Aarbergen
Aarbergen (PLZ 65326) liegt im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen. Der Ort zählt 6.334 Einwohner auf 34,0 km², das entspricht 186 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 8,06 € pro m², der Kaufpreis bei 2.320 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,17 % und ein Kaufpreisfaktor von 24,0 — rechnerisch sind das 24 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Aarbergen über dem Renditeniveau von 23 % der Orte in Hessen.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 6,25 € auf 8,03 € pro m², im Mittel 3,2 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 12,6 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 5,5 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 6,1 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Rheingau-Taunus-Kreis Rang 217 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 383, Stärkerang 161). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Schiesheim, Burgschwalbach und Eisighofen an.
Immobilienpreise in Aarbergen im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Hessen.
Immobilienmarkt und Standortbericht Aarbergen
Aarbergen liegt mit Angebotskaufpreisen von 2.320 €/m² und einer Angebotsmiete von 8,06 €/m² deutlich unter dem Kreis- und Landesdurchschnitt. Die Kaufpreiszeitreihe zeigt extreme Volatilität mit einem Ausreißer 2019. Der Prognos-Zukunftsatlas ordnet den Kreis im unteren Drittel ein, wobei der Wohlstandsindex zu den stärksten Merkmalen zählt.
Marktüberblick
Aarbergen präsentiert sich auf dem aktuellen Immobilienmarkt als Ort mit unterdurchschnittlichen Preisen. Die Angebotsmiete liegt bei 8,06 Euro pro Quadratmeter, was deutlich unter dem rheingau-taunuskreisweiten Durchschnitt von 10,83 Euro liegt und auch den hessischen Mittelwert von 9,69 Euro unterschreitet. Der Angebotskaufpreis von 2.320 Euro pro Quadratmeter liegt knapp unter dem Bundesdurchschnitt von 2.409 Euro, übertrifft jedoch nicht den Kreiswert von 3.081 Euro.
Die Bruttomietrendite von 4,17 Prozent liegt unter dem Kreisdurchschnitt von 4,31 Prozent und deutlich unter dem hessischen Mittel von 4,98 Prozent. Mit einem Perzentilrang von 22,6 von 421 hessischen Orten gehört Aarbergen zu den Orten mit den niedrigsten Renditen im Bundesland. Der Kaufpreisfaktor von 24 liegt leicht über dem Kreiswert von 23,5 und dem Bundesdurchschnitt von 21,1. Diese drei Kennzahlen – niedrige Rendite, hoher Faktor, niedrige Miete – beschreiben denselben Sachverhalt aus unterschiedlichen Perspektiven: Die Mieten sind im regionalen Vergleich niedrig, während die Kaufpreise im Verhältnis dazu relativ hoch erscheinen.
Die Gemeinde mit 6.334 Einwohnern auf 33,97 Quadratkilometern wurde 1970 durch den freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Daisbach, Hausen über Aar, Kettenbach, Michelbach, Panrod und Rückershausen gebildet und umfasst heute sechs Ortsteile.
Preisentwicklung
Die Zeitreihen der vergangenen Jahre zeigen für Aarbergen eine außergewöhnlich volatile Entwicklung, die sich von typischen Immobilienmärkten deutlich unterscheidet.
Bei den Kaufpreisen fällt zunächst der extrem niedrige Wert von 583 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2019 auf, der knapp unter der Hälfte des Vorjahreswerts von 1.133 Euro liegt. Dieser Ausreißer wird gefolgt von einem sprunghaften Anstieg auf 1.869 Euro im Jahr 2020 und einem weiteren Hoch von 2.697 Euro im Jahr 2021. Anschließend korrigierte der Markt auf rund 1.990 Euro zurück, stieg dann wieder auf 2.122 Euro im Jahr 2024 und zeigt für 2025 und 2026 weitere Anstiege auf 2.234 bzw. 2.924 Euro.
Die Mieten entwickelten sich deutlich stabiler. Sie stiegen von 6,25 Euro im Jahr 2018 auf 8,35 Euro im Jahr 2024, was einer jährlichen Wachstumsrate von 3,18 Prozent entspricht. Ein Rückgang auf 7,78 Euro im Jahr 2025 wurde 2026 mit 8,03 Euro wieder ausgeglichen.
