Friedberg (Hessen), Kreisstadt
Friedberg (Hessen) (PLZ 61169) liegt im Wetteraukreis in Hessen. Der Ort zählt 31.131 Einwohner auf 50,2 km², das entspricht 620 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 11,53 € pro m², der Kaufpreis bei 3.799 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,64 % und ein Kaufpreisfaktor von 27,5 — rechnerisch sind das 27 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Friedberg (Hessen) über dem Renditeniveau von 5 % der Orte in Hessen.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 9,21 € auf 10,50 € pro m², im Mittel 1,7 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 5,6 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 10,6 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 5,1 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Wetteraukreis Rang 166 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 255, Stärkerang 147). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Bad Nauheim, Rosbach v. d. Höhe und Ober-Mörlen an.
Immobilienpreise in Friedberg (Hessen) im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Hessen.
Immobilienmarkt und Standortbericht: Friedberg (Hessen), Kreisstadt
Friedberg (Hessen) ist eine Kreisstadt am nördlichen Rand des Rhein-Main-Gebiets mit 31.131 Einwohnern und einem überdurchschnittlich hohen Immobilienpreisniveau. Angebotsmiete und Kaufpreise liegen deutlich über den Durchschnitten von Wetteraukreis, Hessen und Deutschland. Die Bevölkerung wächst kontinuierlich (+10,57 % seit 2015). Der Wetteraukreis erreicht im Prognos-Zukunftsatlas 2025 Platz 166 von 400 Kreisen.
Marktüberblick
Friedberg (Hessen) ist eine Mittelstadt am nördlichen Rand des Rhein-Main-Gebiets und Verwaltungssitz des Wetteraukreises. Die Stadt erstreckt sich auf 50,18 km² und hat 31.131 Einwohner (Stand 2024), was einer Bevölkerungsdichte von 620 Einwohnern je Quadratkilometer entspricht. Friedberg liegt etwa 30 Kilometer nördlich von Frankfurt am Main und ist über die Main-Weser-Bahn an das S-Bahn-Netz (Linie S2) angebunden. Die Stadt besteht neben der Kernstadt aus den fünf Stadtteilen Bruchenbrücken, Dorheim, Ockstadt, Ossenheim und Bauernheim.
Der Immobilienmarkt in Friedberg ist durch deutlich überdurchschnittliche Preise im regionalen und landesweiten Vergleich gekennzeichnet. Die Angebotsmiete liegt bei 11,53 Euro je Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 3.799 Euro je Quadratmeter. Der Kaufpreisfaktor beträgt 27,46, die Bruttomietrendite liegt bei 3,64 Prozent. Beide Miet- und Kaufwerte stammen aus Inseraten und stellen kein amtliches Vergleichsmietniveau dar.
Preisentwicklung
Die Mietpreise in Friedberg sind seit 2018 deutlich gestiegen. Lag die Angebotsmiete 2018 noch bei 9,21 Euro je Quadratmeter, erreichte sie 2024 mit 11,59 Euro ihren höchsten Wert in der Reihe. Im Jahr 2025 folgte eine Korrektur auf 10,94 Euro, 2026 liegt der Wert bei 10,50 Euro. Der jährliche Wachstumsfaktor (CAGR) über die gesamte Reihe beträgt 1,65 Prozent.
Der Kaufpreismarkt zeigte eine dynamischere Entwicklung. Von 2.830 Euro je Quadratmeter im Jahr 2018 stieg der Preis 2019 sprunghaft auf 3.643 Euro und hielt sich bis 2021 auf hohem Niveau (3.667 bis 3.723 Euro). Im Zuge der Zinswende sanken die Preise 2022 auf 3.337 Euro und erreichten 2023 mit 3.140 Euro den Tiefpunkt der Reihe. Seit 2024 zeigt sich eine deutliche Erholung (3.513 Euro), und der Wert für 2026 liegt bei 4.391 Euro. Der CAGR über die gesamte Reihe beträgt 5,64 Prozent.
