Winterborn
Winterborn (PLZ 67822) liegt im Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz. Der Ort zählt 159 Einwohner auf 8,5 km², das entspricht 19 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 6,15 € pro m², der Kaufpreis bei 1.850 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,99 % und ein Kaufpreisfaktor von 25,1 — rechnerisch sind das 25 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Winterborn über dem Renditeniveau von 23 % der Orte in Rheinland-Pfalz.
Die Kaufpreise entwickelten sich mit 5,4 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2020 um 8,1 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 4,0 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Donnersbergkreis Rang 371 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 375, Stärkerang 362). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Münsterappel, Niederhausen an der Appel und Kalkofen an.
Immobilienpreise in Winterborn im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Rheinland-Pfalz.
Immobilienmarktbericht Winterborn
Bericht zum Immobilienmarkt in Winterborn (Donnersbergkreis, Rheinland-Pfalz): Kleine Gemeinde mit 159 Einwohnern, niedrigen Mieten (6,15 €/m²) bei vergleichbarem Kaufpreis (1.850 €/m²), was zu einer niedrigen Bruttomietrendite von 3,99 % und einem hohen Kaufpreisfaktor von 25,07 Jahren führt. Bevölkerungsrückgang von 8,1 % seit 2020 bei geschätztem Kaufpreisanstieg von 5,38 % p.a. Standortfaktoren des Kreises im unteren Drittel des Prognos-Zukunftsatlas.
Marktüberblick: Niedrige Mieten bei vergleichbarem Kaufpreis
Winterborn ist eine kleine Ortsgemeinde im äußersten Norden des Donnersbergkreises in Rheinland-Pfalz, eingebettet in die Rheinhessische Schweiz des Nordpfälzer Berglands. Mit 8,45 km² Fläche und rund 160 Einwohnern gehört der Ort zu den kleinsten Gemeinden der Region. Die Gemeinde ist über die Landesstraße 403 angebunden, der Anschluss an die Autobahnen A 63 und A 61 ist gegeben. Ein Windpark liegt teilweise auf der Gemeindegemarkung.
Der lokale Immobilienmarkt zeigt ein auffälliges Muster: Die Angebotsmiete liegt mit 6,15 Euro je Quadratmeter deutlich unter allen verfügbaren Vergleichswerten – unter dem Kreisdurchschnitt (8,01 Euro), dem Landesdurchschnitt Rheinland-Pfalz (8,08 Euro) und dem deutschen Durchschnitt (8,92 Euro). Auch der Angebotskaufpreis von 1.850 Euro je Quadratmeter liegt nahe dem Kreisdurchschnitt (1.884 Euro), aber deutlich unter dem Landesdurchschnitt (2.030 Euro) und dem deutschen Durchschnitt (2.409 Euro). Die Angebotswerte stammen aus Inseraten und stellen keinen amtlichen Mietspiegel dar.
Besonders kennzeichnend ist die Bruttomietrendite von 3,99 Prozent. Sie liegt nicht nur deutlich unter dem Kreisdurchschnitt von 5,49 Prozent und dem Landesdurchschnitt von 5,25 Prozent, sondern auch unter allen acht Nachbarorten, deren Renditen zwischen 4,08 Prozent (Münsterappel) und 10 Prozent (Hochstätten) streuen. Der Kaufpreisfaktor von 25,07 Jahren ist der höchste unter allen Nachbarorten. Das bedeutet: Der Kaufpreis steht im Verhältnis zur Miete in keinem vernünftigen Verhältnis – man müsste über 25 Jahre aufbringen, um den Kaufpreis durch die Miete einzufahren. Die niedrige Miete bei einem Kaufpreis, der nahe am Kreisdurchschnitt liegt, erzeugt diese strukturelle Schere.
