Nußbach
Nußbach (PLZ 67759) liegt im Kreis Kusel in Rheinland-Pfalz. Der Ort zählt 548 Einwohner auf 8,1 km², das entspricht 68 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 6,29 € pro m², der Kaufpreis bei 1.662 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,54 % und ein Kaufpreisfaktor von 22,0 — rechnerisch sind das 22 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Nußbach über dem Renditeniveau von 42 % der Orte in Rheinland-Pfalz.
Zwischen 2020 und 2025 stieg die Miete von 4,75 € auf 6,00 € pro m², im Mittel 4,8 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 10,9 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 4,0 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 5,3 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Kusel Rang 365 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 332, Stärkerang 365). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Rathskirchen, Reipoltskirchen und Teschenmoschel an.
Immobilienpreise in Nußbach im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Rheinland-Pfalz.
Immobilienmarkt- und Standortbericht Nußbach (Pfalz)
Nußbach ist eine kleine Ortsgemeinde im Landkreis Kusel (Nordpfälzer Bergland) mit 548 Einwohnern. Der Immobilienmarkt weist niedrige Mieten (6,29 €/m²) bei einem über dem Kreisdurchschnitt liegenden Kaufpreis (1.662 €/m²) auf, was zu einer niedrigen Bruttomietrendite von 4,54% führt. Die Zeitreihen zeigen eine volatile Entwicklung. Die Bevölkerung schrumpft seit 2015, die Arbeitslosigkeit steigt. Der Kreis Kusel belegt im Prognos-Zukunftsatlas einen der letzten Plätze.
Marktüberblick
Nußbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kusel im Nordpfälzer Bergland mit 548 Einwohnern (Stand 2024) und einer Fläche von 8,11 km². Sie gehört der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein an und liegt am gleichnamigen Nußbach. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1309.
Der aktuelle Immobilienmarkt zeigt ein auffälliges Muster: Die Angebotsmiete von 6,29 Euro je Quadratmeter liegt deutlich unter dem Kreisdurchschnitt von 7,03 Euro und dem Landesdurchschnitt von 8,08 Euro. Der Angebotskaufpreis von 1.662 Euro je Quadratmeter liegt jedoch über dem Kreisdurchschnitt von 1.463 Euro. Diese Diskrepanz – niedrige Miete bei relativ hohem Kaufpreis – führt zu einer Bruttomietrendite von 4,54 %, die unter dem Kreiswert von 6,63 % und dem Landesdurchschnitt von 5,25 % liegt.
Der Kaufpreisfaktor von 22,01 liegt über dem Kreiswert von 17,68 und dem Landesdurchschnitt von 21,16. Das bedeutet, dass der Angebotskaufpreis das 22-fache der jährlichen Angebotskaltmiete beträgt. Da es sich bei allen vorliegenden Werten um Inserate-Angebote handelt und nicht um tatsächliche Transaktions- oder Vergleichsmieten, liegen die Werte systematisch über der ortsüblichen Vergleichsmiete.
Preis- und Mietentwicklung
Die Zeitreihen zeigen eine volatile Entwicklung, die sich vom typischen stetigen Anstieg der letzten Jahre unterscheidet.
Bei den Mieten stieg der Angebotswert von 4,75 Euro je Quadratmeter (2020) auf 7,50 Euro (2022), fiel dann auf 6,00 Euro (2025). Der CAGR von 4,78 % über den gesamten Zeitraum ist positiv, wird aber durch den Rückgang zwischen 2022 und 2025 getrübt. Der aktuelle Marktwert von 6,29 Euro liegt zwischen dem 2022-Höchstwert und dem 2025-Tiefwert.
Der Kaufpreis zeigt noch größere Schwankungen: Von 1.828 Euro (2022) fiel er 2023 auf 1.340 Euro, stieg 2024 auf 1.897 Euro und erreicht 2026 einen Wert von 2.768 Euro. Der CAGR von 10,93 % über den Zeitraum ist sehr hoch, wird aber maßgeblich vom niedrigen 2023-Wert und dem hohen 2026-Wert beeinflusst. Der aktuelle Marktwert von 1.662 Euro liegt unter dem 2024-Wert und deutlich unter dem 2026-Wert.
