Kaisersbach
Kaisersbach (PLZ 73667) liegt im Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg. Der Ort zählt 2.359 Einwohner auf 27,9 km², das entspricht 84 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 8,93 € pro m², der Kaufpreis bei 2.984 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,59 % und ein Kaufpreisfaktor von 27,8 — rechnerisch sind das 28 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Kaisersbach über dem Renditeniveau von 10 % der Orte in Baden-Württemberg.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 8,89 € auf 8,91 € pro m², im Mittel 0,0 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 5,4 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 5,8 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,3 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Rems-Murr-Kreis Rang 105 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 242, Stärkerang 82). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Althütte, Welzheim und Murrhardt an.
Immobilienpreise in Kaisersbach im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Baden-Württemberg.
Immobilienmarkt und Standort Kaisersbach (Rems-Murr-Kreis)
Kaisersbach ist eine ländliche Gemeinde im Rems-Murr-Kreis mit rückläufiger Bevölkerung und einem Immobilienmarkt, der sich deutlich von den Nachbarkommunen unterscheidet. Die Angebotsmiete liegt mit 8,93 €/m² unter allen Nachbarorten, der Kaufpreisfaktor von 27,84 ist hoch, die Bruttomietrendite von 3,59 % die niedrigste im Umkreis. Die Kaufpreis-Zeitreihe zeigt extreme Volatilität, die auf das kleine Angebot zurückgeht.
Marktüberblick: Niedrige Mieten, niedrige Renditen
Kaisersbach weist mit 8,93 €/m² die niedrigste Angebotsmiete aller Nachbarorte im Umkreis bis 10 km auf. Der Angebotskaufpreis liegt mit 2.984 €/m² knapp unter dem Landesdurchschnitt Baden-Württembergs (3.140 €/m²) und deutlich unter dem Kreisdurchschnitt des Rems-Murr-Kreises (3.484 €/m²). Trotz der niedrigeren Kaufpreise resultiert eine Bruttomietrendite von 3,59 %, die unter allen acht Nachbarorten liegt. Der Kaufpreisfaktor von 27,84 liegt über dem Kreisdurchschnitt (23,44) und dem Landesdurchschnitt (23,49). Das bedeutet: Die Mieten sind im Verhältnis zu den Kaufpreisen niedrig — ein Muster, das sich auch im bundesweiten Vergleich zeigt. Mit 8,93 €/m² liegt die Miete nahe am deutschen Angebotsdurchschnitt von 8,92 €/m², während die Kaufpreise deutlich über dem deutschen Mittel von 2.409 €/m² liegen. Kaisersbach ist damit eine Gemeinde, in der die Kaufpreise im Landesvergleich moderat erscheinen, die Mieten aber strukturell unter dem Niveau der umliegenden Gemeinden liegen.
Preisentwicklung: Extreme Volatilität in der Zeitreihe
Die Kaufpreis-Zeitreihe von Kaisersbach zeigt Schwankungen, die für einen kleinen Markt typisch sind. Von 2.165 €/m² (2019) stieg der Preis bis 2022 auf 6.284 €/m² — ein Anstieg um 190 %. Im selben Zeitraum stieg die Miete von 9,32 €/m² auf 10,62 €/m² nur moderat. Der Kaufpreis stieg also überproportional zur Miete, was die Rendite unter Druck setzte. 2023 brach der Kaufpreis auf 3.144 €/m² ein, ein Rückgang von rund 50 % im Jahresvergleich. Die Miete lag 2023 mit 10,76 €/m² auf einem der höchsten Werte der Reihe. In den Folgejahren stabilisierte sich der Kaufpreis bei rund 2.974 €/m² (2024) und 2.837 €/m² (2025), bevor er 2026 wieder auf 3.119 €/m² anstieg. Die Miete schwankte parallel zwischen 7,50 €/m² (2024) und 12,71 €/m² (2025). Diese extreme Volatilität in beiden Reihen ist ein Hinweis darauf, dass Einzelne Inserate den Durchschnittswert einer Gemeinde mit 2.359 Einwohnern erheblich verzerren können. Der aktuelle Angebotskaufpreis von 2.984 €/m² weicht dabei vom Zeitreihenwert 2026 (3.119 €/m²) ab — ein Unterschied, der die Instabilität des Marktes unterstreicht. Die CAGR der Miete liegt bei 2,81 %, die des Kaufpreises bei 5,36 % über den verfügbaren Zeitraum — beide Werte sind aufgrund der Volatilität nur bedingt aussagekräftig.