Preisentwicklung: Geschätzter Anstieg trotz Bevölkerungsrückgang
Für die Kaufpreise liegt eine Jahresreihe von 2021 bis 2025 vor, die jedoch als geschätzt gekennzeichnet ist. Demnach stieg der Angebotskaufpreis von 1.500 Euro je Quadratmeter (2021) auf 1.620 Euro (2022), 1.710 Euro (2023), 1.780 Euro (2024) und 1.850 Euro (2025). Die jährliche Wachstumsrate (CAGR) beträgt 5,38 Prozent. Für die Miete liegt keine historische Zeitreihe vor – der Wert von 6,15 Euro je Quadratmeter ist der einzige verfügbare Punkt.
Der geschätzte Anstieg des Kaufpreises um 350 Euro je Quadratmeter in vier Jahren steht im Widerspruch zum Bevölkerungsrückgang des Ortes. Die Einwohnerzahl ging von 173 (2020) auf 159 (2024) zurück, ein Verlust von 8,1 Prozent. Gleichzeitig liegt die Arbeitslosenquote mit 3,96 Prozent (2023) über dem Wert von 2018 (1,98 Prozent), wobei der Sprung von 2018 auf 2019 auf 5,32 Prozent auf eine methodische Veränderung oder eine Besonderheit der kleinen Gemeinde hindeuten könnte.
Dass die Kaufpreise trotz schrumpfender Bevölkerung steigen, entspricht einem Muster, das in ländlichen Räumen beobachtet wird, wenn der Wohnungsmarkt von Zweitwohnsitz-Käufern oder Pendlerinnen und Pendlern geprägt ist, die nicht in der lokalen Statistik erfasst werden. Eine kausale Erklärung lässt sich aus den vorliegenden Daten jedoch nicht ableiten.
Regionale Einordnung: Heterogene Nachbarn und schwacher Standort
Die Nachbargemeinden im Umkreis von bis zu 4,3 Kilometern zeigen ein sehr heterogenes Bild. Die Mieten reichen von 6,15 Euro (Winterborn) bis 10 Euro je Quadratmeter (Oberhausen an der Appel), die Kaufpreise von 987 Euro (Hochstätten) bis 2.504 Euro (Niederhausen an der Appel). Winterborn hat die niedrigste Miete aller Nachbarorte, während der Kaufpreis im Mittelfeld liegt. Diese Kombination erzeugt die niedrigste Rendite der Gruppe.
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 ordnet den Donnersbergkreis, auf den sich die Ränge beziehen, auf Platz 371 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtindex. Die Teilindizes zeigen ähnliche Schwächepositionen: Demografie (358), Arbeitsmarkt (396), Dynamik (375). Der Index für Wettbewerb und Innovation liegt mit Rang 281 am besten, der Wohlstandsindex mit 308 ebenfalls im unteren Drittel. Am Ort selbst bestehen keine Hochschulen.
Die Kombination aus Bevölkerungsrückgang, schwacher demografischer und arbeitsmarktlicher Bewertung des Kreises und der abseits der größeren Zentren liegenden Lage erklärt, warum Winterborn kein nachfragestarker Immobilienmarkt ist. Die niedrigen Mieten spiegeln die geringe lokale Nachfrage wider, während der Kaufpreis durch das allgemeine Preisniveau und die begrenzte Angebotsmenge gestützt wird.
Zusammenfassung
Winterborn präsentiert sich als kleine ländliche Gemeinde mit einem Immobilienmarkt, der durch niedrige Mieten und eine entsprechend niedrige Bruttomietrendite auffällt. Der Kaufpreis liegt nahe dem regionalen Kreisdurchschnitt, was bei den niedrigen Mieten zu einem überdurchschnittlich hohen Kaufpreisfaktor von 25,07 Jahren führt. Die geschätzte Kaufpreisentwicklung zeigt einen Anstieg von 5,38 Prozent jährlich, der im Widerspruch zum Bevölkerungsrückgang von 8,1 Prozent seit 2020 steht.
