Sipplingen
Sipplingen (PLZ 78354) liegt im Bodenseekreis in Baden-Württemberg. Der Ort zählt 2.186 Einwohner auf 4,3 km², das entspricht 512 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 13,13 € pro m², der Kaufpreis bei 5.552 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 2,84 % und ein Kaufpreisfaktor von 35,2 — rechnerisch sind das 35 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Sipplingen über dem Renditeniveau von 1 % der Orte in Baden-Württemberg.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 9,57 € auf 15,50 € pro m², im Mittel 6,2 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 8,9 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 4,1 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 4,2 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Bodenseekreis Rang 20 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 336, Stärkerang 11). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Bodman-Ludwigshafen, Überlingen und Owingen an.
Immobilienpreise in Sipplingen im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Baden-Württemberg.
Immobilienmarkt und Standortbericht: Sipplingen, Bodenseekreis
Sipplingen ist eine kleine Gemeinde am Bodensee mit extrem hohen Immobilienpreisen, niedriger Bruttomietrendite und starker Volatilität auf dem kleinen Markt. Der Bodenseekreis belegt im Prognos-Zukunftsatlas Platz 20, wobei Wettbewerb & Innovation (Rang 11) und Wohlstand (Rang 23) herausragen. Die Bevölkerung wuchs um 4,1 %, während die Arbeitslosenquote von 1,8 % auf 4,2 % stieg.
Marktüberblick: Hohe Preise, niedrige Renditen
Sipplingen gehört zu den teuersten Wohnlagen am Bodensee. Der Angebotskaufpreis liegt bei 5.552 Euro pro Quadratmeter und damit deutlich über dem Bodenseekreis-Durchschnitt von 4.477 Euro, dem baden-württembergischen Mittel von 3.140 Euro und dem deutschen Durchschnitt von 2.409 Euro. Die Angebotsmiete beträgt 13,13 Euro pro Quadratmeter – leicht unter dem Kreis-Durchschnitt von 13,43 Euro, aber über dem baden-württembergischen Mittel von 11,08 Euro und dem deutschen Durchschnitt von 8,92 Euro.
Die Kombination aus hohen Kaufpreisen und moderaten Mietwerten drückt sich in einer Bruttomietrendite von 2,84 Prozent aus. Das ist deutlich unter dem Kreis-Durchschnitt von 3,67 Prozent, dem Landeswert von 4,36 Prozent und dem Bundesdurchschnitt von 5,10 Prozent. Der Kaufpreisfaktor von 35,23 – also das 35,23-fache der Jahreskaltmiete – liegt ebenfalls über allen Vergleichswerten (Kreis: 27,66, Baden-Württemberg: 23,49). Sipplingens Bruttomietrendite liegt im Perzentilrang von 0,73 im Bundesland, was bedeutet, dass nur etwa 0,73 Prozent der 1.102 betrachteten baden-württembergischen Orte eine noch niedrigere Rendite aufweisen.
Die niedrige Rendite ist keine isolierte Erscheinung: Im direkten Vergleich mit den Nachbarorten zeigt sich ein ähnliches Muster. Reichenau weist mit 2,41 Prozent die niedrigste Rendite auf, gefolgt von Bodman-Ludwigshafen (2,72 %) und Überlingen (2,99 %). Sipplingen liegt damit im unteren Drittel der Renditen der näheren Nachbarschaft, während Orte wie Owingen (3,92 %) oder Stockach (4,39 %) deutlich attraktivere Renditen bieten – allerdings bei entsprechend niedrigeren Kaufpreisen.
Preisentwicklung: Extreme Schwankungen auf kleinem Markt
Die Zeitreihen der letzten Jahre zeigen eine bemerkenswerte Volatilität, die für einen so kleinen Ort mit nur 4,27 km² Fläche und rund 2.200 Einwohnern nicht verwunderlich ist. Auf einem Markt mit wenigen Transaktionen können einzelne Verkäufe den Durchschnittspreis massiv verschieben.