Regionale Einordnung
Friedberg weist im Vergleich zu anderen Orten deutlich höhere Preisniveaus auf. Die Angebotsmiete von 11,53 Euro je Quadratmeter liegt 11,2 Prozent über dem Durchschnitt des Wetteraukreises (10,38 Euro) und 19,0 Prozent über dem Hessendurchschnitt (9,69 Euro). Im bundesweiten Vergleich liegt Friedberg mit 11,53 Euro um 29,3 Prozent über dem deutschen Durchschnitt von 8,92 Euro.
Beim Kaufpreis liegt Friedberg mit 3.799 Euro je Quadratmeter 33,6 Prozent über dem Wetteraukreisdurchschnitt (2.843 Euro), 51,6 Prozent über Hessen (2.505 Euro) und 57,7 Prozent über Deutschland (2.409 Euro).
Der Kaufpreisfaktor von 27,46 ist ebenfalls deutlich höher als der Kreisdurchschnitt von 22,44, der hessische Durchschnitt liegt bei 21,06 und der deutsche bei 21,06. Dies spiegelt die hohe Nachfrage und das attraktive Lageprofil wider.
Die Bruttomietrendite von 3,64 Prozent liegt unter dem Kreisdurchschnitt von 4,55 Prozent, dem Hessendurchschnitt von 4,98 Prozent und dem Bundesdurchschnitt von 5,10 Prozent. Im Perzentilrang der Mietrendite in Hessen liegt Friedberg bei 4,99 Prozent, was bedeutet, dass nur etwa 5 Prozent der hessischen Orte eine noch niedrigere Rendite aufweisen.
Im direkten regionalen Vergleich zeigt sich, dass Bad Nauheim mit 13,01 Euro Miete und 4.492 Euro Kaufpreis das höchste Preisniveau im Umkreis aufweist. Rosbach vor der Höhe liegt mit 12,57 Euro Miete und 3.658 Euro Kaufpreis knapp darunter. Orte wie Niddatal (11,54 Euro Miete, 3.059 Euro Kaufpreis) und Wölfersheim (9,85 Euro Miete, 2.471 Euro Kaufpreis) liegen deutlich unter dem Friedberger Niveau.
Bevölkerung und Standortfaktoren
Die Bevölkerung von Friedberg ist seit 2015 kontinuierlich gewachsen. Von 28.156 Einwohnern im Jahr 2015 stieg die Zahl auf 31.131 im Jahr 2024, was einem Wachstum von 10,57 Prozent entspricht. Besonders deutlich war der Anstieg von 2021 auf 2022, als die Einwohnerzahl um über 1.100 Personen zunahm.
Die Arbeitslosigkeit hat sich in den letzten Jahren entwickelt: Die Zahl der Arbeitslosen lag 2015 bei 1.092, sank bis 2019 auf 865, stieg 2020 auf 1.044 und bewegte sich 2022 bis 2023 im Bereich von 901 bis 995.
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 bewertet den Wetteraukreis, zu dem Friedberg als Kreisstadt gehört, auf Rang 166 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtindex. Besonders gut schneidet der Kreis beim Index "Wohlstand und soziale Lage" mit Rang 120 ab. Im Bereich "Wettbewerb und Innovation" liegt der Kreis auf Rang 184, beim Arbeitsmarkt auf Rang 168, bei der Dynamik auf Rang 255 und bei der Demografie auf Rang 208. Am besten ist der Kreis mit Rang 147 im Index "Stärke" positioniert. Diese Werte beziehen sich auf den Wetteraukreis als Ganzes und nicht spezifisch auf die Stadt Friedberg.