Demografie: Kontinuierlicher Rückgang
Die Einwohnerzahl Kaisersbachs ist von 2.504 (2015) auf 2.359 (2024) gesunken, ein Rückgang von 5,8 %. Der Rückgang beschleunigte sich 2023, als die Bevölkerung von 2.436 auf 2.359 fiel — ein Verlust von 77 Einwohnern in einem Jahr. Seitdem stabilisierte sie sich auf dem niedrigeren Niveau. Die Bevölkerungsdichte beträgt 84 Einwohner pro km², was auf eine überwiegend ländlich geprägte Gemeinde hinweist. Die Arbeitslosenquote schwankte in der Zeitreihe zwischen 2,2 % (2022) und 4,2 % (2016) und lag 2023 bei 3,4 %. Diese Werte liegen im deutschen Vergleich im unteren bis mittleren Bereich, zeigen aber keine klare Trendrichtung. Der Bevölkerungsrückgang geht einher mit einer Arbeitslosenquote, die zeitweise sank, während die Bevölkerung weiter abnahm — ein Muster, das auf Abwanderung hindeuten kann, ohne dass dies arbeitsmarktpolitisch bedingt sein muss.
Regionale Einordnung: Abweichung vom Nachbarmuster
Kaisersbach hebt sich deutlich vom Muster der Nachbarkommunen ab. Bei allen acht Nachbarorten im Umkreis bis 10 km liegen die Angebotsmieten zwischen 9,03 €/m² (Gschwend) und 11,85 €/m² (Rudersberg). Kaisersbachs 8,93 €/m² sind der niedrigste Wert. Gleichzeitig liegt der Kaufpreis mit 2.984 €/m² im mittleren bis unteren Bereich der Nachbarn (Spannweite: 2.275 €/m² in Gschwend bis 3.712 €/m² in Rudersberg). Die Kombination aus niedriger Miete und moderatem Kaufpreis führt zu einer Bruttomietrendite von 3,59 %, die unter allen Nachbarorten liegt. Die nächstgelegenen Orte Althütte (4,9 km) und Welzheim (6,1 km) weisen mit 4,48 % bzw. 4,23 % deutlich höhere Renditen auf. Im Vergleich zum Rems-Murr-Kreis als Ganzem liegt Kaisersbach bei der Miete 28 % unter dem Kreisdurchschnitt, beim Kaufpreis 14 % darunter. Die Rendite ist mit 3,59 % gegenüber 4,32 % im Kreis um 0,73 Prozentpunkte niedriger. Im bundesweiten Perzentilrang belegt Kaisersbach in Baden-Württemberg den unteren Bereich: Die Rendite liegt im 10. Perzentil aller 1.102 Orte im Bundesland.
Standortfaktoren: Stabilität ohne Dynamik
Der Rems-Murr-Kreis, in dem Kaisersbach liegt, belegt im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 105 von rund 400 deutschen Kreisen. Damit liegt der Kreis im oberen Mittelfeld. Die Teilindizes zeigen ein differenziertes Bild: Mit Rang 82 in der Stärke-Komponente (Wettbewerbsfähigkeit, Wohlstand) schneidet der Kreis gut ab. Die Arbeitsmarkt-Komponente liegt mit Rang 123 im oberen Drittel. Die Dynamik-Komponente liegt mit Rang 242 jedoch im unteren Drittel, was auf geringere Wachstumsperspektiven hindeutet. Der Demografie-Index mit Rang 226 liegt ebenfalls im unteren Bereich, was den Bevölkerungsrückgang in Kaisersbach einordnet. Es bestehen keine Hochschulen am Ort, was die Nachfrage nach studentischem Wohnraum ausschließt. Die ländliche Struktur und die Abwesenheit von Hochschulen entsprechen dem Muster einer Gemeinde, in der die Angebotsmieten unter dem Niveau der Nachbarn liegen.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Kaisersbach entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Kaisersbach
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 8,89 €/m² |
| 2019 | 9,32 €/m² |
| 2020 | 8,64 €/m² |
| 2021 | 8,06 €/m² |
| 2022 | 10,62 €/m² |
| 2023 | 10,76 €/m² |
| 2024 | 7,50 €/m² |
| 2025 | 12,71 €/m² |
| 2026 | 8,91 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Kaisersbach
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2019 | 2.165 €/m² |
| 2020 | 2.369 €/m² |
| 2021 | 1.970 €/m² |
| 2022 | 6.284 €/m² |
| 2023 | 3.144 €/m² |
| 2024 | 2.974 €/m² |
| 2025 | 2.837 €/m² |
| 2026 | 3.119 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Kaisersbach