Die extreme Schwankungsbreite der Kaufpreise – von 583 auf 2.924 Euro – deutet auf einen kleinen Markt hin, bei dem einzelne Transaktionen oder veränderte Angebotszusammensetzungen die Durchschnittswerte stark verzerren können. Die stabilere Mietentwicklung steht in diesem Kontrast dazu.
Sowohl die Miet- als auch die Kaufpreiszeitreihen sind nicht als geschätzt gekennzeichnet.
Regionale Einordnung
Im direkten Vergleich mit dem Rheingau-Taunus-Kreis schneidet Aarbergen bei allen relevanten Kennzahlen unterdurchschnittlich ab. Die Angebotsmiete liegt mit 8,06 Euro rund 26 Prozent unter dem Kreiswert von 10,83 Euro. Der Kaufpreis von 2.320 Euro liegt 25 Prozent unter dem Kreisdurchschnitt von 3.081 Euro. Die Bruttomietrendite von 4,17 Prozent liegt leicht unter dem Kreiswert von 4,31 Prozent.
Im Vergleich zu den acht Nachbarorten im Umkreis von bis zu sechs Kilometern positioniert sich Aarbergen im Mittelfeld. Die Angebotsmiete liegt über der von Dörsdorf (6,00 Euro) und Eisighofen (7,56 Euro), unter der von Mudershausen (9,98 Euro) und Reckenroth (9,00 Euro). Beim Kaufpreis liegt Aarbergen mit 2.320 Euro über Burgschwalbach (1.781 Euro) und Berghausen (1.970 Euro), deutlich unter Dörsdorf (3.487 Euro). Die Bruttomietrendite von 4,17 Prozent liegt unter der von Burgschwalbach (5,30 Prozent) und Hohenstein (5,34 Prozent), aber über der von Dörsdorf (2,07 Prozent), die aufgrund des extrem hohen Kaufpreises bei vergleichsweise niedriger Miete einen Ausreißer darstellt.
Auf Landesebene liegt Aarbergen mit einem Perzentilrang von 22,6 bei der Bruttomietrendite im unteren Viertel aller 421 erfassten hessischen Orte. Die niedrige Rendite korrespondiert mit dem hohen Kaufpreisfaktor von 24 im Vergleich zum hessischen Mittel von 21,1.
Standortfaktoren
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 ordnet den Rheingau-Taunus-Kreis, auf den sich die Ränge beziehen, auf den Gesamtrang 217 von rund 400 deutschen Kreisen – damit im unteren Drittel. Die Teilindizes zeigen ein gemischtes Bild: Der Rang 104 im Bereich Wohlstand und soziale Lage gehört zu den stärksten Merkmalen des Kreises. Im Arbeitsmarkt liegt der Kreis auf Rang 175, was einem mittleren Niveau entspricht. Die Stärke des Kreises wird mit Rang 161 bewertet, während die Dynamik mit Rang 383 das schwächste Segment darstellt. Der Demografie-Index liegt mit Rang 329 im unteren Bereich.
Die Bevölkerungsentwicklung von Aarbergen zeigt ein moderates Wachstum: Von 6.006 Einwohnern im Jahr 2015 stieg die Zahl auf 6.334 im Jahr 2024, was einer Zunahme von 5,46 Prozent entspricht. Das Wachstum verlief bis 2020 kontinuierlich, mit einem leichten Rückgang 2021 und einer Stabilisierung bei 6.334 Einwohnern in den Jahren 2023 und 2024.