Der Angebotskaufpreis schwankte zwischen 3.238 Euro pro Quadratmeter (2018) und 7.523 Euro (2024) – ein Faktor von mehr als 2,3. Besonders auffällig ist der Verlauf: Von 2018 (3.238) stieg der Preis bis 2020 auf 5.577 Euro, fiel 2021 wieder auf 4.339 Euro, stieg 2022 auf 6.331 Euro, brach 2023 auf 4.883 Euro ein, erreichte 2024 mit 7.523 Euro den höchsten Wert und fiel 2025 auf 4.145 Euro, bevor er 2026 wieder auf 6.414 Euro ansteigt. Diese starken jährlichen Ausschläge von bis zu 54 Prozent sind ein Hinweis darauf, dass die vorliegenden Werte Angebotswerte aus Inseraten sind und nicht den tatsächlichen Transaktionspreisen entsprechen.
Auch die Angebotsmiete zeigt keine stabile Entwicklung: Sie bewegte sich zwischen 8,91 Euro (2024) und 15,50 Euro (2026), mit mehreren Wendepunkten. Die CAGR-Werte von 6,21 % für die Miete und 8,92 % für den Kaufpreis beschreiben den durchschnittlichen jährlichen Anstieg über den gesamten Zeitraum, sagen aber nichts über die tatsächliche Pfadabhängigkeit aus.
Die extreme Volatilität bedeutet, dass einzelne Jahreswerte nur bedingt aussagekräftig sind. Ein Vergleich mit dem Kreis- oder Landesdurchschnitt ist dennoch sinnvoll, da er die relative Positionierung des Ortes im größeren Markt abbildet.
Regionale Einordnung: Bodensee-Lage als Preisfaktor
Sipplingen liegt am nordöstlichen Steilufer des Überlinger Sees, etwa sechs Kilometer nordwestlich von Überlingen. Die direkte Bodenseelage und die Einbindung als staatlich anerkannter Erholungsort (seit 1979) sind wesentliche Preisfaktoren. Die Gemeinde ist Station am Bodensee-Radweg (D-Route 8) und am Bodensee-Rundweg, was die touristische Attraktivität unterstreicht.
Im Vergleich zu den Nachbarorten im Umkreis von bis zu 11 Kilometern liegt Sipplingen mit 5.552 Euro pro Quadratmeter im oberen Drittel. Reichenau (7.315 Euro) und Bodman-Ludwigshafen (6.281 Euro) sind deutlich teurer, während Owingen (3.815 Euro), Stockach (3.222 Euro) und Hohenfels (2.693 Euro) signifikant unter dem Sipplinger Niveau liegen. Allensbach (5.458 Euro) und Überlingen (6.012 Euro) liegen in ähnlichen Preiskorridoren.
Die Angebotsmiete von 13,13 Euro pro Quadratmeter ist im Nachbarvergleich eher moderat. Allensbach (15,91 Euro), Überlingen (14,96 Euro) und Reichenau (14,72 Euro) liegen darüber, während Stockach (11,78 Euro) und Herdwangen-Schönach (9,71 Euro) deutlich niedrigere Mieten ausweisen. Die Diskrepanz zwischen relativ moderater Miete und hohem Kaufpreis erklärt die niedrige Rendite.
Sipplingen profitiert von der Anbindung an die Bahnstrecke Stahringen–Friedrichshafen und die Bundesstraße 31 alt. Die Gemeinde gehört zum Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (bodo). Ein Teil der erwerbstätigen Bevölkerung pendelt nach Überlingen und Friedrichshafen, was auf die Funktion als Wohngemeinde für Pendler hinweist.
Bevölkerung und Arbeitsmarkt: Wachstum bei steigender Arbeitslosigkeit
Die Bevölkerung Sipplingens wuchs von 2.099 Einwohnern (2015) auf 2.186 (2024), was einer Zunahme von 4,1 Prozent entspricht. Der Anstieg war nicht linear: Zwischen 2015 und 2021 pendelte die Einwohnerzahl zwischen 2.048 und 2.099, ehe sie 2022 sprunghaft auf 2.189 stieg und sich seither bei rund 2.186 stabilisierte. Dieser Anstieg entspricht einem Zuzug, der mit der attraktiven Lage am Bodensee in Zusammenhang stehen könnte.