Die starke Volatilität bei einer Gemeinde dieser Größe spricht für einen dünnen Markt, in dem einzelne Inserate oder Transaktionen die Durchschnittswerte stark beeinflussen können. Der Anstieg bis 2022 entspricht dem bundesweiten Trend vor der Zinswende, der Rückgang 2023 spiegelt die Marktberuhigung wider.
Regionale Einordnung
Im Vergleich zum Landkreis Kusel schneidet Nußbach bei der Miete schlechter ab (6,29 vs. 7,03 Euro), beim Kaufpreis aber besser (1.662 vs. 1.463 Euro). Die Bruttomietrendite liegt mit 4,54 % deutlich unter dem Kreiswert von 6,63 %. Im Perzentilrang des Bundeslandes belegt Nußbach mit 42,45 % einen mittleren Platz – besser als die Hälfte der 2.300 Orte in Rheinland-Pfalz.
Im Vergleich zu den acht Nachbarorten zeigt sich ein gemischtes Bild: Die Miete von 6,29 Euro liegt über der von Reipoltskirchen (5,86 Euro) und Hefersweiler (6,18 Euro), aber unter der von Rathskirchen (7,95 Euro) und Teschenmoschel (6,80 Euro). Beim Kaufpreis liegt Nußbach mit 1.662 Euro über Reipoltskirchen (1.129 Euro) und Hefersweiler (877 Euro), aber unter Teschenmoschel (1.968 Euro) und Seelen (2.350 Euro).
Die Bruttomietrendite von 4,54 % liegt über denen von Teschenmoschel (4,15 %) und Seelen (3,47 %), aber unter allen anderen Nachbarorten. Das Muster zeigt: Nußbach hat einen relativ hohen Kaufpreis bei moderater Miete, was die Rendite drückt. Im Gegensatz dazu bietet Hefersweiler mit nur 877 Euro Kaufpreis und 6,18 Euro Miete eine Rendite von 8,46 % – den höchsten Wert unter den Nachbarn.
Demografie und Arbeitsmarkt
Die Bevölkerung Nußbachs ist seit 2015 rückläufig: Von 571 Einwohnern (2015) auf 548 (2024), ein Verlust von 4,03 %. In der Zwischenzeit gab es leichte Erholungsphasen (2020: 563, 2022: 553), aber der Gesamttrend ist klar abwärts. Die Bevölkerungsdichte beträgt 68 Einwohner je Quadratkilometer – sehr niedrig für deutsche Verhältnisse.
Die Arbeitslosenquote stieg von 4,36 % (2015) auf 5,26 % (2023), mit einem Höhepunkt von 6,44 % (2021). Aktuell liegen 18 Personen als arbeitslos gemeldet vor. Der Anstieg während der Pandemie (2020–2021) und die anschließende leichte Erholung spiegeln das bundesweite Muster wider, bleibt aber auf einem höheren Niveau als vor der Pandemie.
Schrumpfung und steigende Arbeitslosigkeit gehen in kleinen ländlichen Gemeinden typischerweise mit einer gedämpften Nachfrage nach Wohnraum einher. Dieser Zusammenhang ist aus der Datenlage ablesbar, lässt sich aber für Nußbach nicht isoliert von der schwachen wirtschaftlichen Position des Landkreises Kusel betrachten.
Standortfaktoren
Der Landkreis Kusel belegt im Prognos-Zukunftsatlas 2025 einen der letzten Plätze: Rang 365 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtindex. Besonders schwach ist der Bereich Wohlstand und soziale Lage (Rang 375), gefolgt vom Arbeitsmarkt (Rang 362). Auch der Bereich Wettbewerb und Innovation (Rang 330) liegt im unteren Drittel. Positiv fällt der Demografie-Index mit Rang 139 aus – was vermutlich die geringe Bevölkerungsdichte und den niedrigen Alterungsdruck widerspiegelt.
Die Dynamik liegt mit Rang 330 ebenfalls im unteren Bereich.
