 Prozent gewachsen – von 19.964 auf 20.652 Einwohner. Der Main-Kinzig-Kreis insgesamt erreichte im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 146 von rund 400 deutschen Kreisen.
Woher stammen die Daten zu Nidderau?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Nidderau sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Nidderau führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Main-Kinzig-Kreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Hammersbach | 63546 | 10,37 € | 2.116 € | 5,88 % |
| Sinntal | 36391 | 7,00 € | 1.477 € | 5,69 % |
| Jossgrund | 63637 | 8,22 € | 1.832 € | 5,39 % |
| Ronneburg | 63549 | 10,41 € | 2.353 € | 5,31 % |
| Flörsbachtal | 63639 | 7,41 € | 1.714 € | 5,19 % |
| Neuberg | 63543 | 12,84 € | 3.000 € | 5,14 % |
| Brachttal | 63636 | 8,44 € | 1.983 € | 5,11 % |
| Biebergemünd | 63599 | 9,36 € | 2.204 € | 5,10 % |