Die Bevölkerungsdichte beträgt 512 Einwohner pro Quadratkilometer – hoch für eine Gemeinde dieser Größe, was die kompakte Siedlungsstruktur widerspiegelt. Sipplingen erstreckt sich nur 4,27 km² auf einer Fläche, wobei die Ortslage direkt am Seeufer liegt und sich bis auf 470 m ü. NHN am bewaldeten Oberhang erstreckt.
Die Arbeitslosenquote entwickelte sich dagegen gegenläufig: Sie stieg von 1,82 Prozent (2015) auf 4,19 Prozent (2023), was einem Anstieg um mehr als das Doppelte entspricht.
Die Kombination aus Bevölkerungswachstum und steigender Arbeitslosigkeit geht einher mit der Funktion als Wohngemeinde für Pendler: Zuzügler, die die Wohnnachfrage erhöhen, stehen einer lokalen Arbeitsmarktentwicklung gegenüber, die sich verschlechtert hat.
Standortfaktoren: Starker Kreis, lokale Schwächen
Der Bodenseekreis, dem Sipplingen angehört, belegt im Prognos-Zukunftsatlas 2025 Platz 20 von rund 400 deutschen Kreisen in der Gesamtwertung. Besonders stark ist der Kreis im Bereich Wettbewerb und Innovation mit Rang 11 sowie im Wohlstand und der sozialen Lage mit Rang 23. Im Bereich Arbeitsmarkt liegt der Kreis auf Rang 97, in der Demografie auf Rang 161. Der Dynamik-Index mit Rang 336 ist der schwächste Teilindikator, was auf eine gewisse Trägheit in der Entwicklung hindeutet.
Diese Rangwerte gelten für den Kreis, nicht für die einzelne Gemeinde. Sie geben jedoch einen Hinweis auf die strukturelle Stärke der Region, die sich auch auf Sipplingen ausstrahlt. Der starke Wettbewerbs- und Innovationsindex korrespondiert mit der Anwesenheit mittelständischer Gewerbe und des Zweckverbands Bodensee-Wasserversorgung, der auf Sipplinger Gemarkung liegt und etwa vier Millionen Bürger in Baden-Württemberg mit Trinkwasser versorgt. Diese Infrastruktur stellt einen stabilisierenden Faktor für die lokale Wirtschaft dar.
Sipplingen selbst hat keine Hochschulen, was die Nachfrage nach studentischem Wohnraum ausschließt. Der Tourismus gewinnt zunehmend an Bedeutung, was sich in der Lage als Erholungsort und an den Rad- und Wanderwegen widerspiegelt. Die Wasserentnahmestelle der Bodensee-Wasserversorgung ist ein wichtiger Arbeitgeber und Infrastrukturbetreiber vor Ort.