Am Ort bestehen keine Hochschulen. Das Alte Welt Museum ist das bekannteste Kulturangebot des Ortes. Das Ultraleichtfluggelände Roßberg liegt etwa 1,5 km nordwestlich der Ortsmitte.
Die Kombination aus schwacher wirtschaftlicher Position im Kreisvergleich, Bevölkerungsrückgang und fehlenden strukturellen Aufwertungsfaktoren wie Hochschulen oder großen Arbeitgebern entspricht dem Muster kleiner ländlicher Gemeinden in strukturschwachen Regionen.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Nußbach entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Nußbach
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2020 | 4,75 €/m² |
| 2022 | 7,50 €/m² |
| 2025 | 6,00 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Nußbach
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2022 | 1.828 €/m² |
| 2023 | 1.340 €/m² |
| 2024 | 1.897 €/m² |
| 2026 | 2.768 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Nußbach
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2022 | 4,92 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Nußbach
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 571 Einwohner |
| 2016 | 568 Einwohner |
| 2017 | 553 Einwohner |
| 2018 | 552 Einwohner |
| 2019 | 553 Einwohner |
| 2020 | 563 Einwohner |
| 2021 | 547 Einwohner |
| 2022 | 553 Einwohner |
| 2023 | 548 Einwohner |
| 2024 | 548 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Nußbach
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 4,36 % |
| 2016 | 3,30 % |
| 2017 | 3,63 % |
| 2018 | 3,38 % |
| 2019 | 3,47 % |
| 2020 | 5,49 % |
| 2021 | 6,44 % |
| 2022 | 6,43 % |
| 2023 | 5,26 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 365 Rang |
| Dynamik | 332 Rang |
| Stärke | 365 Rang |
| Demografie | 139 Rang |
| Arbeitsmarkt | 362 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 330 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 375 Rang |
Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
Anzahl Orte je Renditeband — Nußbach liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 4,00 Orte |
| 2–3 | 91,00 Orte |
| 3–4 | 433 Orte |
| 4–5 | 748 Orte |
| 5–6 | 452 Orte |
| 6–7 | 259 Orte |
| 7–8 | 110 Orte |
| 8–9 | 79,00 Orte |
| 9–10 | 46,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 20,00 Orte |
| 12+ | 28,00 Orte |
Wie schneidet Nußbach im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Nußbach ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Nußbach ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Nußbach
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Bisterschied | 10,00 €/m² |
| Reichsthal | 9,00 €/m² |
| Dörrmoschel | 8,67 €/m² |
| Rathskirchen | 7,95 €/m² |
| Teschenmoschel | 6,80 €/m² |
| Seelen | 6,80 €/m² |
| Nußbach | 6,29 €/m² |
| Becherbach | 6,19 €/m² |
| Hefersweiler | 6,18 €/m² |
| Reipoltskirchen | 5,86 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Nußbach ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Nußbach
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Hefersweiler | 8,46 % |
| Reichsthal | 7,35 % |
| Reipoltskirchen | 6,23 % |
| Dörrmoschel | 5,34 % |
| Rathskirchen | 5,02 % |
| Becherbach | 4,98 % |
| Bisterschied | 4,61 % |
| Nußbach | 4,54 % |
| Teschenmoschel | 4,15 % |
| Seelen | 3,47 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Rathskirchen | 2,4 km | 67744 | 7,95 € | 1.900 € | 5,02 % |
| Reipoltskirchen | 2,5 km | 67753 | 5,86 € | 1.129 € | 6,23 % |
| Teschenmoschel | 2,6 km | 67806 | 6,80 € | 1.968 € | 4,15 % |
| Hefersweiler | 3,0 km | 67753 | 6,18 € | 877 € | 8,46 % |
| Becherbach | 3,0 km | 67827 | 6,19 € | 1.492 € | 4,98 % |
| Seelen | 3,5 km | 67744 | 6,80 € | 2.350 € | 3,47 % |
| Dörrmoschel | 4,0 km | 67806 | 8,67 € | 1.950 € | 5,34 % |
| Reichsthal | 4,2 km | 67759 | 9,00 € | 1.470 € | 7,35 % |
| Bisterschied | 4,3 km | 67806 | 10,00 € | 2.601 € | 4,61 % |
Wo liegt Nußbach?