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2019 | 5,17 % |
| 2020 | 4,38 % |
| 2021 | 4,91 % |
| 2022 | 2,03 % |
| 2023 | 4,11 % |
| 2024 | 3,03 % |
| 2025 | 5,38 % |
| 2026 | 3,43 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Kaisersbach
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 2.504 Einwohner |
| 2016 | 2.497 Einwohner |
| 2017 | 2.494 Einwohner |
| 2018 | 2.476 Einwohner |
| 2019 | 2.461 Einwohner |
| 2020 | 2.443 Einwohner |
| 2021 | 2.448 Einwohner |
| 2022 | 2.436 Einwohner |
| 2023 | 2.359 Einwohner |
| 2024 | 2.359 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Kaisersbach
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 1,15 % |
| 2016 | 2,58 % |
| 2017 | 0,65 % |
| 2018 | 1,56 % |
| 2019 | 1,49 % |
| 2020 | 2,04 % |
| 2021 | 2,11 % |
| 2022 | 1,47 % |
| 2023 | 2,28 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 105 Rang |
| Dynamik | 242 Rang |
| Stärke | 82,00 Rang |
| Demografie | 226 Rang |
| Arbeitsmarkt | 123 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 98,00 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 66,00 Rang |
Renditeverteilung in Baden-Württemberg
Anzahl Orte je Renditeband — Kaisersbach liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Baden-Württemberg
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 11,00 Orte |
| 3–4 | 315 Orte |
| 4–5 | 614 Orte |
| 5–6 | 133 Orte |
| 6–7 | 22,00 Orte |
| 7–8 | 5,00 Orte |
| 8–9 | 2,00 Orte |
Wie schneidet Kaisersbach im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Kaisersbach ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Kaisersbach ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Kaisersbach
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Rudersberg | 11,85 €/m² |
| Auenwald | 11,33 €/m² |
| Welzheim | 11,09 €/m² |
| Murrhardt | 10,87 €/m² |
| Althütte | 10,72 €/m² |
| Oberrot | 10,06 €/m² |
| Fichtenberg | 10,03 €/m² |
| Spraitbach | 9,49 €/m² |
| Gschwend | 9,03 €/m² |
| Kaisersbach | 8,93 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Kaisersbach ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Kaisersbach
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Spraitbach | 5,05 % |
| Oberrot | 4,94 % |
| Gschwend | 4,76 % |
| Fichtenberg | 4,69 % |
| Althütte | 4,48 % |
| Murrhardt | 4,46 % |
| Welzheim | 4,23 % |
| Rudersberg | 3,83 % |
| Auenwald | 3,78 % |
| Kaisersbach | 3,59 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Althütte | 4,9 km | 71566 | 10,72 € | 2.870 € | 4,48 % |
| Welzheim, Stadt | 6,1 km | 73642 | 11,09 € | 3.148 € | 4,23 % |
| Murrhardt, Stadt | 7,2 km | 71540 | 10,87 € | 2.929 € | 4,46 % |
| Gschwend | 7,6 km | 74417 | 9,03 € | 2.275 € | 4,76 % |
| Fichtenberg | 8,3 km | 74427 | 10,03 € | 2.568 € | 4,69 % |
| Rudersberg | 9,5 km | 73635 | 11,85 € | 3.712 € | 3,83 % |
| Oberrot | 9,6 km | 74420 | 10,06 € | 2.443 € | 4,94 % |
| Auenwald | 10,3 km | 71549 | 11,33 € | 3.599 € | 3,78 % |
| Spraitbach | 10,5 km | 73565 | 9,49 € | 2.255 € | 5,05 % |
Wo liegt Kaisersbach?
Lage
Kaisersbach auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Kaisersbach
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 8,93 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.984 € |
| Bruttomietrendite | 3,59 % |
| Kaufpreisfaktor | 27,8 |
| Einwohner | 2.359 |
| Einwohner je km² | 84 |
| Fläche (km²) | 27,9 |
| Arbeitslosenquote | 2,3 % |
| Prognos-Gesamtrang | #105 |
| Prognos Dynamikrang | #242 |
| Prognos Stärkerang | #82 |
| Koordinaten | 48,9289, 9,6392 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Kaisersbach
Was kostet eine Wohnung in Kaisersbach?