Die Kombination aus Bodenseelage, Anbindung an Überlingen und Friedrichshafen, touristischer Attraktivität und der Funktion als Wohngemeinde macht Sipplingen zu einem gefragten Wohnstandort, der sich in den extrem hohen Kaufpreisen und der niedrigen Rendite niederschlägt.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Sipplingen entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Sipplingen
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 9,57 €/m² |
| 2019 | 12,20 €/m² |
| 2020 | 10,94 €/m² |
| 2021 | 12,20 €/m² |
| 2022 | 10,96 €/m² |
| 2023 | 12,95 €/m² |
| 2024 | 8,91 €/m² |
| 2025 | 12,95 €/m² |
| 2026 | 15,50 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Sipplingen
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 3.238 €/m² |
| 2019 | 4.000 €/m² |
| 2020 | 5.577 €/m² |
| 2021 | 4.339 €/m² |
| 2022 | 6.331 €/m² |
| 2023 | 4.883 €/m² |
| 2024 | 7.523 €/m² |
| 2025 | 4.145 €/m² |
| 2026 | 6.414 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Sipplingen
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 3,55 % |
| 2019 | 3,66 % |
| 2020 | 2,35 % |
| 2021 | 3,37 % |
| 2022 | 2,08 % |
| 2023 | 3,18 % |
| 2024 | 1,42 % |
| 2025 | 3,75 % |
| 2026 | 2,90 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Sipplingen
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 2.099 Einwohner |
| 2016 | 2.056 Einwohner |
| 2017 | 2.076 Einwohner |
| 2018 | 2.095 Einwohner |
| 2019 | 2.099 Einwohner |
| 2020 | 2.051 Einwohner |
| 2021 | 2.048 Einwohner |
| 2022 | 2.189 Einwohner |
| 2023 | 2.186 Einwohner |
| 2024 | 2.186 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Sipplingen
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 1,82 % |
| 2016 | 1,72 % |
| 2017 | 1,86 % |
| 2018 | 1,44 % |
| 2019 | 1,51 % |
| 2020 | 2,16 % |
| 2021 | 2,19 % |
| 2022 | 2,84 % |
| 2023 | 4,19 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 20,00 Rang |
| Dynamik | 336 Rang |
| Stärke | 11,00 Rang |
| Demografie | 161 Rang |
| Arbeitsmarkt | 97,00 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 11,00 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 23,00 Rang |
Renditeverteilung in Baden-Württemberg
Anzahl Orte je Renditeband — Sipplingen liegt im Band 2–3 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Baden-Württemberg
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 11,00 Orte |
| 3–4 | 315 Orte |
| 4–5 | 614 Orte |
| 5–6 | 133 Orte |
| 6–7 | 22,00 Orte |
| 7–8 | 5,00 Orte |
| 8–9 | 2,00 Orte |
Wie schneidet Sipplingen im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Sipplingen ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Sipplingen ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Sipplingen
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Allensbach | 15,91 €/m² |
| Überlingen | 14,96 €/m² |
| Reichenau | 14,72 €/m² |
| Bodman-Ludwigshafen | 14,26 €/m² |
| Radolfzell am Bodensee | 13,30 €/m² |
| Sipplingen | 13,13 €/m² |
| Owingen | 12,46 €/m² |
| Stockach | 11,78 €/m² |
| Hohenfels | 10,53 €/m² |
| Herdwangen-Schönach | 9,71 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Sipplingen ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Sipplingen
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Hohenfels | 4,69 % |
| Stockach | 4,39 % |
| Herdwangen-Schönach | 4,13 % |
| Owingen | 3,92 % |
| Radolfzell am Bodensee | 3,56 % |
| Allensbach | 3,50 % |
| Überlingen | 2,99 % |
| Sipplingen | 2,84 % |
| Bodman-Ludwigshafen | 2,72 % |
| Reichenau | 2,41 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Bodman-Ludwigshafen | 4,1 km | 78351 | 14,26 € | 6.281 € | 2,72 % |
| Überlingen, Stadt | 5,5 km | 88662 | 14,96 € | 6.012 € | 2,99 % |
| Owingen | 6,0 km | 88696 | 12,46 € | 3.815 € | 3,92 % |
| Stockach, Stadt | 8,9 km | 78333 | 11,78 € | 3.222 € | 4,39 % |
| Herdwangen-Schönach | 9,0 km | 88634 | 9,71 € | 2.826 € | 4,13 % |
| Allensbach | 9,2 km | 78476 | 15,91 € | 5.458 € | 3,50 % |
| Hohenfels | 9,9 km | 78355 | 10,53 € | 2.693 € | 4,69 % |
| Reichenau | 11,3 km | 78479 | 14,72 € | 7.315 € | 2,41 % |
| Radolfzell am Bodensee, Stadt | 11,6 km | 78315 | 13,30 € | 4.487 € | 3,56 % |
Wo liegt Sipplingen?