Lage
Nußbach auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Nußbach
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 6,29 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.662 € |
| Bruttomietrendite | 4,54 % |
| Kaufpreisfaktor | 22,0 |
| Einwohner | 548 |
| Einwohner je km² | 68 |
| Fläche (km²) | 8,1 |
| Arbeitslosenquote | 5,3 % |
| Prognos-Gesamtrang | #365 |
| Prognos Dynamikrang | #332 |
| Prognos Stärkerang | #365 |
| Koordinaten | 49,6291, 7,6958 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Nußbach
Was kostet eine Wohnung in Nußbach?
Die aktuellen Angebotsmieten liegen bei rund 6,29 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei etwa 1.662 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt die Miete deutlich unter dem rheinland-pfälzischen Durchschnitt von 8,08 Euro je m², der Kaufpreis jedoch knapp über dem des Landkreises Kusel (1.463 Euro/m²). Bei den Werten handelt es sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Nußbach entwickelt?
Die Zeitreihe zeigt starke Schwankungen: Die Angebotsmiete stieg von 4,75 Euro/m² (2020) auf 7,50 Euro/m² (2022), fiel dann aber auf 6,00 Euro/m² (2025). Beim Kaufpreis gab es einen Rückgang von 1.828 Euro/m² (2022) auf 1.340 Euro/m² (2023), gefolgt von einem Anstieg auf 1.897 Euro/m² (2024) und einem weiteren Wert von 2.768 Euro/m² (2026). Die jährliche Wachstumsrate (CAGR) liegt bei 4,78 % für die Miete und 10,93 % für den Kaufpreis.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Nußbach?
Die aktuelle Bruttomietrendite beträgt 4,54 %, was unter dem Durchschnitt des Landkreises Kusel (6,63 %) und des Bundeslandes Rheinland-Pfalz (5,25 %) liegt. Der Kaufpreisfaktor von 22,01 ist höher als der des Kreises (17,68) und des Landes (21,16), was auf ein höheres Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete hindeutet. Im Perzentilrang der Rendite im Bundesland liegt Nußbach bei 42,45, was bedeutet, dass rund 42 % der Orte im Land eine niedrigere Rendite aufweisen.
Wie verhält sich Nußbach im Vergleich zu Nachbarorten?
Im Vergleich zu den umliegenden Orten zeigt Nußbach eine der niedrigeren Angebotsmieten (6,29 €/m²). Nachbargemeinden wie Rathskirchen (2,4 km) liegen mit 7,95 €/m² deutlich darüber, während Reipoltskirchen (2,5 km) mit 5,86 €/m² sogar noch niedriger liegt. Bei den Kaufpreisen liegt Nußbach mit 1.662 €/m² zwischen Hefersweiler (877 €/m²) und Teschenmoschel (1.968 €/m²).
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Nußbach?
Die Bevölkerung ist in den letzten Jahren leicht rückläufig: Von 571 Einwohnern (2015) ging die Zahl auf 548 (2024) zurück. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 5,26 % und war damit höher als 2015 (4,36 %), obwohl sie nach einem Anstieg auf 6,44 % (2021/2022) wieder gesunken ist.
Woher stammen die Daten zu Nußbach?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Nußbach sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Nußbach führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2025 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2022 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2025 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Kusel
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Oberweiler-Tiefenbach | 67752 | 10,59 € | 926 € | 13,72 % |
| Ginsweiler | 67742 | 7,26 € | 635 € | 13,72 % |
| Einöllen | 67753 | 6,02 € | 550 € | 13,15 % |
| Henschtal | 66909 | 10,21 € | 966 € | 12,68 % |
| Reichweiler | 66871 | 7,18 € | 691 € | 12,46 % |
| Glanbrücken | 66887 | 7,34 € | 728 € | 12,10 % |
| Odenbach | 67748 | 6,02 € | 602 € | 12,00 % |
| Langweiler | 67746 | 6,78 € | 698 € | 11,65 % |