Die aktuellen Angebotsmieten liegen bei 8,93 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei 2.984 Euro pro Quadratmeter. Diese Werte liegen deutlich unter dem Rems-Murr-Kreis-Durchschnitt von 12,39 Euro/m² bei der Miete und 3.484 Euro/m² beim Kaufpreis sowie unter dem baden-württembergischen Durchschnitt von 11,08 Euro/m² bzw. 3.140 Euro/m². Bezogen auf den deutschen Durchschnitt von 8,92 Euro/m² bei der Miete liegt Kaisersbach nahezu auf Niveau. Hinweis: Bei den Werten handelt es sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Kaisersbach entwickelt?
Die Angebotsmiete ist von 8,89 Euro/m² im Jahr 2018 auf 8,91 Euro/m² im Jahr 2026 gestiegen, was einer jährlichen Wachstumsrate von rund 2,8 Prozent entspricht. Der Angebotskaufpreis kletterte von 2.164 Euro/m² im Jahr 2019 auf 3.119 Euro/m² im Jahr 2026, was einem jährlichen Anstieg von etwa 5,4 Prozent entspricht. Die Zeitreihen zeigen aber starke jährliche Schwankungen, etwa bei der Miete zwischen 7,50 Euro (2024) und 12,71 Euro (2025) sowie beim Kaufpreis mit einem Ausreißer von 6.284 Euro/m² im Jahr 2022.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Kaisersbach?
Die aktuelle Bruttomietrendite beträgt 3,59 Prozent, was deutlich unter dem Rems-Murr-Kreis-Durchschnitt von 4,32 Prozent und dem baden-württembergischen Durchschnitt von 4,36 Prozent liegt. Der Kaufpreisfaktor von 27,84 ist höher als der Kreis- und Landesdurchschnitt von rund 23,5, was ein teures Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete anzeigt. Der Perzentilrang von 10,07 im Bundesland bedeutet, dass rund 90 Prozent der Orte in Baden-Württemberg eine höhere Rendite aufweisen.
Wie ist Kaisersbach im Vergleich zu anderen Orten im Rems-Murr-Kreis aufgestellt?
Kaisersbach liegt mit einer Angebotsmiete von 8,93 Euro/m² und einem Kaufpreis von 2.984 Euro/m² unter dem Kreisdurchschnitt von 12,39 Euro/m² bzw. 3.484 Euro/m². Die Bruttomietrendite von 3,59 Prozent liegt jedoch unter dem Kreisdurchschnitt von 4,32 Prozent. Im Vergleich zu Nachbarorten wie Althütte (4,48 % Rendite) oder Welzheim (4,23 % Rendite) schneidet Kaisersbach bei der Rendite schlechter ab, obwohl die Miete niedriger ist.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Kaisersbach?
Die Bevölkerung ist von 2.504 Einwohnern im Jahr 2015 auf 2.359 im Jahr 2024 gesunken, was einem Rückgang von rund 5,8 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 84 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 3,4 Prozent.
Wie wird die Zukunftsfähigkeit von Kaisersbach eingeschätzt?
Der Rems-Murr-Kreis, zu dem Kaisersbach gehört, belegt im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Rang 105 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders gut abgeschnitten hat der Kreis im Index "Wohlstand und soziale Lage" mit Rang 66, während er im Bereich "Demografie" mit Rang 226 schwächer dasteht. Kaisersbach selbst hat keine Hochschule.
Woher stammen die Daten zu Kaisersbach?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Kaisersbach sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Kaisersbach führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Rems-Murr-Kreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Großerlach | 71577 | 10,08 € | 1.955 € | 6,19 % |
| Oppenweiler | 71570 | 12,99 € | 2.834 € | 5,50 % |
| Spiegelberg | 71579 | 10,59 € | 2.433 € | 5,22 % |
| Berglen | 73663 | 12,27 € | 3.034 € | 4,85 % |
| Fellbach, Stadt | 70734 | 15,81 € | 4.068 € | 4,66 % |
| Althütte | 71566 | 10,72 € | 2.870 € | 4,48 % |
| Murrhardt, Stadt | 71540 | 10,87 € | 2.929 € | 4,46 % |
| Plüderhausen | 73655 | 12,03 € | 3.248 € | 4,45 % |