Lage
Sipplingen auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Sipplingen
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 13,13 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 5.552 € |
| Bruttomietrendite | 2,84 % |
| Kaufpreisfaktor | 35,2 |
| Einwohner | 2.186 |
| Einwohner je km² | 512 |
| Fläche (km²) | 4,3 |
| Arbeitslosenquote | 4,2 % |
| Prognos-Gesamtrang | #20 |
| Prognos Dynamikrang | #336 |
| Prognos Stärkerang | #11 |
| Koordinaten | 47,7964, 9,0984 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Sipplingen
Was kostet eine Wohnung in Sipplingen?
Aktuell liegen die Angebotsmieten für Wohnungen in Sipplingen bei durchschnittlich 13,13 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei 5.552 Euro pro Quadratmeter. Diese Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel. Zum Vergleich: Der baden-württembergische Durchschnitt beträgt 11,08 Euro bei der Miete und 3.140 Euro beim Kaufpreis pro Quadratmeter.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Sipplingen entwickelt?
Die historischen Daten zeigen einen deutlichen Aufwärtstrend: Die Angebotsmiete stieg von 9,57 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 15,50 Euro im Jahr 2026. Der Angebotskaufpreis kletterte von 3.238 Euro pro Quadratmeter (2018) auf 6.414 Euro (2026). Die Entwicklung war dabei nicht linear – es gab zwischenzeitliche Schwankungen, etwa ein Rückgang der Miete auf 8,91 Euro im Jahr 2024, bevor sie wieder anstieg.
Wie teuer ist Sipplingen im Vergleich zum Rest von Baden-Württemberg?
Sipplingen gehört zu den teuersten Orten im Bundesland. Die Angebotsmiete von 13,13 Euro pro Quadratmeter liegt deutlich über dem baden-württembergischen Durchschnitt von 11,08 Euro. Der Kaufpreis von 5.552 Euro pro Quadratmeter übertrifft den Landesdurchschnitt von 3.140 Euro um mehr als 70 Prozent. Der Kaufpreisfaktor von 35,23 ist ebenfalls deutlich höher als der Landesdurchschnitt von 23,49.
Wie ist die Rendite bei einer Kapitalanlage in Sipplingen?
Die Bruttomietrendite beträgt in Sipplingen 2,84 Prozent und liegt damit deutlich unter dem baden-württembergischen Durchschnitt von 4,36 Prozent sowie dem Bundesdurchschnitt von 5,10 Prozent. Der Perzentilrang von 0,73 im Bundesland bedeutet, dass Sipplingen bei der Rendite zu den untersten 1 Prozent der Orte im Land gehört. Der hohe Kaufpreisfaktor von 35,23 (Landesdurchschnitt: 23,49) zeigt, dass die Kaufpreise im Verhältnis zur Miete besonders hoch sind.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Sipplingen?
Die Einwohnerzahl von Sipplingen ist in den letzten Jahren leicht gestiegen: Von 2.099 Einwohnern im Jahr 2015 auf 2.186 im Jahr 2024, was einem Anstieg von rund 4,1 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 512 Einwohner pro Quadratkilometer. Der Bodenseekreis, zu dem Sipplingen gehört, erreichte im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamt-Rang 20 von rund 400 deutschen Kreisen.
Woher stammen die Daten zu Sipplingen?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Sipplingen sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Sipplingen führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Bodenseekreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Frickingen | 88699 | 12,51 € | 3.383 € | 4,44 % |
| Neukirch | 88099 | 10,52 € | 3.034 € | 4,16 % |
| Stetten | 88719 | 13,69 € | 4.031 € | 4,08 % |
| Meckenbeuren | 88074 | 13,54 € | 3.979 € | 4,08 % |
| Oberteuringen | 88094 | 12,49 € | 3.733 € | 4,02 % |
| Heiligenberg | 88633 | 11,35 € | 3.423 € | 3,98 % |
| Bermatingen | 88697 | 13,29 € | 4.049 € | 3,94 % |
| Owingen | 88696 | 12,46 € | 3.815 € | 3,92 % |