Hochschulen sind in Friedberg nicht vorhanden.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Friedberg (Hessen) entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Friedberg (Hessen)
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 9,21 €/m² |
| 2019 | 10,12 €/m² |
| 2020 | 9,91 €/m² |
| 2021 | 10,61 €/m² |
| 2022 | 10,80 €/m² |
| 2023 | 10,77 €/m² |
| 2024 | 11,59 €/m² |
| 2025 | 10,94 €/m² |
| 2026 | 10,50 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Friedberg (Hessen)
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 2.830 €/m² |
| 2019 | 3.643 €/m² |
| 2020 | 3.667 €/m² |
| 2021 | 3.723 €/m² |
| 2022 | 3.337 €/m² |
| 2023 | 3.140 €/m² |
| 2024 | 3.513 €/m² |
| 2025 | 3.410 €/m² |
| 2026 | 4.391 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Friedberg (Hessen)
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 3,91 % |
| 2019 | 3,33 % |
| 2020 | 3,24 % |
| 2021 | 3,42 % |
| 2022 | 3,88 % |
| 2023 | 4,12 % |
| 2024 | 3,96 % |
| 2025 | 3,85 % |
| 2026 | 2,87 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Friedberg (Hessen)
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 28.156 Einwohner |
| 2016 | 28.596 Einwohner |
| 2017 | 28.962 Einwohner |
| 2018 | 29.180 Einwohner |
| 2019 | 29.401 Einwohner |
| 2020 | 29.477 Einwohner |
| 2021 | 29.674 Einwohner |
| 2022 | 30.818 Einwohner |
| 2023 | 31.131 Einwohner |
| 2024 | 31.131 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Friedberg (Hessen)
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 5,63 % |
| 2016 | 18,54 % |
| 2017 | 3,75 % |
| 2018 | 4,82 % |
| 2019 | 4,59 % |
| 2020 | 5,52 % |
| 2021 | 5,29 % |
| 2022 | 4,62 % |
| 2023 | 5,10 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 166 Rang |
| Dynamik | 255 Rang |
| Stärke | 147 Rang |
| Demografie | 208 Rang |
| Arbeitsmarkt | 168 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 184 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 120 Rang |
Renditeverteilung in Hessen
Anzahl Orte je Renditeband — Friedberg (Hessen) liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Hessen
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 1,00 Orte |
| 3–4 | 63,00 Orte |
| 4–5 | 206 Orte |
| 5–6 | 89,00 Orte |
| 6–7 | 33,00 Orte |
| 7–8 | 17,00 Orte |
| 8–9 | 6,00 Orte |
| 9–10 | 3,00 Orte |
| 10–11 | 1,00 Orte |
| 11–12 | 1,00 Orte |
| 12+ | 1,00 Orte |
Wie schneidet Friedberg (Hessen) im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Friedberg (Hessen) ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Friedberg (Hessen) ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Friedberg (Hessen)
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Bad Nauheim | 13,01 €/m² |
| Rosbach v. d. Höhe | 12,57 €/m² |
| Niddatal | 11,54 €/m² |
| Friedberg (Hessen) | 11,53 €/m² |
| Wöllstadt | 11,52 €/m² |
| Ober-Mörlen | 11,31 €/m² |
| Florstadt | 10,45 €/m² |
| Reichelsheim (Wetterau) | 9,92 €/m² |
| Wölfersheim | 9,85 €/m² |
| Rockenberg | 9,36 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Friedberg (Hessen) ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Friedberg (Hessen)
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Wölfersheim | 4,78 % |
| Rockenberg | 4,77 % |
| Florstadt | 4,74 % |
| Niddatal | 4,53 % |
| Wöllstadt | 4,14 % |
| Rosbach v. d. Höhe | 4,12 % |
| Reichelsheim (Wetterau) | 3,89 % |
| Ober-Mörlen | 3,78 % |
| Friedberg (Hessen) | 3,64 % |
| Bad Nauheim | 3,48 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Bad Nauheim, Stadt | 3,2 km | 61231 | 13,01 € | 4.492 € | 3,48 % |
| Rosbach v. d. Höhe, Stadt | 5,7 km | 61191 | 12,57 € | 3.658 € | 4,12 % |
| Ober-Mörlen | 5,8 km | 61239 | 11,31 € | 3.590 € | 3,78 % |
| Niddatal, Stadt | 6,2 km | 61194 | 11,54 € | 3.059 € | 4,53 % |
| Wöllstadt | 6,6 km | 61206 | 11,52 € | 3.342 € | 4,14 % |
| Florstadt, Stadt | 7,9 km | 61197 | 10,45 € | 2.645 € | 4,74 % |
| Wölfersheim | 7,9 km | 61200 | 9,85 € | 2.471 € | 4,78 % |
| Reichelsheim (Wetterau), Stadt | 8,9 km | 61203 | 9,92 € | 3.065 € | 3,89 % |
| Rockenberg | 10,3 km | 35519 | 9,36 € | 2.352 € | 4,77 % |
Wo liegt Friedberg (Hessen)?