Die Zahl der Arbeitslosen stieg von 136 im Jahr 2015 auf 232 im Jahr 2023. Ohne Angabe der Arbeitslosenquote in Prozent lässt sich die Entwicklung nur in absoluten Zahlen beschreiben. Am Ort bestehen keine Hochschulen.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Aarbergen entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Aarbergen
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 6,25 €/m² |
| 2019 | 6,55 €/m² |
| 2020 | 6,43 €/m² |
| 2021 | 6,77 €/m² |
| 2022 | 7,15 €/m² |
| 2023 | 7,29 €/m² |
| 2024 | 8,35 €/m² |
| 2025 | 7,78 €/m² |
| 2026 | 8,03 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Aarbergen
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 1.133 €/m² |
| 2019 | 583 €/m² |
| 2020 | 1.869 €/m² |
| 2021 | 2.697 €/m² |
| 2022 | 1.994 €/m² |
| 2023 | 1.986 €/m² |
| 2024 | 2.122 €/m² |
| 2025 | 2.234 €/m² |
| 2026 | 2.924 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Aarbergen
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 6,62 % |
| 2019 | 13,49 % |
| 2020 | 4,13 % |
| 2021 | 3,01 % |
| 2022 | 4,30 % |
| 2023 | 4,41 % |
| 2024 | 4,72 % |
| 2025 | 4,18 % |
| 2026 | 3,30 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Aarbergen
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 6.006 Einwohner |
| 2016 | 6.013 Einwohner |
| 2017 | 6.082 Einwohner |
| 2018 | 6.151 Einwohner |
| 2019 | 6.260 Einwohner |
| 2020 | 6.337 Einwohner |
| 2021 | 6.327 Einwohner |
| 2022 | 6.374 Einwohner |
| 2023 | 6.334 Einwohner |
| 2024 | 6.334 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Aarbergen
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 3,54 % |
| 2016 | 4,19 % |
| 2017 | 3,94 % |
| 2018 | 3,89 % |
| 2019 | 4,26 % |
| 2020 | 5,24 % |
| 2021 | 5,19 % |
| 2022 | 5,07 % |
| 2023 | 6,09 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 217 Rang |
| Dynamik | 383 Rang |
| Stärke | 161 Rang |
| Demografie | 329 Rang |
| Arbeitsmarkt | 175 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 282 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 104 Rang |
Renditeverteilung in Hessen
Anzahl Orte je Renditeband — Aarbergen liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Hessen
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 1,00 Orte |
| 3–4 | 63,00 Orte |
| 4–5 | 206 Orte |
| 5–6 | 89,00 Orte |
| 6–7 | 33,00 Orte |
| 7–8 | 17,00 Orte |
| 8–9 | 6,00 Orte |
| 9–10 | 3,00 Orte |
| 10–11 | 1,00 Orte |
| 11–12 | 1,00 Orte |
| 12+ | 1,00 Orte |
Wie schneidet Aarbergen im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Aarbergen ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Aarbergen ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Aarbergen
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Mudershausen | 9,98 €/m² |
| Allendorf | 9,18 €/m² |
| Reckenroth | 9,00 €/m² |
| Hohenstein | 8,79 €/m² |
| Schiesheim | 8,19 €/m² |
| Aarbergen | 8,06 €/m² |
| Burgschwalbach | 7,86 €/m² |
| Berghausen | 7,62 €/m² |
| Eisighofen | 7,56 €/m² |
| Dörsdorf | 6,00 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Aarbergen ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Aarbergen
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Allendorf | 5,80 % |
| Hohenstein | 5,34 % |
| Burgschwalbach | 5,30 % |
| Reckenroth | 5,02 % |
| Mudershausen | 4,89 % |
| Eisighofen | 4,77 % |
| Berghausen | 4,64 % |
| Aarbergen | 4,17 % |
| Schiesheim | 3,88 % |
| Dörsdorf | 2,07 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Schiesheim | 3,7 km | 65623 | 8,19 € | 2.535 € | 3,88 % |
| Burgschwalbach | 4,1 km | 65558 | 7,86 € | 1.781 € | 5,30 % |
| Eisighofen | 4,2 km | 56370 | 7,56 € | 1.900 € | 4,77 % |
| Reckenroth | 4,4 km | 56370 | 9,00 € | 2.150 € | 5,02 % |
| Mudershausen | 4,5 km | 65623 | 9,98 € | 2.450 € | 4,89 % |
| Dörsdorf | 4,8 km | 56370 | 6,00 € | 3.487 € | 2,07 % |
| Berghausen | 5,2 km | 56368 | 7,62 € | 1.970 € | 4,64 % |
| Hohenstein | 5,9 km | 65329 | 8,79 € | 1.974 € | 5,34 % |
| Allendorf | 6,1 km | 56370 | 9,18 € | 1.900 € | 5,80 % |
Wo liegt Aarbergen?