Der Donnersbergkreis als übergeordneter Standortfaktor wird im Prognos-Zukunftsatlas im unteren Drittel bewertet, was die strukturelle Schwäche des lokalen Marktes unterstreicht. Die Nachbargemeinden zeigen, dass Winterborn bei den Mieten klar unter dem regionalen Niveau liegt, während der Kaufpreis im Mittelfeld positioniert ist. Diese Diskrepanz macht Winterborn aus Investorensicht zu einem Markt mit geringer Renditeerwartung.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Winterborn entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Winterborn
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2026 | 6,15 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Geschätzter Verlauf — für diesen Ort liegen keine ausreichenden Angebotsdaten vor
Datenwerte: Kaufpreis in Winterborn
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2021 | 1.500 €/m² |
| 2022 | 1.620 €/m² |
| 2023 | 1.710 €/m² |
| 2024 | 1.780 €/m² |
| 2025 | 1.850 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis — auf Basis des geschätzten Preisverlaufs
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Winterborn
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2020 | 173 Einwohner |
| 2021 | 173 Einwohner |
| 2022 | 166 Einwohner |
| 2023 | 159 Einwohner |
| 2024 | 159 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Winterborn
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 1,98 % |
| 2019 | 5,32 % |
| 2020 | 3,70 % |
| 2021 | 3,77 % |
| 2022 | 3,96 % |
| 2023 | 3,96 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 371 Rang |
| Dynamik | 375 Rang |
| Stärke | 362 Rang |
| Demografie | 358 Rang |
| Arbeitsmarkt | 396 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 281 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 308 Rang |
Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
Anzahl Orte je Renditeband — Winterborn liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 4,00 Orte |
| 2–3 | 91,00 Orte |
| 3–4 | 433 Orte |
| 4–5 | 748 Orte |
| 5–6 | 452 Orte |
| 6–7 | 259 Orte |
| 7–8 | 110 Orte |
| 8–9 | 79,00 Orte |
| 9–10 | 46,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 20,00 Orte |
| 12+ | 28,00 Orte |
Wie schneidet Winterborn im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Winterborn ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Winterborn ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Winterborn
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Oberhausen an der Appel | 10,00 €/m² |
| Tiefenthal | 9,50 €/m² |
| Niederhausen an der Appel | 9,20 €/m² |
| Alsenz | 8,66 €/m² |
| Hochstätten | 8,23 €/m² |
| Fürfeld | 8,00 €/m² |
| Münsterappel | 7,47 €/m² |
| Gaugrehweiler | 7,42 €/m² |
| Kalkofen | 6,49 €/m² |
| Winterborn | 6,15 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Winterborn ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Winterborn
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Alsenz | 14,12 % |
| Hochstätten | 10,00 % |
| Oberhausen an der Appel | 8,59 % |
| Kalkofen | 5,56 % |
| Tiefenthal | 5,24 % |
| Gaugrehweiler | 5,00 % |
| Fürfeld | 4,48 % |
| Niederhausen an der Appel | 4,41 % |
| Münsterappel | 4,08 % |
| Winterborn | 3,99 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Münsterappel | 1,5 km | 67822 | 7,47 € | 2.198 € | 4,08 % |
| Niederhausen an der Appel | 2,0 km | 67822 | 9,20 € | 2.504 € | 4,41 % |
| Kalkofen | 2,6 km | 67822 | 6,49 € | 1.400 € | 5,56 % |
| Oberhausen an der Appel | 2,9 km | 67822 | 10,00 € | 1.397 € | 8,59 % |
| Hochstätten | 3,1 km | 55585 | 8,23 € | 987 € | 10,00 % |
| Tiefenthal | 3,3 km | 55546 | 9,50 € | 2.176 € | 5,24 % |
| Fürfeld | 4,0 km | 55546 | 8,00 € | 2.146 € | 4,48 % |
| Gaugrehweiler | 4,3 km | 67822 | 7,42 € | 1.780 € | 5,00 % |
| Alsenz | 4,3 km | 67821 | 8,66 € | 736 € | 14,12 % |
Wo liegt Winterborn?