Lage
Friedberg (Hessen) auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Friedberg (Hessen)
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 11,53 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 3.799 € |
| Bruttomietrendite | 3,64 % |
| Kaufpreisfaktor | 27,5 |
| Einwohner | 31.131 |
| Einwohner je km² | 620 |
| Fläche (km²) | 50,2 |
| Arbeitslosenquote | 5,1 % |
| Prognos-Gesamtrang | #166 |
| Prognos Dynamikrang | #255 |
| Prognos Stärkerang | #147 |
| Koordinaten | 50,3378, 8,7541 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Friedberg (Hessen)
Was kostet eine Wohnung in Friedberg (Hessen)?
Der aktuelle Angebotskaufpreis liegt bei 3.799 Euro pro Quadratmeter, die Angebotsmiete bei 11,53 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich über dem Durchschnitt des Wetteraukreises (2.843 €/m² bzw. 10,38 €/m²) und auch über dem hessischen Landesdurchschnitt (2.505 €/m² bzw. 9,69 €/m²). Es handelt sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Friedberg entwickelt?
Zwischen 2018 und 2026 ist der Angebotskaufpreis von 2.830 auf 4.391 Euro pro Quadratmeter gestiegen, was einer jährlichen Steigerungsrate von rund 5,6 Prozent entspricht. Die Angebotsmiete lag 2018 bei 9,21 Euro pro Quadratmeter und betrug 2026 rund 10,50 Euro. Der Kaufpreis steigt damit deutlich schneller als die Miete.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Friedberg (Hessen)?
Die Bruttomietrendite beträgt 3,64 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 27,46. Im Vergleich dazu weist der Wetteraukreis eine Rendite von 4,55 Prozent auf, Hessen im Durchschnitt 4,98 Prozent. Mit einem Perzentilrang von rund 5 im Bundesland liegt Friedberg bei der Rendite ganz unten – nur etwa fünf Prozent der hessischen Orte haben eine niedrigere Bruttomietrendite. Der hohe Kaufpreisfaktor bestätigt das teure Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete.
Wie liegen die Immobilienpreise in Friedberg im Vergleich zum Umland?
Im direkten Umland liegen die Angebotskaufpreise zwischen 2.471 Euro pro Quadratmeter in Wölfersheim und 4.492 Euro in Bad Nauheim. Friedberg liegt mit 3.799 €/m² im oberen Mittelfeld. Auch bei der Miete liegt Friedberg mit 11,53 €/m² über dem Umlanddurchschnitt, während Bad Nauheim mit 13,01 €/m² am teuersten ist.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Friedberg?
Die Einwohnerzahl ist von 28.156 im Jahr 2015 auf 31.131 im Jahr 2024 gestiegen, was einem Wachstum von rund 10,6 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 620 Einwohner pro Quadratkilometer.
Woher stammen die Daten zu Friedberg (Hessen)?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Friedberg (Hessen) sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Friedberg (Hessen) führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Wetteraukreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Gedern, Stadt | 63688 | 7,79 € | 1.431 € | 6,54 % |
| Glauburg | 63695 | 9,80 € | 2.063 € | 5,70 % |
| Hirzenhain | 63697 | 8,49 € | 1.947 € | 5,23 % |
| Ranstadt | 63691 | 9,25 € | 2.216 € | 5,01 % |
| Kefenrod | 63699 | 7,35 € | 1.786 € | 4,94 % |
| Altenstadt | 63674 | 10,19 € | 2.494 € | 4,90 % |
| Nidda, Stadt | 63667 | 9,48 € | 2.322 € | 4,90 % |
| Wölfersheim | 61200 | 9,85 € | 2.471 € | 4,78 % |