Lage
Aarbergen auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Aarbergen
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 8,06 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.320 € |
| Bruttomietrendite | 4,17 % |
| Kaufpreisfaktor | 24,0 |
| Einwohner | 6.334 |
| Einwohner je km² | 186 |
| Fläche (km²) | 34,0 |
| Arbeitslosenquote | 6,1 % |
| Prognos-Gesamtrang | #217 |
| Prognos Dynamikrang | #383 |
| Prognos Stärkerang | #161 |
| Koordinaten | 50,2460, 8,0768 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Aarbergen
Was kostet eine Wohnung in Aarbergen?
Der aktuelle Angebotskaufpreis liegt bei 2.320 Euro pro Quadratmeter, die Angebotsmiete bei 8,06 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich unter dem Durchschnitt des Rheingau-Taunus-Kreises (3.081 Euro bzw. 10,83 Euro je Quadratmeter) und auch unter dem hessischen Landesdurchschnitt (2.505 Euro Kaufpreis, 9,69 Euro Miete). Die Werte stammen aus Inseraten und sind kein amtlicher Mietspiegel.
Wie haben sich die Mieten in Aarbergen entwickelt?
Die Angebotsmiete stieg von 6,25 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 8,03 Euro im Jahr 2026, was einer Steigerung von rund 28 Prozent entspricht. Der Anstieg verlief nicht linear: Zwischen 2024 mit 8,35 Euro und 2025 mit 7,78 Euro gab es einen Rückgang, bevor der Wert 2026 wieder auf 8,03 Euro stieg.
Wie haben sich die Kaufpreise in Aarbergen entwickelt?
Der Angebotskaufpreis entwickelte sich sehr volatil: Von 1.133 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 fiel er 2019 auf 583 Euro, stieg dann bis 2021 auf 2.697 Euro, fiel wieder auf 1.986 Euro (2023) und lag 2026 bei 2.924 Euro. Die starke Schwankung über den Zeitraum macht eine klare Trendaussage schwierig.
Wie hoch ist die Bruttomietrendite in Aarbergen?
Die Bruttomietrendite beträgt 4,17 Prozent. Damit liegt sie unter dem Kreisdurchschnitt von 4,31 Prozent und deutlich unter dem hessischen Durchschnitt von 4,98 Prozent. Der Perzentilrang von 22,57 im Bundesland bedeutet, dass rund 77 Prozent der Orte in Hessen eine höhere Rendite aufweisen. Der Kaufpreisfaktor liegt bei 24.
Wie schneidet Aarbergen im Vergleich zu Nachbarorten ab?
Im Vergleich zu den umliegenden Gemeinden zeigt Aarbergen ein gemischtes Bild. Die Angebotsmiete von 8,06 Euro je Quadratmeter liegt über der von Burgschwalbach (7,86 Euro) und Eisighofen (7,56 Euro), aber unter der von Mudershausen (9,98 Euro) und Reckenroth (9,00 Euro). Beim Kaufpreis liegt Aarbergen mit 2.320 Euro über Burgschwalbach (1.781 Euro) und Eisighofen (1.900 Euro), aber unter Schiesheim (2.535 Euro) und Dörsdorf (3.487 Euro).
Wie ist die wirtschaftliche Zukunftsaussicht für Aarbergen?
Der Rheingau-Taunus-Kreis, zu dem Aarbergen gehört, belegt im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Rang 217 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders gut schneidet der Kreis beim Index Wohlstand und soziale Lage ab (Rang 104), während die Dynamik mit Rang 383 eher schwach ausfällt. Am Ort selbst gibt es keine Hochschule.
Woher stammen die Daten zu Aarbergen?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Aarbergen sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Aarbergen führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Rheingau-Taunus-Kreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Hohenstein | 65329 | 8,79 € | 1.974 € | 5,34 % |
| Heidenrod | 65321 | 8,65 € | 2.190 € | 4,74 % |
| Taunusstein, Stadt | 65232 | 11,84 € | 3.006 € | 4,73 % |
| Bad Schwalbach, Kreisstadt | 65307 | 10,92 € | 2.800 € | 4,68 % |
| Rüdesheim am Rhein, Stadt | 65385 | 11,55 € | 3.009 € | 4,61 % |
| Geisenheim, Hochschulstadt | 65366 | 12,35 € | 3.241 € | 4,57 % |
| Schlangenbad | 65388 | 10,63 € | 2.826 € | 4,52 % |
| Hünstetten | 65510 | 9,75 € | 2.637 € | 4,44 % |