Lage
Winterborn auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Winterborn
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 6,15 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.850 € |
| Bruttomietrendite | 3,99 % |
| Kaufpreisfaktor | 25,1 |
| Einwohner | 159 |
| Einwohner je km² | 19 |
| Fläche (km²) | 8,5 |
| Arbeitslosenquote | 4,0 % |
| Prognos-Gesamtrang | #371 |
| Prognos Dynamikrang | #375 |
| Prognos Stärkerang | #362 |
| Koordinaten | 49,7464, 7,8648 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Winterborn
Was kostet eine Wohnung in Winterborn?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Winterborn liegt bei 6,15 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 1.850 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel. Die Miete liegt deutlich unter dem Kreisdurchschnitt des Donnersbergkreises von 8,01 Euro pro Quadratmeter.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Winterborn entwickelt?
Die Kaufpreise in Winterborn sind seit 2021 deutlich gestiegen – von 1.500 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2021 auf 1.850 Euro im Jahr 2025. Die Datenreihe ist jedoch als Schätzung gekennzeichnet. Der jährliche Wachstumsbetrag (CAGR) liegt bei rund 5,38 Prozent.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Winterborn?
Die Bruttomietrendite beträgt in Winterborn 3,99 Prozent und liegt damit deutlich unter dem Kreisdurchschnitt des Donnersbergkreises von 5,49 Prozent sowie dem Landesdurchschnitt von 5,25 Prozent. Der Kaufpreisfaktor von 25,07 ist ebenfalls hoch im Vergleich zum Kreis (19,81) und zum Bundesland (21,16). Im Perzentilrang der Bruttomietrendite liegt Winterborn auf Platz 23 im Bundesland Rheinland-Pfalz, was bedeutet, dass rund 77 Prozent der Orte im Land eine höhere Rendite aufweisen.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Winterborn?
Die Bevölkerung in Winterborn ist rückläufig: Von 173 Einwohnern im Jahr 2020 ging die Zahl auf 159 im Jahr 2024 zurück, einem Rückgang von rund 8 Prozent. Die Bevölkerungsdichte beträgt 19 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 3,96 Prozent.
Wie verhalten sich die Mieten in Winterborn im Vergleich zum Donnersbergkreis?
Die Angebotsmiete in Winterborn liegt mit 6,15 Euro pro Quadratmeter deutlich unter dem Kreisdurchschnitt des Donnersbergkreises von 8,01 Euro pro Quadratmeter. Auch im Vergleich zum Bundesland Rheinland-Pfalz (8,08 Euro) und Deutschland (8,92 Euro) ist Winterborn günstiger. Im direkten Vergleich mit Nachbarorten zeigt sich ein gemischtes Bild: Kalkofen liegt mit 6,49 Euro pro Quadratmeter nahe an Winterborn, während Orte wie Niederhausen an der Appel (9,20 Euro) oder Tiefenthal (9,50 Euro) deutlich höhere Mieten aufweisen.
Woher stammen die Daten zu Winterborn?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Winterborn sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Winterborn führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Für Winterborn enthält die Angebotsdatenquelle zu wenige Inserate, um den Verlauf von Kaufpreis direkt zu belegen. Diese Reihen sind aus dem regionalen Preisniveau ergänzt, an den Diagrammen entsprechend gekennzeichnet und als Näherung zu lesen — nicht als gemessene Werte für diesen Ort.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten, ergänzt | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m². Mangels ausreichender Angebote aus dem regionalen Umfeld ergänzt. | 2025 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Donnersbergkreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Alsenz | 67821 | 8,66 € | 736 € | 14,12 % |
| Gerbach | 67813 | 7,86 € | 808 € | 11,67 % |
| Breunigweiler | 67725 | 8,69 € | 1.048 € | 9,95 % |
| Gehrweiler | 67724 | 6,29 € | 777 € | 9,71 % |
| Oberhausen an der Appel | 67822 | 10,00 € | 1.397 € | 8,59 % |
| Ilbesheim | 67294 | 7,72 € | 1.111 € | 8,34 % |
| Rittersheim | 67294 | 9,97 € | 1.473 € | 8,12 % |
| Sankt Alban | 67813 | 8,79 € | 1.350 € | 7,81 % |